Lehrveranstaltungsarchiv

Sommersemester 2021

Das Datum bezieht sich auf den ersten Termin der Veranstaltung, weitere Termine wurden in den jeweiligen Veranstaltungen bekannt gegeben.

23.03.2021 | Samstag | 09:00-16:00 Uhr
Halide Arican, Dr. Melanie Beese, Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
BFP Schwerpunkt Neu Zugewanderte im beruflichen Kontext

Fach: Germanistik
Schulform: Bachelor BK, HRSGe, GyGe

Digitale Lehrform

Das Seminar findet online statt, vorwiegend synchron.

Beschreibung

Praktikum und Blockseminar richten sich an Lehramtsstudierende im Bachelorstudium der Schulform Berufskolleg, aber auch der Schulformen HRSGe und GyGe. Das Seminar ist nicht für Studierende der Schulform Grundschule geöffnet. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der sprachlichen Unterstützung von neu zugewanderten jungen Menschen in berufsvorbereitenden Kontexten.

Hinweis ZuS: Dieses BFP wird nach erfolgreichem Abschluss mit 6 CP für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft angerechnet.

Leitgedanken für das BFP: Für angehende Lehrkräfte, die in ihrem späteren Beruf sehr häufig mit neu zugewanderten Jugendlichen arbeiten, ist es besonders wichtig, dass sie eine möglichst gute Vorstellung von deren beruflichen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen einerseits sowie den alltäglichen Schwierigkeiten und sprachlichen Herausforderungen andererseits erhalten, um ihre zukünftigen Schüler*innen sprachlich gezielter auf den neuen Lebensabschnitt des Eintretens in die Berufswelt vorzubereiten. Das Berufsfeldpraktikum soll es Ihnen ermöglichen, Erfahrungen in einer Bildungseinrichtung zu sammeln, in der neu zugewanderte junge Menschen ausgebildet oder auf eine Ausbildung vorbereitet werden. Als Praktikant*innen werden Sie vor der Aufgabe stehen, konkrete Projekte zu entwickeln und durchzuführen und damit den Erwerb berufsbezogener Sprachkenntnisse zu unterstützen. Hierfür werden Sie im Seminar in verschiedenen berufsbezogenen Sprachfeldern vorbereitet, bevor Sie Ihr Praktikum an unterschiedlichen Einrichtungen wie beispielsweise der Caritas, Diakonie oder Jugendberufshilfe absolvieren.

Das Praktikum: Das Praktikum umfasst 80 Zeitstunden, je nach Einrichtung in geblockten Abschnitten oder mehrere Stunden wöchentlich, im Zeitraum 12. April bis 30. Juni 2021.

Zu den Praktikumseinrichtungen: Die Praktikumseinrichtung wird durch das Begleitseminar vermittelt. Alle Plätze werden an Kooperationseinrichtungen in Essen, Duisburg, Mülheim, Krefeld und Kaiserswerth bereitgestellt. Je nach Praktikumseinrichtung kann es sein, dass Sie ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Masernschutzimpfung benötigen.

Das Seminar: Das Blockseminar umfasst 4 Termine:

  •     23. und 24. März 2021:
  •     Informationen zur Situation Neuzugewanderter in Deutschland und Vorbereitung auf berufsbezogene Sprachfelder
  •     29. Mai 2021:
  •     Erarbeitung von bzw. Austausch über die geplanten Projekte und individuelle Beratung
  •     04. Juli 2021:
  •     Reflexion der durchgeführten Projekte und letzte Hinweise zu Form und Inhalt der Studienleistung

Studienleistung: Um das Seminar erfolgreich abzuschließen, müssen Sie ein Projekt entwickeln, durchführen und in einem Portfolio dokumentieren.

Anmeldefrist und Form:
Anmeldung über LSF bis zum 14. März 2021, Zulassung erfolgt am 17. März 2021. Sollten Studierende ihren Platz nicht annehmen, werden am 22. März Nachrücker zugelassen.


13.04.2021 | Dienstag | 10:00-12:00 Uhr
Denise Büttner
MEd-SE Fachdidaktik: Sprachbildung im Philosophieunterricht

Fach: Philosophie, Geisteswissenschaften

Beschreibung

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:

  1.     Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
  2.     Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
  3.     wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?

Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben

04.05.2021 | Dienstag | 08:00-17:00 Uhr
Claudia Forkarth
Begleitseminar Praxissemester

Fach: Gesellschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften
Schulform: Master GyGe, HRSGe

Digitale Lehrform

Auch im Sommersemester 2021 ist mit pandemiebedingten Einschränkungen im Lehrbetrieb zu rechnen. Daher wird die Veranstaltung vollständig in Form einer Videokonferenz mit einem begleitenden Moodle-Kursraum angeboten. Die Zugangsdaten zum Moodle-Kursraum erhalten Sie rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn nach erfolgreicher Zulassung im LSF. Bitte berücksichtigen Sie die Teilnahme an der Videokonferenz in Ihrer Planung und beachten Sie, dass es nicht möglich ist, zeitgleich eine parallel stattfindende Veranstaltung zu belegen oder einer Verpflichtung an der Praxissemesterschule bzw. dem ZfsL nachzukommen.

Beschreibung

Im Seminar werden die Studien- und Unterrichtsprojekte vor dem Hintergrund des Erfahrungswissens aus dem Praxissemester kritisch analysiert und verfeinert. Für das Studienprojekt werden (fachdidaktische) Forschungsmethoden gesichtet und in Workshop-Formaten erprobt. Die Beschäftigung mit fachspezifischen Schüler*innen-Kognitionen (Prä- und Fehlkonzepte, Lernschwierigkeiten) und Ansätzen fachbezogener Diagnostik soll bei der Weiterentwicklung des Unterrichtsprojekts unterstützen.

Inhalte des Seminars:

  •     fachbezogne Diagnostik und Förderstrategien
  •     Evaluation eigenen Unterrichts- und Planungshandelns
  •     fachdidaktische Forschungsmethoden

Lernergebnisse/Kompetenzen:

Die Studierenden ...

  • gestalten Lehr-Lern-Prozesse unter Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen (z. B. Prä- und Fehlkonzepte, Lernschwierigkeiten)
  • entwickeln individuelle Förderstrategien
  • wählen geeignete Methoden der fachdidaktischen Forschung aus und wenden diese in eigenen kleinen empirischen Studien an (Studienprojekt)
  • analysieren und evaluieren die im Praxissemester umgesetzten Studien- und Unterrichtsprojekte
  • Teilnahmevoraussetzung ist die erfolgreiche Zulassung im LSF und die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme sowie aktiven Mitarbeit im Seminar

Modulteilprüfung: Fachdidaktisches Portfolio gem. Vorgaben des Lehrstuhls Didaktik der Sozialwissenschaften (siehe Handreichung zum Praxissemester im Lehramt Sozialwissenschaften).

15.03.2021 | Montag | 09:00-16:00 Uhr
Dr. Susanne Guckelsberger, Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
PS: Forschungswerkstatt BiWi I: Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung

Fach: Bildungswissenschaften, DaZ/DaF

Digitale Lehrform

Alle Seminarsitzungen finden ausschließlich online statt, und sowohl als synchrone als auch als asynchrone Sitzungen. Es ist daher notwendig, für den Besuch dieser Veranstaltung den vorgesehenen Zeitslot im Stundenplan einzuplanen.

Beschreibung

Dieses Seminar kann für die Zusatzqualifikation "Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS)" angerechnet werden.

In dieser Veranstaltung wird der Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung“ adressiert. Im Mittelpunkt steht die theoretisch fundierte, auf die Schulpraxis vorbereitende Auseinandersetzung mit den Bereichen Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge).

Die Studierenden sollen in diesem Kontext auch zu einer Reflexion eigener Einstellungen und Handlungen als (zukünftige) Lehrkraft angeregt werden.

Aufgabe der Studierenden ist es, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu konzipieren, das einen Schwerpunkt im Bereich Mehrsprachigkeit und/oder Sprachbildung auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. einzelne Schüler*innen; Kleingruppen; Klassenverband; Schule als System) setzt.

20.04.2021 | Dienstag | 14:00-16:00 Uhr
Dr. Stefanie Jahn
I.3 GyGe/BK: Vorbereitung und Begleitung Eignungs- / Orientierungspraktikum (EOP)

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: GyGe, BK

Digitale Lehrform

E-Learning (Moodle) mit Videokonferenzen

Beschreibung

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS) anerkannt. Es hat einen speziellen thematischen Fokus (Mehrsprachigkeit und Sprachförderung in allen Fächern). Das Praktikum soll an einer Kooperationsschule absolviert werden.

15.04.2021 | Donnerstag | 14:00-16:00 Uhr
Dr. Stefanie Jahn, Dr. Gülşah Mavruk
MB1: Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung (Themenschwerpunkt: Schul- und Unterrichtsentwicklung)

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: Master HRSGe, GyGe, GS

Digitale Lehrform

E-Learning (Moodle) mit Videokonferenzen

Beschreibung

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der Migrationsgesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.

In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.

Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht?
  • Wie werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

15.04.2021 | Donnerstag | 10:00-14:00 Uhr
Henning Krake, Dr. Melanie Beese
Kontextorientierter Sachunterricht / Kontextorientierte Chemie

Fach: Sachunterricht, Chemie
Schulform: Grundschule, HRSGe

Digitale Lehrform

ja

Beschreibung

Ein Ziel der Veranstaltung ist die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des sprachsensiblen Unterrichtens chemischer Inhalte im Übergang vom naturwissenschaftlichen Sachunterricht zum chemischen Fachunterricht aufzuzeigen. Die verstärkte Verzahnung von sprachlichem und fachlichem Lernen wird auf Dozentenseite durch eine Kooperation der Didaktik der Chemie mit dem Institut DaZ/DaF erreicht und spiegelt sich in den geplanten Lernsequenzen wieder. Nach theoretischen Input-Phasen planen die Studierenden je eine Unterrichtseinheit für die Grundschule und die Sekundarstufe I.

Im Rahmen je eines Entdeckertages, bei dem je eine Grund- und eine Gesamtschulklasse die Universität besucht, haben die Studierenden zudem die Gelegenheit, ihre geplanten Lernsequenzen in der Praxis zu erproben und im Anschluss videogestützt zu reflektieren. Pandemiebedingt wird der Entdeckertag ggf. durch das Erstellen von Lernvideos für Selbstlerneinheiten der Schüler*innen sowie durch Unterrichtssimulationen ersetzt.

27.05.2021 | Donnerstag | 09:00-16:00 Uhr
Dr. Gülşah Mavruk, Siham Lakehal
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer an einer Schule/ Institution

Fach: DaZ/DaF, Germanistik
Schulform: Master HRSGe, GyGe, BK

Digitale Lehrform

!! Digitale Lehre!!

Beschreibung

Die Praxisphase wird an einer Schule oder Institutionen absolviert. Studierende können im Rahmen des Seminars ihr Praktikum mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen/ Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern. In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.

Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen. Das zugehörige Seminar wird an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (25.03.2021) teil.
Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.

Das Seminar ist nicht für Studierende mit der Schulform Grundschule geöffnet.

Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP.

Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase an.
Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich.

Alle 3 Sitzungen sind obligatorisch !

Voraussetzung: Ein Praktikumsplatz muss vorhanden sein!

Anmeldezeitraum 12.02.2021 - 15.03.2021
Maximale Anzahl: 30 Studierende
Die Anmeldung erfolgt über das LSF.

07.05.2021 | Freitag | 10:00-18:00 Uhr
Dr. Ina Lammers
Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen (HRGe)

Fach: Germanistik
Schulform: HRSGe

Digitale Lehrform

Das Seminar findet online synchron statt.

Beschreibung

Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann.

Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

Teilnahmevoraussetzungen: Nur für die Schulform HRGe.

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Anmeldung nur über das Anmeldeformular.

Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

13.04.2021 | Dienstag | 10:00-12:00 Uhr
Dr. Ina Lammers
Schreiben in der Zweit- und Fremdsprache Deutsch - Schreibprojekte zur Förderung der Schreibkompetenz und des Schreibprozessbewusstseins

Fach: Germanistik, DaZ/DaF
Schulform: GyGE BK

Digitale Lehrform

Das Seminar findet online statt, abwechselnd synchron und asynchron.

Beschreibung

In diesem Seminar setzen wir uns mit Schreibkompetenz- und Schreibprozessmodellen auseinander, die Herausforderungen mehrsprachiger Lernender beschreiben. Außerdem setzen wir uns mit gängigen Instrumenten auseinander, die die Sprach- und Schreibkompetenz messen. Davon ausgehend entwickeln wir exemplarisch Unterrichtsprojekte, die die Schreibkompetenz und das Schreibprozessbewusstsein von Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache fördern. Diese werden gemeinsam diskutiert und reflektiert.

Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Ina Lammers
Schreibförderung im Fachunterricht

Fach: Germanistik, DaZ/DaF
Schulform: HRSGe

Digitale Lehrform

Das Seminar findet online statt, vorwiegend asynchron.

Beschreibung

In diesem Seminar setzen wir uns mit Schreibkompetenz- und Schreibprozessmodellen auseinander, die Herausforderungen mehrsprachiger Lernender beschreiben.

Davon ausgehend entwickeln wir exemplarisch Schreibprojekte, die die Schreibkompetenz und das Schreibprozessbewusstsein mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Fachunterricht fördern.

Diese können im folgenden Praxissemester weiterentwickelt, erprobt, ausgewertet, reflektiert und so für die Modulprüfung nutzbar gemacht werden.

Dieses Seminar finden vorwiegend asynchron im April und Mai 2021 statt.

Bevorzugt werden Studierende zugelassen, die sich bereits im Praxissemester befinden.

Bitte melden Sie sich direkt bei der Dozentin an:
ina.lammers@uni-due.de

16.04.2021 | Freitag | 09:15-15:00 Uhr
Dorota Okonska, Dr. Karin Mohr
Sprache durch Kunst

Fach: Germanistik, DaZ/DaF

Digitale Lehrform

Die Gruppenzuordnung bzgl. der digitalen Sitzung im Folkwang Museum erfolgt in der ersten Sitzung.
Planen Sie zunächst alle beide Termine ein!

Beschreibung

Basierend auf den Ergebnissen des Projektes Sprache durch Kunst lernen die Studierenden verschiedene Methoden und Techniken, die ihnen helfen ästhetische Erfahrungsräume für ihre Schülerinnen und Schüler zu öffnen.

Im Seminar setzen sie sich mit den Lehr-Lernmaterialien und -szenarien für eine integrative sprachlich-ästhetische Arbeit im Museum und in der Schule auseinander.

Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik, nähern sie sich den Inhalten in Form einer Simulation: sie erproben die unterschiedlichen methodischen Annäherungen an das Kunstwerk – auch die zur Verfügung stehenden Tools, mit denen digitaler Unterricht gestaltet sowie analoger Unterricht digital unterstützt werden kann.

Aus der Selbsterfahrung heraus und auf der Grundlage eigener Produkte reflektieren die Studierenden wie die Wahrnehmungsaktivitäten im unterrichtlichen Kontext (Grundschule) genutzt werden können.

In einem zweiten Schritt erarbeiten sie weitere sprachlich-ästhetische Übungsformen für verschiedene Fächer (z.B. Kunst/Deutsch, Mathe, Sachunterricht, und Religionsunterricht).

Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Das Blockseminar umfasst 5 Termine:

  • Freitag 16.04.2021 (09.15 - 15:00 Uhr)
  • Donnerstag 22.04.2021 (14:15 - 18:00 Uhr) oder Donnerstag 29.04.2021 (14:15 - 18:00 Uhr)
  • Freitag 07.05.2021 (9:15 - 12:00 Uhr)
  • Freitag 21.05.2021 (9:15 - 15:00 Uhr)
  • Freitag 04.06.2021 (9:15 - 15:00 Uhr)

23.03.2021 | Dienstag | 09:00-16:00 Uhr
Julia Schubert
Berufsfeldpraktikum Sprachförderung an der Grundschule

Fach: DaZ/DaF, Germanistik
Schulform: Bachelor HRSGe, GyGe

Digitale Lehrform

Das Seminar findet online statt.

Beschreibung

Praktikum und Blockseminar richten sich an Lehramtsstudierende im Bachelorstudium der Schulform HRSGe und GyGe, die ihre Praxisphase an einer Grundschule absolvieren möchten. Das Seminar ist nicht für Studierende der Schulform Grundschule geöffnet.

Hinweis ZuS: Dieses BFP wird nach erfolgreichem Abschluss mit 6 CP für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft angerechnet.

Leitgedanken für das Berufsfeldpraktikum:

Für angehende Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, ist es besonders wichtig, dass sie eine möglichst gute Vorstellung von der Schülerschaft haben, die sie neu aufnehmen. Mit welchen Voraussetzungen kommen Kinder, speziell die, die neu zugewandert sind, an die weiterführende Schule? Mit welchen Voraussetzungen kommen sie in die Grundschule? Wie sieht die Kommunikation in der Schule aus, wenn Kinder ohne jegliche Deutschkenntnisse (dafür aber häufig Vielfalt an Sprachkenntnissen anderer Sprachen) in die Schule kommen und der Anteil dieser Schüler*innen in der Schule überwiegt? Wie verläuft die Alphabetisierung dieser Kinder? Wie werden sie auf den Übergang an die weiterführende Schule vorbereitet?

Das Berufsfeldpraktikum soll es Studierenden der weiterführenden Schule ermöglichen, diese Erfahrungen in einer Grundschule zu sammeln, in der neu zugewanderte Kinder unterrichtet werden. Als Praktikant*innen werden Sie vor der Aufgabe stehen, konkrete Projekte zu entwickeln und durchzuführen, die diesen Kindern den Zugang zur deutschen Sprache erleichtern. Im Mittelpunkt stehen die sprachliche Einzel- oder Kleingruppenförderung neu zugewanderter Kinder sowie andere Angebote im schulischen Kontext jenseits des Regelunterrichts. Hierfür erwerben Studierende an den Seminartagen tiefgehende Kompetenzen in den Ablauf und die Gestaltung des Erlernens des Lese- und Schreibprozesses, in die Diagnose individueller Lernschwierigkeiten sowie in den Einsatz sprachfördernder Methoden.

Seminartermine:
Das Blockseminar umfasst 4 Termine

  •  23. und 24. März 2021: Informationen zur Situation Neuzugewanderter in Deutschland und Vorbereitung auf den Einsatzort Grundschule
  •  29. Mai 2021: Erarbeitung von bzw. Austausch über die geplanten Projekte und individuelle Beratung
  •  10. Juli 2021: Reflexion der durchgeführten Projekte und letzte Hinweise zu Form und Inhalt der Studienleistung

Das Praktikum: Das Praktikum umfasst 80 Zeitstunden, das je nach Absprache mit den Schulen, im Zeitraum 12. April bis 30. Juni 2021 zu absolvieren ist.

Zu den Praktikumsschulen: Die Praktikumsschule wird durch das Begleitseminar vermittelt. Alle Plätze befinden sich an Schulen in Duisburg und Essen, die im Hinblick auf sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern mit der Uni DUE kooperieren. Diese Schulen bieten langjährige Erfahrungen in der Beschulung der o.g. Schüler*innengruppen.

Studienleistung: Um das Seminar erfolgreich abzuschließen, müssen Sie ein Projekt entwickeln, durchführen und in einem Portfolio dokumentieren.

Anmeldefrist und Form:
Anmeldung über LSF bis zum 14. März 2021, Zulassung erfolgt am 17. März 2021. Sollten Studierende ihren Platz nicht annehmen, werden am 22. März Nachrücker zugelassen.

22.04.2021 | Donnerstag | 10:00-12:00 Uhr
Julia Schubert
I.3 HRSGe: Vorbereitung und Begleitung Eignungs- / Orientierungspraktikum (EOP)

Fach: Bildungswissenschaften

Beschreibung

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation "Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft" (ZuS) anerkannt. Es hat einen speziellen thematischen Fokus (Mehrsprachigkeit und Sprachförderung in allen Fächern). Das Praktikum soll an einer Kooperationsschule absolviert werden.

08.04.2021 | Donnerstag | 14:00-16:00 Uhr
Dr. Daniela Schwarz, Jan Strobl
Möglichkeiten der Förderung sprachbezogener und musikbezogener Grundfähigkeiten

Fach: Musik
Schulform: HRSGe, GyGe

Beschreibung

Nach Absprache anrechenbar, bei Lehramt GyGe insbes. in Modul III.2, Teilmodul 2d (Vertiefung Musikpädagogik) sowie bei Lehramt HRSGe in Modul IV.2, Teilmodul 1b (musikalische Praxis), darüber hinaus auch anrechenbar als Seminar aus dem Bereich DaZ /Zusatzzertifikat.

Es handelt sich um ein Seminar in Kooperation mit der Universität Duisburg Essen (ProDaZ).

Anmeldung erwünscht bei daniela.schwarz@folkwang-uni.de.
Zeitlich flexibel anpassbar - bitte anmelden, damit die Zeiten angesprochen werden können.

Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen vermittelt. Anschließend werden werden auf dieser Basis Unterrichtsstunden und -reihen konzipiert, die Rap als Methode in den Musikunterricht integrieren und dabei einen besonderen sprachlichen Förderaspekt beinhalten.

 

Wintersemester 2020/21

Das Datum bezieht sich auf den ersten Termin der Veranstaltung, weitere Termine wurden in den jeweiligen Veranstaltungen bekannt gegeben.

Montag – 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis zum Jahreswechsel)
Fatma Batur, Jan Strobl
Sprachbildung im Informatikunterricht (SBIU)

Fach: Informatik

Digitale Lehrform

Reine Online-Veranstaltung mit synchronen und asynchronen Elementen. Bis zu den Weihnachtsferien finden wöchentliche Videokonferenzen über BBB statt, die mit vertiefenden Aufgaben über Moodle ergänzt werden. Ab dem Jahreswechsel erfolgt die Bearbeitung weiterer Aufgaben im Selbststudium, es werden auf Wunsch Einzelberatungen angeboten. Das Seminar schließt mit einer online durchgeführten Präsentation und einem Portfolio ab.

Beschreibung

Der Lehrstuhl für Didaktik der Informatik bietet jedes Semester ca. 2 informatikdidaktische Seminare in Rotation an, so dass jedes einzelne Seminar ca. alle 2-3 Semester angeboten wird.

empfohlenes Vorwissen

  •     Grundlagen aus den Bereichen Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, informatische Modellierung, Datenbanksysteme, Rechnernetze und –architektur, Software Engineering
  •     Grundkonzepte der Allgemeinen Didaktik
  •     Grundkonzepte der Didaktik der Informatik
  •     Prozess der Planung schulbezogener Lehr-Lern-Situationen und -Einheiten in der Informatik

Abstract

Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Thematisierung von Sprachbildung im Fachunterricht Informatik. Am Beispiel verschiedener Informatikthemen werden unterschiedliche Aspekte informatischer Lernumgebungen in sprachbewusster Perspektive thematisiert. Die Studierenden beschäftigen sich mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen und machen ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar. Weiterhin lernen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Informatik kennen und probieren diese an kleineren Sequenzen aus. Dazu gehört sowohl die Entwicklung von Aufgaben zur Vertiefung prozessbezogener Kompetenzen (z. B. Modellieren, Analysieren oder Beschreiben) als auch die Gestaltung unterschiedlicher Phasen im Informatikunterricht (Einstiege, Systematisierung und Übung) unter besonderer Berücksichtigung der Sprachbildung.

Lehrinhalte

  •     Einführung in die Grundlagen der Sprachbildung im Fach Informatik, u. a. Erarbeitung von Leitlinien für sprachaufmerksamen Fachunterricht
  •     Sach- und zielgruppengerechte didaktische Aufbereitung von informatischen Inhalten unter besonderer Berücksichtigung der Sprachbildung
  •     Analyse der gesprochenen und geschriebenen Sprache im Informatikunterricht anhand des Genre-Cycles

Literaturhinweise werden semesteraktuell zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
didaktisches Konzept

Das Seminar ist folgendermaßen aufgebaut:

  •     Einführung: Was macht das Textverständnis so schwierig?
  •     Analyse von Schulbuchtexten auf sprachliche Besonderheiten
  •     Analyse gesprochener Sprache unter Durchführung eines Informatik-Spiels
  •     Analyse der Operatoren und den dazugehörigen Textsorten im Informatikunterricht
  •     Konzepte zur Textproduktion im Informatikunterricht und Einbindung in den Unterricht
  •     Sprachstandsdiagnose: Vergleich verschiedener Modelle
  •     Leseverständnis: Texte verstehen

09.10.2020 - Freitag
Dr. Melanie Beese, Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
BFP Schwerpunkt Neu Zugewanderte im beruflichen Kontext

Fach: DaZ/DaF, Germanistik
Schulform: GS, HRSGe, GyGe, BK

Digitale Lehrform

Alle Seminarsitzungen finden online statt, und sowohl mit synchronen als auch mit asynchronen Anteilen. Es ist daher notwendig, für den Besuch dieser Veranstaltung die vorgesehenen Termine im Stundenplan einzuplanen.

Beschreibung

Ziel ist es, die Studierenden darauf vorzubereiten, neu zugewanderte Auszubildende oder zukünftige Auszubildende mit konkreten Projekten beim Erwerb berufsbezogener Sprachkenntnisse zu unterstützen. Hierfür werden die Studierenden in verschiedenen berufsbezogenen Sprachfeldern vorbereitet (technische Berufe, Hauswirtschaft, pflegerische Berufe, soziale und Erziehungsberufe, kaufmännische Berufe), bevor sie ihr Praktikum an unterschiedlichen Einrichtungen wie beispielsweise Caritas, Diakonie oder Jugendberufshilfe absolvieren.

03.11.2020 – Dienstag – 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Denise Büttner
SE Fachdidaktik (M.A.): Sprachbildung im Philosophieunterricht

Studiengang: Philosophie

Beschreibung

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:

  1. Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
  2.  Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
  3.  wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?

Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

03.11.2020 – Dienstag – 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Dr. Susanne Guckelsberger, Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
MB1: Forschungswerkstatt BiWi I: Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: HRSGe, GyGe, GS

Digitale Lehrform

Alle Seminarsitzungen finden ausschließlich online statt, und sowohl als synchrone als auch als asynchrone Sitzungen. Es ist daher notwendig, für den Besuch dieser Veranstaltung den vorgesehenen Zeitslot im Stundenplan einzuplanen.

Beschreibung

Dieses Seminar kann für die Zusatzqualifikation "Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS)" angerechnet werden. In dieser Veranstaltung wird der Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung“ adressiert. Im Mittelpunkt steht die theoretisch fundierte, auf die Schulpraxis vorbereitende Auseinandersetzung mit den Bereichen Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge). Die Studierenden sollen in diesem Kontext auch zu einer Reflexion eigener Einstellungen und Handlungen als (zukünftige) Lehrkraft angeregt werden. Aufgabe der Studierenden ist es, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu konzipieren, das einen Schwerpunkt im Bereich Mehrsprachigkeit und/oder Sprachbildung auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. einzelne Schüler*innen; Kleingruppen; Klassenverband; Schule als System) setzt.

10.11.2020 – Mittwoch – 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Dr. Stefanie Jahn
I.3 GyGe: Vorbereitung und Begleitung Eignungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Fach: Institut für Erziehungswissenschaft, Bildungswissenschaft
Schulform: GyGe

Beschreibung

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft anerkannt. Es hat einen speziellen thematischen Fokus (Mehrsprachigkeit und Sprachförderung in allen Fächern). Das Praktikum soll an einer Kooperationsschule absolviert werden.

19.10.2020 – Montag – 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Dr. Stefanie Jahn
PS: Themenschwerpunkt: "Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung"

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: HRSGe, GyGe, GS

Beschreibung

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der Migrationsgesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.

In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource, Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.

Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/ einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  •  Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht?
  • Wie werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?

Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

Donnerstags – 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Henning Krake, Dr. Melanie Beese
Kontextorientierter Sachunterricht / Kontextorientierte Chemie

Fach: Lehramt Chemie
Schulform: GS, HRSGe

Beschreibung

Ein Ziel der Veranstaltung ist die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des sprachsensiblen Unterrichtens chemischer Inhalte im Übergang vom naturwissenschaftlichen Sachunterricht zum chemischen Fachunterricht aufzuzeigen. Die verstärkte Verzahnung von sprachlichem und fachlichem Lernen wird auf Dozentenseite durch eine Kooperation der Didaktik der Chemie mit dem Institut DaZ/DaF erreicht und spiegelt sich in den geplanten Lernsequenzen wieder. Nach theoretischen Input-Phasen planen die Studierenden je eine Unterrichtseinheit für die Grundschule und die Sekundarstufe I.

Im Rahmen je eines Entdeckertages, bei dem je eine Grund- und eine Gesamtschulklasse die Universität besucht, haben die Studierenden zudem die Gelegenheit, ihre geplanten Lernsequenzen in der Praxis zu erproben und im Anschluss videogestützt zu reflektieren. Pandemiebedingt wird der Entdeckertag ggf. durch das Erstellen von Lernvideos für Selbstlerneinheiten der Schüler*innen sowie durch Unterrichtssimulationen ersetzt.

08.10.2020 – Donnerstag – 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Dr. Gülşah Mavruk, Siham Lakehal
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an vorgegebenen Kooperationsschulen

Fach: Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, Germanistik
Schulform: BK, GyGe, HRGe

Beschreibung

Im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg-Essen, am Campus Essen, erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.

Das zugehörige Seminar wird an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt. Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (08.10.2020) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester mehrere Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten.

Optional: Die Praxisphase kann auch an den Kooperationsschulen und -institutionen absolviert werden.

Studierende können im Rahmen des Seminars ihr Praktikum mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen/ Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern.

In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.

Das Seminar ist NICHT für Studierende mit der Schulform GRUNDSCHULE geöffnet.

Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse

  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterricht
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase im Förderunterricht an. Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich. Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.

06.11.2020 – Freitag – 09:15 Uhr bis 15:00 Uhr
Dorota Okonska
Sprache durch Kunst

Fach: Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, Germanistik
Schulform: GS

Digitale Lehrform

Seminarsitzungen finden online statt als synchrone und asynchrone Sitzungen. Daher ist es erforderlich, die vorgegebenen Termine im Stundenplan einzuplanen.

Notwendige technische Ausstattung: PC (inkl. Kamera + Mikrofon), WLAN und Moodle.

Zwei Sitzungen im Museum Folkwang finden in Präsenzform statt. Die Gruppenzuordnung bzgl. der Präsenzveranstaltung (begrenzt auf 10 Teilnehmer*innen) erfolgt in der ersten digitalen Sitzung. Jeder der Studierenden nimmt an einer der Sitzungen (12.11.2020 oder 26.11.2020) teil.

Beschreibung

Im Seminar setzen sich die Studierenden mit den Lehr-Lernmaterialien und -szenarien für eine integrative sprachlich-ästhetische Arbeit im Museum und in der Schule auseinander.

Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik, nähern sich die Studierenden den Inhalten in Form einer Simulation: Sie erproben die unterschiedlichen methodischen Annäherungen an das Kunstwerk. Aus der Selbsterfahrung heraus und auf der Grundlage eigener Produkte reflektieren sie wie die Wahrnehmungsaktivitäten im unterrichtlichen Kontext (Grundschule) genutzt werden können. In einem zweiten Schritt erarbeiten die Studierenden weitere sprachlich-ästhetische Übungsformen für verschiedene Fächer (z.B. Kunst/Deutsch, Mathe, Religion oder Sachunterricht).

Die Veranstaltung wird gemeinsam von Dr. Karin Mohr (Museum Folkwang) und Dorota Okonska (UDE) durchgeführt.

Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Die Literatur wird ebenfalls in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
PD Dr. Daniela Schwarz, Jan Strobl
Rap im Musikunterricht - Möglichkeiten der Förderung sprachlicher und musikalischer Kompetenzen

Fach: Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, Germanistik
Schulform: HRSGe

Digitale Lehrform

Notwendige technische Ausstattung: PC (inkl. Kamera + Mikrofon) / WLAN / Moodle / evtl. Kopfhörer / Telefon

Anmeldung aber erwünscht bei daniela.schwarz@folkwang-uni.de

Campus Universität Duisburg Essen (Raum und Beginn siehe Vorlesungsverzeichnis der UDE).

Beschreibung

Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen vermittelt. Anschließend werden werden auf dieser Basis Unterrichtsstunden und -reihen konzipiert, die Rap als Methode in den Musikunterricht integrieren und dabei einen besonderen sprachlichen Förderaspekt beinhalten.

Nach Absprache anrechenbar an der Folkwang-Universität bei Lehramt GyGe insbes. in Modul III.2, Teilmodul 2d (Vertiefung Musikpädagogik) sowie bei Lehramt HRSGe in Modul IV.2, Teilmodul 1b (musikalische Praxis).

Nach Absprache anrechenbar an der UDE als Seminar aus dem Bereich DaZ /Zusatzqualifikation ZuS sowie LA MA HRSGe Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von Dr. Daniela Schwarz (Folkwang Universität der Künste) und Jan Strobl (UDE) durchgeführt.

Die Veranstaltung ist an der Folkwang Universität der Künste verortet und richtet sich vorzugsweise an Lehramtsstudierende mit dem Unterrichtsfach Musik.

 

Sommersemester 2020

 

Das Datum bezieht sich auf den ersten Termin der Veranstaltung

21.04.2020 - Dienstag - 10:00-12:00 Uhr - T03 R03 D89
Denise Büttner
MA-SE Fachdidaktik: Sprachbildung im Philosophieunterricht

Fach: Philosophie
Schulform: Master LA HRSGe/ Master LA GyGe

Digitale Lehrform

Die Studierenden erarbeiten sich in diesem Semester über Lektürefragen und teilweise in Kleingruppen zu erarbeitende Aufgaben die Inhalte des Seminars weitestgehend selbstständig. Dazu wurde ein moodle-Kursraum eingerichtet. In Foren und gelegentlichen Videokonferenzen werden die bisherigen Arbeitsergebnisse festgehalten und mit den Studierenden diskutiert. Die Rekonstruktionssitzungen sollen in Kleingruppen im virtuellen Kursraum stattfinden.

Beschreibung

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:

  1. Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
  2. Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
  3. wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?

Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

Literatur: Wird im Seminar bekannt gegeben.

06.03.2020 - Montag - 09:00-14:00 Uhr - R09 S02 B18
Dr. Susanne Guckelsberger, Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
PS: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: Master HRSGe/ Master LA GyGe/ Master LA Gr

Digitale Lehrform

Die erste Blockveranstaltung im März 2020 konnte regulär als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Die zweite und voraussichtlich auch die dritte Blockveranstaltung werden digital gestützt umgesetzt (Jitsi oder Zoom; Moodle).

Beschreibung

Die Forschungswerkstatt BiWi II für Studierende im Praxissemester knüpft an die Inhalte der Forschungswerkstatt BiWi I an. Die Studierenden werden bei der konkreten Planung, Durchführung und Auswertung ihres Studienprojekts, das einen Schwerpunkt im Bereich Mehrsprachigkeit und Sprachbildung setzt, unterstützt. Zentral ist dabei die Verknüpfung von theoretischen, forschungsmethodischen und anwendungsbezogenen Fragen.

Die Studienprojekte beziehen sich bspw. auf folgende Themenbereiche:
Umgang mit Mehrsprachigkeit an der besuchten Schule; Sprachdiagnostik und -förderung für bestimmte Zielgruppen (z.B. neu zugewanderte Schüler*innen); Entwicklung digitaler Formate für Sprachbildung im Fach; Rolle von Herkunftssprachen; Planung und Erprobung sprachbewusster Unterrichtseinheiten u.v.m..

21.04.2020 - Dienstag - 14:00-16:00 Uhr - R11 T03 C93
Dr. Stefanie Jahn
I.3 GyGe: Vorbereitung und Begleitung Eignungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: Bachelor LA GyGe

Digitale Lehrform

E-Learning (Moodle) mit Videokonferenzen.

Beschreibung

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger   Gesellschaft anerkannt. Es hat einen speziellen thematischen Fokus (Mehrsprachigkeit und Sprachförderung in allen Fächern). Das Praktikum soll an einer Kooperationsschule absolviert werden.

Donnerstag - 10:00-14:00 Uhr
Henning Krake, Dr. Melanie Beese
Kontextorientierter Sachunterricht / Kontextorientierte Chemie

Fach: Lehramt Chemie
Schulform: GS, HRSGe

Beschreibung

Ein Ziel der Veranstaltung ist die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des sprachsensiblen Unterrichtens chemischer Inhalte im Übergang vom naturwissenschaftlichen Sachunterricht zum chemischen Fachunterricht aufzuzeigen. Die verstärkte Verzahnung von sprachlichem und fachlichem Lernen wird auf Dozentenseite durch eine Kooperation der Didaktik der Chemie mit dem Institut DaZ/DaF erreicht und spiegelt sich in den geplanten Lernsequenzen wieder. Nach theoretischen Input-Phasen planen die Studierenden je eine Unterrichtseinheit für die Grundschule und die Sekundarstufe I.

Im Rahmen je eines Entdeckertages, bei dem je eine Grund- und eine Gesamtschulklasse die Universität besucht, haben die Studierenden zudem die Gelegenheit, ihre geplanten Lernsequenzen in der Praxis zu erproben und im Anschluss videogestützt zu reflektieren. Pandemiebedingt wird der Entdeckertag ggf. durch das Erstellen von Lernvideos für Selbstlerneinheiten der Schüler*innen sowie durch Unterrichtssimulationen ersetzt.

26.03.2020 - Freitag - 09:00-16:00 Uhr - R09 S04 B08 / R11 T03 C54
Siham Lakehal, Dr. Gülşah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an vorgegebenen Kooperationsschulen

Fach: Germanistik/ Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
Schulform: Bachelor LA GyGe/ Bachelor LA BK/ Bachelor LA HRSGe

Beschreibung

Im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg-Essen, am Campus Essen, erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.

Das zugehörige Seminar wird an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt. Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (26.03.2020) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester mehrere Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten.

Optional: Die Praxisphase kann auch an den Kooperationsschulen und -institutionen absolviert werden. Studierende können im Rahmen des Seminars ihr Praktikum mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern. In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit-und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.

Das Seminar ist nicht für Studierende mit der Schulform Grundschule geöffnet. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase im Förderunterricht an. Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich. Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich mit dem Betreff BFP Anmeldung SS20 über folgende Mail-Adresse: siham.lakehal@uni-due.de
Folgende Inhalte müssen in der Mail enthalten sein: Studiengang, Fachsemester, Studienfächer, Matrikelnummer, Fächer (die im Förderunterricht angeboten werden möchten), bisherige Erfahrungen im Bereich DaZ/ DaF und ob Sie ihre Praxisphase im Projekt Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an einer vorgegebenen Kooperationsschule absolvieren möchten.

Maximale Anzahl: 30 Studierende
Anmeldezeitraum 20.01.2020 - 13.03.2020

23.04.2020 - Donnerstag - 10:00-12:00 Uhr - R09 S02 B10
Dr. Gülşah Mavruk, Dr. Stefanie Jahn
MB: Themenschwerpunkt: "Sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung"

Fach: Bildungswissenschaften
Schulform: Master HRSGe/ Master LA GyGe/ Master LA Gr

Digitale Lehrform

E-Learning (Moodle) mit Videokonferenzen.

Beschreibung

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der Migrationsgesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.

In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.

Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht? - Wie werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

09.04.2020 - Donnerstag - 16:00-18:00 Uhr - R11 T03 C63
Dorota Okonska
Herkunftssprachen im Regelunterricht

Fach: Germanistik/ Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
Schulform: Master LA Gr

Digitale Lehrform

Das Seminar findet im SoSe 2020 als Online-Seminar statt. Die Materialien werden zu einem festen Startzeitpunkt online gestellt, wonach diese von Studierenden im eigenen Tempo durchgearbeitet werden (flexible Arbeitsphasen). Darüber hinaus werden auch auf die genaue Seminarzeit angepasste Aktivitäten (Live-Chat, Video-Konferenz) durchgeführt.

Beschreibung

Koordinierte Alphabetisierung im Anfangsunterricht und Koordiniertes Lernen, Prinzipien und Methoden zur Einbindung der in den Klassen gesprochenen Herkunftssprachen im Regelunterricht vorgestellt.

Die Kenntnisse der Studierenden in ihren Herkunftssprachen (weiteren Fremdsprachen) werden temporär genutzt, um beispielhafte Unterrichtsentwürfe und Konzepte gemeinsam zu erstellen.

Teilnahmebedingungen: Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Vorziehen von Studienleistungen: Seit dem Sommersemester 2018 gilt für die Regelung zum Vorziehen von Studien­leistungen folgende Änderung: Die Bachelorarbeit muss angemeldet sein, bevor du die unten empfohlenen Master-Leistungen als Zusatz­leistungen im Bachelor vorgezogen werden können. Es dürfen insgesamt nur 30 CP vorgezogen studiert werden. Das Praxissemester darf in keinem Fall vorgezogen werden. 

09.04.2020 - Donnerstag - 13:00-15:00 Uhr
PD Dr. Daniela Schwarz, Jan Strobl
Rap im Musikunterricht

Fach: Musik
Schulform: alle Musik-Lehrämter Ba/Ma

Digitale Lehrform

Wöchentliche Online-Präsenzlehre über Jitsi / DFNconf. Wöchentliche kleine Aufgaben, überwiegend in Gruppen zu bearbeiten.

Beschreibung

Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen vermittelt. Anschließend werden werden auf dieser Basis Unterrichtsstunden und -reihen konzipiert, die Rap als Methode in den Musikunterricht integrieren und dabei einen besonderen sprachlichen Förderaspekt beinhalten.

Nach Absprache anrechenbar, bei Lehramt GyGe insbes. in Modul III.2, Teilmodul 2d (Vertiefung Musikpädagogik) sowie bei Lehramt HRSGe in Modul IV.2, Teilmodul 1b (musikalische Praxis), darüber hinaus auch anrechenbar als Seminar aus dem Bereich DaZ /Zusatzzertifikat

 

Wintersemester 2019/20

Die Lehrveranstaltungen für das Wintersemester 2019/20 erscheinen aktuell nur in einer Kurzfassung. In Kürze stellen wir die ausführliche Liste mit allen Informationen rund um die Lehrveranstaltungen bereit.

Dozent*innen Veranstaltung
        Denise Büttner SE Fachdidaktik (M.A.): Sprachbildung im Philosophieunterricht
        Sally Gerhardt E3 - GeiWi_DAZ/DAF - Sprachlernberatung - Cr. 3-3
        Sally Gerhardt Seminare Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch - Mehrsprachigkeit in der Schule
        Sally Gerhardt Sprachlernberatung
Dr. Stefanie Jahn Dr. Gülsah Mavruk Forschungswerkstatt BiWi II Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"
      Dr. Stefanie Jahn Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)
Dr. Gülsah Mavruk   Siham Lakehal Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an vorgegebenen Kooperationsschulen
Dr. Karin Mohr   Dorota Okonska Sprache durch Kunst
        Ingrid Weis Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Gr - Koordinierung von fachlichem und sprachlichem Lernen
        Ingrid Weis Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)
  Tülay Altun   Katrin Günther Forschungswerkstatt BiWi I Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"
        Katrin Günther Übung: Geschichtsunterricht im Verbundfach LA BA HRGe (Modul 5))
        Claudia Handt Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)
  Fatma Yabalioglu   Strobl Jan Sprachbildung im Informatikunterricht (SBIU)
Dr. Daniela Schwarz   Strobl Jan Rap im Musikunterricht - Möglichkeiten der Förderung sprachlicher und musikalischer Kompetenzen
  Henning Krake   Melanie Beese Kontextorientierte Chemie

Sommersemester 2019

Tülay Altun
Analyse von Lehrmaterialien / Methoden der Sprachförderung HRGe – Schreiben für das Fach

Zeit

Fr., 08:00-10:00

Raum

V15 S04 C63

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRGe Master

Zentrale Inhalte des Seminars sind der Aufbau eines wissenschaftspropädeutischen Unterrichtskonzeptes für die Vermittlung von bildungs- und fachsprachlichen Schreibkompetenzen sowie die Entwicklung tutorieller Kriterien, mithilfe derer Studierende des Seminars in einer Kooperationsschule Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe bei der Ausbildung ihrer Schreibkompetenzen in Fach Geschichte unterstützen. Das Seminar erstreckt sich über zwei Semester. Im ersten Teil des Seminars (Sommersemester 2019) sollen gemeinsam Kriterien entwickelt werden, die es den Studierenden ermöglichen, fachsprachliche Mittel zu ermitteln, fachliche und fachübergreifende Bedarfe in Bezug auf die schriftliche Bildungs- bzw. Fachsprache zu ermitteln und hierfür angemessene sprachsensible Instrumente zur Aus- und Weiterbildung der Schriftlichkeit zu entwickeln. Der erste Teil des Seminars wird als Blockseminar im Sommersemester 2019 angeboten. Im zweiten Teil des Seminars (Wintersemester 2019/2020) werden die Instrumente und Methoden des gemeinsam entwickelten wissenschaftspropädeutischen Unterrichtskonzeptes im Rahmen eines digitalen „Studierende für Schüler*innen“ Tutoriums evaluiert und reflektiert. Hierbei wird auch die Rolle der Studierenden als Vermittelnde von sprachsensiblen Schreibkompetenzen im Fach sowie die Funktion der Begleitung von Schreibprozessen in den Fokus gestellt.
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Tülay Altun
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Sprachlichkeit und fachliches Lernen)

Zeit

Mo., 08:00-10:00

Raum

R12 S05 H81

Studiengang

Geschichte

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte in der Sekundarstufe I in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.

Denise Büttner, Tülay Altun
Forschungswerkstatt BiWi II: Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Zeit

Mo., 11.03.2019   09:00-14:00
Mo., 13.05.2019   09:00-14:00
Mo., 01.07.2019   09:00-14:00

Raum

R12 T03 F87

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA HRGe Master
LA Gr Master
LA GyGe Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;
  • (Wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?

Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?
Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Denise Büttner, Katrin Günther
Forschungswerkstatt BiWi II Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung: Integration von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern“

Zeit

Mo., 09:00-14:00

Raum

R12 S03 F20

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA BK Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere das Unterrichten mit neu zugewanderten SuS untersuchen. Dies kann innerhalb der vorbereitenden Internationalen Förderklassen (kurz: IFK), dem Regelunterricht oder unterrichtsübergreifend erfolgen. Dabei sollen die Studierenden sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vornehmen.
Innerhalb dieser Themenbereiche werden die Inhalte Heterogenität, Sprachbildung, Lernerautonomie, erwartete Kompetenzen der Lehrerkraft und Wertschätzung von Herkunftssprachen fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte, um in Klassen mit neu Zugewanderten zu unterrichten?
  • Wie wird die Lernerautonomie von neu Zugewanderten gefördert?
  • Welche Herausforderungen treten beim Unterrichten insbesondere in internationalen Förderklassen auf?
  • Welche Unterschiede sind in Bezug auf das Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern in IFKs zum Unterricht in Regelklassen festzustellen?
  • Wie wird mit den unterschiedlichen Sprachständen der SuS in Regelklassen umgegangen?
  • Gibt es Raum für fachsprachliches Lernen in IFKs bzw. in Regelklassen?
  • inwieweit wird der Inklusionsgedanke an der Schule berücksichtigt/vertreten?

Die Forschungswerkstatt richtet sich besonders an Lehramtsstudierende für das Berufskolleg.
Bemerkung: Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist obligatorisch.
Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Sally Gerhardt
Seminar DaZ-Modul Grundschule – Mehrsprachigkeit in der Schule

Zeit

Di. 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit- und Fremdsprache

Schulform

LA Gr Bachelor

Seminar Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch GR
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Im Seminar muss eine schriftliche unbenotete Studienleistung erbracht werden.
Genauere Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und der Übung.
Hinweise: Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.04.19).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.udue.de/dazmodul
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: http://udue.de/dazFAQ
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Semianar Sally Gerhardt „Sprachstandsdiagnostik“ - Gruppe 1
Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine Vertiefung zum Thema Sprachstandsfeststellungen mit dem Fokus Deutsch als Zweitsprache.
Verschiedene Testformate u.a. Profilanalyse und C-Test werden diskutiert und im Seminar praktisch erprobt.
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen.
Zu Scheinbedingungen beachten Sie bitte den Kommentar.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dr. Susanne Guckelsberger, Prof. Florian Schacht
Begleitseminar zum Praxissemester

Zeit

Mi., 08.05.2019   09:00-17:00
Mi., 26.06.2019   09:00-17:00

Raum

A-001

Studiengang

Mathematik

Schulform

LA HRSGe Master

 

Katrin Günther, Dr. Stefanie Jahn
Forschungswerkstatt BiWi I Themenschwerpunkt „ Sprachsensible Schulentwicklung: Integration von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern“

Zeit

Di., 08:00-10:00

Raum

R12 S05 H20

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA HRSGe Master
LA GyGe Master

"Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • -Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • -Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • -Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • -Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht; (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?"

Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Claudia Handt
Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung Gr

Zeit

Di.; 10:00-12:00

Raum

S05 RT03 B94

Studiengang

Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr Master

Im Folgenden finden Sie die Kommentare der einzelnen Seminare, die Sie im DaZ-Modul Master für die Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit", bzw. "Deutsch als Zweitsprachen: Methoden der Sprachförderung" belegen können.
Allgemeiner Hinweis: Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Im Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen zu mehrsprachigem Spracherwerb und sprachlichen Anforderungen im Unterricht wiederholt.
Ausgehend von den sprachlichen Teilfertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen, Lesen werden geeignete Verfahren zum koordinierten fachlichen und sprachlichen Lernen vorgestellt und anhand von unterrichtspraktischen Beispielen aufbauend weiterentwickelt.
Hierbei liegt ein Schwerpunkt auf dem Konzept des Scaffolding.
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben. Handt, Claudia: Methoden der Sprachförderung Grundschule (Kein Lehrveranstaltungs-spezifischer Kommentar.)

Claudia Handt
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Di., 23.04.2019   14:00-17:00
Di., 21.05.2019   14:00-17:00
Di., 18.06.2019   14:00-17:00
Di., 02.07.2019   14:00-17:00

Raum

R12 T03 F87

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Bachelor

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifkation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS) anerkannt. Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden.

Dr. Stefanie Jahn
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/ und Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Do., 10:00-12:00

Raum

R12 V01 D85

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe WiSe 2019/20
Dieses Seminar hat den Schwerpunkt Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft und wird für die Zusatzqualifikation (ZUS) anerkannt. Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden.
Reflexionsgespräche nach Vereinbarung.

Siham Lakehal, Dr. Eva Schmidt
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer um Förderunterricht für Kinder und Jugendlichen mit Migrationsgrund oder an vorgegebenen Kooperationsschulen

Zeit

Fr. 17.05.2019   09:00-16:00
Fr. 14.06.2019   09:00-16:00

Raum

R12 S05 H81

Studiengang

 

Schulform

 

1. Termin verpflichtend: 07.03.2019, 9-16 Uhr, Raum: B09 S04 B17.
Anmeldezeitraum: 26.11.2018  -  15.02.2019
Im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg- Essen, am Campus Essen, erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.
Das zugehörige Seminar wird an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (07.03.2019) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester mehrere Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität.
Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten.
Optional: Die Praxisphase kann auch an den Kooperationsschulen und -institutionen absolviert werden.
Studierende können im Rahmen des Seminars ihr Praktikum mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) absolvieren.
Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen/ Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern.
In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt.
Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Das Seminar ist NICHT für Studierende mit der Schulform GRUNDSCHULE geöffnet.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP.
Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase im Förderunterricht an.
Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich.
Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich mit dem Betreff BFP Anmeldung SS 2019 über folgende Mail-Adresse: siham.lakehal@uni-due.de
Folgende Inhalte müssen in der Mail enthalten sein:
Studiengang, Fachsemester, Studienfächer, Matrikelnummer,
Fächer (die im Förderunterricht angeboten werden möchten), bisherige Erfahrungen im Bereich DaZ/ DaF und ob Sie ihre Praxisphase im Projekt Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an einer vorgegebenen Kooperationsschule absolvieren möchten.
Maximale Anzahl: 35 Studierende
Anmeldezeitraum: 26.11.2018  -  15.02.2019
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dorota Okonska
Seminar DaZ-Modul Grundschule – Mehrsprachigkeit in der Schule

Zeit

Mo., 12:00-14:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit- und Fremdsprache

Schulform

LA Gr Bachelor

Seminar Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch GR
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Im Seminar muss eine schriftliche unbenotete Studienleistung erbracht werden.
Genauere Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und der Übung.
Hinweise: Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.04.19).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.udue.de/dazmodul
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: http://udue.de/dazFAQ
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Semianar Sally Gerhardt „Sprachstandsdiagnostik“ - Gruppe 1
Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine Vertiefung zum Thema Sprachstandsfeststellungen mit dem Fokus Deutsch als Zweitsprache.
Verschiedene Testformate u.a. Profilanalyse und C-Test werden diskutiert und im Seminar praktisch erprobt.
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen.
Zu Scheinbedingungen beachten Sie bitte den Kommentar.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Maren Reschke
Seminar DaZ-Modul Grundschule – Mehrsprachigkeit in der Schule

Zeit

Di., 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr Bachelor

Seminar Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch GR
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Im Seminar muss eine schriftliche unbenotete Studienleistung erbracht werden.
Genauere Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und der Übung.
Hinweise: Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.04.19).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.udue.de/dazmodul
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: http://udue.de/dazFAQ
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Semianar Sally Gerhardt „Sprachstandsdiagnostik“ - Gruppe 1
Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine Vertiefung zum Thema Sprachstandsfeststellungen mit dem Fokus Deutsch als Zweitsprache.
Verschiedene Testformate u.a. Profilanalyse und C-Test werden diskutiert und im Seminar praktisch erprobt.
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen.
Zu Scheinbedingungen beachten Sie bitte den Kommentar.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dr. Kerstin Salewski-Teßmann
Seminar DaZ-Modul Grundschule – Sprachsensibler Unterricht

Zeit

Di., 10:00-12:00

Raum

S05 T05 B01

Studiengang

Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr Bachelor

Seminar Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch GR
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Im Seminar muss eine schriftliche unbenotete Studienleistung erbracht werden.
Genauere Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und der Übung.
Hinweise: Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.04.19).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.udue.de/dazmodul
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: http://udue.de/dazFAQ
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Semianar Sally Gerhardt „Sprachstandsdiagnostik“ - Gruppe 1
Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine Vertiefung zum Thema Sprachstandsfeststellungen mit dem Fokus Deutsch als Zweitsprache.
Verschiedene Testformate u.a. Profilanalyse und C-Test werden diskutiert und im Seminar praktisch erprobt.
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen.
Zu Scheinbedingungen beachten Sie bitte den Kommentar.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Wintersemester 2018/19

Tülay Altun
Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen (HRGe)

Zeit

Fr., 26.10.2018 08:00-16:00
Fr., 14.12.2018 08:00-16:00
Fr., 08.02.2019 08:00-18:00

Raum

R09 S02 B03

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRSGe Master

Anmeldung bis zum 22.09.2018  über das Anmeldeformular:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann.
Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen:  NUR für die Schulform HRGe.

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe, …) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Tülay Altun
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Sprachlichkeit und fachliches Lernen) (LA BA HRGe; Übung, Modul 5)

Zeit

Mo., 08:00-10:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geschichte

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte in der Sekundarstufe I in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.

Denise Büttner
SE Fachdidaktik (M.A.): Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit

Di.; 10:00-12:00

Raum

R12 R05 A52

Studiengang

Philosophie

Schulform

LA HRSGe Master
LA GyGe Master

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:
(1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
(2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
(3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?
Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

Denise Büttner
Forschungswerkstatt BiWi I: Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Zeit

Mo, 14:00-16:00

Raum

R09 S05 B08

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA HRSGe Master
LA GyGe Master
LA Gr Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;
  • (Wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?

Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?
Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Sally Gerhardt
Sprachlernberatung

Zeit

Do.; 10:00-12:00

Raum

R12 T04 F14

Studiengang

Studium liberale

Inhalte:
Abgeleitet aus lerntheoretischen Vorstellungen wird ein Wandel der Lehrerrolle gefordert. LehrerInnen sollen den SchülerInnen nicht nur Fachwissen vermitteln,
sondern auch als BeraterInnen oder UnterstützerInnen individueller Lernszenarien fungieren und zur Reflexion der individuellen Lernvoraussetzungen anregen.
Eine mögliche Unterstützung auf dem Weg zu mehr Lernerautonomie kann das Konzept der Sprachlernberatung sein. Das Seminar bietet eine allgemeine Einführung zum Thema Sprachlernberatung.
Dabei werden Sprachlernberatungskonzepte, theoretische Hintergründe, Ziele und Verfahrensweisen, Organisationsformen und Beratungstypen, Beraterverhalten und Gesprächstechniken,
sowie Lernerautonomie, individuelle Lernervariablen und die Implementierung von Beratungselementen im Unterricht thematisiert. Es werden Beratungssimulationen
und praktische Übungen zum Erlernen der Gesprächstechniken durchgeführt.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe, …) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Bitte melden Sie sich hier ausschl. für das fachfremde Modul E3 Studium liberale an. (Als Fachstudent wählen Sie zur Anmeldung das fachintern übliche Verfahren; bei LSF: die gleichnamige Veranstaltung ohne das Präfix 'E3'.) Anmeldefrist ab dem 12.09.2018. Weitere Informationen zum Modul E3/Studium liberale, alle Veranstaltungen in chronologischer Reihenfolge, eine Liste freier Plätze etc. finden Sie oben unter „Weitere Links“.
In E3 nicht geeignet für: 2-Fach GeiWi, BiWi
Leistungsnachweis: Hausarbeit

Sally Gerhardt
Übung Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit

Di.; 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor

Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.10.18).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung
nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.uni-due.de/biwi/studium/daz_modul.php
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: https://www.uni-due.de/daz-daf/daz-modul-faq.shtml
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und
Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen
bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne der Modulbeauftragten Sally Gerhardt (sally.gerhardt@uni-due.de) in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Susanne Guckelsberger, Prof. Dr. Florian Schacht
Begleitseminar zum Praxissemester Sommersemester 2019

Zeit

Mi., 06.03.2019  09:00-17:00

Raum

 

Studiengang

Mathematik

Schulform

LA GyGe Master
LA HRSGe Master

Dr. Susanne Guckelsberger, Prof. Dr. Florian Schacht
Konstruktion von Lernumgebungen

Zeit

Do., 04.1.2018 09:00-14:00
Fr., 05.10.2018 09:00-14:00
Mo., 11.02.2019 09:00-14:00
Di., 12.02.2019 09:00-14:00

Raum

WSC-N-U-3.04
WSC-N-U-3.04
WSC-S-U-2.02
WSC-S-U-2.002

Studiengang

Mathematik

Schulform

LA GyGe Master
LA HRSGe Master

Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Thematisierung von Sprachbildung im Fachunterricht Mathematik. Am Beispiel des Inhaltsbereiches Zufall und Wahrscheinlichkeit werden unterschiedliche Aspekte mathematischer Lernumgebungen in sprachbewusster Perspektive thematisiert. Dazu gehört die Entwicklung von Aufgaben zur Vertiefung prozessbezogener Kompetenzen (z.B. Modellieren, Argumentieren oder Begriffsbildung) als auch die Gestaltung unterschiedlicher Phasen im Mathematikunterricht (Einstiege, Systematisierung und Übung) unter besonderer Berücksichtigung der Sprachbildung. Der Umgang mit mathematischen Texten im zugrundeliegenden Inhaltsbereich wird dabei ebenso thematisiert wie die Rolle von und der flexible Wechsel zwischen unterschiedlichen Repräsentationsformen.
Literatur:
Beese, Melanie et al. (2014) Sprachbildung in allen Fächern. DLL 16. Klett-Langenscheidt: München
Meyer, Michael/ Prediger, Susanne (2012) Sprachenvielfalt im Mathematikunterricht – Herausforderungen, Chancen und Förderansätze. Praxis der Mathematik in der Schule, PM 45, Juni 2012
Prediger, Susanne/ Özdil, Erkan (Hg.) (2011) Mathematiklernen unter Bedingungen der Mehrsprachigkeit. Stand und Perspektiven der Forschung und Entwicklung in Deutschland. Münster: Waxmann
3 CP werden für die Zusatzqualifikation „Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft“ (ZuS) angerechnet.

Katrin Günther
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Sprachlichkeit und fachliches Lernen) (LA BA HRGe; Übung, Modul 5)

Zeit

Mo., 10.00-12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geschichte

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte in der Sekundarstufe I in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.

Katrin Günther
Forschungswerkstatt BiWi I Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung: Integration von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern"

Zeit

Mi., 10:00-12:00

Raum

R09 S02 B18

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Bk Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere das Unterrichten mit neu zugewanderten SuS untersuchen. Dies kann innerhalb der vorbereitenden Internationalen Förderklassen (kurz: IFK), dem Regelunterricht oder unterrichtsübergreifend erfolgen. Dabei sollen die Studierenden sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vornehmen.
Innerhalb dieser Themenbereiche werden die Inhalte Heterogenität, Sprachbildung, Lernerautonomie, erwartete Kompetenzen der Lehrerkraft und Wertschätzung von Herkunftssprachen fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte, um in Klassen mit neu Zugewanderten zu unterrichten?
  • Wie wird die Lernerautonomie von neu Zugewanderten gefördert?
  • Welche Herausforderungen treten beim Unterrichten insbesondere in internationalen Förderklassen auf?
  • Welche Unterschiede sind in Bezug auf das Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern in IFKs zum Unterricht in Regelklassen festzustellen?
  • Wie wird mit den unterschiedlichen Sprachständen der SuS in Regelklassen umgegangen?
  • Gibt es Raum für fachsprachliches Lernen in IFKs bzw. in Regelklassen?
  • inwieweit wird der Inklusionsgedanke an der Schule berücksichtigt/vertreten?

Die Forschungswerkstatt richtet sich besonders an Lehramtsstudierende für das Berufskolleg.
Bemerkung: Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist obligatorisch.
Voraussetzungen.: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Claudia Handt
Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung Gr

Zeit

Mi., 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache

Schulform

LA Gr Master

Im Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen und die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht  wiederholt. Darauf aufbauend werden geeignete Verfahren zum koordinierten fachlichen und sprachlichen Lernen vorgestellt und anhand von unterrichtspraktischen Beispielen aufbauend weiterentwickelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf dem Konzept des Scaffoldings liegen. Im Rahmen eines Besuchs (obligatorisch) des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprachbildung konkret erarbeitet, dokumentiert und im Seminar präsentiert werden.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe, …) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Claudia Handt
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Di., 23.10.2018 09:00-12:00
Di., 20.11.2018 09:00-12:00
Di., 11.12.2018 09:00-12:00
Di., 15.01.2019 09:00-12:00

Raum

R09 S02 B03
V13 S00 D50
V13 S00 D50
V13 S00 D50

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe SoSe 2019
Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS) anerkannt. Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden

Dr. Stefanie Jahn
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Di., 14:00-16:00

Raum

S05 T02 B16

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe SoSe 2019
Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS) anerkannt. Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden

Siham Lakehal, Dr. Eva Schmidt
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an vorgegebenen Kooperationsschulen

Zeit

Fr., 26.10.2018 09:00-16:00
Do., 13.12.2018 09:00-16:00
Fr., 29.03.2019 09:00-16:00

Raum

R09 S02 B03
R12 T03 F87
S06 S01 A16

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor
LA HRSGe Bachelor

Anmeldezeitraum 13.8.18 - 5.10.18
Im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg- Essen, am Campus Essen, erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.
Das zugehörige Seminar wird an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (26.10.2018) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester mehrere Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten.
Optional: Die Praxisphase kann auch an den Kooperationsschulen und -institutionen absolviert werden.
Studierende können im Rahmen des Seminars ihr Praktikum mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) absolvieren.
Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen/ Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern.
In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt.
Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Das Seminar ist NICHT für Studierende mit der Schulform GRUNDSCHULE geöffnet.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP.
Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase im Förderunterricht an.
Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich.
Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich mit dem Betreff BFP Anmeldung WS18/19 über folgende Mail-Adresse: siham.lakehal@uni-due.de
Folgende Inhalte müssen in der Mail enthalten sein:
Studiengang, Fachsemester, Studienfächer, Matrikelnummer,
Fächer (die im Förderunterricht angeboten werden möchten), bisherige Erfahrungen im Bereich DaZ/ DaF und ob Sie ihre Praxisphase im Projekt Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder an einer vorgegebenen Kooperationsschule absolvieren möchten.
Maximale Anzahl: 25 Studierende
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Siham Lakehal, Ingrid Weis
Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Gr

Zeit

Fr., 26.10.2018 10:00-16:00
Fr., 14.12.2018 10:00-16:00
Fr. 08.02.2019 10:00-18:00

Raum

R12 V05 D20

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr Master

Anmeldung bis zum 22.09.2018 über das Anmeldeformular:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte,
die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform Grundschule.

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe, …) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Kevin Niehaus
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Di., 18:00-20:00

Raum

R09 S02 B18

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA HRG Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe SoSe 2019
Dieses Seminar wird für das Zertifikat Sprachbildung in mehrsprachiger  Gesellschaft anerkannt.

Maren Reschke
Forschungswerkstatt BiWi II: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Zeit

Mo., 08.10.2018 09:00-14:00
Mo., 26.11.2018 09:00-14:00
Mo., 21.01.2018 09:00-14:00

Raum

R09 S02 B10

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Master
LA HRSGe Master
LA Gr Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht; (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Maren Reschke
Übungen Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit

Di.; 10:00-12:00

Raum

SL 012

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor

Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.10.18).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung
nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.uni-due.de/biwi/studium/daz_modul.php
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: https://www.uni-due.de/daz-daf/daz-modul-faq.shtml
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und
Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen
bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne der Modulbeauftragten Sally Gerhardt (sally.gerhardt@uni-due.de) in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Kerstin Salewski-Teßman
Übungen Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit

Do.; 12:00-14:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor

Die Veranstaltungen beginnen, sofern nicht anders angekündigt, in der 1. Semesterwoche (ab 08.10.18).
Der erste Seminartermin entscheidet über die verbindliche Zulassung zum Seminar. Das LSF kann nur zur Vorverteilung der Seminarplätze dienen.
Die verbindliche Zulassung zu einem Seminar findet daher persönlich in der ersten Veranstaltungssitzung statt.
Aus diesem Grund gilt: Wer zu einer Veranstaltung zugelassen worden ist und in der ersten Sitzung ohne vorherige begründete Entschuldigung
nicht erscheint, muss damit rechnen, dass der Seminarplatz an Nachrücker vergeben wird.
Alle Informationen zum DaZ-Modul finden Sie unter: https://www.udue.de/dazmodulhttps://www.uni-due.de/biwi/studium/daz_modul.php
Eine FAQ-Liste finden Sie unter: https://www.uni-due.de/daz-daf/daz-modul-faq.shtml
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und
Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen
bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.
Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne der Modulbeauftragten Sally Gerhardt (sally.gerhardt@uni-due.de) in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Heidi Scheinhardt-Stettner
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Mi., 14:00-16:00

Raum

S06 S02 B06

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe SoSe 2019
Dieses Seminar wird für das Zertifikat Sprachbildung in mehrsprachiger  Gesellschaft anerkannt.
Reflexionsgespräche: ebenfalls mittwochs 14-16 Uhr:
22.05.19, 14-16 Uhr
05.06.19, 14-16 Uhr
12.06.19, 14-16 Uhr
19.06.19, 14-16 UhR

Dr. Eva Schmidt
Die Fertigkeit Schreiben in der mehrsprachigen Schule

Zeit

Di., 14:00-16:00

Raum

R09 S02 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA GyGe Master
LA BK Master
LA HRSGe Master

In dem Seminar konzentrieren wir uns auf die Bedeutung, Vermittlung und den Ausbau schriftsprachlicher Kompetenzen in mehrsprachigen Klassenzimmern. Schriftsprachlichen Kompetenzen kommt im Schulalltag eine besondere Bedeutung zu, da sie zentral für die Aneignung und Präsentation neuer Lerninhalte sind. In der Veranstaltung erarbeiten wir zunächst die grundlegende Bedeutung schriftsprachlicher Kompetenzen für die Bildungsteilhabe von mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern. Auf dieser Basis konzipieren wir Möglichkeiten der praktischen Umsetzung schriftsprachlicher Förderung im Schulalltag. Dabei konzentrieren wir uns auf die Bedarfe und Potenziale von Schülerinnen und Schülern, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache sprechen. Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am Seminar sowie zur Präsentation eigener Konzepte ist ausdrücklich erwünscht.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe, …) ein. Setzen Sie sich im konkreten
Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Daniela Schwarz, Jan Strobl
Rap im Musikunterricht - Möglichkeiten der Förderung sprachlicher und musikalischer Kompetenzen

Zeit

Do.; 11:00-13:00

Raum

S104

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRSGe Master

Beginn: 18.10.2018
Die Veranstaltung findet im Raum S104 (Südflügel) im Hauptgebäude der Folkwang Universität der Künste statt.
Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der
Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen Unterrichtsstunden und -reihen konzipiert, die Rap als Methode in den Fachunterricht integrieren und dabei einen besonderen sprachlichen Förderaspekt beinhalten.
Eine Anmeldung über das LSF ist nicht notwendig, eine Anmeldung per E-Mail an daniela.schwarz@folkwang-uni.de ist aber erwünscht.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein.  Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines
Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Claudia Thieme
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Sa., 10.11.2018 11:00-15:30
Sa., 15.12.2018 11:00-15:30

Raum

T03 R01 D70

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Bk Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe SoSe 2019
Dieses Seminar wird für das Zertifikat Sprachbildung in mehrsprachiger  Gesellschaft anerkannt.

Ingrid Weis
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Do., 12:00-14:00

Raum

R12 V02 D20

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe SoSe 2019
Dieses Seminar wird für das Zertifikat Sprachbildung in mehrsprachiger  Gesellschaft anerkannt.

Sommersemester 2018

Tülay Altun
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Sprachlichkeit und fachliches Lernen) (LA BA HRGe (Übung, Modul 5))

Zeit

Mo. 08:00-10:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geschichte

Schulform

LA HRSGe Bachelor

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte meist in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen.
Gesellschaftslehre mit sprachsensiblem Zugang
Die Praktikumsplätze müssen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen eigenständig organisieren.

Judith Böddeker
Übung DaZ-Modul HRSGe

Zeit

Mo. 14:00-16:00

Raum

V15 S05 D16

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA HRSGe Bachelor

Die Veranstaltungen bieten zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:

  • Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
  • Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
  • Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung der jeweiligen bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung der jeweiligen Übung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Denise Büttner
Forschungswerkstatt BiWi II mit dem Schwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Zeit

Do. 09:00-14:00

Raum

R09 S02 B03
14.05.2018 R09 S02 B10
09.07.2018 R09 S02 B10

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Master

Denise Büttner
SE Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit

Di. 10:00–12:00

Raum

R12 V010 D93

Studiengang

Philosophie

Schulform

LA GyGe Master
LA HRSGe Master

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:

  1. Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
  2. Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
  3. wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?

Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

Sally Gerhardt
Sprachlernberatung

Zeit

Di. 10:00–12:00

Raum

T03 R02 D26

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA BKMaster
LA LPO

Abgeleitet aus lerntheoretischen Vorstellungen wird ein Wandel der Lehrerrolle gefordert. Lehrer/innen sollen den SuS nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch als Berater/in oder Unterstützer individueller Lernszenarien fungieren. Eine mögliche Unterstützung auf dem Weg zu mehr Lernerautonomie kann das Konzept der Sprachlernberatung sein. Das Seminar bietet eine allgemeine Einführung zum Thema Sprachlernberatung. Dabei werden Sprachlernberatungskonzepte, ihren theoretischen Hintergründe, Ziele und Verfahrensweisen, Organisationsformen und Beratungstypen, Beraterverhalten und Gesprächstechniken, sowie Lernerautonomie und individuelle Lernervariablen thematisiert. Erste eigene Beratungen werden innerhalb und außerhalb der Seminargruppe durchgeführt.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Sally Gerhardt
Übung DaZ-Modul Grundschule

Zeit

Do. 10:00-12:00

Raum

R12 R06 A69

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr Bachelor

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen: Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dr. Erkan Gürsoy
Einführungsveranstaltung ZUS

Zeit

Do. 08:00-10:00

Raum

S05 T00 B83

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache

Schulform

 

Katrin Günther
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Sprachlichkeit und fachliches Lernen) (LA BA HRGe (Übung, Modul 5))

Zeit

Mo. 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geschichte

Schulform

LA HRGe

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte meist in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen.
Gesellschaftslehre mit sprachsensiblem Zugang
Die Praktikumsplätze müssen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen eigenständig organisieren.

Katrin Günther
Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen (HRGe)

Zeit

Mi. 09.05.2018 09:00-16:00
Mi. 04.07.2018 09:00-18:00

Raum

R12 V01 D20

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA HRSGe Master

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann.
Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen: Nur für die Schulform HRGe

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Claudia Handt
Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Gr

Zeit

Mo. 09:00-16:00
Mo. 09:00-18:00

Raum

V15 S00 D50

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA Gr

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte,
die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen: Nur für die Schulform Grundschule

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Verbindliche Anmeldung bis zum 07.02.2018 per Formular:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Claudia Handt
Methoden der Sprachförderung

Zeit

Di. 10:00-12:00

Raum

V15 R03 H93

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA Gr Master

Im Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen und die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht wiederholt. Darauf aufbauend werden geeignete Verfahren zum koordinierten fachlichen und sprachlichen Lernen vorgestellt
und anhand von unterrichtspraktischen Beispielen aufbauend weiterentwickelt.
Hierbei wird ein Schwerpunkt auf dem Konzept des Scaffoldings liegen.
Im Rahmen eines Besuchs (obligatorisch) des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprachbildung konkret erarbeitet, dokumentiert und im Seminar präsentiert werden.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Claudia Handt
Vor- und Nachbereitung Eigungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Fr. 20.04.2018 09:00-12:00
Fr. 04.05.2018 09:00-12:00
Fr. 08.06.2018 09:00-12:00
Fr. 22.06.2018 09:00-12:00

Raum

R09 S02 B18

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Bachelor

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZUS) anerkannt.
Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden.

Dr. Stefanie Jahn
Vor- und Nachbereitung Eigungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Do. 10:00-12:00

Raum

19.04.2018-03.05.2018 R12 R05 A84
07.06.2018 T03 R04 C07
2106.2018-12.07.201 V15 R03 H60

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Bachelor

Dieses EOP-Begleitseminar hat den inhaltlichen Schwerpunkt "Mehrsprachige Schule" (ZuS-Anerkennung). Daher muss das Praktikum an einer Schule mit sprachlich heterogener Schülerschaft (Schüler, die nicht Deutsch als Erstsprache sprechen) absolviert werden. Das Modulportfolio enthält spezielle Aufgaben zum Thema "Sprachbildung und Sprachförderung an mehrsprachigen Schulen".
Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZUS) anerkannt.
Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden.
Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Reflexionsgespräche siehe WiSe 2018/19

Dr. Mirko Krüger, Jana Kaulvers
Modul L2: Sozialwissenschaftliches Studienprojekt

Zeit

Di. 08:00-10:00

Raum

Sp 40.6/ Sp 1a/b

Studiengang

Sport und Bewegungswissenschaften

Schulform

LA Bachelor

Siham Lakehal, Dr. Gülsah Mavruk, Dr. Eva Schmidt
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg Essen am Campus Essen

Zeit

Fr. 09:00-16:00

Raum

13.04.2018 R12 S03 H20
08.06.2018 R12 S03 H20
07.09.2018 R12 T04 F14

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA GRSGe Bachelor
LA BK Bachelor

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen
Institutionen. Das zugehörige Seminar wird an drei Tagen in Form von verpflichtenden Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (13.04.2018) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie erteilen ein Semester lang wöchentlich nachmittäglichen Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP.
Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt ausschließlich mit dem Betreff BFP Anmeldung über folgende Mail-Adresse: siham.lakehal@uni-due.de.
Folgende Inhalte müssen in der Mail enthalten sein:
Studiengang, Fachsemester, Studienfächer, Matrikelnummer,
Fächer (die im Förderunterricht angeboten werden möchten), bisherige Erfahrungen im Bereich DaZ/DaF/Förderunterricht .Anmeldeschluss 09.03.2018
Die Studierenden melden sich gleichzeitig für das
Begleitseminar und die Praxisphase im Förderunterricht an.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dr. Gülsah Mavruk
Ment for you

Zeit

Di. 24.04.2018.16:00-20:00

Raum

R12 S00 H12

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache

Schulform

 

Ziel dieses Praktikums ist es, die Beschulung von Flüchtlingen in Vorbereitungsklassen zu unterstützen und zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen erhalten im Deutschunterricht eine intensive
Sprachförderung in der für sie neuen Sprache, um somit eine möglichst schnelle Integration zu erreichen. Hierbei sollen die Studierenden den Lehrkräften im Rahmen ihres BFP assistieren und wenn möglich auch
eigenverantwortlich Aufgaben im Rahmen eines Projektes übernehmen. So erhalten sie Einblick in ein schulisches Tätigkeitsfeld mit dem Fokus auf eine besondere Lerngruppe.
Zielgruppe des Praktikums: Studierende des Lehramtes GyGe, GS, BK und HRGe Maximale
Teilnehmerzahl: 25
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über folgende E-Mail-Adresse: ursula.reuschenbach@uni-due.de
Belegungsfrist: Bis 26.03.2018 
Die Anmeldung gilt sowohl für das Begleitseminar als auch für die Praxisphase in der Schule.
Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.
Die Studierenden werden verbindlich (nicht lehramtsspezifisch) an bereits feststehende Kooperationsschulen (Sek I, Sek II) im Raum Essen, Duisburg, Gelsenkirchen, Mülheim verteilt.
Das Praktikum wird schulhalbjahresbegleitend durchgeführt!!! Die Einsatzzeiten an der Schule sprechen die Studierenden individuell mit ihren Schulen ab.
Es werden 80 Stunden Praktikum absolviert, die mit 3 CP kreditiert werden.
Das Begleitseminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst ebenfalls 3 CP.
Die Termine des begleitenden Seminars sehen sie oben.
Die Studierenden werden inhaltlich und methodisch auf Unterrichtssequenzen in Deutsch als Fremdsprache (phonetische Grundlegung, Aussprachetraining, sprachliche Interaktion in elementaren Alltagssituationen, Möglichkeiten der Förderung und Organisation von sozialer Integration) vorbereitet. Außerdem erhalten sie grundlegende Informationen zu den wesentlichen Elementen der aktuellen Lebenswelt der
Flüchtlinge. Das Praktikum selbst dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule.
Die Studierende sollen pädagogische Problemfelder im Spannungsfeld unterrichtlicher Praxis kennenlernen und – das Thema Heterogenität und Integration fokussierend –
kritisch reflektieren. Studierende des Lehramts bilden zusammen mit Lehrkräften an den Schulen Tandems in Klassen, in denen Flüchtlinge unterrichtet werden, um die individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Die unterrichtlichen Gegenstände dieser individuellen Betreuung richten sich nach der Bedarfslage und können fachlicher und pädagogischer Natur sein, oder auch gezielt dem Erwerb
der deutschen Sprache dienen.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dr. Glüsah Mavruk, Ulla Reuschenbach
Welcome to School

Zeit

Mi. 11.04.2018 16:00-17:00
Fr. 20.04.2018 12:00-15:00
Fr. 04.05.2018 12:00-15:00
Fr. 25.05.2018 12:00-15:00
Fr. 08.06.2018 12:00-15:00
Fr. 22.06.2018 12:00-15:00
Fr. 29.06.2018 12:00-15:00
Fr. 13.07.2018 12:00-15:00

Raum

T03 R04 C07
T03 R02 D81

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

 

Dorota Okonska
Übung DaZ-Modul Grundschule

Zeit

Di. 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr Bachelor

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen: Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Maren Reschke
Forschungswerkstatt BiWi I: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Zeit

Do. 12:00-14:00

Raum

R12 R05 A84

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Master
LA HRSGe Master
LA Gr Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;
    (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

Voraussetzung: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Maren Reschke
Übung DaZ-Modul Gr

Zeit

Do. 10:00-12:00

Raum

V15 R04 H25

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA Gr Bachelor

Die Veranstaltungen bieten zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:

  • Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
  • Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
  • Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung der jeweiligen bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung der jeweiligen Übung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Dr. Eva Schmidt
Die Fertigkeit Schreiben in der mehrsprachigen Schule

Zeit

Mi. 14:00-16:00

Raum

R12 R07 A84

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA BK Master
LA GyGe Master
LA HRSGe Master

In dem Seminar konzentrieren wir uns auf die Bedeutung, Vermittlung und den Ausbau schriftsprachlicher Kompetenzen in mehrsprachigen Klassenzimmern. Schriftsprachlichen Kompetenzen kommt im Schulalltag eine besondere Bedeutung zu, da sie zentral für die Aneignung und Präsentation neuer Lerninhalte sind. In der Veranstaltung erarbeiten wir zunächst die grundlegende Bedeutung schriftsprachlicher Kompetenzen für die Bildungsteilhabe von mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern. Auf dieser Basis konzipieren wir Möglichkeiten der praktischen Umsetzung schriftsprachlicher Förderung im Schulalltag. Dabei konzentrieren wir uns auf die Bedarfe und Potenziale von Schülerinnen und Schülern, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache sprechen. Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am Seminar sowie zur Präsentation eigener Konzepte ist ausdrücklich erwünscht.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines
Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Daniela Schwarz, Jan Strobl
Rappen als Methode der Sprachförderung

Zeit

Do. 14:00-16:00

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA HRSGe

Rappen als Methode der Sprachförderung Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen vermittelt. Anschließend werden im Rahmen einer praktischen Projektarbeit eigene Songs zusammen mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern an Essener Schulen entwickelt. In dem Zusammenhang werden ebenso Erfahrungen mit dem Einsatz von technischem Equipment (Mikrofon, Kopfhörer, Recorder) für Tonaufnahmen ermöglicht.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines
Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Ingrid Weis
Deutsch als Zweit-/Fremdsprache: Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Gr

Zeit

Fr. 11.05.2018 09:00-16:00
Fr. 06.07.2018 09:00-18.00

Raum

R12 T03 F87

Studiengang

DaZ/ DaF
Germanistik

Schulform

LA HRSGe

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte,
die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen: Nur für die Schulform Grundschule

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Verbindliche Anmeldung bis zum 07.02.2018 per Formular:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Das Institut für DaZ/DaF setzt sich für die Vereinbarkeit von Studium und persönlicher Lebenssituation (Familienaufgaben, besondere Bedarfe,…) ein. Setzen Sie sich im konkreten Fall gerne mit unseren Dozentinnen und Dozenten oder Modulbeauftragten in Verbindung.

Wintersemester 2017/18

Tülay Altun
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem (HRGe)

Zeit

Mo, 23.10.2017 09:00 – 16:00
Mo, 11.12.2017 09:00 – 16:00
Mo, 29.01.2018 08:00 – 19:00

Raum

R09 S02 B10
V13 S00 D50
R09 S02 B10

Studiengang

Geisteswissenschaften

Schulform

LA HRGe Master

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform HRGe.

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Verbindliche Anmeldung bis zum 30.09.2017 per Formular unter:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php

Tülay Altun
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Übung LA BA HRGe Modul 5)

Zeit

Mo, 08:00 – 10:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geisteswissenschaften

Schulform

LA HRGe Bachelor

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte meist in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird ?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.

Tülay Altun, Katrin Günther
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Fr, 20.10.2017 08:00 - 12:30
Fr, 24.11.2017 08:00 – 12.30
Fr, 22.12.2017 08:00 – 12:30

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA HRGe Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Termine Reflexionsgespräche siehe SoSe 2018

Denise Büttner
SE Fachdidaktik (M.A.): Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit

Di, 10:00-12:00

Raum

V15 S04 C63

Studiengang

Geisteswissenschaften

Schulform

LA HRGe Master
LA GyGe Master

em Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:
(1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
(2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
(3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?
Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

Denise Büttner, Stefanie Herberg
Forschungswerkstatt BiWi I mit dem Schwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Zeit

Mi, 12:00 – 14:00

Raum

R11 T03 C89

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Master
LA HRGe Master
LA GyGe Master

Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Dr. Juliane Dube, Dr. Erkan Gürsoy
Inklusiver Deutschunterricht (inkl. 3 ECTS Inklusion)

Zeit

Mo. 14:00 - 16:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Germanistik

Schulform

LA Gr Master

Im Zuge der Gestaltung eines inklusiven Deutschunterrichts wächst der Stellenwert der zentralen Kompetenzbereiche: Diagnostik, Lernprozessbegleitung sowie Reflexion/Evaluation in der Lehrerausbildung. Dabei geraten immer wieder ganz unterschiedliche Zielgruppen in den Fokus.
Angebunden an das Forschungsprojekt „MesH - Digitale Medien und sprachliche Heterogenität“ fokussiert das Seminar die Heterogenitätsdimension von Sprache und Kultur. Mit dem Ziel verbunden, im Format des Forschenden Lernens Theorie- und Handlungswissen zusammenzuführen, sollen auf der Grundlage von best-practice-Beispielen mit mehrsprachigen Bilderbüchern und individuell zu besprechenden Hörstiften Lernumgebungen für eine sprachintegrative Leseförderung bereitgestellt und die dadurch initiierten Lernprozesse begleitet bzw. ausgewertet werden.
Das angebotene forschungsorientierte Inklusionsseminar vermittelt folglich nicht nur theoretische Grundlagen zum inklusiven Deutschunterricht und seinen Herausforderungen, sondern bietet einen Überblick über den Erwerb bzw. die die Förderung von Sprach-/ Lesekompetenz bei neu zugewanderten Kindern. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, eigenständig entwickelte Lernumgebungen sowie die damit einhergehenden Lernprozesse in kleinen Praxisphasen im Feld zu erproben bzw. zu begleiten.

Sally Gerhardt
Sprachlernberatung

Zeit

Di, 10:00 – 12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA BK Master
LA LPO 2003

Abgeleitet aus lerntheoretischen Vorstellungen wird ein Wandel der Lehrerrolle gefordert. Lehrer/innen sollen den SuS nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch als Berater/in oder Unterstützer individueller Lernszenarien fungieren. Eine mögliche Unterstützung auf dem Weg zu mehr Lernerautonomie kann das Konzept der Sprachlernberatung sein. Das Seminar bietet eine allgemeine Einführung zum Thema Sprachlernberatung. Dabei werden Sprachlernberatungskonzepte, ihren theoretischen Hintergründe, Ziele und Verfahrensweisen, Organisationsformen und Beratungstypen, Beraterverhalten und Gesprächstechniken, sowie Lernerautonomie und individuelle Lernervariablen thematisiert. Erste eigene Beratungen werden innerhalb und außerhalb der Seminargruppe durchgeführt.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Sally Gerhardt
Übungen Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit

Do, 10:00 – 12:00

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor

Sprachbildung in der Schule
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

Katrin Günther, Gülşah Mavruk
Forschungswerkstatt BiWi II: Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Zeit

Mo, 30.10.2017 09:00 – 14:00
Mo, 18.12.2017 09:00 – 14:00
Mo, 05.02.2018 09:00 – 14:00

Raum

R09 S02 B18
R09 S02 B18
R09 S04 B02

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Master
LA GyGe Master
LA HRGe Master

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht; (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist obligatorisch.
Voraussetzung: abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Katrin Günther
Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre (Übung LA BA HRGe Modul 5)

Zeit

Mo, 10:00 – 12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geisteswissenschaften

Schulform

 

An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte meist in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird ?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.

Dr. Erkan Gürsoy, Katrin Günther
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem (HRGe)

Zeit

Fr, 27.10.2017 09:00 – 16:00
Fr, 15.12.2017 09:00 – 16:00
Fr, 02.02.2018 08:00 – 19:00

Raum

R09 S02 B18

Studiengang

Geisteswissenschaften

Schulform

LA HRGe Master

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform HRGe.

  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Verbindliche Anmeldung bis zum 30.09.2017 per Formular unter:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php

Dr. Erkan Gürsoy, Moritz Herzog
Mehrsprachigkeit als Lernvoraussetzung für den mathematischen Anfangsunterricht in heterogenen Lerngruppen (E/D6)

Zeit

Do, 14:00 – 16:00

Raum

T03 R03 D89

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA BA

Zu dieser Veranstaltung sind Studierende des Moduls E3 Studium liberale eingeladen. Online-Anmeldung in LSF für E3-Studierende ausschließlich über die gleichnamige Veranstaltung mit vorangestelltem „E3“.

Claudia Handt
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Gr

Zeit

Fr, 27.10.2017 09:00 – 16:00
Fr, 15.12.2017 09:00 – 16:00
Fr. 02.02.2018 08:00 – 19:00

Raum

R09 S02 B03

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA Gr Master

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform Grundschule. - Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht. - Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform Gr.
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Verbindliche Anmeldung bis zum 30.09.2017 per Formular:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Wegen Literatur beachten Sie bitte den Kommentar.

Stefanie Herberg
Übungen Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit

Di, 10:00 – 12:00

Raum

R12 R06 A69

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor

Sprachbildung in der Schule
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

Stefanie Jahn
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Do, 10:00 – 12:00
Sa, 03.02.2018 10:00 – 13:00

Raum

T03 R04 C07

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA GyGe Bachelor

Dieses Seminar wird für die Zusatzqualifikation ZUS anerkannt. Die Praxisphase kann an Kooperationsschulen durchgeführt werden.

Jana Kaulvers
Übung Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit

Mi, 16:00 – 18:00

Raum

R09 S02 B18

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA BK Bachelor

Sprachbildung in der Schule
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

Jana Kaulvers, Dr. Mirko Krüger
Modul J1: Bildung und Erziehung

Zeit

Di, 10:00 – 12:00

Raum

ZH 044/ ZH 1b

Studiengang

Bildungswissenschaften

Gülşah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg Essen am Campus Essen

Zeit

Do, 05.10.2017
Fr, 01.12.2017 09:00 – 16:00
Fr, 02.03.2017 09:00 – 16:00

Raum

R09 S04 B08
R09 S04 B17
R09 S04 B17

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen. Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (05.10.2017) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

• Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse

• Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler

• Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache

• Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts

• Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)

• Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase im Förderunterricht an. Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich. Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.

Dorota Okonska
Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung HRGe

Zeit

Mo, 14:00 – 16:00

Raum

R09 S05 B08

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA HRGe Master

Dialogische Biografiearbeit im interkulturellen Kontext
Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine Vertiefung zum Thema ästhetisches und sprachliches Lernen. Grundlegend dafür ist ein Ausstellungsbereich WELTENKINDER des Kindermuseum mondo mio! in Dortmund. Im Rahmen des Kooperationsprojekts zwischen dem Kindermuseum mondo mio! und dem Helmholtz-Gymnasium werden die Schülerinnen und Schüler spielerisch an die Themen Heimat, Zuwanderung und Zusammenleben verschiedener Kulturen herangeführt. In der Ausstellung werden den Schülerinnen und Schülern altersgerecht aufbereitete Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Ländern und Kulturen vorgestellt, die sie dazu anregen sollen, sich mit ihrer Familiengeschichte sowie ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und die Ergebnisse dieser Erforschung sprachlich festzuhalten und anderen mitzuteilen. Im Fokus steht somit eine ganzheitliche Förderung und Erweiterung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit über eine ästhetische Auseinandersetzung im Museum und eine intensive sprachdidaktische Arbeit in der Schule. Aufgabe der Studierenden ist es, die sprachlichen Fähigkeiten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowohl im Mündlichen als auch im Umgang mit der Schriftsprache individuell zu fördern.
In der ersten Phase des Seminars werden u.a. folgende Themenschwerpunkte aufgegriffen:

  • Besonderheiten des außerschulischen Lernortes (Bildungsauftrag der Museen)
  • Wie unterscheiden sich Mündlichkeit und Schriftlichkeit?
  • Schreibkompetenz/Schreibprozesse/individuelle Schreibentwicklung
  • Schreiben im Museum (das biografische Schreiben)
  • Schreibberatung in der Schule

In der zweiten Phase erfolgt die Projektdurchführung

  • Museum mondoi mio! – Hospitation (Beobachtung)
  • Helmholtz-Gymnasium – Schuleinheit (Beobachtung + Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in ihrem Schreibprozess - 6. Klasse)

Im Rahmen des Seminars sollen Potenziale der Kooperation zwischen den Institutionen Museum und Schule gemeinsam reflektiert werden. Die Teilnahme an diesem Seminar soll den Studierenden Anregungen bieten ein eigenes Projekt für das Praxissemester zu planen.
Wegen Literatur beachten Sie bitte den Kommentar.
Zu Scheinbedingungen beachten Sie bitte den Kommentar.

Dr. Andrea Schäfer
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Gr

Zeit

Mo, 09:00 – 16:00
Mo, 09:00 – 16:00
Mo, 08:00 – 19:00

Raum

T03 R001 C24

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA Gr Master

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform Grundschule. - Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung" besucht. - Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.
Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform Gr.
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Verbindliche Anmeldung bis zum 30.09.2017 per Formular:
https://www.uni-due.de/daz-daf/aktuelldaz-modul-master.php
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Wegen Literatur beachten Sie bitte den Kommentar.

Dr. Daniela Schwarz, Jan Strobl
Musik und Sprache: Rap als Mittel der Sprachförderung im Kontext eines sprachsensiblen Musikunterrichts

Zeit

Do, 11:00 – 13:00

Raum

Südflügel S104

Studiengang

Musik

Schulform

LA Staatsexamen
LA BA/MA

Anmeldung per Mail an daniela.schwarz@folkwang-uni.de erbeten!
Literaturhinweise werden innerhalb der Veranstaltung gegeben.
In dem Seminar werden Parallelen zwischen den Struktursystemen Sprache und Musik aus verschiedenen Perspektiven aufgezeigt. Vor diesem Hintergrund sollen Aspekte des sprachsensiblen Musikunterrichts angesprochen und die Möglichkeiten des Rap in spezifisch von den Studierenden erarbeiteten Unterrichtsreihen evaluiert werden. Dies geschieht vor der das gesamte Seminar hindurch thematisierten Fragestellung, wieso gerade Musik und Sprache auch in Bezug auf Fördermöglichkeiten in einem wechselseitigen Verhältnis stehen.
Die Studierenden sollen sich mit den Struktursystemen Sprache und Musik differenziert auseinandersetzen und hierbei auch neurokognitive Erkenntnisse mit einbeziehen. Sie sollen die Möglichkeiten des Rap innerhalb des Kontextes ‚Sprachsensibler Musikunterricht‘ in individuell erarbeiteten Unterrichtsreihen ausloten und spezifizieren (siehe Lehrinhalte der Veranstaltung).
B.A./M.Ed. LM: DaZ in der Schule
Lehramt GyGe mit Abschluss Staatsexamen (C5), geöffnet für Lehramt G / HRGe mit Abschluss Staatsexamen sowie für die Ba- und Ma-Studiengänge (nach jeweiliger Absprache)
Hinweis: Die Veranstaltung kann nach Absprache auch im zweiwöchigen Turnus oder als Blockseminar abgehalten werden.

Ingrid Weis
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/ Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Do, 09.11.2017 12:00 - 14:00
Do, 07.17.2017 – 21.12.2017 12:00 – 14:00
Do, 11.01.2018 – 01.02.2017 12.00 – 14.00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Bildungswissenschften

Schulform

LA Gr Bachelor

Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung im ZLB möglich! Termine für die Reflexionsgespräche siehe SoSe 2018

Marie Wiethoff
Analyse von Lehrmaterialien und Methoden der Sprachförderung HRGe

Zeit

Do, 10:00 – 14:00

Raum

R09 S02 B10

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA HRGe Master

Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern
Angesichts der steigenden Zahlen der neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern stehen die Schulen vor der Aufgabe, mit der Heterogenität dieser besonderen Lerngruppe umzugehen. Im Rahmen des Seminars soll zum einen behandelt werden, welche Voraussetzungen die Kinder und Jugendlichen mitbringen. Darüber hinaus lernen die Studierenden sprachfördernde Unterrichtsverfahren kennen sowie Möglichkeiten, auch im Fachunterricht sprachsensibel zu arbeiten.
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Marie Wiethoff
Berufsfeldpraktikum in Klassen mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern und im Ausland

Zeit

Do, 28.09.2017 09:00 – 16:00
Sa, 04.11.2017 09:00 – 16:00
Di, 30.01.2018 09:00 – 16:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Germanistik, DaZ/ DaF

Schulform

LA BK Bachelor
LA HRSGe Bachelor
La GyGe Bachelor

Achtung: Die erste Sitzung ist obligatorisch.

Das DaZ-Praktikum kann ausschließlich an den Kooperationsschulen und -institutionen absolviert werden.
Es ist nicht möglich, selbstständig eine Praktikumsschule zu suchen!
Das Seminar ist NICHT für Studierende mit der Schulform GRUNDSCHULE geöffnet.
Bitte klären Sie vorab mit dem Verantwortlichen für das Berufsfeldpraktikum in Ihrem Fach, dass dieses Berufsfeldpraktikum anerkannt wird!
Die Anmeldung für das Seminar und die Praktikumsplätze erfolgt ausschließlich per Mail: marie.wiethoff@uni-due.de.
Das Seminar bietet die Möglichkeit das Berufsfeldpraktikum in Klassen mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) zu absolvieren.
Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen/ Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern.
Darüber hinaus können die Studierenden im Rahmen des Seminars auch DaF-Praktika im Ausland absolvieren. Hierfür steht zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.
In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt.
Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Marie Wiethoff an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Institutionen zugeteilt.
Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP.
Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Gegenüberstellung der Fachbereiche Deutsch als Zweit-und Fremdsprache
  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Lernender
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien des DaZ/DaF- und sprachsensiblen (Fach)Unterrichts
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Sommersemester 2017

Tülay Altun
Berufsfeldpraktikum Geschichte im Förderunterricht für mehrsprachige Kinder und Jugendliche an der Universität Duisburg Essen am Campus Essen Übung zur Begleitung des außerschulischen Berufsfeldpraktikums

Zeit

Mo, 10:00-12:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRGe Bachelor
LA GyGe Bachelor

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung eines 80stündigen fachdidaktischen Praktikums entweder im Förderunterricht der Universität Duisburg-Essen oder einer entsprechenden Institution.
In einer Vorbereitungsphase werden die Studierenden auf die Arbeit in Kleingruppen mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern vorbereitet.
Sie erfahren, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht besondere Herausforderungen für diese Schülergruppe mit sich bringt.
Sie erhalten ein Bewusstsein, wie historisches Lernen unter Berücksichtigung fachsprachlicher Besonderheiten gefördert werden kann.
Sie erwerben Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren im Geschichtsunterricht einzusetzen.
Die Studierenden nehmen zunächst an der vorbereitenden Übung teil. Danach werden ihnen Fördergruppen zugeteilt.
Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Seminarsitzungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren.
Die Studierenden werden von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten.
Das Seminar wird mit einer abschließenden Seminarsitzung und einem Portfolio als Bericht abgeschlossen.

Tülay Altun und Judith Reisewitz
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Fr, 28.4.2017 9:00-13:30
Fr, 19.05.2017 9:00-13:30
Fr, 09.06.2017 9:00-12:00

Raum

R09 S04 B17
S06 S02 B35
R09 S02 B18

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA HRGe Bachelor

Das Seminar hat den Schwerpunkt Die mehrsprachige Schule und wird inklusive Praxisphase für ZUS (Zusatzzertifikat: Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft) anerkannt.

Denise Büttner
SE Fachdidaktik (M.A.): Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit

Mo, 12:00-14:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geisteswissenschaften

Schulform

LA HRGe Master
LA GyGe Master

em Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:
(1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
(2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
(3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?
Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

Prof. Dr. Katja Cantone-Altıntaş und Stefanie Kielholz
Mehrsprachigkeit in der Schule Schwerpunkt Inklusion

Zeit

Block, 22.04.2017-23.04.2017 10:00-18:00
Sa, 10.06.2017 10:00-18:00

Raum

R12 R04 B21

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Im Rahmen der Übung werden zunächst Konzepte zu Inklusion und Mehrsprachigkeit theoretisch erarbeitet und kritisch beleuchtet. Daneben soll die Diagnose besonderer Bedürfnisse (_special needs_)
bei Mehrsprachigen diskutiert und gegebenenfalls gegenüber Einsprachigen abgegrenzt werden. Des Weiteren werden Strategien für den Schulalltag erarbeitet sowie praktische Beispiele aus mehrsprachigen Klassen
vorgestellt.
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen. 
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben

Sally Gerhardt
Sprachdiagnostik

Zeit

Di, 01.08.201 10:00-16:00
Do, 03:08.2017 10:00-16:00
Di, 05.09.2017 10:00-16:00

Do, 07.09.2017 10:00-16:00

Raum

V15 S04 C63

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Kommentar Seminar Sprachstandsdiagnostik:
Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine Vertiefung zum Thema Sprachstandsfeststellungen. Verschiedene Testformate (z.B. Profilanalyse, C-Test)
werden diskutiert und im Seminar praktisch erprobt.
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben

Katrin Günther
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit

Mo, 13.03.2017 10:00-16:00
Mo, 22.05.2017 10:00-16:00
Mo, 24.07.2017 10:00-19:00

Raum

V13 S03 C29
A-A- 102
A-A- 102

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Termine:
Mo.: 13.03.2017, 10-16 h, Raum: V13 S03 C29
Mo.: 22.05.2017, 10-16 h, Raum: A-102 (Altendorfer Str. 7- Gegenüber IKEA)
Mo.: 24.07.2017, 10-19 h, Raum: A-102 (Altendorfer Str. 7- Gegenüber IKEA)
Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform HRGe. - Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht. - Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.

Katrin Günther
Berufsfeldpraktikum Geschichte im Förderunterricht für mehrsprachige Kinder und Jugendliche an der Universität Duisburg Essen am Campus Essen. Übung zur Begleitung des außerschulischen Berufsfeldpraktikums

Zeit

Mo, 08:00-10:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Geschichte

Schulform

LA GyGe Bachelor
LA HRGe Bachelor

Die Veranstaltung ist ausschließlich für Lehramtsstudierende BA GyGe oder BA HRGe.
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung eines 80stündigen fachdidaktischen Praktikums entweder im Förderunterricht der Universität Duisburg-Essen oder einer entspr. Institution. In einer Vorbereitungsphase werden die Studierenden auf die Arbeit in Kleingruppen mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern vorbereitet. Sie erfahren, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht besondere Herausforderungen für diese Schülergruppe mit sich bringt. Sie erhalten ein Bewusstsein, wie historisches Lernen unter Berücksichtigung fachsprachlicher Besonderheiten gefördert werden kann. Sie erwerben Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren im Geschichtsunterricht einzusetzen. Die Studierenden nehmen zunächst an der vorbereitenden Übung teil. Danach werden ihnen Fördergruppen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Seminarsitzungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren. Die Studierenden werden von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einer abschließenden Seminarsitzung und einem Portfolio als Bericht abgeschlossen.

Katrin Günther
Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit

Di, 20.06.2017 08:00-10:00
Di, 27.06.2017 08:00-10:00

Raum

R09 S04 B18
R09 S02 B18

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA BK Bachelor

Katrin Günther und Dr. des. Gülşah Mavruk
Forschungswerkstatt BiWi I: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung

Zeit

Mi, 14:00-16:00

Raum

R12 R06 A69

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA BK Bachelor
LA HRGe Bachelor
LA GyGe Bachelor

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:
-Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
-Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
-Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
-Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;(wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
- Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?
Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist obligatorisch.
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor-Studium mit Lehramtsoption

Dr. Erkan Gürsoy
Spracherwerb

Zeit

Mo, 14:00-16:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA BK Bachelor
LA HRGe Bachelor
LA GyGe Bachelor

Das Seminar bietet einen Einblick in die Spracherwerbsforschung und behandelt die bekanntesten theoretischen Ansätze zum Spracherwerb.
Zudem wird es verschiedene Aspekte des ein- und mehrsprachigen Erwerbs nicht nur theoretisch, sondern u.a. anhand empirischer Daten/exemplarischer Sprechproben beleuchten. Weiterer Gegenstand des Seminars ist das Konzept der Inklusion. Es wird eine aktive Teilnahme erwartet.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Dr. Erkan Gürsoy
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit

Fr, 17:03.2017 9:00-16:00
Fr, 02:06:2017 9:00-16:00
Fr, 28.07.2017 8:00-19:00

Raum

V15 S04 C70
R09 S02 B10
R09 S02 B10

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRGe Bacholer

Termine
Fr.: 17.03.2017, 9-16 h, Raum: V15 S04 C70
Fr.: 02.06.2017, 9-16 h, Raum: R09 S02 B10
Fr.: 28.07.2017, 8-19 h, Raum: R09 S02 B10
Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform HRGe. - Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht. - Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.

Claudia Handt
Vor- und Nachbereitung Eignung Orientierungspraktikum

Zeit

Fr, 28.04.2017 08:00-11:00
Fr, 05.05.2017 08:00-11:00
Fr, 12.05.2017 08:00-11:00
Fr, 07.07.2017 08:00-11:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA Gr Bachelor

Das Seminar hat den Schwerpunkt Die mehrsprachige Schule und wird inklusive Praxisphase für ZUS (Zusatzzertifikat: Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft) anerkannt.

Claudia Handt
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit

Mo, 22.05.2017 09:00-16:00
Mo, 24.07.2017 08:00-19:00

Raum

R09 S02 B18
R09 S02 B18

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache

Germanistik

Schulform

LA Gr Master

Termin 1: 13.03.2017, 9-16 h, Raum: R12 S05 H81
Termin 2: 22.05.2017, 9-16 h, Raum: R09 S02 B18
Termin 3: 24.07.2017, 8-19 h, Raum: R09 S02 B18
Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform Grundschule.
- Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
- Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Jana Kaulvers
Mehrsprachigkeit in Schule

Zeit

Mo, 16:00-18:00

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA Gr

Dass unsere Gesellschaft ein Abbild multikultureller und mehrsprachiger Vielfalt ist, sollte heutzutage eine selbstverständliche Feststellung sein.
Doch obwohl der europäische Referenzrahmen empfiehlt, dass alle EU- Bürger neben der Muttersprache noch mindestens zwei Fremdsprache in der Schule erlernen, wird der Tatsache, dass viele Kinder bereits mehrsprachig in die Schule kommen, noch zu selten offen begegnet.
Das führt dazu, dass die individuelle Mehrsprachigkeit in der Klasse kaum beachtet und damit auch nicht gefördert wird.
In der Übung wird es darum gehen, best-practice- Beispiele zum Umgang mit und zur Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit im Unterricht kennenzulernen bzw. herauszuarbeiten
Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen. 
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben

Stefanie Kielholtz und Dr. Ina Lammers
Forschungswerkstatt BiWi II: Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Zeit

Mo, 20.03.2017 08:00-14:00
Mo, 08.05.2017 08:00-14:00
Mo, 10.07.2017 08:00-14:00

Raum

R09 S02 B18
R09 S02 B10

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Master
LA HRGe Master
La Gr Master

Stefanie Kielholtz und Maren Reschke
Forschungswerkstatt BiWi II: Themenschwerpunkt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Zeit

Mo, 20.03.2017 08:00-14:00
Mo, 08.05.2017 08:00-14:00
Mo, 10.07.2017 08:00-14:00

Raum

R09 S02 B10
R09 S02 B03

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe Master
LA HRGe Master
La Gr Master

Dr. Mirko Krüger und Jana Kaulvers
Modul J1: Bildung und Erziehung

Zeit

Mi, 08:00-10:00

Raum

ZH 043

Studiengang

Bildungswissenschaften

Schulform

LA GyGe
LA BK

 

Dr. des. Gülşah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg Essen am Campus Essen

Zeit

Fr, 19.05.2017 09:00-16:00
Fr, 07.07.2017 90:00-16:00

Raum

R09 S02 B10
R09 S02 B03

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRGe Bachelor
LA GyGe Bachelor

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen. Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer verpflichtenden vorbereitenden Blockveranstaltung (31.03.2017) teil, in der ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:
• Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
• Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
• Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
• Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
• Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
• Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten
Die Studierenden melden sich gleichzeitig für Begleitseminar und Praxisphase im Förderunterricht an. Eine separate Anmeldung für die Praxisphase ist nicht erforderlich. Die erste Sitzung ist obligatorisch für die Zulassung zum Praktikum.

Dorota Okonska
Mehrsprachigkeit in der Schule

Zeit

Di, 10:00-12:00

Raum

S05 R03 H20

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

 

Kommentar Seminar Mehrsprachigkeit in der Schule:
Dass unsere Gesellschaft ein Abbild multikultureller und mehrsprachiger Vielfalt ist, sollte heutzutage eine selbstverständliche Feststellung sein.
Doch obwohl der europäische Referenzrahmen empfiehlt, dass alle EU- Bürger neben der Muttersprache noch mindestens zwei Fremdsprache in der Schule erlernen, wird der Tatsache, dass viele Kinder bereits mehrsprachig in die Schule kommen, noch zu selten offen begegnet.
Das führt dazu, dass die individuelle Mehrsprachigkeit in der Klasse kaum beachtet und damit auch nicht gefördert wird.
In der Übung wird es darum gehen, best-practice- Beispiele zum Umgang mit und zur Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit im Unterricht kennenzulernen bzw. herauszuarbeiten
s wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen. 
TEILNAHME-BEDINGUNGEN Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
LITERATUR Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben

Judith Reisewitz
Sprachlernberatung

Zeit

Di, 18.04.2017 14:00-16:00
Di, 25.04.2017 14:00-16:00
Di, 02.05.2017 14:00-16:00
Sa, 06.05.2017 14:00-16:00
Di, 16.05.2017 14:00-16:00
Di, 23.05.2017 14:00-16:00
Di, 30.05.2017 14:00-16:00
Sa 16.06.2017 10:00-16:00

Raum

R09 S02 B10
R09 S04 B17
R09 S02 B10

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA BK Master

Abgeleitet aus lerntheoretischen Vorstellungen wird ein Wandel der
Lehrerrolle gefordert. Lehrer/innen sollen den SuS nicht nur Wissen
vermitteln, sondern auch als Berater/in oder Unterstützer
individueller Lernszenarien fungieren. Eine mögliche Unterstützung auf
dem Weg zu mehr Lernerautonomie kann das Konzept der
Sprachlernberatung sein. Das Seminar bietet eine allgemeine Einführung
zum Thema Sprachlernberatung. Dabei werden
Sprachlernberatungskonzepte, ihre theoretischen Hintergründe, Ziele
und Verfahrensweisen, Organisationsformen und Beratungstypen,
Beraterverhalten und Gesprächstechniken, sowie Lernerautonomie und
individuelle Lernervariablen thematisiert.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben
Zu erbringende Studienleistungen bzw. Bedingungen zum Erwerb eines Leistungsnachweises werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben

Maren Reschke
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit

Mi, 15.03.2017 09:00-16:00
Mi, 24.05.2017 09:00-16:00
Mi, 26.07.2017 08:00-19:00

Raum

R09 S02 B10
R09 S02 B03

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA HRGe Master

Termine:
Mi.: 15.03.2017, 9-16 h, Raum: R09 S02 B10
Mi.: 24.05.2017, 9-16 h, Raum: R09 S02 B03
Mi.: 26.07.2017, 8-19 h, Raum: R09 S02 B03
Verbindliche Anmeldung bis zum 28.02.2017 nur über dieses Anmeldeformular.
Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform HRGe. - Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht. - Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.

Dr. Daniela Schwarz und Jan Strobl
Rappen als Methode der Sprachförderung

Zeit

Do, 14:00-16:00

Raum

R09 S04 B17

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

HRGe

Rappen als Methode der Sprachförderung Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen vermittelt. Anschließend werden im Rahmen einer praktischen Projektarbeit eigene Songs zusammen mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern an Essener Schulen entwickelt. In dem Zusammenhang werden ebenso Erfahrungen mit dem Einsatz von technischem Equipment (Mikrofon, Kopfhörer, Recorder) für Tonaufnahmen ermöglicht

Ingrid Weis
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit

Fr, 02.06.2017 09:00-16:00
Fr, 28.07.2017 08:00-19:00

Raum

R09 S02 B03

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Termin 1: 17.03.2017, 9-16 h, Raum:  R09 S02 B10
Termin 2: 02.06.2017, 9-16 h, Raum: R09 S02 B03
Termin 3: 28.07.2017, 8-19 h, Raum: R09 S02 B03
Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden. Teilnahmevoraussetzungen: - NUR für die Schulform Grundschule.
- Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
- Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben
Prüfungsmodalitäten werden in der ersten Sitzung besprochen.

Marie Wiethoff
Berufsfeldpraktikum in Klassen mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern und im Ausland

Zeit

 

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Schulform

LA BK Bachelor
LA HRGe Bacholer
LA GyGe Bachelor

Achtung: Die erste Sitzung ist obligatorisch. Das Praktikum kann ausschließlich an den Kooperationsschulen und -institutionen absolviert werden. Es ist nicht möglich, selbstständig eine Praktikumsschule zu suchen! Das Seminar ist NICHT für Studierende mit der Schulform GRUNDSCHULE geöffnet.
Bitte klären Sie vorab mit dem Verantwortlichen für das Berufsfeldpraktikum in Ihrem Fach, dass dieses Berufsfeldpraktikum anerkannt wird!
Die Anmeldung für das Seminar und die Praktikumsplätze erfolgt ausschließlich per Mail: marie.wiethoff@uni-due.de.
Bitte lesen Sie die folgenden Informationen gründlich, bevor Sie sich anmelden oder Fragen stellen.
Das Seminar bietet die Möglichkeit das Berufsfeldpraktikum in Klassen mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) zu absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unterstützung in den Vorbereitungsklassen/ Auffangklassen/ Internationalen Förderklassen und der Sprachförderung in allen Fächern.
Darüber hinaus können die Studierenden im Rahmen des Seminars auch DaF-Praktika im Ausland absolvieren. Hierfür steht zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.
In der Praxis erfahren die Studierenden an welchen Stellen der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht sowie der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Marie Wiethoff an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Institutionen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP.
Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:
• Gegenüberstellung der Fachbereiche Deutsch als Zweit-und Fremdsprache
• Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
• Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Lernender
• Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
• Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache
• Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien des DaZ/DaF- und sprachsensiblen (Fach)Unterrichts
• Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten
• Lehrwerkanalyse von DaZ/DaF-Lehrwerken

Marie Wiethoff
Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Zeit

Di, 10:00-14:00

Raum

R09 S04 B08

Studiengang

Deutsch als Zweit-/Fremdsprache
Germanistik

Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern Angesichts der steigenden Zahlen der neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern stehen die Schulen vor der Aufgabe, mit der Heterogenität dieser besonderen Lerngruppe umzugehen. Im Rahmen des Seminars soll zum einen behandelt werden, welche Voraussetzungen die Kinder und Jugendlichen mitbringen. Darüber hinaus lernen die Studierenden sprachfördernde Unterrichtsverfahren kennen sowie Möglichkeiten, auch im Fachunterricht sprachsensibel zu arbeiten.

Wintersemester 2016/17

Tülay Altun
Begleitveranstaltung Berufsfeldpraktikum (schulisch): Geschichtsdidaktische Begleitveranstaltung für das Berufsfeldpraktikum (Bachelor)

Zeit Mo, 10-12 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang Geschichte
  LA BA GyGe/HRG

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung eines 80stündigen fachdidaktischen Praktikums im Förderunterricht der Universität Duisburg-Essen.
In einer Vorbereitungsphase werden die Studierenden auf die Arbeit mit Kleingruppen neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler im Förderunterricht vorbereitet. Sie erfahren, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht besondere Herausforderungen für diese Schülergruppe mit sich bringt. Sie erhalten ein Bewusstsein, wie historisches Lernen unter Berücksichtigung fachsprachlicher Besonderheiten gefördert werden kann. Sie erwerben Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren im Geschichts- und Gesellschaftslehreunterricht einzusetzen.
Die Studierenden nehmen zunächst an der vorbereitenden Übung teil.
Danach werden Ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben im Anschluss an die Übung 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Seminarsitzungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren.
Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einer abschließenden Seminarsitzung und einem Portfolio als Bericht abgeschlossen.

 

Tülay Altun
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mi, 05.10.16, 9-16 Uhr
Mi, 23.11.16, 9-16 Uhr
Mi, 18.01.17, 8-19 Uhr
Raum R12 V02 D20
S06 S04 B14
A-113
Studiengang DaZ/DaF, Germanisk
  HRGe

Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform HRGe.
     
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als
    Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
     
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu
Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Tülay Altun / Judith Reisewitz
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit Fr, 21.10.16, 13-17 Uhr
Fr, 09.12.16, 13-17 Uhr
Fr, 27.01.17, 13-16 Uhr
Raum S06 S02 B06
S05 R03 H20
S05 T03 B94
Studiengang Bildungswissenschaften
  LA BA HRGe, BiWi BA / B. Sc.

 

 

  

Denise Büttner
BS Fachdidaktik (M.A.): Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit

Sa, 07.01.17, 9-17 Uhr
So, 08.01.17, 9-17 Uhr
Sa, 28.01.17, 9-17 Uhr
So, 29.01.17, 9-17 Uhr

Raum S09 S04 B08
R12 S05 H81
Studiengang Bildungswissenschaften
  LA BA HRGe, BiWi BA / B. Sc.

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden: (1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht? (2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und (3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen? Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben. ACHTUNG: Es wird am 16.12.16 von 18:00-19:30 Uhr eine Vorbesprechung für das Seminar stattfinden (Raum: R09 S04 B02).

  

Beate Frenzel
Reflexion von Bildungsarrangements: Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums

Zeit Sa, 29.10.16, 10-18 Uhr
Do, 09.12.16, 10-14 Uhr
Raum R12 S05 H20
Studiengang Bildungswissenschaften
  LA BK, BiWi BA/ B. Sc.

 

 

 

Katrin Günther
Begleitveranstaltung Berufsfeldpraktikum (schulisch)Geschichtsdidaktische Begleitveranstaltung für das Berufsfeldpraktikum (Bachelor)

Zeit Mo, 8-10 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang Geschichte
  LA BA GyGe/HRGe

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung eines 80stündigen fachdidaktischen Praktikums im Förderunterricht der Universität Duisburg-Essen.
In einer Vorbereitungsphase werden die Studierenden auf die Arbeit mit Kleingruppen neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler im Förderunterricht vorbereitet. Sie erfahren, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht besondere Herausforderungen für diese Schülergruppe mit sich bringt. Sie erhalten ein Bewusstsein, wie historisches Lernen unter Berücksichtigung fachsprachlicher Besonderheiten gefördert werden kann. Sie erwerben Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren im Geschichts- und Gesellschaftslehreunterricht einzusetzen.
Die Studierenden nehmen zunächst an der vorbereitenden Übung teil.
Danach werden Ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben im Anschluss an die Übung 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Seminarsitzungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren.
Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einer abschließenden Seminarsitzung und einem Portfolio als Bericht abgeschlossen.

 

Katrin Günther
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mo, 24.10.16, 10-17 Uhr
Mo, 21.11.16, 10-17 Uhr
Mo, 16.01.17, 10-20 Uhr
Raum T03 R04 C07
Studiengang DaZ/DaF, Germanisk
  HRGe

Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform HRGe.
     
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als
    Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
     
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu
Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Katrin Günther
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit Di, 8-10 Uhr
Raum S06 S01 B29
Studiengang Bildungswissenschaften
  LA BA HRGe, BiWi BA / B. Sc.

 

 

 

Dr. Erkan Gürsoy
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Fr, 07.10.16, 9-16 Uhr
Fr, 25.11.16, 9-16 Uhr
Fr, 20.01.17, 8-19 Uhr
Raum R12 V02 D20
R09 S02 B10
R09 S02 B10
Studiengang DaZ/DaF,Germanistik
  HRGe

Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform HRGe.
     
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als
    Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
     
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu
Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

 

Dr. Erkan Gürsoy / Dr. Melanie Beese
Analyse und Didaktisierung von sprachlichen Anforderungen im Unterricht
Seminare DaZ im 1. FS - Gruppe 1

Zeit Sa, 29.10.2016, 9-17 Uhr
Sa, 03.12.2016, 9-17 Uhr
Sa, 14.01.2017, 9-17 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ/DaF, Germanistik

Analyse und Didaktisierung von sprachlichen Anforderungen im Unterricht Teilnahme an der ersten Sitzung obligatorisch für die Platzvergabe!
Das Seminar greift die Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher sowie zum sprachsensiblen Unterricht in der Schule auf. Sie erfahren, wie Sie Lehrmittel und Unterrichtseinheiten verschiedener Fächer auf ihre sprachlichen Anforderungen hin analysieren und dieses Wissen in der Unterrichtsplanung und -durchführung unter Berücksichtigung der jeweiligen fachlichen Lernziele und fachdidaktischen Implikationen einsetzen können.

 

Dr. Erkan Gürsoy
Spracherwerb

Zeit Mo, 14-16 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang LA MA GyGe/BK/HRGe
   

Das Seminar bietet einen Einblick in die Spracherwerbsforschung und behandelt die bekanntesten theoretischen Ansätze zum Spracherwerb. Zudem wird es verschiedene Aspekte des ein- und mehrsprachigen Erwerbs nicht nur theoretisch, sondern u.a. anhand empirischer Daten/exemplarischer Sprechproben beleuchten. Weiterer Gegenstand des Seminars ist das Konzept der Inklusion. Es wird eine aktive Teilnahme erwartet.

 

Claudia Handt
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mo, 24.10.16, 9-16 Uhr
Mo, 21.11.16, 9-16 Uhr
Mo, 16.01.17, 8-19 Uhr
Raum A-113
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
  HRGe

Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform HRGe.
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als
    Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu
Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Claudia Handt / Ingrid Weis
Reflexion von Bildungsarrangements: Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums

Zeit Mi, 19.10.16, 8-10 Uhr
Sa, 29.10.16, 10-16 Uhr
Sa, 03.12.16, 10-16 Uhr
Sa, 21.01.17, 10-16 Uhr
Fr, 17.03.17, 10-14 Uhr
Raum R09 S02 B18
R09 S02 B03
Studiengang Bildungswissenschaften
  Grundschule, BiWi BA/ B. Sc.

 

  

Claudia Handt
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit Fr, 28.10.16 bis 04.11.16, 8-10 Uhr
Fr, 18.11.2016 bis 09.12.2016, 8-10 Uhr
Fr, 10.02.17, 8-11 Uhr
Raum R09 S04 B17
S05 R03 H20
Studiengang Bildungswissenschaften
  Grundschule, BiWi BA/ B. Sc.

 

 

  

Jana Kaulvers
Sprachbildung in der Schule - Gruppe 2

Zeit Mo, 17.10.16 bis 06.02.17, 10-12 Uhr
Raum T03 R02 D81
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
  GyGe, BK

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen: Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend? Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben? Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

 

Stefanie Kielholtz
Übung Sprachbildung in der Schule - Gruppe 9

Zeit Do, 20.10.16 bis 09.02.17, 10-12 Uhr
Raum T03 R02 D82
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
  GyGe, BK

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen: Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend? Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben? Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

 

Dr. Ina Lammers
Forschungswerkstatt BiWi I: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Zeit Mi, 19.10.16 bis 08.02.17, 14-16 Uhr
Raum S06 S01 A26
Studiengang Bildungswissenschaften
  alle Schulformen

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:
-Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
-Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
-Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
-Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;
(wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
- Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

 

Dr. Ina Lammers
Seminare DaZ im 1. FS - Gruppe 2

Zeit Di, 18.10.16 bis 07.02.17, 16-18 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ/DaF, Germanistik

Unterrichtsmethoden zur individuellen Förderung der Schreib- und Lesekompetenz mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
Die gezielte Förderung der Schreib- und Lesekompetenz greift nicht ohne ein positives Selbstkonzept und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Im Seminar werden wir uns daher mit motivierenden Unterrichtsmethoden auseinandersetzen, die mehrsprachige Schülerinnen und Schüler individuell und ihren Voraussetzungen entsprechen fördern. Im Bereich der Schreibförderung sind das z.B. Schreibwerkstätten, Schreibkonferenzen, Methoden des kreativen und kollaborativen Schreibens und Schreibprojekte wie Poetry Slams, Science Slams und Blogging. Zur Leseförderung beschäftigen wir uns u.a. mit Lesekonferenzen und fächerübergreifenden Leseprojekten (z.B. „Fußball und Lesen“). Im Laufe des Semester entwickelt jede/r Studierende/r ein eigenes Lese- oder Schreibförderungsprojekt, das zum Seminarabschluss präsentiert wird.

 

Dr. des. Gülşah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der UDE am Campus Essen

Zeit Fr, 07.10.16, 9-16 Uhr
Fr, 02.12.16, 9-16 Uhr
Mo, 20.02.17, 9-16 Uhr
Raum R09 S04 B08
R09 S02 B18
R09 S04 B08
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
   

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts¬ver¬fah¬ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (01.04.2015) teil, danach werden ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

 

Dr. des. Gülşah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der UDE am Campus Essen

Zeit Do, 06.10.16, 9-16 Uhr
Do, 01.12.16, 9-16 Uhr
Do, 16.02.17, 9-16 Uhr
Raum R09 S04 B08
SA 215
R09 S04 B08
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
   

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts¬ver¬fah¬ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt. Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (01.04.2015) teil, danach werden ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

 

Dr. des. Gülşah Mavruk / Katrin Günther
Forschungswerkstatt BiWi II: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Zeit Mo, 10.10.16, 9-14 Uhr
Mo, 28.11.16, 9-14 Uhr
Mo, 23.01.17, 9-14Uhr
Raum R09 S02 B03
R09 S02 B03
R09 S05 B02
Studiengang BiWi MA, Bildugswissenschaften im Master of Education
   

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.

Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht; (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • -Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

 

Dorota Okonska
Analyse von Lehrmaterialien / Methoden der Sprachförderung Gr - Gruppe 2

Zeit Fr, 28.10.16, 15-18 Uhr
Sa, 29.10.16, 9-14 Uhr
Fr, 11.11.16, 15-18 Uhr
Sa, 12.11.16, 9-14 Uhr
Fr, 25.11.16, 15-18 Uhr
Sa, 26.11.16, 9-14 Uhr
Raum R09 S05 B08
Studiengang Grundschule

 

 

Sprache durch Kunst
Sprache durch Kunst ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum Folkwang (Abteilung Bildung und Vermittlung) und dem Institut Deutsch als Zweit- und Fremdsprache (DaZ/DaF) der Universität Duisburg-Essen, das seit 2011 von der Stiftung Mercator gefördert wird. Das Projekt verfolgt seit April 2009 das Ziel, Kinder und Jugendliche aus weiterführenden Schulen in Essen und Umgebung durch ein interdisziplinäres Bildungsangebot an kulturelle Bildung heranzuführen, das schulisches und außerschulisches Lernen gleichermaßen miteinander verbindet. Im Fokus steht somit eine ganzheitliche Förderung und Erweiterung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit über eine künstlerisch-ästhetische Auseinandersetzung im Museum und eine intensive sprachdidaktische Vor- und Nachbereitung in den Schulen. Berücksichtigt werden sowohl kommunikative und soziale Kompetenzen, als auch die gesamte Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen sowie ihre unterschiedlichen Herkunftssprachen und -kulturen. Sprache wird hierbei nicht nur auf ihre Teilfertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben, Grammatik und Wortschatz reduziert, sondern vielmehr unter einem weit gefassten Verständnis um körpersprachliche, ästhetische und künstlerische Ausdrucksweisen sowie nonverbale, emotionale und soziale Aspekte erweitert. Durch die gezielte Verbindung von Kunstvermittlung und sprachdidaktischer Arbeit sollen den Kindern und Jugendlichen neue thematische und situative Zugänge zur Sprache jenseits ihres alltäglichen und schulischen Gebrauchs eröffnet werden. Um dabei ein Ineinandergreifen handlungsorientierter und interaktiver Methoden der Sprachdidaktik und Kunstvermittlung zu gewährleisten, stützt sich das Projekt auf insgesamt drei Säulen.

 

Judith Reisewitz
Übung Sprachbildung in der Schule - Gruppe 3

Zeit Mo, 17.10.16 bis 06.02.17, 12-14 Uhr
Raum R12 R06 A69
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
  GyGe, BK

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen: Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend? Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben? Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?

 

Maren Reschke
Forschungswerkstatt BiWi I: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"            

Zeit Mi, 14-16 Uhr
Raum R12 V05 D81
Studiengang BiWi MA, Bildungswissenschaften im Master of Education
  GyGe, HRGe

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.
In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.
Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:
-Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
-Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
-Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
-Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;
(wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
- Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

  

Maren Reschke
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen        

Zeit Mo, 24.10.16, 9-16 Uhr
Mo, 21.11.16, 9-16 Uhr
Mo, 16.01.17, 9-16 Uhr
Raum R09 S02 B10
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
  HRGe

Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform HRGe.
     
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als
    Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
     
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu
Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Dr. Daniela Schwarz / Jan Strobl
Musik und Sprache: Rap als Mittel der Sprachförderung im Kontext eines sprachsensiblen Musikunterrichts

Zeit Do, 11-13 Uhr
Raum Südflügel - S104 (Folkwang)
Studiengang B.A./M.Ed. LM: DaZ in der Schule
  Lehramt (Staatsexamen)
LA BA / MA GyGe/HRG

In dem Seminar werden Parallelen zwischen den Struktursystemen Sprache und Musik aus verschiedenen Perspektiven aufgezeigt. Vor diesem Hintergrund sollen Aspekte des sprachsensiblen Musikunterrichts angesprochen und die Möglichkeiten des Rap in spezifisch von den Studierenden erarbeiteten Unterrichtsreihen evaluiert werden. Dies geschieht vor der das gesamte Seminar hindurch thematisierten Fragestellung, wieso gerade Musik und Sprache auch in Bezug auf Fördermöglichkeiten in einem wechselseitigen Verhältnis stehen. Die Studierenden sollen sich mit den Struktursystemen Sprache und Musik differenziert auseinandersetzen und hierbei auch neurokognitive Erkenntnisse mit einbeziehen. Sie sollen die Möglichkeiten des Rap innerhalb des Kontextes ‚Sprachsensibler Musikunterricht‘ in individuell erarbeiteten Unterrichtsreihen ausloten und spezifizieren (siehe Lehrinhalte der Veranstaltung).

 

Ingrid Weis
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mo, 24.10.16, 9-16 Uhr
Mo, 21.11.16, 9-16 Uhr
Mo, 16.01.17, 8-19 Uhr
Raum R09 S02 B03
A-102
R09 S02 B03
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
  Grundschule

Teilnahmevoraussetzungen:

  • NUR für die Schulform HRGe.
     
  • Sie haben im 1. MA-Semester die vorbereitende Veranstaltung "Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit" ODER "Deutsch als
    Zweit- und Fremdsprache: Methoden der Sprachförderung" besucht.
     
  • Sie müssen sich im vorherigen Semester offiziell beim ZLB für das Praxissemester angemeldet haben.

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu
Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Ingrid Weis
Vor- und Nachbereitung Eignungs-/Orientierungspraktikum (EOP)

Zeit Fr, 28.10.16, 10-12 Uhr
Fr, 11.11.16, 10-12 Uhr
Fr, 02.12.16 bis 16.12.16, 10-12 Uhr
Fr, 13.01.17, 10-12 Uhr
Fr, 03.02.17 bis 10.02.17, 10-12 Uhr
Raum S06 S01 B35
S05 R03 H20
S05 R03 H20
S05 R03 H20
S06 S01 B35
Studiengang Bildungswissenschaften
  Grundschule

 

 

  

Ingrid Weis
Reflexion von Bildungsarrangements: Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums

Zeit Sa, 29.10.16, 10-16 Uhr
Sa, 10.12.16, 10-16 Uhr
Sa, 21.01.17, 10-16 Uhr
Fr, 17.03.17,10-16 Uhr
Raum R12 S05 H81
R12 S05 H20
R12 S05 H81
R12 S05 H81
Studiengang Bildungswissenschaften
  Grundschule

 

  

 

Marie Wiethoff
Berufsfeldpraktikum an Kooperationsschulen des Förderunterrichts und im Ausland

Zeit Fr,14.10.16 , 9-16 Uhr
Sa, 19.11.16, 9-16 Uhr
Fr, 17.02.17, 9-16 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang DaZ/DaF, Germanistik
   

Der Förderunterricht kooperiert mit zahlreichen Schulen und außerschulischen in der Migrationsarbeit beteiligten Institutionen. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Studierende, das Berufsfeldpraktikum in diesen Kooperationsschulen in unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) zu absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachförderung in allen Fächern, die sowohl additiv im nachmittäglichen Bereich als auch integrativ im Regelunterricht durchgeführt werden soll. An vielen Praktikumsschulen besteht die Möglichkeit, in Klassen mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern eingesetzt zu werden, um den Fokus auf eine besondere Lerngruppe zu richten.Darüber hinaus können die Studierenden im Rahmen des Seminars auch DaF-Praktika im Ausland absolvieren. Hierfür steht zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.In der Praxis erfahren die Studierenden, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht sowie der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen, sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Marie Wiethoff an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Institutionen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

 

Marie Wiethoff
Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen un
Seminare DaZ im 1. FS - Gruppe 4

Zeit Mi, 26.10.16 bis 08.02.17, 12-16 Uhr (14-tgl.)
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ/DaF, Germanistik

Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern Angesichts der steigenden Zahlen der neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern stehen die Schulen vor der Aufgabe, mit der Heterogenität dieser besonderen Lerngruppe umzugehen. Im Rahmen des Seminars soll zum einen behandelt werden, welche Voraussetzungen die Kinder und Jugendlichen mitbringen. Darüber hinaus lernen die Studierenden sprachfördernde Unterrichtsverfahren kennen sowie Möglichkeiten, auch im Fachunterricht sprachsensibel zu arbeiten.

Sommersemester 2016

Tülay Altun
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mi, 09.03.2016, 9-16 Uhr
Mi, 18.05.2016, 9-16 Uhr
Mi, 13.07.2016, 8-19 Uhr
Raum R11 T03 D16
T03 R04 C09
T03 R04 C09
Studiengang HRGe
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Tülay Altun
Begleitveranstaltung Berufsfeldpraktium

Zeit Mo, 10-12 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang GyGe, HRGe
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Magnus Frank
Forschungswerkstatt BiWi II: Sprachsensible Schulentwicklung

Zeit Mo, 10:00-15:00
Raum S06 S03 B06
R09 S02 B10 (09.05.2016)
R09 S02 B10 (04.07.2016)
Studiengang alle Schulformen
 

 

 

 

Magnus Frank / Maren Siems
Analyse und Didaktisierung von sprachlichen Anforderungen im Unterricht

Zeit Sa, 04.06.2016
Sa,09.07.2016
jeweils 9-17 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
   

 

 

Beate Frenzel
Reflexion von Bildungsarrangements: fächerübergreifende Sprachförderung

Zeit Do, 12-14 Uhr
Sa, 10-17 Uhr
Sa, 10-17 Uhr
Raum S05 R03 H20
R09 S02 B18
R12 S03 H20
Studiengang BK
   

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

 

Sally Gerhardt
Sprachlernberatung

Zeit Do, 10-12 Uhr
Raum  
Studiengang GyGe, BK
   

 

 

Sally Gerhardt
Übungen DaZ-Modul Grundschule

Zeit Gruppe 1:
Do, 10-12 Uhr
Gruppe 2:
Di, 14-16 Uhr
Mi, 14-16 Uhr
Raum  
Studiengang Grundschule
   

 

 

Katrhin Günther
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mo, 07.03.2016, 09-16 Uhr
Mo, 30.05.2016, 10-17 Uhr
Mo, 11.07.2016, 10-19 Uhr
Raum R11 T03 D16
A-101
A-101
Studiengang HRGe
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Katrhin Günther
BiSS Verbund

Zeit Di, 05.04.2016, 14-17 Uhr
Raum R12 V05 D20
Studiengang  
   

 

 

Katrhin Günther / Dr. des. Gülşah Mavruk
Forschungswerkstatt BiWi I: Themenschwerpunkt "Sprachsensible Schulentwicklung"

Zeit Mi, 14:00-16:00
Raum S06 S01 B06
Studiengang alle Schulformen

 

 

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.

In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft. In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.

Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

  • Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?
  • Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?
  • Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?
  • Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht;
  • (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?
  • Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

  

Katrhin Günther
Reflexion von Bildungsarrangements: Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums

Zeit Di, 12.04.2016,
Di, 10.05.2016,
Di, 31.05.2016
20.09-27.09.2016
Raum R09 S04 B08
Studiengang BK
   

 

 

Dr. Erkan Gürsoy
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mo, 07.03.2016, 9-16 Uhr
Mo, 30.05.2016, 9-16 Uhr
Mo, 11.07.2016, 8-19 Uhr
Raum A-102
Studiengang HRGe
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Dr. Erkan Gürsoy
Spracherwerb

Zeit Mo 14-16 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
   

Das Seminar bietet einen Einblick in die Spracherwerbsforschung und
behandelt die bekanntesten theoretischen Ansätze zum Spracherwerb.
Zudem wird es verschiedene Aspekte des ein- und mehrsprachigen Erwerbs
nicht nur theoretisch, sondern u.a. anhand empirischer
Daten/exemplarischer Sprechproben beleuchten. Weiterer Gegenstand des
Seminars ist das Konzept der Inklusion. Es wird eine aktive Teilnahme
erwartet.

 

Dr. Erkan Gürsoy / Dr. Anastasia Moraitis / Dr. Natalia Gagarina
Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch

Zeit Do 8-10Uhr
Raum S05 T00 B08
Studiengang  
   

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die im Hinblick auf einen kompetenzorientierten Unterricht in sprachlich-kulturell heterogenen Klassen relevant sind und neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Den Ausgangspunkt bilden sprachpolitische Ansätze zur Gestaltung von Mehrsprachigkeit in der Gesellschaft sowie Theorien zum Erst- und Zweitspracherwerb sowie zum mehrsprachigen Erwerb. Im Anschluss werden u.a. Methoden der Zweit- und Fremdsprachvermittlung im sprachsensiblen Unterricht sowie des interkulturellen Lernens diskutiert. Die Studierenden sollen ein Verständnis über die Zusammenhänge zwischen Mündlichkeit, Schriftlichkeit und dem Ausbau bildungssprachlicher Kompetenzen entwickeln. Ferner erhalten sie einen Einblick in gängige Verfahren zur Feststellung des Sprachstandes und fachspezifische Formen der Sprachförderung im Unterricht.

 

Claudia Handt
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Fr, 11.03.2016, 9-16 Uhr
Fr, 20.05.2016, 9-16 Uhr
Fr, 15.07.2016, 8-19 Uhr
Raum R09 S04 B17
R09 S02 B18
R09 S04 B17
R09 S04 B17
Studiengang Grundschule
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Claudia Handt
Reflexion von Bildungsarrangements: Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums

Zeit Sa, 16.04.2016
Sa, 21.05.2016
Sa, 18.06.2016
Sa, 19.09.2016
jeweils 10-16 Uhr
Raum R09 S04 B17
Studiengang  
   

 

 

Leif Marvin Jost / Magnus Frank
Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit 25.07. - 28.07.2016
Raum R12 S03 H20
Studiengang GyGe, HRGe
   

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher in Abhängigkeit voneinander beantworten werden: (1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht? (2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und (3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?
Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDAZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

 

Jana Kaulvers
Übung DaZ-Modul Grundschule

Zeit Mo, 12-14 Uhr
Raum R12 S04 B08
Studiengang Grundschule
   

Dass unsere Gesellschaft ein Abbild multikultureller und mehrsprachiger Vielfalt ist, sollte heutzutage eine selbstverständliche Feststellung sein. Doch obwohl der europäische Referenzrahmen empfiehlt, dass alle EU- Bürger neben der Muttersprache noch mindestens zwei Fremdsprache in der Schule erlernen, wird der Tatsache, dass viele Kinder bereits mehrsprachig in die Schule kommen, noch zu selten offen begegnet. Das führt dazu, dass die individuelle Mehrsprachigkeit in der Klasse kaum beachtet und damit auch nicht gefördert wird. In der Übung wird es darum gehen, best-practice-Beispiele zum Umgang mit und zur Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit im Unterricht kennenzulernen bzw. herauszuarbeiten. Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen.

 

Ina Lammers
Förderung mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenz am Beispiel von Poetry Slam

Zeit Di, 16-18 Uhr
Raum R09 S04 B17
Studiengang HRGe
   

Poetry Slams – Dichterwettstreite, die in Kneipen, Cafés und Theatern ausgetragen werden – haben sich in Deutschland in den vergangenen Jahren etabliert. Seit einigen Jahren findet eine eigenständige U20-Meisterschaft statt, bei der junge Poet/innen aus ganz Deutschland mitmachen. Entsprechend finden sich zahlreiche Veröffentlichungen zur Didaktisierung des Formats. Das Inszenierungsmuster scheint Möglichkeiten der Sprachförderung zu eröffnen, die die Schüler/innen zum Schreiben motivieren, ihr Interesse an der schriftlichen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen wecken und ihre Kompetenzen in der gesprochenen und geschriebenen Sprache stärken.

Im Seminar gehen wir der Frage nach, inwiefern Poetry Slam Projekte mit mehrsprachigen Schüler/innen alltags- und bildungssprachliche Kompetenzen fördern können: Wie wirken Poetry Slam Projekte sich auf die produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben, die rezeptiven Fertigkeiten Hörverstehen und Lesen, den Wortschatz und das Textartenwissen der Schüler/innen aus? Inwiefern verändern sich das Selbstbewusstsein der Schüler/innen und ihr Zugang zu kulturellen und literarischen Angeboten?

Studierende, die an diesem Seminar teilnehmen, müssen die Bereitschaft mitbringen, Methoden des kreativen und literarischen Schreibens auszuprobieren und ihre Texte vor der Seminargruppe vorzutragen.

 

Ina Lammers
Berufsfeldpraktikum an Kooperationsschulen des Förderunterrichts

Zeit Fr, 29.04.2016
Fr, 03.06.2016
Fr, 01.07.2016
jeweils 09:15-16:15 Uhr
Raum R09 S04 B17
Studiengang GyGe, BK, HRGe
   

Der Förderunterricht kooperiert mit zahlreichen Schulen und außerschulischen in der Migrationsarbeit beteiligten Institutionen. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Studierende, das Berufsfeldpraktikum in diesen Kooperationsschulen in unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) zu absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachförderung in allen Fächern, die sowohl additiv im nachmittäglichen Bereich als auch integrativ im Regelunterricht durchgeführt werden soll. An vielen Praktikumsschulen besteht die Möglichkeit, in Seiteneinsteigerklassen eingesetzt zu werden, um den Fokus auf eine besondere Lerngruppe zu richten.

Darüber hinaus können die Studierenden im Rahmen des Seminars auch DaF-Praktika im Ausland absolvieren. Hierfür steht zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.

In der Praxis erfahren die Studierenden, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht sowie der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.

Das zugehörige Seminar wird von Frau Ina Lammers an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Institutionen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.

 

Gülşah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Fächer im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der UDE am Campus Essen

Zeit Fr, 01.04.2016, 9-16 Uhr
Fr, 24.06.2016, 9-19 Uhr
Fr, 02.09.2016, 9-19 Uhr
Raum R09 S04 B08
R09 S02 B18
R09 S04 B08
Studiengang  
   

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts¬ver¬fah¬ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen und außerschulischen Institutionen.

Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (01.04.2015) teil, danach werden ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Semester 4-5 Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten. Die Studierenden werden durchgehend von Mentoren betreut, bei denen sie zunächst Hospitationsstunden ableisten. Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

 

Dorota Okonska
Übung DaZ-Modul Grundschule

Zeit Mo, 16-18 Uhr
Raum V15 S05 D16
Studiengang Grundschule

 

 

Dass unsere Gesellschaft ein Abbild multikultureller und mehrsprachiger Vielfalt ist, sollte heutzutage eine selbstverständliche Feststellung sein. Doch obwohl der europäische Referenzrahmen empfiehlt, dass alle EU- Bürger neben der Muttersprache noch mindestens zwei Fremdsprache in der Schule erlernen, wird der Tatsache, dass viele Kinder bereits mehrsprachig in die Schule kommen, noch zu selten offen begegnet. Das führt dazu, dass die individuelle Mehrsprachigkeit in der Klasse kaum beachtet und damit auch nicht gefördert wird. In der Übung wird es darum gehen, best-practice-Beispiele zum Umgang mit und zur Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit im Unterricht kennenzulernen bzw. herauszuarbeiten. Es wird eine aktive, regelmäßige Teilnahme empfohlen.

 

Daniela Schwarz / Jan Strobl
Rappen als Methode der Sprachförderung

Zeit Do, 16-18 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
   

Im Seminar werden zunächst die musikalischen und sprachlichen
Besonderheiten von Rap-Musik sowie die theoretischen Grundlagen der
Verbindung von sprachlichem, ästhetischem und fachlichem Lernen
vermittelt. Anschließend werden im Rahmen einer praktischen
Projektarbeit eigene Songs zusammen mit mehrsprachigen Schülerinnen
und Schülern an Essener Schulen entwickelt. In dem Zusammenhang
werden ebenso Erfahrungen mit dem Einsatz von technischem Equipment
(Mikrofon, Kopfhörer, Recorder) für Tonaufnahmen ermöglicht.

 

Maren Siems
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mi, 11.03.2016
Fr, 20.05.2016
Fr, 15.07.2016
jeweils 9-16 Uhr
Raum S06 S03 B06
R09 S02 B18
R09 S02 B18
Studiengang  
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Fachunterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Maren Siems
Übung DaZ-Modul HRGe

Zeit Di, 10-12 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
   

Die Übung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in sprachlich heterogenen Klassen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen: - Wie kann die sprachliche Heterogenität wertgeschätzt und in Schule und Unterricht integriert werden? - Welche sprachlichen Kompetenzen sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend? - Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben? - Wie kann der Unterricht in allen Fächern sprachbildend gestaltet werden.

 

Ingrid Weis
Analyse von Lehrmaterialien

Zeit Do, 12-14 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang Grundschule
   

Das Lehr- und Unterrichtsmaterial berücksichtigt nur in Ausnahmefällen
die Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in einer
multilingualen Regelklasse. In diesem Seminar werden Lehrmaterialien
in Bezug auf die sprachlichen Anforderungen und die besonderen
Schwierigkeitsbereiche für mehrsprahrsprachige Schülerinnen und
Schüler analysiert. Sie lernen Methoden kennen, wie Lehrmaterialien
für einen sprachsensiblen Unterricht angepasst werden können.
Beispielhaft werden sprach- und fachfördende Materialien für die
Fächer der Grundschule erstellt. Einen Schwerpunkt stellt der
Anfangsunterricht (Lesen- und Schreiben lernen) dar.

 

Ingrid Weis
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit Mo, 07.03.2016
Mo, 30.05.2016
Mo, 11.07.2016
Raum R12 T04 F14
T03 R04 C07
T03 R04 C07
Studiengang Grundschule
   

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Ingrid Weis
Lehr-/Lernprozesse beobachten und verstehen: fächerübergreifende Sprachförderung

Zeit Do, 28.04.2016, 16-18 Uhr
Sa, 30.04.2016, 9-17 Uhr
Sa, 04.06.2016, 9-17 Uhr
Sa, 16.07.2016, 9-17 Uhr
Raum R12 S05 H20
R09 S04 B17
R09 S04 B17
R12 T04 F14
Studiengang Grundschule
   

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

 

Marie Wiethoff
Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Zeit Mi 12-14 Uhr
Mi 14-16 Uhr
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
   

Angesichts der steigenden Zahlen der neu zugewanderten Schülerinnen
und Schülern stehen die Schulen vor der Aufgabe, mit der Heterogenität
dieser besonderen Lerngruppe umzugehen. Im Rahmen des Seminars soll
zum einen behandelt werden, welche Voraussetzungen die Kinder und
Jugendlichen mitbringen. Darüber hinaus lernen die Studierenden
sprachfördernde Unterrichtsverfahren kennen sowie Möglichkeiten, auch
im Fachunterricht sprachsensibel zu arbeiten.

Wintersemester 2015/16

Tülay Altun
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Geschichtsunterricht: Übung zur Begleitung des schulischen Berufsfeldpraktikums (BA, schulisch) unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Zeit Di, 10:00-12:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang Geschichte
  LA BA GyGe/HRG

Was gehört zu „gutem“ Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und  -lehrer? Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter „gutem“ Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen,, z.B. : Wer bewertet „guten/schlechten“ Unterricht? Welches Ziel hat „guter Unterricht“, welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung? Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung  vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden. Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.  

Bemerkung:   
Begleitveranstaltung Berufsfeldpraktikum (schulisch) (LA BA GyGe/HRG)
Gruppe 2 und 3: Schwerpunkt: sprachförderndes Handeln) (schulisch) (LA BA)*** DAZ.

 

Tülay Altun
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 14.10.15 / 02.12.15. / 03.02.16, 9:00-19:00
Raum R09 S04 B08 / T03 R01  D70 / T03 R01 D70
Studiengang LA MA HRGe
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Dr. Claudia Benholz
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 14.10.15 / 02.12.15. / 03.02.16, 9:00-19:00
Raum R09 S02 B10 / T03 R04  C09 / T03 R04 C09
Studiengang LA MA HRGe
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Dr. Melanie Beese / Dr. Heiko Krabbe
Sprachförderung im Physikunterricht - Schwerpunkt Experimentieren / Schreiben

Zeit 21.09.15 - 25.09.15, 10:00 - 17:00
Raum  
Studiengang Physik
  Kooperationsveranstaltungen mit Fachdidaktiken

Entgegen den Erwartungen der meisten Schülerinnen und Schüler stellt das Schulfach Physik bedeutende sprachliche Anforderungen, die für den Lern- und Schulerfolg in diesen Fächern von großer Bedeutung sind. Umgekehrt bietet die bewusste Auseinandersetzung mit der physikalischen Sprache und den Textsorten des Physikunterrichts ein meist ungenutztes Potential für fachliches Lernen. Im Rahmen des Seminars werden die sprachlichen Anforderungen exemplarisch anhand der zentralen Textsorte Versuchsprotokolle untersucht. Mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden Verfahren vorgestellt, mit denen fachliches und sprachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann. Am Ende des Seminars steht die Konzeption, Präsentation und Diskussion exemplarischer Unterrichtsstunden.

 

Aynur Erdogan
C1.2 (Reflexion von Bildungsarrangements) zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im WS 2015/16 und SoSe 2016

Zeit Vorbereitung: 30.05.16, 10:00-18:00 / 27.06.15, 14:00-18:00
Begleitung: 10.10.15, 10:00-17:00 Uhr
Nachbereitung: 05.03.16, 10:00-14:30
Raum  
Studiengang GyGe, alle LA
  Orientierungspraktikum

 

 

 

Aynur Erdogan
C4 (Lehrprozesse beobachten und verstehen) zur Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im WS 2015/16

Zeit Samstag, 12.09.2015, 10:00-16:00 Uhr
Samstag, 24.10.2015, 10:00-14:00 Uhr
Samstag, 28.11.2015, 10:00-14:00 Uhr
Samstag, 09.01.2016, 10:00-16:00 Uhr
Samstag, 12.03.2016, 10:00-16:00
Raum  
Studiengang HRGe, alle LA
  Orientierungspraktikum

 

 

 

Magnus Frank
Forschungswerkstatt MB1 Sprachsensible Schulentwicklung

Zeit Mi, 14:00-16:00
Raum R11 T03 D16
Studiengang  
 

Praxissemester

Aufgabe der Studierenden ist es, ausgehend von einem gewählten Themenschwerpunkt, ein  forschungsbasiertes Projekt für das Praxissemester zu planen. Die Studierenden sollen insbesondere Einstellungen und Handeln als Lehrkraft sowie die der Institution  Schule in der mehrsprachigen Gesellschaft untersuchen, wobei sowohl eine Selbstreflexion (eigene Sprachlernerfahrung, Selbstbild als Lehrer in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Sprachbildung und -förderung) als auch eine Reflexion von Einstellungen und Handeln anderer Lehrkräfte und der Institution Schule vorgenommen werden soll.

In der Veranstaltung werden die Themenkomplexe Mehrsprachigkeit, Heterogenität und Sprachbildung auf den Ebenen einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Kleingruppen, dem Klassenverband und Schule als System vertieft.  In diesen drei Themenbereichen werden die Inhalte Mehrsprachigkeit (sprachliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit als Ressource; Förderung der Herkunftssprachen), Linguistische Analyse (Diagnose der Sprachkompetenz von SuS; sprachliche Anforderungen von Unterricht; Ermittlung des  sprachlichen Lernbedarfs) und Sprachbildung (Prinzipien der Sprachbildung und -förderung, Methoden und Werkzeuge) fokussiert.

Exemplarische Forschungsfragestellungen sind die folgenden:

-Wie geht die besuchte Schule auf Mehrsprachigkeit ein und mit Mehrsprachigkeit um?

-Wie können die sprachlichen Kompetenzen eines Schülers/einer Schülerin oder einer gesamten Lerngruppe erfasst und ggf. geeignete Förderempfehlungen ausgesprochen werden?

-Welche Sprachstandsmessverfahren werden an der Schule eingesetzt und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse?

-Wie reagieren Lehrkräfte auf nicht-deutsche Äußerungen im Unterricht; (wie) werden die Herkunftssprachen im Unterricht mit einbezogen?

- Wie können kleine sprachfördernde Einheiten, einzelne Stunden oder Lernaufgaben sprachbildend gestaltet werden?

 

Magnus Frank / Erkan Gürsoy
Analyse und Didaktisierung von sprachlichen Anforderungen im Unterricht

Zeit 24.10.2015; 12.12.2015; 16.01.2016 jeweils von  9:00-17:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang LA MA HRGe
   

Das Seminar greift die Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher sowie zum sprachsensiblen Unterricht in der Schule auf. Sie erfahren, wie Sie Lehrmittel und Unterrichtseinheiten verschiedener Fächer auf ihre sprachlichen Anforderungen hin analysieren und dieses Wissen in der Unterrichtsplanung und -durchführung unter Berücksichtigung der jeweiligen fachlichen Lernziele und fachdidaktischen Implikationen einsetzen können.

 

Beate Frenzel
C1.2 (Reflexion von Bildungsarrangements) Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im SoSe 2015 und WS 2015/16

Zeit Vorbereitung: 16.04.15, 07.05.15, 11.06.15, 18.06.15, jeweils 12:00-14:00 / 15.05.15 10:00-18:00
Begleitung: 24.10.15, 10:00-18:00
Nachbereitung:12.03.16, 10:00–14:00
Raum  
Studiengang BK, alle LA
  Orientierungspraktikum

 

 

 

 

Sally Gerhardt
Grundlagen DaZ

Zeit Di 10:00-12:00
Raum R11 T03 C65
Studiengang GyGe, Bk
  DaZ Modul BA Seminar

Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über ausgewählte Themen, die im Hinblick auf einen kompetenzorientierten Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen relevant sind. Es werden verschiedene Wege zur und Perspektiven auf Mehrsprachigkeit beleuchtet, verbunden mit der Frage nach den schulischen Herausforderungen, vor denen Lehrende wie Lernende stehen. Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Spracherwerbsforschung wird die Bedeutung der Erstsprache von Schülerinnen und Schülern ebenso hinterfragt und diskutiert wie die Faktoren, die den Zweitspracherwerb positiv wie negativ beeinflussen.
Leistungsvoraussetzungen: aktive und regelmäßige Teilnahme, Vorbereitung der relevanten Literatur, Anfertigung von Texten zu bestimmten Aufgabenstellungen.
Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist verpflichtend.

 

Sally Gerhardt
Sprachlernberatung

Zeit Do 10:00-12:00
Raum V15 S04 C70
Studiengang alle LA
  Freies Modul II

Abgeleitet aus lerntheoretischen Vorstellungen wird ein Wandel der Lehrerrolle gefordert. Lehrer/innen sollen den SuS nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch als Berater/in oder Unterstützer individueller Lernszenarien fungieren. Eine mögliche Unterstützung auf dem Weg zu mehr Lernerautonomie kann das Konzept der Sprachlernberatung sein. Das Seminar bietet eine allgemeine Einführung zum Thema Sprachlernberatung. Dabei werden Sprachlernberatungskonzepte, ihren theoretischen Hintergründe, Ziele und Verfahrensweisen, Organisationsformen und Beratungstypen, Beraterverhalten und Gesprächstechniken, sowie Lernerautonomie und individuelle Lernervariablen thematisiert. Erste eigene Beratungen werden innerhalb und außerhalb der Seminargruppe durchgeführt.

 

Katrin Günther
C1.1 (Reflexion von Bildungsarrangements) zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im WS 2015/16 und SoSe 2016

Zeit Vorbereitung: 20.10. 15, 27.10.15, 10.11.15, 01.12.15, 08.12.15, 15.12.15, 22.12.15, jeweils 08:00 – 10:00
Begleitung: 15.03.16, 12.04.16, 10.05.16, 31.05.16, jeweils 08:00 –10:00
Nachbereitung: 20.09.16, 27.09.16, jeweils 08:00–10:00
Raum  
Studiengang BK, alle LA
  Orientierungspraktikum

 

 

 

Katrin Günther
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 12.10.15, 9:00-17:00 / 30.11.15, 10:00-17:00 / 01.02.16, 10:00 -19:00
Raum

R09 S04 B08 / V15 S04 C70 / R09 S02 B10

Studiengang LA MA HRGe
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Katrin Günther
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Geschichtsunterricht: Übung zur Begleitung des schulischen Berufsfeldpraktikums (BA, schulisch) unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Zeit Mo, 08:00-10:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang  
  Berufsfeldpraktikum

 

 

 

Erkan Gürsoy
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 16.10.15; 04.12.15; 05.02.16
9:00-19:00
Raum R09 S02 B10 / T03 R04 C09 / T03 R04 C09
Studiengang LA MA G
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Claudia Handt
C3 (Lehrprozesse beobachten und verstehen) zur Vorbereitung des Orientierungspraktikums im WS 2015/16

Zeit Mi 12:00-14:00
Raum

 

Studiengang Grundschule, alle LA
  Orientierungspraktikum

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung
von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.
Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden
• Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
• Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
• Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
• Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
• Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:
Schule am Wasserturm, Steinmetzstr. 11, 45139 Essen
Karlschule, Altenessener Str. 366, 45326 Essen
Kantschule, Büchelsloh 33, 45327 Essen
Peter-Ustinov-Schule, Auf der Reihe 106, 45327 Essen-Katernberg
Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Regenbogenschule, Preinsfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid
Wiehagenschule, Josefstraße 28, 45879 Gelsenkirchen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Recklinghausen
Libellen Grundschule, Burgholzstr. 148, 44145 Dortmund
GGS Klosterstraße, Klosterstr. 18, 47051 Duisburg
Evangelische Grundschule Waldstraße, Waldstr. 3 h, 47199 Duisburg
GGS Wanheim, Am Tollberg 50, 47249 Duisburg
GGs Brüder Grimm, Freiligrathstraße 47, 47799 Krefeld
Concordiaschule, Alleestr. 137, 46049 Oberhausen
St. Martin Schule, Friedensstraße 36, 46045 Oberhausen
Brüder Grimm Schule, Lothringerstr. 20, 46045 Oberhausen
Schule an der Stiftstraße, Stiftstraße 22, 46047 Oberhausen
GGs Fichte, Windmühlenweg 3a, 46236 Bottrop
KGS Grafenwald, Schneider Str. 86, 46244 Bottrop
KGS Nikolaus Groß, Förenkamp 15, 46238 Bottrop
GGS Schiller, Im Springfeld 9, 46236 Bottrop
GGS Mühlenfeldschule, Paul-Klee-Str. 2-8, 50170 Kerpen
Averbruchschule, Rosenstraße 47, 46535 Dinslaken

 

Claudia Handt
Methoden der Sprachförderung

Zeit Mi 14:00-16:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang  LA MA G
  DaZ Modul MA (1.FS)

Im Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen und die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht  wiederholt. Darauf aufbauend werden geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Fachinhalten in Verbindung mit Sprachförderung vorgestellt und anhand von Unterrichtsmaterialien aufbauend weiterentwickelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf dem Konzept des Scaffoldings liegen. Am Beispiel des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprachförderung konkret erarbeitet und im Rahmen eines Museums- und/oder Schulbesuchs erprobt werden.

 

Leif Marvin Jost
Sprachbildung im Philosophieunterricht

Zeit Mo 10-12
Raum

R09 S04 B04,
Raum fehlt,
T03 R01 D70

Studiengang Philosophie
  Kooperationsveranstaltung mit Fachdidaktiken

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde.
Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale
Fragen sollen daher in Abhängigkeit voneinander beantworten werden: (1) Welche sprachlichen Anforderungen
kennzeichnen den Philosophieunterricht? (2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in
mehrsprachigen Lerngruppen? Und (3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?

Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische
bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem
Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDAZ zusammengedacht werden, ist es für die
Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien
bereits erworben zu haben.

 

Jana Kaulvers
Sprachbildung in der Schule

Zeit Di 12:00-14:00
Raum R11 T09 C88
Studiengang GyGe, Bk
  DaZ Modul BA Seminar

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
Leistungsvoraussetzungen: aktive und regelmäßige Teilnahme, Vorbereitung der relevanten Literatur, Anfertigung von Texten zu bestimmten Aufgabenstellungen.
Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist verpflichtend.

 

Ina Lammers
Berufsfeldpraktikum an Kooperationsschulen des Förderunterrichts

Zeit Samstag, 24.10.2015,
Samstag, 28.11.2015
Samstag, 30.01.2016      jeweils von 9:00-16:00
Raum T03 R01 D70 / T03 R01 D70 / R09 S04 B08
Studiengang  
  Berufsfeldpraktikum

 

 

 

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für alle Studienfächer

Zeit 09.10.15
11.12.15
19.02.16    jeweils 9:00-16:00
Raum

R09 S04 B04,
Raum fehlt,
T03 R01 D70

Studiengang  
  Berufsfeldpraktikum

 

 

 

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum für Germanistikstudierende

Zeit 02.10.15,
08.01.16,
04.03.16,
jeweils 9:00-16:00
Raum

R09 S04 B08
R11 T06 C75
R09 S05 B08

Studiengang  
  Berufsfeldpraktikum

 

 

 

Benjamin Weinkauf
Sprachbildung konkret

Zeit Mo 16-18
Raum R09 S04 B08
Studiengang LA über ProDaZ
  DaZ-Modul MA (1.FS)

Die Lehrveranstaltung vertieft Ihre bereits erworbenen Kenntnisse zur Bedeutung der Sprachbildung in allen Fächern und stellt die Analyse von Lern- und Lehrmaterialien in den Fokus der weiteren Auseinandersetzung. Was zeichnet sprachbildendes Unterrichtsmaterial aus, welche Kriterien können zur Einschätzung herangezogen werden und wie sind die aktuell für den Regelunterricht eingesetzten Lehrwerke gestaltet? Die zu erarbeitenden allgemeindidaktischen Kriterien und Analysemodelle z.B. zur Aufgabenqualität werden domänenspezifisch (je nach ihrer Fächerkombination) adaptiert und diskutiert. Ein weiteres Ziel der Lehrveranstaltung ist es, eine Unterrichtssequenz für eine Schule mitvorzubereiten und die erworbenen (Er-)Kenntnisse zur Qualität von Lehr- und Lernmaterialien direkt in authentisches Material zu überführen.

 

Ingrid Weis
C4 (Lehrprozesse beobachten und verstehen) zur Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im WS 2015/16

Zeit 28.10.15, 12:00-14:00             
28.11.15, 9:00-17:00
23.01.16, 9:00-17:00
19.03.16, 9:00-17:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang Grundschule, alle LA
  Orientierungspraktikum

 

 

 

Ingrid Weis
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 16.10.15 / 04.12.15 / 05.02.16, jeweils 09:00-19:00
Raum R12 S05 H81
T03 R04 C07
T03 R04 C07
Studiengang LA MA G
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Ingrid Weis
Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit

Zeit  Do 12:00-14:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang LA MA G
  DaZ-Modul MA (1.FS)

Das Lehr- und Unterrichtsmaterial berücksichtigt nur in Ausnahmefällen die Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in einer multilingualen Regelklasse. In diesem Seminar werden Lehrmaterialien in Bezug auf die sprachlichen Anforderungen und die besonderen Schwierigkeitsbereiche für mehrsprahrsprachige Schülerinnen und Schüler analysiert. Sie lernen Methoden kennen, wie Lehrmaterialien für einen sprachsensiblen Unterricht angepasst werden können. Beispielhaft werden sprach- und fachfördende Materialien für die Fächer der Grundschule erstellt. Einen Schwerpunkt stellt der Anfangsunterricht (Lesen- und Schreiben lernen) dar. Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

Sommersemester 2015

Tülay Altun
Sprachbildung in der Schule

Zeit Di, 8:00-10:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ Modul BA

Auf der Grundlage der Vorlesung beschäftigt sich die Übung mit Sprachbildung und Sprachförderung in mehrsprachigen Klassen. Dazu gehören Wege zum Textverständnis, der sprach- (und fach-)orientierte Umgang mit schulischen Texten, die Bedeutung von Aufgabenstellungen u.a.m.
Im Rahmen der Übung sollen z. B. Planungsraster für  den Fachunterricht betrachtet werden, die fachliches und sprachliches Lernen ermöglichen, aber auch  anwendungsbezogen Texte und Lernaufgaben auf ihr Anforderungspotential hin analysiert und didaktisiert werden.

 

Tülay Altun
Übung Geschichte: Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikum unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Zeit Mo, 10:00-12:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang Geschichte
  Kooperationsveranstaltungen mit Fachdidaktiken

 

 

 

Dr. Melanie Beese / Dr. Claudia Benholz / Erkan Gürsoy
Analyse und Didaktisierung von sprachlichen Anforderungen im Unterricht

Zeit 30.05.15 / 14.05.15 / 11.07.15,  9:00-17:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang LA MA HRGe
  DaZ-Modul MA (1.FS)

Das Seminar greift die Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher sowie zum sprachsensiblen Unterricht in der Schule auf. Sie erfahren, wie Sie Lehrmittel und Unterrichtseinheiten verschiedener Fächer auf ihre sprachlichen Anforderungen hin analysieren und dieses Wissen in der Unterrichtsplanung und -durchführung unter Berücksichtigung der jeweiligen fachlichen Lernziele und fachdidaktischen Implikationen einsetzen können.

 

Dr. Melanie Beese / Dr. Heiko Krabbe
Sprachförderung im Physikunterricht I

Zeit 23.03.15-07.03.15
Raum  
Studiengang Physik
  Kooperationsveranstaltungen mit Fachdidaktiken

 

 

 

Dr. Claudia Benholz
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 18.03.15 /  06.05.15 /  15.07.15,  09:00-16:00
Raum R09 S04 B08, R09 S04 B08, T03 R04 C09
Studiengang LA MA HRGe
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Magnus Frank
Mehrsprachigkeit in der Schule / im Theorie-Praxis-Bezug

Zeit Mi, 16:00-20:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang Wipäd
  Wipäd-Seminar DaZ

 

 

 

Beate Frenzel
C1.1 Vorbereitung Orientierungspraktikum

Zeit  
Raum  
Studiengang BK
  Veranstaltungen im OP (BiWi)

Das Seminar C1.1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien,  Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Richard-Wagner-Allee 40, 46117 Oberhausen

Sophie-Scholl-Berufskolleg
Dahlmannstraße 26
47169 Duisburg

Max-Weber-Berufskolleg
Suitbertusstraße 163 -165 40223 Düsseldorf

Alice-Salomon-Berufskolleg
Akademiestraße 46-48
44789 Bochum

Louis-Baare-BK
Bußmannsweg 8
44866 Bochum

Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Klöcknerstraße 48
47057 Duisburg

Hansa-Berufskolleg Unna
Platanenallee 41 - 43
59425 Unna

Hugo-Kückelhaus BK Essen
Gärtnerstr. 11
45128 Essen

Robert-Schumann-Berufskolleg
Kaupenstraße 9
45128 Essen

Hermann-Gmeiner-BK
Landwehrstr. 27-31
47441 Moers

Paul-Spiegel-Berufskolleg
Haltener Straße 15
46284 Dorsten

Cuno Berufskolleg II
Viktoriastraße 2
58095 Hagen
 

Katrin Günther
Sprachbildung in der Schule

Zeit Di, 10:00-12:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ Modul BA

Auf der Grundlage der Vorlesung beschäftigt sich die Übung mit Sprachbildung und Sprachförderung in mehrsprachigen Klassen. Dazu gehören Wege zum Textverständnis, der sprach- (und fach-)orientierte Umgang mit schulischen Texten, die Bedeutung von Aufgabenstellungen u.a.m.
Im Rahmen der Übung sollen z. B. Planungsraster für  den Fachunterricht betrachtet werden, die fachliches und sprachliches Lernen ermöglichen, aber auch  anwendungsbezogen Texte und Lernaufgaben auf ihr Anforderungspotential hin analysiert und didaktisiert werden.

 

Katrin Günther
BB C1.2 Orientierungspraktikum / Nachbereitung

Zeit 21.09.15 / 28.09.15
Raum  
Studiengang BK
  Veranstaltungen im OP (BiWi)

Das Seminar C1.2 begleitet das Orientierungspraktikum an der Schule  und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien,  Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Richard-Wagner-Allee 40, 46117 Oberhausen

Sophie-Scholl-Berufskolleg
Dahlmannstraße 26
47169 Duisburg

Max-Weber-Berufskolleg
Suitbertusstraße 163 -165 40223 Düsseldorf

Alice-Salomon-Berufskolleg
Akademiestraße 46-48
44789 Bochum

Louis-Baare-BK
Bußmannsweg 8
44866 Bochum

Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Klöcknerstraße 48
47057 Duisburg

Hansa-Berufskolleg Unna
Platanenallee 41 - 43
59425 Unna

Hugo-Kückelhaus BK Essen
Gärtnerstr. 11
45128 Essen

Robert-Schumann-Berufskolleg
Kaupenstraße 9
45128 Essen

Hermann-Gmeiner-BK
Landwehrstr. 27-31
47441 Moers

Paul-Spiegel-Berufskolleg
Haltener Straße 15
46284 Dorsten

Cuno Berufskolleg II
Viktoriastraße 2
58095 Hagen

 

Katrin Günther
Übung Geschichte:Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikum unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Zeit Mo, 08:00-10:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang Geschichte
  Kooperationsveranstaltungen mit Fachdidaktiken

 

 

 

Erkan Gürsoy
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 20.03.15 /  08.05.15 /  17.07.15,  09:00-16:00
Raum R09 S02 B03, T03 R01 C24, T03 R01 C24
Studiengang LA MA HRGe
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Claudia Handt
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 20.03.15 /  08.05.15 /  17.07.15,  09:00-16:00
Raum

R11 T06 D16, R12 R04 B11, R12 R04 B11

Studiengang LA MA G
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Claudia Handt
C4 Begleitung Orientierungspraktikum GS

Zeit  
Raum  
Studiengang GS
  Veranstaltung im OP (BiWi)

Das Seminar C4begleitet  das Orientierungspraktikum an der Schule und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung
von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.


Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

 


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Karlschule, Altenessener Str. 366, 45326 Essen

Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preiusfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Wiehagenschule, Josefstraße 28, 45879 Gelsenkirchen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Recklinghausen

Libellen Grundschule, Burgholzstr. 148, 44145 Dortmund

GGS Klosterstraße, Klosterstr. 18, 47051 Duisburg
Evangelische Grundschule Waldstraße, Waldstr. 3 h, 47199 Duisburg
GGs Wanheim, Am Tollberg 50, 47249 Duisburg

GGs Brüder Grimm, Freiligrathstraße 47, 47799 Krefeld

Concordiaschule, Alleestr. 137, 46049 Oberhausen
St. Martin Schule, Friedensstraße 36, 46045 Oberhausen
Brüder Grimm Schule, Lothringerstr. 20, 46045 Oberhausen
Schule an der Stiftstraße, Stiftstraße 22, 46047 Oberhausen

GGs Fichte, Windmühlenweg 3a, 46236 Bottrop
KGS Grafenwald, Schneider Str. 86, 46244 Bottrop
KGS Nikolaus Groß, Förenkamp 15, 46238 Bottrop
GGS Schiller, Im Springfeld 9, 46236 Bottrop

 

Ina Lammers
Filme machen mit mehrsprachigen Lerngruppen

Zeit Di, 16:00-18:00
Raum T03 R02 D82
Studiengang DaZ/DaF
  Modul Fachdidaktik (1. FS)

Filmprojekte motivieren Schülerinnen und Schüler, sich kooperativ und kreativ mit selbst gewählten Themen auseinanderzusetzen. Dabei setzen sie kognitive, kommunikative, soziale, motorische und ästhetische Fähigkeiten ein. In der gemeinsamen Projektarbeit entstehen authentische Kommunikationssituationen zwischen Gleichaltrigen, in denen verschiedene sprachliche Handlungen wie Erzählen, Beschreiben, Erklären, Vorschlagen, Begründen und Aushandeln realisieren werden müssen. Im 1. Teil dieses Seminars gehen wir der Frage nach, inwiefern der Einsatz sprachsensibler Methoden bei Filmprojekten mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern alltags- und bildungssprachliche Kompetenzen fördern kann. Wir beschäftigen uns mit dem Themenfeld Mehrsprachigkeit und seiner Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse, den sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler sowie den sprachlichen Registern von Alltags- und Bildungssprache. Im 2. Teil des Seminars werden wir mit  mehrsprachigen Oberstufenschülerinnen und -schülern Essener Gesamtschulen und Gymnasien kooperieren. In Kleingruppen werden wir gemeinsam mit den Schülern Kurzfilme erstellen. Wir erschließen uns die Grundstrukturen dramatischen Erzählens, entwickeln eigene Drehbücher und lernen Grundprinzipien der Kamera- und Regiearbeit, der Bildgestaltung und der Nachbearbeitung (Bild- und Tonschnitt) kennen. Die tutorielle Begleitung der Schülerinnen und Schüler ermöglichst es uns, sprachsensible Methoden zu erproben. Schwerpunkte sind dabei die produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben sowie die Wortschatzarbeit. Im 3. Teil des Seminars wird die Kooperation unter Rückbezug auf die sprachsensiblen Unterrichtsmethoden reflektiert. Es werden Ideen diskutiert, die Erfahrungen auf die künftige Arbeit mit heterogenen Lerngruppen zu übertragen.

 

Ina Lammers
Berufsfeldpraktikum an Kooperationsschulen des Förderunterrichts

Zeit 11.04.15 / 23.05.15 / 18.07.15, 09:00-16:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang  
  Berufsfeldpraktikum

Der Förderunterricht kooperiert mit zahlreichen Schulen und außerschulischen in der Migrationsarbeit beteiligten Institutionen. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Studierende, das Berufsfeldpraktikum in diesen Kooperationsschulen in unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) zu absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachförderung in allen Fächern, die sowohl additiv im nachmittäglichen Bereich als auch integrativ im Regelunterricht durchgeführt werden soll. An vielen Praktikumsschulen besteht die Möglichkeit, in Seiteneinsteigerklassen eingesetzt zu werden, um den Fokus auf eine besondere Lerngruppe zu richten.
Darüber hinaus können die Studierenden im Rahmen des Seminars auch DaF-Praktika im Ausland absolvieren. Hierfür steht zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.
In der Praxis erfahren die Studierenden, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht sowie der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen.
 
Das zugehörige Seminar wird von Frau Ina Lammers an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt. Die Anmeldung für die Praktikumsplätze erfolgt per Mail: ina.lammers@uni-due.de
 
Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (11.04.2015) teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Institutionen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
 
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
 
 
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Gegenüberstellung der Fachbereiche Deutsch als Zweit-und Fremdsprache
  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Lernender
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

 
Termine und Räume für die Blockveranstaltungen:
Samstag, 11.04.2015,
Samstag, 23.05.2015, im Raum R09 S04 B08
Samstag, 18.07.2015, im Raum R09 S04 B08
  jeweils von 9 bis 16 Uhr.

 

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum im Förderunterricht

Zeit 25.04.15 / 06.06.15 / 05.09.15, 09:00-16:00
Raum R12 V02 D20, R09 S04 B08, R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ Modul BA

Im SS15 kann das Berufsfeldpraktikum im „Förderunterricht“ an der Universität absolviert werden. Näheres zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.uni-due.de/foerderunterricht/.
Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen, außerschulischen Institutionen und Migrantenselbstorganisationen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung teil, danach werden ihnen Förder-gruppen zugeteilt. Sie geben dann über ein Semester wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

 

Maren Siems
Mehrsprachigkeit und Sprachbildung in der Schule

Zeit Mi, 12:00-14:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang HRGe
  DaZ Modul BA

Die Übung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in sprachlich heterogenen Klassen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:

  • Wie kann die sprachliche Heterogenität wertgeschätzt und in Schule und Unterricht integriert werden?
  • Welche sprachlichen Kompetenzen sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
  • Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
  • Wie kann ich meinen Unterricht sprachsensible gestalten und Sprachbildung in allen Fächern ermöglichen?

 

Ingrid Weis
Analyse von Lehrmaterialien

Zeit Do, 12:00-14:00
Raum R09 S04 B08
Studiengang LA MA G
  DaZ-Modul MA (1.FS)

Das Lehr- und Unterrichtsmaterial berücksichtigt nur in Ausnahmefällen die Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in einer multilingualen Regelklasse. In diesem Seminar werden Lehrmaterialien in Bezug auf die sprachlichen Anforderungen und die besonderen Schwierigkeitsbereiche für mehrsprahrsprachige Schülerinnen und Schüler analysiert. Sie lernen Methoden kennen, wie Lehrmaterialien für einen sprachsensiblen Unterricht angepasst werden können. Beispielhaft werden sprach- und fachfördende Materialien für die Fächer der Grundschule erstellt. Einen Schwerpunkt stellt der Anfangsunterricht (Lesen- und Schreiben lernen) dar. Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.

 

Ingrid Weis
Koordinierung von sprachlichem und fachlichem Lernen

Zeit 20.03.15 /  08.05.15 /  17.07.15,  09:00-16:00
Raum V13 S00 D50, S05 R03 H88, S05 R03 H88
Studiengang LA MA G
  DaZ-Modul MA (2.FS)

Die Studierenden vertiefen in diesem Seminar ihre Kenntnisse zu Verfahren, mit denen sie  Unterricht so gestalten können, dass koordiniertes fachliches und sprachliches Lernen erfolgen kann. Unterrichts- und Studienprojekte, die in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Seminaren des Praxissemesters bearbeitet werden, können im Rahmen dieses Seminars auf ihre sprachliche Komponente hin spezifiziert werden.

 

Ingrid Weis
C3 Vorbereitung Orientierungspraktikum GS

Zeit  
Raum  
Studiengang GS
  Veranstaltung im OP (BiWi)

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung
von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.


Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

 


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Karlschule, Altenessener Str. 366, 45326 Essen

Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preiusfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Wiehagenschule, Josefstraße 28, 45879 Gelsenkirchen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Recklinghausen

Libellen Grundschule, Burgholzstr. 148, 44145 Dortmund

GGS Klosterstraße, Klosterstr. 18, 47051 Duisburg
Evangelische Grundschule Waldstraße, Waldstr. 3 h, 47199 Duisburg
GGs Wanheim, Am Tollberg 50, 47249 Duisburg

GGs Brüder Grimm, Freiligrathstraße 47, 47799 Krefeld

Concordiaschule, Alleestr. 137, 46049 Oberhausen
St. Martin Schule, Friedensstraße 36, 46045 Oberhausen
Brüder Grimm Schule, Lothringerstr. 20, 46045 Oberhausen
Schule an der Stiftstraße, Stiftstraße 22, 46047 Oberhausen

GGs Fichte, Windmühlenweg 3a, 46236 Bottrop
KGS Grafenwald, Schneider Str. 86, 46244 Bottrop
KGS Nikolaus Groß, Förenkamp 15, 46238 Bottrop
GGS Schiller, Im Springfeld 9, 46236 Bottrop

Wintersemester 2014/15

Tülay Altun
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Geschichtsunterricht: Übung zur Begleitung des schulischen Berufsfeldpraktikums (BA, schulisch) unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Art / Umfang Didaktische Übung, 2SWS
Zeitraum Mo 10-12
Raum R09 S04 B08
Die Veranstaltung ist ausschließlich für Lehramtsstudierende BA GyGe oder BA HRGe

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einer abschließenden Phase werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Literatur

  • Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
  • Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
  • Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung

Fachdidaktik, Berufsfeldpraktikum (nur BA Lehramt)
 

Tülay Altun, Katrin Günther
Grundlagen Deutsch als Zweitsprache

Art / Umfang SE, 2SWS
Zeitraum Di 10-12
Raum V12 R04 H25
DaZ-Modul BA GyGe, BK

Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die im Hinblick auf einen kompetenzorientierten Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen relevant sind. Zunächst werden verschiedene Wege zur und Perspektiven auf Mehrsprachigkeit beleuchtet. Zudem wird auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Spracherwerbsforschung die Bedeutung der Erstsprache von Schülerinnen und Schülern ebenso diskutiert wie die Faktoren, die für einen erfolgreichen Zweitspracherwerb ausschlaggebend sind.
Hinweis: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, am Peer-Tutorium zum DaZ-Modul teilzunehmen. Dieses Peer-Tutorium soll sie beim Bearbeiten der schriftlichen Aufgaben unterstützen, welche ihre Prüfungsleistung (Modulabschlussprüfung) darstellen. Das Tutorium findet zum größten Teil online statt.

 

Tülay Altun, Katrin Günther
Seminar: Sprachbildung in der Schule

Art / Umfang SE, 2SWS
Zeitraum Di 12-14
Raum V12 R04 H25
DaZ-Modul BA GyGe, BK

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen. Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?

 

Melanie Beese, Heiko Krabbe
Sprachförderung in Physikunterricht – Lesemodell

Art / Umfang Blockveranstaltung
Zeitraum 23.-27.03.2015, 10-17 Uhr
Raum T03 R06 D10
  HRGe M6, GyGe/ BK M7

Entgegen den Erwartungen der meisten Schülerinnen und Schüler stellt das Schulfach Physik bedeutende sprachliche Anforderungen, die für den Lern- und Schulerfolg in diesen Fächern von großer Bedeutung sind. Umgekehrt bietet die bewusste Auseinandersetzung mit der physikalischen Sprache und den Textsorten des Physikunterrichts ein meist ungenutztes Potential für fachliches Lernen. Im Rahmen des Seminars werden die sprachlichen Anforderungen exemplarisch anhand der drei Textsorten Erklärungstexte, Textaufgaben und Versuchsprotokolle untersucht. Mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden Verfahren vorgestellt, mit denen fachliches und sprachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann. Am Ende des Seminars steht die Konzeption, Präsentation und Diskussion exemplarischer Unterrichtsstunden. Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Frau Beese vom Arbeitsbereich DaZ/DaF statt.

 

Claudia Benholz
Sprachbildung und Sprachförderung im Unterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Di 12-14
Raum R09 S04 B08
  HRGe M6, GyGe/ BK M7
  Master GyGe/Bk Deutsch / Diagnose und Sprachfördermethoden
polyvalent zu LPO 2003 LingIII, DaZ/IP

Das Seminar greift die Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher und zu ihren sprachlichen Lernvoraussetzungen auf. Ausgewählte Verfahren zur Erfassung von Sprachkompetenzen werden in Hinblick auf ihren Wert als Ausgangs-punkt für die Förderung sprachlicher Teilfertigkeiten diskutiert. Anschließend werden Konzepte zur Verknüpfung des fachlichen und sprachlichen Lernens, wie Scaffolding, SIOP, Language Awareness und CLIL vorgestellt sowie ver-schiedene empirische Untersuchungen zur Wirksamkeit dieser Konzepte. Abschließend ist anwendungsorientierte Entwicklungsarbeit durch die Studie-renden vorgesehen.

 

Claudia Benholz, Melanie Beese, Erkan Gürsoy
Analyse und Didaktisierung von sprachlichen Anforderungen im Unterricht

Art / Umfang Blockseminar
Zeitraum 18.10.14, 9-17 Uhr
13.12.14, 9-17 Uhr
31.01.15, 9-17 Uhr
Raum R09 S04 B08
DaZ-Modul MA Deutsch als Zweitsprache in der Schule  (1.FS)

Das Seminar greift die Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher sowie zum sprachsensiblen Unterricht in der Schule auf. Sie erfahren, wie Sie Lehrmittel und Unterrichtseinheiten verschiedener Fächer auf ihre sprachlichen Anforderungen hin analysieren und dieses Wissen in der Unterrichtsplanung und -durchführung unter Berücksichtigung der jeweiligen fachlichen Lernziele und fachdidaktischen Implikationen einsetzen können.

 

Aynur Erdogan
C4: Reflexion von Bildungsarrangements: Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums  (Fortführung C3)

Art / Umfang Blockseminar
Zeitraum Samstag, 25.10.2014, 10-16 in R09 S02 B10
Samstag, 13.12.2014, 10-16 in R09 S02 B10
Samstag, 17.01.2015, 10-16 in R09 S02 B18
Samstag, 21.03.2015, 10- 15 in V15 S04 C70

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, das Seminar C4 begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.
Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

     

     

Magnus Frank, Stephan Drucks
Kooperationsveranstaltung  „Soziale Determinanten des Spracherwerbs und die Reaktion von Schule“

Kooperationsveranstaltung mit der AG Sozialisationsforschung (Fakultät für BiWi, Prof. Ullrich Bauer, Stephan Drucks)

Art / Umfang 2 SWS
Zeitraum Di 12-14
Raum T03 R03 D75
  Lehramt GHR, GyGe/ BK, ESL-Modul: 3.2.a

Ausgehend von der Bedeutung sprachlicher Kenntnisse für den schulischen Erfolg von Kindern und Jugendlichen führt das Seminar in relevante soziologische und erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe ein, anhand derer soziale Determinanten des Spracherwerbs erarbeitet und diskutiert werden sollen. Thematisiert wird in diesem Zusammenhang zudem die Rolle von Migration und Mehrsprachigkeit.  
Anschließend an die Bedeutung der sozialen Determinanten für Bildungsaufstieg von Schülerinnen und Schülern werden in einem zweiten Teil aktuelle Reaktionen und Reaktionsmöglichkeiten von Schule auf sprachliche Ungleichheiten behandelt. In diesem Zusammenhang werden einerseits aktuelle institutionelle Rahmenbedingungen, Lehrereinstellungen und Fördermaßnahmen beleuchtet. Andererseits sollen Konzepte aufgezeigt werden, durch welche die Institution Schule im Regelunterricht aller Fächer sprachliche Lernanlässe schaffen sowie Mehrsprachigkeit und die in Schule benötigten fachsprachlichen Kenntnisse ausbilden und fördern kann. Am Beispiel der selten beleuchteten Gruppen der Sinti und Roma, welche zudem seitens der meisten ethnischen Gruppen historisch gewachsenen Diskriminierungen ausgesetzt ist, sollen die in den theoretischen Teilen erarbeiteten Begrifflichkeiten, Reflexionsschemata und Fördermöglichkeiten angewendet werden.  In Hinblick auf die sprachliche Entwicklung werden charakteristische Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache vorgestellt und ein struktureller Überblick über eine Sprache der Roma (Romani – Variante Kaldêrašicko) gegeben.
 

Magnus Frank, Leif Marvin Jost   
Sprachbildung im Philosophieunterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Mo 10-12
Raum R09 S04 B08
  GyGe, HRGe LPO 2003 Didaktikmodul, BA GyGe M7, BA HRGe M8

Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher in Abhängigkeit voneinander beantworten werden: (1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht? (2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und (3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen? Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDAZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.

 

Katrin Günther
Fortführung:
C1:Reflexion von Bildungsarrangements zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im SoSe 2014
Berufskolleg

Vorbesprechung 22.04.14, 16:00-18:00, Raum R09 S04 B08
Vorbereitung 10.05.14 (Blockveranstaltung): 8:30-15:30, Raum R09 S02 B18
21.06.14 (Blockveranstaltung): 8:30-15:30, Raum R09 S04 B08
Begleitung 15.11.14 (Blockveranstaltung): 8:30-16:30, Raum R09 S04 B08
Nachbereitung 17.03.15, 16:00-18:00, Raum R09 S04 B08
24.03.15, 16:00-18:00, Raum R09 S04 B08

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Richard-Wagner-Allee 40, 46117 Oberhausen

Sophie-Scholl-Berufskolleg
Dahlmannstraße 26
47169 Duisburg

Max-Weber-Berufskolleg
Suitbertusstraße 163 -165 40223 Düsseldorf

Alice-Salomon-Berufskolleg
Akademiestraße 46-48
44789 Bochum

Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Klöcknerstraße 48
47057 Duisburg

Hansa-Berufskolleg Unna
Platanenallee 41 - 43
59425 Unna

Hugo-Kückelhaus BK Essen
Gärtnerstr. 11
45128 Essen
 

Katrin Günther
C1: Reflexion von Bildungsarrangements zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums
Berufskolleg

Vorbereitung Mo. 12-14:
10.11.14, 17.11.14, 24.11.14 ,01.12.14, 08.12.14, 15.12.14, 22.12.14, 12.01.15,
Begleitung 25.04.15 (Blockveranstaltung): 8:30-16:30
Nachbereitung Mo. 12-14:
21.09.15, 28.09.15

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Richard-Wagner-Allee 40, 46117 Oberhausen

Sophie-Scholl-Berufskolleg
Dahlmannstraße 26
47169 Duisburg

Max-Weber-Berufskolleg
Suitbertusstraße 163 -165 40223 Düsseldorf

Alice-Salomon-Berufskolleg
Akademiestraße 46-48
44789 Bochum

Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Klöcknerstraße 48
47057 Duisburg

Hansa-Berufskolleg Unna
Platanenallee 41 - 43
59425 Unna

Hugo-Kückelhaus BK Essen
Gärtnerstr. 11
45128 Essen
 

Katrin Günther   
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Geschichtsunterricht: Übung zur Begleitung des schulischen Berufsfeldpraktikums (BA, schulisch) unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Art / Umfang Didaktische Übung, 2 SWS
Epochenzuordnung: Fachdidaktik
Zeitraum Mo 08-10
Raum R09 S04 B08
  Die Veranstaltung ist ausschließlich für Lehramtsstudierende BA GyGe oder BA HRGe

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einer abschließenden Phase werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Literatur

  • Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
  • Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
  • Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.

Zuordnung

Fachdidaktik, Berufsfeldpraktikum (nur BA Lehramt)
 

Erkan Gürsoy
Schreibförderung in mehrsprachigen Gruppen 

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Mi 14-16
Raum R09 S04 B08
DaZ Modul MA HRGe

Das Seminar behandelt die Zusammenhänge zwischen sprachlichem und fachlichem Lernen, wobei der Fokus auf fachspezifischen Textarten (u.a. Erzählungen, Steckbrief, Protokoll) und Sprachhandlungen (u.a. erzählen, beschreiben) liegt. Es wird der Frage nachgegangen, welche Herausforderungen das Planen, Verfassen und Überarbeiten von Texten für mehrsprachige Schüler darstellt. Schreibförderliche Aufgaben sowie Formen des kooperativen und projektorientierten Schreibens werden von den Studierenden entwickelt und reflektiert.

 

Erkan Gürsoy / Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund am Campus Essen
„Lernstandsdiagnose im Fach Deutsch“

Art / Umfang Blockseminar
Zeitraum 25.10.2014 (Sa)
29.11.2014 (Sa)
26.02.2014 (Do)
jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Raum R09 S04 B08

Bei diesem Blockseminar handelt es sich um eine Veranstaltung zur Begleitung der Arbeit im Förderunterricht. Erläutert werden zunächst Fragen, die mit Zielen und Methoden der Diagnostik im Allgemeinen zu tun haben. Dann geht es – konkreter – um die Diagnostik der Schreib- und Rechtschreibfähigkeiten. Es wird – anhand konkreten Materials – gezeigt, inwiefern Fehler als „Fenster“ angesehen werden können, die Einblicke in Lernstände gestatten. Diskutiert wird auch, wie im Anschluss an die Diagnose von Fall zu Fall Ziele der Förderarbeit bestimmt werden können, wie also die „Zone der nächsten Entwicklung“ (Wygotski) festzulegen ist. Schließlich wird auf Aspekte eines lernförderlichen Feedbacks eingegangen.

 

Claudia Handt
Methoden der Sprachförderung

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Fr 8-10
Raum R09 S04 B08
DaZ Modul MA GS

Im Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen und die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht  wiederholt. Darauf aufbauend werden geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Fachinhalten in Verbindung mit Sprachförderung vorgestellt und anhand von Unterrichtsmaterialien aufbauend weiterentwickelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf dem Konzept des Scaffoldings liegen. Am Beispiel des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprachförderung konkret erarbeitet und im Rahmen eines Museums- und/oder Schulbesuchs erprobt werden.
 

Claudia Handt
C3: Lehr-/Lernprozesse beobachten und verstehen: fächerübergreifende Sprachförderung

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Di 12-14
Raum SM 311
  BA GS

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

 

Schule am Wasserturm, Steinmetzstr. 11, 45139 Essen
Grundschule Nordviertel, Gertrudisstraße 24, 45141 Essen
Karlschule, Wilhelm-Nieswandt-Allee 85, 45326 Essen

Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Regenbogenschule, Preins Feld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Wiehagenschule, Josefstraße 28, 45879 Gelsenkirchen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Recklinghausen

Libellen Grundschule, Burgholzstr. 148, 44145 Dortmund

GGS Klosterstraße, Klosterstr. 18, 47051 Duisburg
Evangelische Grundschule Waldstraße, Waldstr. 3 h, 47199 Duisburg
GGS Wanheim, Am Tollberg 50, 47249 Duisburg

GGS Brüder Grimm, Freiligrathstraße 47, 47799 Krefeld

Concordiaschule, Alleestr. 137, 46049 Oberhausen
St. Martin Schule, Friedensstraße 36, 46045 Oberhausen
Brüder Grimm Schule, Lothringerstr. 20, 46045 Oberhausen
Schule an der Stiftstraße, Stiftstraße 22, 46047 Oberhausen

GGS Fichte, Windmühlenweg 3a, 46236 Bottrop
KGS Grafenwald, Schneider Str. 86, 46244 Bottrop
KGS Nikolaus Groß, Förenkamp 15, 46238 Bottrop
GGS Schiller, Im Springfeld 9, 46236 Bottrop
 

Ljubov Jakovleva-Schneider
C3: Lehr-/Lernprozesse beobachten und verstehen: fächerübergreifende Sprachförderung

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Fr 12-14
Raum V15 R03 H55
  BA GS

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientie-rungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

  • Städt .Gesamtschule Holsterhausen, Böcklingstr. 27, 45147 Essen
  • Städt. Gesamtschule Bockmühle, Ohmstr. 32, Essen
  • Gesamtschule Süd, Frankenstr. 200, 45134 Essen
  • Goldschmidt Realschule, Frillendorfer  Str. 42, 45139 Essen
  • Theodor-Heuss-Schule, Wehrhahnweg 29, 47807 Krefeld
  • Realschule Horkesgath, Horkesgath 33, 47803 Krefeld
  • Gartenstadt Schule, Breslauer Str. 280, 47829 Krefeld
  • Josef-Hafels-Schule, Hafelstr. 41, 47807 Krefeld
  • Von-Ketteler-Schule, Lübecker Weg 56, 47829 Krefeld
  • Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Alte Gladbacher Straße 10, 47805 Krefeld
  • Martin-Luther-King Schule, Grünstraße 35, 42551 Velbert
  • Fürstenberg Realschule, Wihostraße 101, 48429 Rheine
  • Realschule Fahrn, Netzestr. 1, 47169 Duisburg
  • Fridjof-Nansen-Realschule, Goerdelerstr. 22, 47178 Duisburg
  • Leibnitz Gesamtschule, Hamborner Str. 274, 47166 Duisburg
  • Heinrich-Heine-Gesamtschule, Flutweg 56, 47228 Duisburg
  • Gymnasium Essen Nord-Ost, Katzenbruchstr. 79, 45141 Essen
     

Ljubov Jakovleva-Schneider
Seminar C1:Reflexion von Bildungsarrangements: fächerübergreifende Sprachförderung

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Do 16-18
Raum R11 T05 D16

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientie-rungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Kenntnisse über die Relevanz von Sprache in naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen und mathematischen Fächern
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung  kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

 
Die Studierenden werden an folgender Schule eingesetzt:

  • Gesamtschule Walsum, Kurze Str. 51, 47179 Duisburg
  • Gymnasium Nord-Ost, Katzenbruchstr. 79, 45141 Essen
  • Burggymnasium Essen, Burgplatz 4, 45127 Essen
  • Leibniz Gymnasium Essen, Stankeitstr. 22, 45326 Essen
  • UNESCO-Gymnasium Essen, Steinmetzstraße 9, 45139 Essen
  • Gymnasium in den Filder Benden, Zahnstraße 43, 47447 Moers
  • Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Alte Gladbecker Straße 10, 47805 Krefeld
  • Heinrich-Heine-Gesamtschule, Flutweg 56, 47228 Duisburg
  • Städtisches Mädchengymnasium, Fürstäbtissinstr. 52-54, 45355 Essen
  • Frida-Levi-Gesamtschule, Varnhorststr. 2, 45127 Essen

 

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum im Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund am Campus Essen

Art / Umfang Blockseminar
Zeitraum Samstag,  08.11.14
Samstag,  10.01.15
Samstag,  07.03.15
jeweils von 9 bis 16 Uhr
Raum R09 S04 B08

Im WiSe 2014/15 kann das Berufsfeldpraktikum im „Förderunter¬richt“ an der Universität absolviert werden. Näheres zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.uni-due.de/foerderunterricht/.
Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Klein¬grup¬pe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts¬ver¬fah¬ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Koope¬ra¬tion mit Schulen, außer¬schu¬lischen Institutionen und Migranten¬selbst-organi¬sationen. Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung  teil, danach werden ihnen Förder¬gruppen zugeteilt. Sie geben dann über ein Semester wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveran¬stal¬tungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten
     

Sven Oleschko
Sozialraum, soziale Schicht und Sprache

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Mo 14 - 16
Raum R09 S04 B08
  LA MA GyGe, BK
G, HRGe Ling II GyGe, BK Ling III
DaZ/IP: B und C

 
Die Lehrveranstaltung sensibilisiert Sie für die enge Verknüpfung der drei im Titel vorkommenden Bezugsdisziplinen (Soziale Arbeit/Erziehungswissenschaft, Soziologie und Linguistik). Das Querschnittsthema Sprache ist in Schule omnipräsent, da sich Wissensvermittlung stets im Medium Sprache (schriftlich/mündlich) vollzieht. Auch die bildungspolitischen Vorgaben des Schulministeriums verlangen von Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung, dass eine sprachsensible Unterrichts- und Schulentwicklung umgesetzt wird.

Das Seminar charakterisiert sich durch drei Einheiten, welche eine theoretische Erarbeitung, forschendes Lernen und Ergebnisse/Auswertung des Forschungsprojektes zum Gegenstand haben. Am Ende des Seminars werden Sie
 

  • eigenständige Information aus wissenschaftlichen Texten entnehmen können,
  • die Multiperspektivität des Themas Sprache und Schule beschreiben können,
  • ausgewählte Positionen aus Soziologie und Linguistik zu dem Thema benennen können,
  • Forschungsmethoden benennen und auf konkrete Forschungsfragen beziehen können,
  • mit Hilfe eines Research-Designs Forschungsprojekte erläutern können,
  • eine eigene Forschungsfrage in Ansätzen mit Hilfe des Research-Designs operationalisieren können,
  • selbstständig eine Datenerhebung durchführen und die Erkenntnisse daraus sichern können,
  • Forschungsergebnisse zielgruppenadäquat und ggf. zieldifferent aufbereiten können und
  • technische und mediale Möglichkeiten der Ergebnisdarstellung nutzen können.
     

Sven Oleschko, Benjamin Weinkauf
Sprachbildung konkret

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Mo 16 - 18
Raum R09 S05 B08
DaZ-Modul MA HRGe

Die Lehrveranstaltung vertieft Ihre bereits erworbenen Kenntnisse zur Bedeutung der Sprachbildung in allen Fächern und stellt die Analyse von Lern- und Lehrmaterialien in den Fokus der weiteren Auseinandersetzung. Was zeichnet sprachbildendes Unterrichtsmaterial aus, welche Kriterien können zur Einschätzung herangezogen werden und wie sind die aktuell für den Regelunterricht eingesetzten Lehrwerke gestaltet? Die zu erarbeitenden allgemeindidaktischen Kriterien und Analysemodelle z.B. zur Aufgabenqualität werden domänenspezifisch (je nach ihrer Fächerkombination) adaptiert und diskutiert. Ein weiteres Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen Fachsprachentag für eine Schule mitvorzubereiten und die erworbenen (Er-)Kenntnisse zur Qualität von Lehr- und Lernmaterialien direkt in authentisches Material zu überführen.

 

Maren Siems
Grundlagen Deutsch als Zweitsprache

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Di 14-16
Raum T03R04D10
DaZ-Modul BA  GyGe, Bk

Das Seminar bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen, die im Hinblick auf einen kompetenzorientierten Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen relevant sind. Zunächst werden verschiedene Wege zur und Perspektiven auf Mehrsprachigkeit beleuchtet. Zudem wird auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Spracherwerbsforschung die Bedeutung der Erstsprache von Schülerinnen und Schülern ebenso diskutiert wie die Faktoren, die für einen erfolgreichen Zweitspracherwerb ausschlaggebend sind.
Hinweis: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, am Peer-Tutorium zum DaZ-Modul teilzunehmen. Dieses Peer-Tutorium soll sie beim Bearbeiten der schriftlichen Aufgaben unterstützen, welche ihre Prüfungsleistung (Modulabschlussprüfung) darstellen. Das Tutorium findet zum größten Teil online statt.
 

Maren Siems
Sprachbildung in der Schule

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Do 10-12
Raum T03R04D10
DaZ-Modul BA  GyGe, Bk

Die Veranstaltung bietet zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick über Themen,
die neue Zugänge zum Lehren und Lernen in mehrsprachigen Gruppen eröffnen.
Grundlegend sind dabei u.a. folgende Fragestellungen:
Welche sprachlichen Kompetenzen und Fertigkeiten sind für den schulischen Bildungserfolg ausschlaggebend?
Worin können besondere sprachliche Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler liegen, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben?
Welche Chancen und Grenzen bietet eine sprachsensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf die Herausbildung sprachlicher Kompetenzen bei sprachschwachen Schülerinnen und Schülern?
Hinweis: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, am Peer-Tutorium zum DaZ-Modul teilzunehmen. Dieses Peer-Tutorium soll sie beim Bearbeiten der schriftlichen Aufgaben unterstützen, welche ihre Prüfungsleistung (Modulabschlussprüfung) darstellen. Das Tutorium findet zum größten Teil online statt.
 

Ingrid Weis
Analyse von Lehrmaterialien in Bezug auf Mehrsprachigkeit

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Do 12-14
Raum R09 S04 B08
DaZ-Modul MA GS

Das Lehr- und Unterrichtsmaterial berücksichtigt nur in Ausnahmefällen die Lernbedürfnisse der  Schülerinnen und Schüler in einer multilingualen Regelklasse. In diesem Seminar werden Lehrmaterialien in Bezug auf die sprachlichen Anforderungen und die besonderen Schwierigkeitsbereiche für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler analysiert.
Sie lernen  Methoden kennen, wie Lehrmaterialien auf einen sprachsensiblen Unterricht angepasst werden können. Beispielhaft werden sprach- und fachfördernde Materialien für alle Fächer der Grundschule erstellt.
 

Ingrid Weis
Methoden der Sprachförderung

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Do 16-18
Raum R09 S04 B08
DaZ-Modul MA GS

In diesem Seminar lernen Sie  methodische Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts kennen. Auf Grundlage der Vorkenntnisse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum Spracherwerb mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler werden Konzepte, die fachliches und sprachliches Lernen verbinden, vorgestellt. Sie lernen die unterschiedlichen Anforderungen für die Teilbereiche Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben kennen. Es werden neben Lese- und Schreibstrategien  Methoden zur Wortschatz- und Grammatikarbeit thematisiert. Einen weiteren Schwerpunkt stellt der Anfangsunterricht (Lesen – und Schreiben lernen) dar.
Literatur wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben
 

Marie Wiethoff
Sprachförderung und Musik

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Di 8-10
Raum R09 S04 B08
  Lehramt G, HRGe Ling II
DaZ/IP: A und B

Im Seminar beschäftigen wir uns mit Sprachförderung und Musik in unterschiedlichen Kontexten. Wie bereichert Sprachförderung den Musikunterricht und wie wird sie eingebunden? Außerdem befassen wir uns mit der Frage, wie Musik in anderen Fächern sinnvoll zum fachlichen und sprachlichen Lernen eingesetzt werden kann. Des Weiteren werden Möglichkeiten sprachfördernder musikalischer Angebote im schulischen Ganztag im Seminar besprochen.

 

Marie Wiethoff
Berufsfeldpraktikum an Kooperationsschulen des Förderunterrichts
alle Schulformen

Art / Umfang Blockseminar
Zeitraum Samstag, 11.10.2014
Samstag, 06.12.2014
Samstag, 21.02.2015
jeweils von 9 bis 16 Uhr
Raum R09 S04 B08

Der Förderunterricht kooperiert mit zahlreichen Schulen und außerschulischen in der Migrationsarbeit beteiligten Institutionen. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Studierende, das Berufsfeldpraktikum in diesen Kooperationsschulen in unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) zu absolvieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachförderung in allen Fächern, die sowohl additiv im nachmittäglichen Bereich als auch integrativ im Regelunterricht durchgeführt werden soll. In vielen Praktikumsschulen besteht die Möglichkeit, in Seiteneinsteigerklassen eingesetzt zu werden, um den Fokus auf eine besondere Lerngruppe zu richten.
Darüber hinaus können die Studierenden im Rahmen des Seminars auch DaF-Praktika im Ausland absolvieren. Hierfür steht zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.
In der Praxis erfahren die Studierenden, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht  sowie der Deutsch als Zweit- und Fremdspracheunterricht zu sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Das zugehörige Seminar wird von Frau Marie Wiethoff an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (11.10.2014) teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Institutionen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveran¬stal-tungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:
 

  • Gegenüberstellung der Fachbereiche Deutsch als Zweit-und Fremdsprache
  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Lernender
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Sommersemester 2014

Tülay Altun
Fachorientierte Sprachförderkurse für Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I

Art / Umfang Didaktische Übung
Zeitraum 04./05.09.2014, 08.09.2014, jeweils  08.30 – 16.00 Uhr
DaZ/IP A, B
GHR Linguistik II - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08
Jedes Schulfach konfrontiert Schüler mit einer eigenen „Sprache“, die  häufig erst erworben werden muss.
Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte für die Sek I erarbeitet werden, deren Ziel die allgemein- und fachsprachliche Förderung von Schülerinnen und Schülern ist. Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in dem Fach Gesellschaftslehre sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens werden im Rahmen des Seminars thematisiert.

Tülay Altun
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Art / Umfang  
Zeitraum Fr 14-16 Uhr
2-Fach-Bachelor  
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
LA Grundschule Modul 7
LA Haupt- und Realschule Modul 6
LA Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?
Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B.: Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?
Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.
Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.
Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93). Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.
In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Aynur Erdogan
C3: Lehr-/Lernprozesse beobachten und verstehen: Vorbereitung des OP

Art / Umfang Blockveranstaltung
Zeitraum

Vorbesprechung: Sa. 26.04.14, 10-12 Uhr, R09 T07 D33

Sa. 03.05.14, 10-18 Uhr, R 09 S02 B18

Sa. 24.05.14, Sa. 14.06.14 jeweils 10-18 Uhr, R 09 T05 D33

Raum s.o.

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.
Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:
Städt .Gesamtschule Holsterhausen, Böcklingstr. 27, 45147 Essen
Städt. Gesamtschule Bockmühle, Ohmstr. 32, Essen
Gesamtschule Süd, Frankenstr. 200, 45134 Essen
Goldschmidt Realschule, Frillendorfer  Str. 42, 45139 Essen
Theodor-Heuss-Schule, Wehrhahnweg 29, 47807 Krefeld
Realschule Horkesgath, Horkesgath 33, 47803 Krefeld
Gartenstadt Schule, Breslauer Str. 280, 47829 Krefeld
Josef-Hafels-Schule, Hafelstr. 41, 47807 Krefeld
Von-Ketteler-Schule, Lübecker Weg 56, 47829 Krefeld
Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Alte Gladbacher Straße 10, 47805 Krefeld
Martin-Luther-King Schule, Grünstraße 35, 42551 Velbert
Fürstenberg Realschule, Wihostraße 101, 48429 Rheine
Realschule Fahrn, Netzestr. 1, 47169 Duisburg
Fridjof-Nansen-Realschule, Goerdelerstr. 22, 47178 Duisburg
Leibnitz Gesamtschule, Hamborner Str. 274, 47166 Duisburg
Heinrich-Heine-Gesamtschule, Flutweg 56, 47228 Duisburg

Magnus Frank, Stephan Drucks
Kooperationsveranstaltung  „Soziale Determinanten des Spracherwerbs und die Reaktion von Schule“

Art / Umfang Kooperationsseminar
Zeitraum Di 12-14 
ESL-Modul 3.2.a
LA GHR, GyGe/BK  
Raum V15 S05 D16

Ausgehend von der Bedeutung sprachlicher Kenntnisse für den schulischen Erfolg von Kindern und Jugendlichen führt das Seminar in relevante soziologische und erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe ein, anhand derer soziale Determinanten des Spracherwerbs erarbeitet und diskutiert werden sollen. Thematisiert wird in diesem Zusammenhang zudem die Rolle von Migration und Mehrsprachigkeit.
Anschließend an die Bedeutung der sozialen Determinanten für Bildungsaufstieg von Schülerinnen und Schülern werden in einem zweiten Teil aktuelle Reaktionen und Reaktionsmöglichkeiten von Schule auf sprachliche Ungleichheiten behandelt. In diesem Zusammenhang werden einerseits aktuelle institutionelle Rahmenbedingungen, Lehrereinstellungen und Fördermaßnahmen beleuchtet. Andererseits sollen Konzepte aufgezeigt werden, durch welche die Institution Schule im Regelunterricht aller Fächer sprachliche Lernanlässe schaffen sowie Mehrsprachigkeit und die in Schule benötigten fachsprachlichen Kenntnisse ausbilden und fördern kann. Am Beispiel der selten beleuchteten Gruppen der Sinti und Roma sollen die in den theoretischen Teilen erarbeiteten Begrifflichkeiten, Reflexionsschemata und Fördermöglichkeiten angewendet werden. In Hinblick auf die sprachliche Entwicklung werden charakteristische Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache vorgestellt und ein struktureller Überblick über eine Sprache der Roma (Romani – Variante Kaldêrašicko) gegeben.

Magnus Frank, Marvin Jost

Sprachbildung im Philosopieunterricht

Art / Umfang  
Zeitraum Mo 10-12
Raum R09 S04 B08

Das Seminar hat den Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht zum Thema. Drei zentrale Fragen sollen dabei in Abhängigkeit voneinander beantworten werden: (1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht? (2) welche Praxisformen des Philosophieunterrichts lassen sich in mehrsprachigen Lerngruppen rekonstruieren? Und (3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen? 

Katrin Günther
Fachorientierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler im Vollzeitschulbereich des Berufskollegs

Art / Umfang BS
Zeitraum Fr. 12.09.2014, 08:30 bis 16:00, Raum R09 S04 B08
Mo. 15.09.2014. 08:30 bis 16:00, Hospitation an einem Düsseldorfer Berufskolleg
Di. 16.09.2014, 08:30 bis 16:00, Raum R09 S04 B08
DaZ/IP A, B
GyGe + BK Ling. III - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08

Im schulischen Alltag werden Schülerinnen und Schüler häufig mit Texten konfrontiert, die sie nicht entschlüsseln können. Auch die Lösung schriftlicher Aufgaben stellt sie oft vor fachliche und sprachliche Probleme.
Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte zur allgemein- und fachsprachlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb des regulären Unterrichts der Sekundarstufe II erarbeitet werden. Es werden insbesondere Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in Gesellschaftslehre und Geschichte sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation an einem Düsseldorfer Berufskolleg, die am 26.02.2014 stattfinden wird.

Katrin Günther    
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums unter besonderer Berücksichtigung von sprachförderndem Handeln

Art / Umfang Fachdidaktische Übung
Zeitraum Fr. 10-12 Uhr
Fachdidaktik LPO 2003
Raum R09 S04 B08

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium für LPO 2003.
Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?
Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen,, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?
Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Katrin Günther
Reflexion von Bildungsarrangements: fächerübergreifende Sprachförderung zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im WS 2013/14 – SoSe 2015

Art / Umfang Seminar C1
Zeitraum 29. 3. 2014, 27. 9 2014, jeweils 8:30 – 16:30 Uhr
Berufskolleg  
Raum R09 S04 B08

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Max-Weber-Berufskolleg
Suitbertusstraße 163 -165 40223 Düsseldorf

Alice-Salomon-Berufskolleg
Akademiestraße 46-48
44789 Bochum

Hugo-Kückelhaus BK Essen
Gärtnerstr. 11
45128 Essen

Katrin Günther
Reflexion von Bildungsarrangements: fächerübergreifende Sprachförderung zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums im SoSe 2014/ WS 2015

Art / Umfang Seminar C1
Zeitraum Vorbesprechung: 22.04.14, 16-18 Uhr, R R09 S04 B08
10.05.14 und 21.06.14 jeweils 8.30 – 15.30 Uhr, R 09 S04 B08

 

Fortführung des Seminars: Begleitung und Nachbesprechung im WS 14/15:
Begleitung: 15.11.14 (Blockveranstaltung): 8:30-16:30
Nachbereitung: 17.03.15, 16:00-18:00, 24.03.15, 16:00-18:00

Berufskolleg  
Raum R09 S04 B08
Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

 

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

 

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Richard-Wagner-Allee 40, 46117 Oberhausen

Sophie-Scholl-Berufskolleg
Dahlmannstraße 26
47169 Duisburg

Max-Weber-Berufskolleg
Suitbertusstraße 163 -165 40223 Düsseldorf

Alice-Salomon-Berufskolleg
Akademiestraße 46-48
44789 Bochum

Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Klöcknerstraße 48
47057 Duisburg

Hansa-Berufskolleg Unna
Platanenallee 41 - 43
59425 Unna

Hugo-Kückelhaus BK Essen
Gärtnerstr. 11
45128 Essen

Erkan Gürsoy
Mehrsprachiger Erwerb in der Migration 

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Mo 14-16 Uhr
DaZ/IP A, B
LA BA Deutsch HRGe/ GyGe/Bk Linguistik III: Ein- und mehrsprachiger Spracherwerb
Raum R09 S04 B08

Im schulischen Alltag werden Schülerinnen und Schüler häufig mit Texten konfrontiert, die sie nicht entschlüsseln können. Ebenso werden ihnen Aufgaben gestellt, deren Lösung sie vor fachliche und sprachliche Probleme stellt.
Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte zur allgemein- und fachsprachlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb des regulären Unterrichts der Sekundarstufe II erarbeitet werden. Es werden insbesondere Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in Gesellschaftslehre und Geschichte sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens thematisiert. Das Seminar beinhaltet an einem Tag eine Hospitation an einem Düsseldorfer Berufskolleg.

Erkan Gürsoy
Linguistik des Deutschen und des Türkischen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeitraum Mo 16-18 Uhr
DaZ/IP A, B
LA BA Deutsch HRGe/ GyGe/Bk Modul Linguistik III: Sprachkontrastive Beschreibungen
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick zur Linguistik des Türkischen im Vergleich zum Deutschen, indem Aspekte der (Morpho-)Phonologie, der Morphologie, Syntax und Semantik kontrastiv erarbeitet werden. Überlegungen zu hypothetischen Voraussagen, ob die linguistischen Bereiche eher „einfach“ oder eher „schwierig“ zu erwerben sein könnten, werden mit in das Seminar einbezogen.

Claudia Handt
C4: Reflexion von Bildungsarrangements: fächerübergreifende Sprachförderung
Begleitung und Nachbereitung zum Orientierungspraktikum

Art / Umfang Blockseminar
Zeitraum Samstag,  12.04. 2014   10.00 Uhr – 16.00 Uhr
Samstag, 24.05. 2014    10.00 Uhr – 16.00 Uhr
Samstag, 28.06. 2014    10.00 Uhr – 16.00 Uhr
Nachbereitung (Rückmeldegespräche): Samstag, 27.09. 9.00 – 16.00 Uhr
Raum R09 S04 B02

 

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum im Föderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund am Campus Essen

Art / Umfang  BS
Zeitraum Samstag, 05.04.2014,
Samstag, 07.06.2014,
Samstag, 13.09.2014,
jeweils von 9 bis 16 Uhr
Raum R09 S04 B08

Im Sommersemester 2014 kann das Berufsfeldpraktikum im „Förderunterricht“ an der Universität absolviert werden. Näheres zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.uni-due.de/foerderunterricht/.
Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Kleingruppe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen, außerschu-lischen Institutionen und Migrantenselbstorganisationen.
Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.
Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (05.04.2014) teil, danach werden ihnen Fördergruppen zugeteilt. Sie geben dann über ein Semester wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.
Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.
Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Jakovleva-Schneider
C1: Reflexion von Bildungsarrangements, Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung des OP

Art / Umfang Seminar C1
Zeitraum 24.4., 22.05., jeweils 14-16 Uhr, R 09 S02 B18
05.06., 26.06., 03.07., jeweils 14-16 Uhr, R09 T07 D33  
Raum s.o.
Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung
von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.
Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Kenntnisse über die Relevanz von Sprache in naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen und mathematischen Fächern
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung  kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten
 
Die Studierenden werden an folgender Schule eingesetzt:
Gesamtschule Walsum, Kurze Str. 51, 47179 Duisburg
Burggymnasium Essen, Burgplatz 4, 45127 Essen
Leibnitz Gymnasium Essen, Stankeitstr. 22, 45326 Essen
Unesco Gymnasium Essen, Steinmetzstraße 9, 45139 Essen
Gymnasium in den Filder Benden, Zahnstraße 43, 47447 Moers
Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Alte Gladbecker Straße 10, 47805 Krefeld
Heinrich-Heine-Gesamtschule, Flutweg 56, 47228 Duisburg
Städtisches Mädchengymnasium, Fürstäbtissinstr. 52-54, 45355 Essen
Frida-Levi-Gesamtschule, Varnhorststr. 2, 45127 Essen

Jakovleva-Schneider
C4: Reflexion von Bildungsarrangements: fächerübergreifende Sprachförderung
Begleitung und Nachbereitung OP

Art / Umfang Seminar C4
Zeitraum Di 16-18 Uhr
Raum R09 S04 B08
Das Seminar C4 bereitet begleitet das Orientierungspraktikum an der Schule und bereitet es nach.
Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.
Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.
Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden
  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:
Städt .Gesamtschule Holsterhausen, Böcklingstr. 27, 45147 Essen
Städt. Gesamtschule Bockmühle, Ohmstr. 32, Essen
Gesamtschule Süd, Frankenstr. 200, 45134 Essen
Goldschmidt Realschule, Frillendorfer  Str. 42, 45139 Essen
Theodor-Heuss-Schule, Wehrhahnweg 29, 47807 Krefeld
Realschule Horkesgath, Horkesgath 33, 47803 Krefeld
Gartenstadt Schule, Breslauer Str. 280, 47829 Krefeld
Josef-Hafels-Schule, Hafelstr. 41, 47807 Krefeld
Von-Ketteler-Schule, Lübecker Weg 56, 47829 Krefeld
Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Alte Gladbacher Straße 10, 47805 Krefeld
Martin-Luther-King Schule, Grünstraße 35, 42551 Velbert
Fürstenberg Realschule, Wihostraße 101, 48429 Rheine
Realschule Fahrn, Netzestr. 1, 47169 Duisburg
Fridjof-Nansen-Realschule, Goerdelerstr. 22, 47178 Duisburg
Leibnitz Gesamtschule, Hamborner Str. 274, 47166 Duisburg
Heinrich-Heine-Gesamtschule, Flutweg 56, 47228 Duisburg

Maren Siems
Grammatik des Deutschen

Art / Umfang SE, 2SWS
Zeitraum Di 8-10 Uhr
DaZ/IP A, B
LA GyGe / BK Modul Linguistik III
LA HRGe Modul Linguistik II
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick über die grammatischen Bereiche der deutschen Fachsprache, die für Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache eine Herausforderung darstellen.
Thematisiert werden Verben, Präpositionen und komplexe Nominalphrasen. Auch Wortbildungsverfahren, Deklination sowie sprachliche Mittel zur Darstellung von Zusammenhängen werden im Seminar besprochen.
Weiterhin werden Fördermöglichkeiten im Fach- und Deutschunterricht vorgestellt und Unterrichtsmaterialien, die Grammatikübungen integrativ in den Fachunterricht einbinden, werden  von den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern entwickelt.

Maren Siems
Mehrsprachigkeit fördern: Sprach- und Sprachlernbewusstheit im schulischen Fremdsprachenunterricht

Art / Umfang Ü, 2SWS
Zeitraum Di 12-14 Uhr
DaZ-Modul  
LA HRGe  
Raum R09 S04 B08

Sprachförderung DaZ in allen Fächern stellt vor allem den schulischen Fremdsprachenunterricht vor große Herausforderungen, zumal dieser doch weitgehend in der Fremdsprache stattfindet. Inwieweit sich allerdings auch im schulischen Fremdsprachenunterricht sprachfördernde Elemente integrieren lassen, soll in dieser Übung diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Methoden und Verfahren, die zur Entwicklung eines Sprach- und Sprachlernbewusstseins beitragen und somit die Mehrsprachigkeit der SuS fördern.

Ingrid Weis
Sprachsensibler Unterricht in allen Fächern der Grundschule

Art / Umfang Ü, 2SWS
Zeitraum

Di  10-12

Beginn: 08.04.2014

DaZ-Modul  
LA GS  
Raum R09 S04 B08

Dieses  Seminar bietet einen Überblick über relevante Themen der Sprachförderung im Unterricht der Grundschule.
Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Theorien des Erst- und Zweitspracherwerbs
  • Mündlichkeit und Schriftlichkeit und die Bedeutung der Schriftlichkeit für den Ausbau bildungssprachlicher Kompetenzen
  • Einblicke in Verfahren zur Sprachstandsfeststellung (HAVAS 5, Profilanalyse)
  • Sprachliche Schwierigkeitsbereiche für DaZ-Lerner in allen Fächern

Ingrid Weis
C3: Lehr-/Lernprozesse beobachten und verstehen. Vorbereitung des Orientierungspraktikums 

Art / Umfang Seminar C3
Zeitraum Di 12-14 Uhr
Raum R12 R05 A84
Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung
von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

 


Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

 


Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Karlschule, Altenessener Str. 366, 45326 Essen

Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preiusfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Wiehagenschule, Josefstraße 28, 45879 Gelsenkirchen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Recklinghausen

Libellen Grundschule, Burgholzstr. 148, 44145 Dortmund

GGS Klosterstraße, Klosterstr. 18, 47051 Duisburg
Evangelische Grundschule Waldstraße, Waldstr. 3 h, 47199 Duisburg
GGs Wanheim, Am Tollberg 50, 47249 Duisburg

GGs Brüder Grimm, Freiligrathstraße 47, 47799 Krefeld

Concordiaschule, Alleestr. 137, 46049 Oberhausen
St. Martin Schule, Friedensstraße 36, 46045 Oberhausen
Brüder Grimm Schule, Lothringerstr. 20, 46045 Oberhausen
Schule an der Stiftstraße, Stiftstraße 22, 46047 Oberhausen

GGs Fichte, Windmühlenweg 3a, 46236 Bottrop
KGS Grafenwald, Schneider Str. 86, 46244 Bottrop
KGS Nikolaus Groß, Förenkamp 15, 46238 Bottrop
GGS Schiller, Im Springfeld 9, 46236 Bottrop

Marie Wiethoff

Sprachförderung und Musik

Art / Umfang SE, 2SWS
Zeitraum Di  14-16
DaZ/IP  
LA GyGe / BK Modul Linguistik III
LA G, HRGe Modul Linguistik II
Raum R09 S04 B08

Im Seminar beschäftigen wir uns mit Sprachförderung und Musik in unterschiedlichen Kontexten. Wie bereichert Sprachförderung den Musikunterricht und wie wird sie eingebunden? Außerdem befassen wir uns mit der Frage,  wie Musik in anderen Fächern sinnvoll zum fachlichen und sprachlichen Lernen eingesetzt werden kann. Des Weiteren werden Möglichkeiten sprachfördernder musikalischer Angebote im schulischen Ganztag im Seminar besprochen.

Marie Wiethoff
Berufsfeldpraktikum an Kooperationsschulen des Förderunterrichts

Art / Umfang  
Zeitraum

Samstag, 12.04.2014,
Samstag, 14.06.2014,
Samstag, 20.09.2014,

jeweils von 9 bis 16 Uhr

Raum R09 S04 B08

Der Förderunterricht kooperiert mit zahlreichen Schulen und außerschulischen in der Migrationsarbeit beteiligten Institutionen. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Studierende, das Berufsfeldpraktikum in diesen Kooperationsschulen zu absolvieren.
In unterschiedlichen Schulformen (Grundschule, Hauptschule, Gesamtschule, Berufskolleg, Gymnasium, Realschule) kann das Praktikum absolviert werden.
Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachförderung in allen Fächern, die sowohl additiv im nachmittäglichen Bereich als auch integrativ im Regelunterricht durchgeführt werden soll. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit auch in Seiteneinsteigerklassen eingesetzt zu werden, um den Fokus auf eine besondere Lerngruppe zu richten.
In der Praxis erfahren sie, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichtsverfahren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Kooperation mit Schulen, außerschulischen Institutionen und Migrantenselbstorganisationen.

Das zugehörige Seminar wird von Frau Marie Wiethoff an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (12.04.2014) teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Schulen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveranstaltungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.

Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Wintersemester 2013/14

Tülay Altun
Fachorientierte Sprachförderkurse für Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I

Art / Umfang BS
Zeitraum 13.02.2014, 14.02.2014, jeweils 08.30 - 16.00
DaZ/IP A, B
GHR Ling. II - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08

Jedes Schulfach konfrontiert Schüler mit einer eigenen „Sprache“, die häufig erst erworben werden muss.

Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte für die Sek I erarbeitet werden, deren Ziel die allgemein- und fachsprachliche Förderung von Schülerinnen und Schülern ist. Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in dem Fach Gesellschaftslehre sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens werden im Rahmen des Seminars thematisiert. Das Seminar beinhaltet einen Schulbesuch, der eigenständig organisiert wird.

Tülay Altun
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Geschichtsunterricht: Übung zur Begleitung des schulischen Berufsfeldpraktikums (BA, schulisch)

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 14.00 - 16.00
Veranstaltungstyp Didaktische Übung
Epochenzuordnung Fachdidaktik
Lehramtsstudierende BA GyGe, BA HRGe
Beginn  
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu „gutem“ Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und  -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter „gutem“ Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B.: Wer bewertet „guten/schlechten“ Unterricht? Welches Ziel hat „guter Unterricht“, welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung? Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung  vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.

Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93). Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden

Melanie Beese und Dr. Heiko Krabbe
Sprachförderung im Physikunterricht

Kooperationsveranstaltung mit der Fachdidaktik Physik
Art / Umfang BS
Zeitraum 24.-28.03.2014

Entgegen den Erwartungen der meisten Schülerinnen und Schüler stellt das Schulfach Physik bedeutende sprachliche Anforderungen, die für den Lern- und Schulerfolg in diesen Fächern von großer Bedeutung sind. Umgekehrt bietet die bewusste Auseinandersetzung mit der physikalischen Sprache und den Textsorten des Physikunterrichts ein meist ungenutztes Potential für fachliches Lernen. Im Rahmen des Seminars werden die sprachlichen Anforderungen exemplarisch anhand der drei Textsorten Erklärungstexte, Textaufgaben und Versuchsprotokolle untersucht. Mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden Verfahren vorgestellt, mit denen fachliches und sprachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann. Am Ende des Seminars steht die Konzeption, Präsentation und Diskussion exemplarischer Unterrichtsstunden. Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Frau Beese vom Arbeitsbereich DaZ/DaF statt.

Aynur Erdogan
Fachorientiertes Lernen für mehrsprachliche SchülerInnen im Unterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 16.00 - 18.00
GHR, GyGe, BK Ling. II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3. C3
Raum R11 T07 C75

Im Rahmen dieses Seminars werden Schwierigkeitsbereiche der Fachsprache in den einzelnen Fächern( u.a. Deutsch, Biologie, ...), sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachsprachlichen Lernen thematisiert. Theoretisches Wissen findet in diesem Seminar einen Rahmen für ihre praktische Umsetzung. Methodisch-didaktische Fragen, Differenzierungsmöglichkeiten und eine kritisch, kriteriengeleitete Materialanalyse sind einige weitere Punkte, um die es hier geht:

Denn die selbstständige Unterrichtsplanung unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit, bildet einen weiteren Schwerpunkt des Seminars .Unter diesen Gesichtspunkten werden exemplarisch einzelne Unterrichtsstunden erarbeitet, im Unterricht erprobt und im Anschluss reflektiert.

Magnus Frank
Sprachbildung im Philosophieunterricht

Kooperationsveranstaltung mit der Fachdidaktik Philosophie, Dr. Vanessa Albus, Marvin Jost

Das Seminar hat den Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im Philosophieunterricht zum Thema. Drei zentrale Fragen sollen dabei in Abhängigkeit voneinander beantworten werden: (1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht? (2) welche Praxisformen des Philosophieunterrichts lassen sich in mehrsprachigen Lerngruppen rekonstruieren? Und (3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?

Magnus Frank, Stephan Drucks
Kooperationsveranstaltung „Soziale Determinanten des Spracherwerbs und die Reaktion von Schule“

Kooperationsveranstaltung mit der AG Sozialisationsforschung (Fakultät für BiWi, Prof. Ulrich Bauer, Stephan Drucks)
Lehramt GHR, GyGe/BK, ESL-Modul 3.2.a

Ausgehend von der Bedeutung sprachlicher Kenntnisse für den schulischen Erfolg von Kindern und Jugendlichen führt das Seminar in relevante soziologische und erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe ein, anhand derer soziale Determinanten des Spracherwerbs erarbeitet und diskutiert werden sollen. Thematisiert wird in diesem Zusammenhang zudem die Rolle von Migration und Mehrsprachigkeit.

Anschließend an die Bedeutung der sozialen Determinanten für Bildungsaufstieg von Schülerinnen und Schülern werden in einem zweiten Teil aktuelle Reaktionen und Reaktionsmöglichkeiten von Schule auf sprachliche Ungleichheiten behandelt. In diesem Zusammenhang werden einerseits aktuelle institutionelle Rahmenbedingungen, Lehrereinstellungen und Fördermaßnahmen beleuchtet. Andererseits sollen Konzepte aufgezeigt werden, durch welche die Institution Schule im Regelunterricht aller Fächer sprachliche Lernanlässe schaffen sowie Mehrsprachigkeit und die in Schule benötigten fachsprachlichen Kenntnisse ausbilden und fördern kann. Am Beispiel der selten beleuchteten Gruppen der Sinti und Roma sollen die in den theoretischen Teilen erarbeiteten Begrifflichkeiten, Reflexionsschemata und Fördermöglichkeiten angewendet werden. In Hinblick auf die sprachliche Entwicklung werden charakteristische Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache vorgestellt und ein struktureller Überblick über eine Sprache der Roma (Romani – Variante Kaldêrašicko) gegeben.

Katrin Günther
Fachorientierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler im Vollzeitschulbereich des Berufskollegs

Art / Umfang BS
Zeitraum 21.02.2014, 25.02.2014, 26.02.2014, jeweils 08.30 - 16.00
DaZ/IP A, B
GyGe + BK Ling. III - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08

Im schulischen Alltag werden Schülerinnen und Schüler häufig mit Texten konfrontiert, die sie nicht entschlüsseln können. Auch die Lösung schriftlicher Aufgaben stellt sie oft vor fachliche und sprachliche Probleme.
Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte zur allgemein- und fachsprachlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb des regulären Unterrichts der Sekundarstufe II erarbeitet werden. Es werden insbesondere Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in Gesellschaftslehre und Geschichte sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation an einem Düsseldorfer Berufskolleg, die am 26.02.2014 stattfinden wird.

Katrin Günther
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Geschichtsunterricht: Übung zur Begleitung des schulischen Berufsfeldpraktikums (BA, schulisch)

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 10.00 - 12.00
Veranstaltungstyp Didaktische Übung
Epochenzuordnung Fachdidaktik
Lehramtsstudierende BA GyGe, BA HRGe
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?

Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.

Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93). Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Katrin Günther
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C1

Termine

05.11.2013, 16.00 - 18.00, R11 T04 C75 (Vorbesprechung)

16.11.2013, 08.30 - 16.30, R09 S04 B08

29.03.2014, 08.30 - 16.30, R09 S04 B08

27.09.2014, 08.30 - 16.30, R09 S04 B08

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse über die Bedeutung und Unterschiedlichkeit von Sprache im Fachunterricht
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Max-Weber-Berufskolleg, Suitbertusstr. 163-165, 40223 Düsseldorf
Berufskolleg im Bildungspark der Stadt Essen, Blücherstr. 1, 45141 Essen
Alice-Salomon-Berufskolleg, Akademiestr. 46-48,44789 Bochum

Erkan Gürsoy
Mehrsprachigkeit in der Schule/im Theorie-Praxis-Bezug

Art / Umfang SE, 4 SWS
Zeit Mi 16.00 - 20.00
Master Wirtschaftspädagogik
Beginn  
Raum R09 S04 B08

Lehr- und Lernprozesse in der beruflichen Bildung sind durch spezielle  kommunikative Aufgaben gekennzeichnet, wobei dies insbesondere für das Berufsfeld "Wirtschaft und Verwaltung" gilt. An die sprachlichen Kompetenzen der Jugendlichen werden hier besondere Anforderungen gestellt. Diese sprachlichen Anforderungen werden in der Veranstaltung "Deutsch als Bildungs- und Berufssprache in mehrfach heterogener Gesellschaft" analysiert. Es werden Ansätze für die sprachliche Förderung mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler aufgezeigt, die der Verzahnung fachlichen und sprachlichen Lernens dienen. Hierauf aufbauend werden wir Sprachförderkonzepte entwickeln und erproben. Zudem erarbeiten und diskutieren Sie eigene Übungsansätze und Unterrichtsmaterialien für die Sprachbildung in ausgewählten Lernfeldern.

Erkan Gürsoy
Lernstandsdiagnose im Fach Deutsch (Begleitseminar zum Berufsfeldpraktikum)

Kooperationsveranstaltung mit der Germanistik/Sprachdidaktik (Prof. Dr. Albert Bremerich-Vos)
Art / Umfang BS
Zeitraum 02.10.2013, 07.12.2013, 24.02.2014, jeweils 09.00 - 17.00
Germanistik
LA BK Bachelor Berufsfeldpraktikum
LA GyGe Bachelor Berufsfeldpraktikum
LA HRGe Bachelor Berufsfeldpraktikum
LA Sprachliche Grundbildung Gr Bachelor Berufsfeldpraktikum
Raum R12 V05 D81 (02.10.2013, 24.02.2014), R12 S05 H81 (07.12.2013)

Bei diesem Blockseminar handelt es sich um eine Veranstaltung zur Begleitung der Arbeit im Förderunterricht. Erläutert werden zunächst Fragen, die mit Zielen und Methoden der Diagnostik im Allgemeinen zu tun haben. Dann geht es – konkreter – um die Diagnostik der Lese-, Schreib- und Rechtschreibfähigkeiten. Es wird – anhand konkreten Materials – gezeigt, inwiefern Fehler als „Fenster" angesehen werden können, die Einblicke in Lernstände gestatten. Diskutiert wird auch, wie im Anschluss an die Diagnose von Fall zu Fall Ziele der Förderarbeit bestimmt werden können, wie also die „Zone der nächsten Entwicklung" (Wygotski) festzulegen ist. Schließlich wird auf Aspekte eines lernförderlichen Feedbacks eingegangen.

Claudia Handt
Didaktische und methodische Verfahren der Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 16.00 - 18.00
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
LA GHR Modul Linguistik II
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08

Wegen der Einbindung des Ruhrmuseums erfolgt eine Teilnehmerbegrenzung auf 20 Personen.

Der Sachunterricht der Grundschule stellt die Schülerinnen und Schüler vor besondere Herausforderungen, denn er konfrontiert sie mit einer Fülle von verschiedenen sprachlichen Anforderungen. Daneben hat er die Aufgabe ihre Sprachentwicklung zu unterstützen und eine  themenspezifischer Fachsprache anzubahnen und zu fördern.

Im Seminar werden die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht, sowie die Charakteristika der Unterrichts- und Schulbuchsprache des Faches Sachunterricht vorgestellt. Geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Sachinhalten und Sprachförderung werden darauf aufbauend entwickelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf die zielgerichtete Unterstützung der Ausbildung von erster Fachsprache und kontextreduzierter Allgemeinsprache im Unterricht heterogener Klassen gelegt. In diesem Kontext wird das Konzept des Scaffolding praxisnah umgesetzt. Am Beispiel des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprach- und Kommunikationsförderung von Grundschulkindern mit Sprachförderbedarf konkret erarbeitet und im Rahmen eines Museumsbesuchs erprobt werden.

Claudia Handt
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C3

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 16.00 - 18.00
Beginn 22.10.2013
Raum R09 S04 B08

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:
Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Recklinghausen
Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preiusfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid
Wiehagenschule, Josefstraße 28, 45879 Gelsenkirchen
Karlschule, Altenessener Str. 366, 45326 Essen

Dr. Ljubov Jakovleva-Schneider
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C1

Termine

14.11.2013 bis 28.11.2013, 14.00 - 16.00, 14-tgl., R09 S05 B08

05.12.2013 bis 19.12.2013, 14.00 - 16.00, wöch., S05 R03 H20

16.01.2014 bis 30.01.2014, 14.00 - 16.00, wöch., SE 111

20.03.2014, 14.00 - 16.00, S05 T02 B02

Das Seminar C1 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor, begleitet es und bereitet es nach. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen lernen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

 Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Kenntnisse über die Relevanz von Sprache in naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen und mathematischen Fächern
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblem Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung  kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgender Schule eingesetzt:
Gesamtschule Walsum, Kurze Str. 51, 47179 Duisburg
Burggymnasium Essen, Burgplatz 4, 45127 Essen
Leibnitz Gymnasium Essen, Stankeitstr. 22, 45326 Essen
Unesco Gymnasium Essen, Steinmetzstraße 9, 45139 Essen

Dr. Ljubov Jakovleva-Schneider
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C3

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 16.00 - 18.00
Beginn 22.10.2013
Raum V15 R03 H55

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Kurt-Tucholsky Gesamtschule Krefeld
Gymnasium Nord-Ost Essen
Leibnitz Gesamtschule Duisburg
Theodor Goldschmidt Realschule Essen
Ernst Moritz-Arndt Gymnasium Remscheid
Gesamtschule Süd Essen
Unesco Gymnasium Essen
Heinrich-Heine Gesamtschule Duisburg

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum im „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund am Campus Essen"

Art / Umfang BS
Zeitraum 05.10.2013, 08.12.2013, 01.03.2014, jeweils 09.00 - 16.00
HRGe Berufsfeldpraktikum
GyGe Berufsfeldpraktikum
BK Berufsfeldpraktikum
Raum R09 S04 B08

Im Wintersemester 2013/2014 kann das Berufsfeldpraktikum im „Förderunter­richt" an der Universität absolviert werden. Näheres zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.uni-due.de/foerderunterricht/.

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Klein­grup­pe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts­ver­fah­ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Koope­ra­tion mit Schulen, außer­schu­lischen Institutionen und Migranten­selbst­organi­sationen.

Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (05.10.2013) teil, danach werden ihnen Förder­gruppen zugeteilt. Sie geben dann über ein Semester (Oktober bis April) wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveran­stal­tungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.

Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Begrenzte Teilnehmerzahl: Max. 30

Anmeldung per Mail bei Frau Mavruk: guelsah.mavruk@uni-due.de
Bis zum 15. September 2013

Sven Oleschko
Political Literacy  Die Bedeutung von Sprachkompetenz in der Planung und Umsetzung von Politikunterricht

Kooperationsveranstaltung mit der Fachdidaktik Sozialwissenschaften
Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 12.00 - 14.00
Raum R09 S04 B08

In dem Seminar wird der Schwerpunkt auf "Political Literacy" gelegt.

Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für das Verstehen, Bearbeiten von Texten, Karikaturen und anderen schriftlichen Textsorten, aber auch für mündliche Beteiligung im Politik- und SoWi-Unterricht. Die Arbeit mit aktuellen Schulbüchern und politischen Textsorten steht im Vordergrund, Sie erlernen die sprachsensible praktische Unterrichtsplanung und Durchführung. Das Seminar wird in Kooperation mit Sven Oleschko von ProDaZ der Universität Essen durchgeführt.

Anastasia Moraitis, Sven Oleschko und Mareike-Cathrine Wickner
Übung LA BA HRGe (Gruppe 4): Sprache im Fach Geschichte – Sprachlichkeit und fachliches Lernen (Übung: Geschichtsunterricht im Verbundfach „Gesellschaftslehre") – Lehramt BA HRGe

Kooperationsveranstaltung mit der Fachdidaktik Geschichte
Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 14.00 - 16.00 (14-tägig)
Beginn 21.10.2013
Raum R09 S04 B08

Sprache ist für das Lehren und Lernen in jedem der schulischen Fächer, vom musischen Bereich über die Naturwissenschaften bis hin zur Mathematik konstitutiv.

Dieses bildungs- und schulpolitisch wichtige Thema wird in dieser Übung beleuchtet, die sprachlichen Kompetenzen, die für erfolgreiches Lernen im Fach Geschichte notwendig sind, identifiziert und Förderungsvorschläge im Kontext des sprachsensiblen Unterrichts vorgestellt. In den Fokus rückt zudem das besonders in den Geschichtsbüchern in großer Anzahl vorkommende Bildmaterial, das sich hervorragend eignet, um sprachliches wie fachliches Wissen zu generieren. Die Teilfertigkeit Schreiben wird hierbei besonders in den Blick genommen.

Die hier angebotene Übung ist im Rahmen der Kooperation zwischen dem Fach Alte Geschichte und dem Projekt ProDaZ (Deutsch als Zweitsprache), das im Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache verankert ist, entwickelt worden.

Maren Siems
Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung in der Sekundarstufe I

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 08.00 - 10.00
DaZ-Modul GyGe/BK
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher und zu ihren sprachlichen Lernvoraussetzungen. Gängige Verfahren zur Erfassung der Sprachstandes in der Sekundarstufe I werden vorgestellt, mit Praxisbeispielen erprobt und in Hinblick auf ihren Wert als Ausgangspunkt für die Förderung sprachlicher Teilfertigkeiten diskutiert. Abschließend werden Methoden der Sprachförderung für den Unterricht in allen Fächern vorgestellt.

Maren Siems
Mehrsprachigkeit fördern: Sprach- und Sprachlernbewusstheit im schulischen Fremdsprachenunterricht

Art / Umfang Übung, 2 SWS
Zeit Mi 16.00 - 18.00
DaZ-Modul GyGe/BK
Raum R12 R06 A69

Sprachförderung DaZ in allen Fächern stellt vor allem den schulischen Fremdsprachenunterricht vor große Herausforderungen, zumal dieser doch weitgehend in der Fremdsprache stattfindet. Inwieweit sich allerdings auch im schulischen Fremdsprachenunterricht sprachfördernde Elemente integrieren lassen, soll in dieser Übung diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Methoden und Verfahren, die zur Entwicklung eines Sprach- und Sprachlernbewusstseins beitragen und somit die Mehrsprachigkeit der SuS fördern.

Ingrid Weis
Sprachsensibler Unterricht in allen Fächern der Grundschule

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
DaZ/IP
LGyGe
LHRGe
L Primarstufe
Master
Raum R09 S04 B08

In der Grundschule lernen Kinder mit unterschiedlichem  sprachlichem Können zusammen. Besonders Kinder mit Migrationshintergrund müssen den schulischen Lernprozess in allen Fächern in einer Sprache bewältigen, die sie häufig nicht angemessen beherrschen.

In diesem Seminar werden geeignete Unterrichtsmethoden vorgestellt, die ein erfolgreiches Lernen aller Kinder im Regelunterricht ermöglichen.

Die Methoden werden anhand von Praxisbeispielen demonstriert.

Die TN erwerben die Kompetenz Unterricht in allen Fächern der Grundschule sprachsensibel zu konzipieren.

Marie Wiethoff
Berufsfeldpraktikum im „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund am Campus Essen"

Art / Umfang BS
Zeitraum 12.10.2013, 18.01.2014, 22.03.2014, jeweils 09.00 - 16.00
HRGe Berufsfeldpraktikum
GyGe Berufsfeldpraktikum
BK Berufsfeldpraktikum
Raum R09 S04 B08
Der Förderunterricht kooperiert mit zahlreichen Schulen und außerschulischen in der Migrationsarbeit beteiligten Institutionen. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Studierende, das Berufsfeldpraktikum in diesen Kooperationsschulen (alle Schulformen) zu absolvieren.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachförderung in allen Fächern, die sowohl additiv im nachmittäglichen Bereich als auch integrativ im Regelunterricht durchgeführt werden soll. Studierende können im Regelunterricht hospitieren und die Lehrkraft dabei unterstützen, einen sprachsensiblen Unterricht durchzuführen. Darüber hinaus kann im nachmittäglichen Bereich Förderunterricht in Kleingruppen (3-5 Schülerinnen und Schüler) angeboten werden. Im additiven Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Klein­grup­pe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, auch in Seiteneinsteigerklassen (Schülerinnen und Schüler, die neu nach Deutschland gekommen sind) eingesetzt zu werden, um den Fokus auf eine besonders heterogene Lerngruppe zu richten, die spezifische Förderangebote erhalten muss.

In der Praxis erfahren sie, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts­ver­fah­ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Koope­ra­tion mit Schulen, außer­schu­lischen Institutionen und Migranten­selbst­organi­sationen.

Das zugehörige Seminar wird von Frau Marie Al-Bayaa an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (12.10.2013) teil, danach werden ihnen Aufgaben in den jeweiligen Schulen zugeteilt. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveran­stal­tungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.

Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Begrenzte Teilnehmerzahl: Max. 30

Anmeldung per Mail bei Frau Wiethoff: marie.wiethoff@uni-due.de
Bis zum 15. September 2013

Marie Wiethoff
Sprachförderung und Musik

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 08.00 - 10.00
Beginn 15.10.2013
Raum R09 S04 B08

Im Seminar beschäftigen wir uns mit Sprachförderung und Musik in unterschiedlichen Kontexten. Wie bereichert Sprachförderung den Musikunterricht und wie wird sie eingebunden? Außerdem befassen wir uns mit der Frage,  wie Musik in anderen Fächern sinnvoll zum fachlichen und sprachlichen Lernen eingesetzt werden kann. Des Weiteren werden Möglichkeiten sprachfördernder musikalischer Angebote im schulischen Ganztag im Seminar besprochen.

Sommersemester 2013

Tülay Altun
Fachorientierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe-I

Art / Umfang BS
Zeitraum 19.09.2013, 20.09.2013, 23.09.2013, jeweils 08.30 - 16.00
GyGe Ling. II - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S05 B08

Jedes Schulfach konfrontiert Schüler mit einer eigenen „Sprache“, die häufig erst erworben werden muss.

Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte für die Sek I erarbeitet werden, deren Ziel die allgemein- und fachsprachliche Förderung von Schülerinnen und Schülern ist. Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in dem Fach Gesellschaftslehre sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens werden im Rahmen des Seminars thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation am 04.03.2013 in einem Sprachförderkurs an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln.

Tülay Altun
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 14.00 - 16.00
Veranstaltungstyp Didaktische Übung
Epochenzuordnung Fachdidaktik
1-Fach-Master Modul5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Beginn 08.04.2013
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu „gutem“ Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter „gutem“ Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B.: Wer bewertet „guten/schlechten“ Unterricht? Welches Ziel hat „guter Unterricht“, welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung? Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.

Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93). Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden

Claudia Benholz
Schulische Konzepte zur Unterstützung des sprachlichen Lernens

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 08.00 - 10.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
Beginn 09.04.2013
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt zunächst einen Überblick über relevante Parameter sprachlichen Lernens und untersucht anschließend Konzepte zur Umsetzung an den unterschied­lichen Schulformen der Sekundarstufen I und II und der Primarstufe. Die Stu­dieren­den werden aktiv an der Recherche vorhandener Konzeptionen und an der Entwick­lung eines Kriterienrasters zu deren Einordnung mitarbeiten. Eigene Schulkontakte können hier gewinnbringend eingebracht werden.

Hala El-Deken
Sprachvergleich Deutsch/Arabisch

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 10.00 - 12.00
Gr + HRGe Ling. II.2
GyGe + BK Ling. III.2
DaZ/IP A
1- und 2-FM BM DaZ/DaF .1
Beginn  
Raum  

Das Seminar gibt einen Überblick über relevante Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb der beiden Sprachsysteme, welche den Spracherwerb arabischsprachiger Schüler aller Schulstufen beeinflussen können. Im Mittelpunkt der linguistischen Analyse stehen die Teilbereiche Phonetik/Phonologie, Morphologie und Syntax.

Zunächst erfolgt eine allgemeine Einführung in die verschiedenen Konzepte der kontrastiven Linguistik mit Hinblick auf die mögliche Anwendung der gewonnenen Ergebnisse im Fremd- und Zweitsprachenunterricht. Weiterhin wird anhand von konkreten sprachlichen Beispielen im Arabischen und Deutschen gezeigt, wie Gemeinsamkeiten eine große Hilfe bei der Vermittlung fachsprachlicher Kenntnisse darstellen und warum Unterschiede zwischen beiden Sprachsystemen besondere Anforderungen für den Spracherwerb arabischsprachiger Kinder zur Folge haben.

Aynur Erdogan
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C3

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 14.00 - 16.00
Beginn 15.04.2013
Raum R12 R07 A84

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Kurt-Tucholsky Gesamtschule Krefeld, Gymnasium Nord-Ost in Essen, Leibnitz Gesamtschule in Duisburg, Theodor Goldschmidt Realschule in Essen, Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium in Remscheid, Gesamtschule Süd in Essen, Unesco Gymnasium Essen, Heinrich-Heine-Gesamtschule Duisburg

Magnus Frank, Stephan Drucks
Kooperationsveranstaltung „Soziale Determinanten des Spracherwerbs und die Reaktion von Schule“

Kooperationsveranstaltung mit der AG Sozialisationsforschung (Fakultät für BiWi, Prof. Ulrich Bauer, Stephan Drucks)
Lehramt GHR, GyGe/BK, ESL-Modul 3.2.a

Ausgehend von der Bedeutung sprachlicher Kenntnisse für den schulischen Erfolg von Kindern und Jugendlichen führt das Seminar in relevante soziologische und erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe ein, anhand derer soziale Determinanten des Spracherwerbs erarbeitet und diskutiert werden sollen. Thematisiert wird in diesem Zusammenhang zudem die Rolle von Migration und Mehrsprachigkeit.

Anschließend an die Bedeutung der sozialen Determinanten für Bildungsaufstieg von Schülerinnen und Schülern werden in einem zweiten Teil aktuelle Reaktionen und Reaktionsmöglichkeiten von Schule auf sprachliche Ungleichheiten behandelt. In diesem Zusammenhang werden einerseits aktuelle institutionelle Rahmenbedingungen, Lehrereinstellungen und Fördermaßnahmen beleuchtet. Andererseits sollen Konzepte aufgezeigt werden, durch welche die Institution Schule im Regelunterricht aller Fächer sprachliche Lernanlässe schaffen sowie Mehrsprachigkeit und die in Schule benötigten fachsprachlichen Kenntnisse ausbilden und fördern kann. Am Beispiel der selten beleuchteten Gruppen der Sinti und Roma sollen die in den theoretischen Teilen erarbeiteten Begrifflichkeiten, Reflexionsschemata und Fördermöglichkeiten angewendet werden. In Hinblick auf die sprachliche Entwicklung werden charakteristische Schwierigkeitsbereiche der deutschen Sprache vorgestellt und ein struktureller Überblick über eine Sprache der Roma (Romani – Variante Kaldêrašicko) gegeben.

Katrin Günther
Fachorientierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler im Vollzeitschulbereich des Berufskollegs

Art / Umfang BS
Zeitraum 13.09.2013, 16.09.2013, 17.09.2013, jeweils 08.30 - 16.00
DaZ/IP A, B
GyGe + BK Ling. III - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08

Im schulischen Alltag werden Schülerinnen und Schüler häufig mit Texten konfrontiert, die sie nicht entschlüsseln können. Auch die Lösung schriftlicher Aufgaben stellt sie oft vor fachliche und sprachliche Probleme.
Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte zur allgemein- und fachsprachlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb des regulären Unterrichts der Sekundarstufe II erarbeitet werden. Es werden insbesondere Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in Gesellschaftslehre und Geschichte sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation an einem Düsseldorfer Berufskolleg, die am 16.09.2013 stattfinden wird.

Katrin Günther
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 10.00 - 12.00
Veranstaltungstyp Didaktische Übung
Epochenzuordnung Fachdidaktik
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?

Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.

Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93). Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Erkan Gürsoy
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 14.00 - 16.00
Gr + HRGe Ling. II.2
GyGe + BK Ling. III.2 + FM
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
Beginn 08.04.2013
Raum R09 S04 B08

Mehrsprachige Schülerinnen und Schüler im deutschen Bildungssystem schneiden im Vergleich zu monolingual-deutschsprachigen Gleichaltrigen in Mathematik- und Sprachtests schlechter ab (OECD 2007), allerdings ist noch wenig darüber bekannt, warum mehrsprachige Lernende vor allem in Deutschland scheitern, in welchen mathematisch-sprachlichen Kompetenzbereichen die Hürden für Mehrsprachige liegen und wie durch eine Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens diese Effekte überwunden werden können (Prediger & Özdil 2011). Auf der Suche nach Gründen, Antworten und Lösungen werden im Seminar verschiedene Disziplinen (Soziolinguistik, Mehrsprachigkeitsforschung, vergleichende Erziehungswissenschaft, Mathematik- und Sprachdidaktik) herangezogen, um Verfahren zu entwickeln und zu erarbeiten, mit denen im Mathematik- und Deutschunterricht sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann mit dem Ziel Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem nach wie vor herzustellen.

Literatur:

Prediger, S. & Özdil, E. (Hrsg.) (2011): Mathematiklernen unter Bedingungen der Mehrsprachigkeit – Stand und Perspektiven zu Forschung und Entwicklung. Münster: Waxmann.

Erkan Gürsoy
Textlinguistik und Deutsch als Zweitsprache

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 16.00 - 18.00
HRGe Ling. II.2
GyGe + BK Ling. III.2 + FM
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
Beginn 08.04.2013
Raum R09 S04 B08

Im Seminar wird der Frage nachgegangen, was einen Text ausmacht und wie der Begriff Textkompetenz im mehrsprachigen Kontext zu verstehen ist. Am Beispiel von schulischen Textsorten und zentralen Leistungsprüfungen in den verschiedenen Fächern sollen Textualitätserscheinungen und Vertextungsstrategien im Deutschen (und in anderen Sprachen wie z.B. im Türkischen) untersucht werden, um anschließend unter Berücksichtigung des textlinguistischen Wissens fach- und textintegrierte Förderansätze für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und zu erproben.

Literatur:

Thurmair, Maria (2010): Textlinguistik. In: Krumm, Hans-Jürgen et al. (Hrsg.): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch (HSK 35/1). Berlin / New York, S. 275–284.

Claudia Handt
Didaktische und methodische Verfahren der Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 16.00 - 18.00
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
LA GHR Modul Linguistik II
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08

Wegen der Einbindung des Ruhrmuseums erfolgt eine Teilnehmerbegrenzung auf 20 Personen.

Der Sachunterricht in der Grundschule bietet in seiner Themen- und Vermittlungsvielfalt zahlreiche Möglichkeiten der Anforderung nach gezielter und durchgängiger Sprachförderung in multilingualen Regelklassen gerecht zu werden. Daneben konfrontiert er die Schülerinnen und Schüler mit einer Fülle von sprachlichen Herausforderungen. So gehören die Anbahnung und der Aufbau erster Formen von kontextreduzierter Allgemeinsprache und Fachsprache zu seinen Aufgaben.

Im Seminar werden zunächst theoretische Grundlagen und die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht angesprochen. Darauf aufbauend werden geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Sachinhalten in Verbindung mit Sprachförderung praxisnah vorgestellt und anhand von Unterrichtsmaterialien aufbauend weiterentwickelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf dem Konzept des Scaffoldings liegen. Am Beispiel des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprach- und Kommunikationsförderung konkret erarbeitet und im Rahmen eines Museums- und/oder Schulbesuchs erprobt werden.

Ljubov Jakovleva-Schneider
Vorbereitung des Orientierungspraktikums
Fächerübergreifende Sprachförderung in der Sekundarstufe I (HRG)

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 16.00 - 18.00
Beginn 08.04.2013
Raum  

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden absolvieren ihr Praktikum an einer der folgenden Schulen:

Gymnasium Nord-Ost in Essen,
Leibnitz Gesamtschule in Duisburg,
Theodor Goldschmidt Realschule in Essen,
Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium in Remscheid,
Gesamtschule Süd in Essen,
Unesco Gymnasium Essen,
Heinrich-Heine-Gesamtschule Duisburg

Prof. Dr. Sabine Manzel, Sven Oleschko
Kooperationsveranstaltung Political Literacy Die Bedeutung von Sprachkompetenz in der Planung und Umsetzung von Politikunterricht – Einzelansicht“

Kooperationsveranstaltung mit der Politikdidaktik
Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 12.00 - 14.00
LGr  
LGyGe  
LBK  
LA-Sowi  
LHRGe  
Raum R09 S05 B08

In dem Seminar wird der Schwerpunkt auf "Political Literacy" gelegt.

Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für das Verstehen, Bearbeiten von Texten, Karikaturen und anderen schriftlichen Textsorten aber auch für mündliche Beteiligung im Politik- und SoWi-Unterricht. Die Arbeit mit aktuellen Schulbüchern und politischen Textsorten steht im Vordergrund, Sie erlernen die sprachsensible praktische Unterrichtsplanung und Durchführung. Das Seminar wird in Kooperation mit Sven Oleschko von ProDaZ der Universität Essen durchgeführt.

Wichtig: In der Veranstaltung können Sie keinen unterrichtspraktischen Schein erwerben!

Gülsah Mavruk
Berufsfeldpraktikum im „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund am Campus Essen"

Art / Umfang BS
Zeitraum 09.02.2013, 21.03.2013, 06.07.2013, jeweils 09.00 - 16.00
HRGe Berufsfeldpraktikum
GyGe Berufsfeldpraktikum
BK Berufsfeldpraktikum
Raum R09 S04 B08

Erstmalig im Sommersemester 2013 kann das Berufsfeldpraktikum im „Förderunter­richt" an der Universität absolviert werden. Näheres zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.uni-due.de/foerderunterricht/.

Im Förderunterricht erfahren die Studierenden durch die intensive Arbeit mit einer Klein­grup­pe in vertrauensvoller Atmosphäre, an welchen Stellen der schulische Fachunterricht zu fachlichen und / oder sprachlichen Problemen führt. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in der Diagnose individueller Lernschwierigkeiten und lernen sprachfördernde Unterrichts­ver­fah­ren einzusetzen. Die Studierenden erhalten außerdem Einblick in viele außerschulische Tätigkeitsfelder, wie Organisation außerschulischer Bildungsarbeit, Elternarbeit, Koope­ra­tion mit Schulen, außer­schu­lischen Institutionen und Migranten­selbst­organi­sationen.

Das zugehörige Seminar wird von Frau Gülsah Mavruk an drei Tagen in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt.

Die Studierenden nehmen zunächst an einer vorbereitenden Blockveranstaltung (09.02.2013) teil, danach werden ihnen Förder­gruppen zugeteilt. Sie geben dann ein Schulhalbjahr (Februar bis Juli 2013) vier Stunden wöchentlich Förderunterricht an der Universität. Während ihrer Unterrichtstätigkeit finden zwei weitere Blockveran­stal­tungen statt, in denen sie sich weiter qualifizieren und Supervision erhalten.

Das Seminar wird mit einem Portfolio abgeschlossen und umfasst 3 LP. Im Rahmen des Praktikums werden im genannten Zeitraum 80 Stunden absolviert, die ebenfalls mit 3 LP kreditiert werden.

Folgende Seminarinhalte werden abgedeckt:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnis der sprachlichen Ressourcen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Kenntnis der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts
  • Adaption der Sprachlehrmethoden auf die besonderen Lernbedingungen von Kleingruppen (3 – 5 Schüler)
  • Planungskompetenz für sprachsensiblen Unterricht und Unterrichtsinteraktion sowie zur Entwicklung kleinerer adressatengerechter Fördereinheiten

Anmeldung per Mail bei Frau Mavruk: guelsah.mavruk@uni-due.de

Sven Oleschko
Sozialraum, soziale Schicht und Sprache

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 10.00 - 12.00
G, HRGe Ling. II
GyGe, BK Ling. III
DaZ/IP B und C
Beginn 15.10.2012
Raum R09 S05 B08

Die vergleichenden Schulleistungsstudien stellen seit mehr als zehn Jahren immer wieder fest, dass das deutsche Schulsystem stark benachteiligend gegenüber Schülerinnen und Schülern aus sozial schwachen und zugewanderten Familien ist. Aktuelle Studien (Bildungsbericht Ruhr 2011, Chancenspiegel 2012) konstatieren erneut, dass das Schulsystem die soziale Selektivität nicht reduzieren konnte. Häufig wird eine ethnische Segregation für das schlechtere Abschneiden der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund verantwortlich gemacht. Doch die soziale Segregation, unabhängig von Zuwanderungsgeschichte, übt wesentlich mehr Einfluss auf den Schulerfolg aus. In letzter Zeit wird vermehrt die mangelnde Sprachkompetenz im Bereich der Bildungssprache, bei ein- wie mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern, als ursächlich für das schlechte Abschneiden in der Schule angesehen. Dabei können besonders mehrsprachige Schüler doppelt benachteiligt sein, da ihre Mehrsprachigkeit häufig kumuliert mit einer niedrigen sozialen Schicht auftritt. Daher ist in diesem Kontext zu hinterfragen, welchen Einfluss der soziale Raum, in dem sich die Schule befindet, auf den Schulalltag nimmt und wie mit Sprache im Fachunterricht umgegangen wird. Im Rahmen des Seminars wird diesen Fragen durch forschendes Lernen nachgegangen, dadurch werden Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Bildungssoziologie und Sprachwissenschaft gewonnen.

Maren Siems
Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung in der Sekundarstufe I

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 08.00 - 10.00
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
LA GHR Modul Linguistik II
LA GyGe/BK Modul Linguistik III
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher und zu ihren sprachlichen Lernvoraussetzungen. Gängige Verfahren zur Erfassung der Sprachstandes in der Sekundarstufe I werden vorgestellt, mit Praxisbeispielen erprobt und in Hinblick auf ihren Wert als Ausgangspunkt für die Förderung sprachlicher Teilfertigkeiten diskutiert. Abschließend werden Methoden der Sprachförderung für den Unterricht in allen Fächern vorgestellt.

Ingrid Weis
DaZ und DaM. Kinder lernen gemeinsam Deutsch – Methoden des Sprachenlernens in mehrsprachigen Lerngruppen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
DaZ/IP  
LGyGe  
LHRGe  
L Primarstufe  
Master  
Beginn  
Raum R09 S04 B08

Kinder mit Migrationshintergrund müssen den schulischen Lernprozess in allen Fächern in einer Sprache bewältigen, die sie häufig ihrem Alter nicht angemessen beherrschen.

In diesem Seminar wird die Problematik zunächst theoretische beleuchtet.

Es werden geeignete Unterrichtsmethoden vorgestellt, die ein erfolgreiches Lernen aller Kinder im Regelunterricht ermöglichen.

Die Methoden werden anhand von Praxisbeispielen aus dem Deutschunterricht und anderen Fächern demonstriert.

Die TN erwerben die Kompetenz Unterricht sprachsensibel zu konzipieren.

Ingrid Weis
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C3

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 12.00 - 14.00
Beginn 15.04.2013
Raum R09 S04 B08

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Gelsenkirchen
Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preisfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Ingrid Weis
Vorbereitung des Orientierungspraktikums, C4

Termine

Vorbesprechung: 04.04.2013, 10.00-12.00, R09 S02 B10
1. Termin: 20.05.2013, 10.00-16.00, R09 S04 B08
2. Termin: 25.05.2013, 10.00-16.00, R09 S04 B08
3. Termin: 22.06.2013, 10.00-16.00, R09 S04 B08
4. Termin: 13.07.2013, 10.00-16.00, R09 S04 B08

Das Seminar C4 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Gelsenkirchen
Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preisfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Wintersemester 2012/13

Tülay Altun
Fachorientierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I

Art / Umfang BS
Zeitraum 28.02.2013, 01.03.2013, 04.03.2013, jeweils 08.30 - 16.00
DaZ/IP A, B
GyGe + BK Ling. II - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08

Jedes Schulfach konfrontiert Schüler mit einer eigenen „Sprache“, die häufig erst erworben werden muss.

Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte für die Sek I erarbeitet werden, deren Ziel die allgemein- und fachsprachliche Förderung von Schülerinnen und Schülern ist. Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in dem Fach Gesellschaftslehre sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens werden im Rahmen des Seminars thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation am 04.03.2013 in einem Sprachförderkurs an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln.

Tülay Altun
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 14.00 - 16.00
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Beginn 19.10.2012
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu „gutem“ Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter „gutem“ Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B.: Wer bewertet „guten/schlechten“ Unterricht? Welches Ziel hat „guter Unterricht“, welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung? Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93) bis zum 28.09.2012. Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden

Claudia Benholz
Schulische Konzepte zur Unterstützung des sprachlichen Lernens

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 08.00 - 10.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
Beginn 16.10.2012
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt zunächst einen Überblick über relevante Parameter sprachlichen Lernens und untersucht anschließend Konzepte zur Umsetzung an den unterschied­lichen Schulformen der Sekundarstufen I und II und der Primarstufe. Die Stu­dieren­den werden aktiv an der Recherche vorhandener Konzeptionen und an der Entwick­lung eines Kriterienrasters zu deren Einordnung mitarbeiten. Eigene Schulkontakte können hier gewinnbringend eingebracht werden.

Magnus Frank
Migration Sprache Bildung

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
DaZ/IP A, B, C
Beginn 16.10.2012
Raum V15 R03 H82

Zentrales Thema des Seminars ist der Zusammenhang zwischen einer sich durch Migration verändernden gesellschaftlichen Wirklichkeit, den sprachlichen Anforderungen eines selektiven Bildungssystems und den Bildungschancen von Schülerinnen und Schülern.

Einführend wird ein Überblick über die durch Migrationsprozesse verstärkt sprachlich- und kulturell- heterogene Zusammensetzung der Schülerschaft und ihre unterschiedliche Bildungsbeteiligung gewonnen. Daran anschließend sollen verschiedene Modelle diskutiert werden, die Bildungsbenachteiligungen bestimmter Gruppen zu erklären versuchen. Durch eine Analyse der sprachlichen Anforderungen in Schule wird sodann ein soziolinguistischer Erklärungsansatz näher beleuchtet, wobei zugleich die im wissenschaftlichen Diskurs verwendeten – und dabei perspektivisch unterschiedlich gelagerten – Begriffe „Bildungssprache", „Schulsprache" und „Fachsprache" auf ihren Erklärungsgehalt hin untersucht werden. Abschließend wird dieser Ansatz entlang verschiedener qualitativer Studien zur Möglichkeit des Bildungserfolgs in Schule und Unterricht weiterführend diskutiert.

Die Bedingungen für den Erwerb von Teilnahme- und Leistungsscheinen werden zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Katrin Günther
Fachorientierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler im Vollzeitschulbereich des Berufskollegs

Art / Umfang BS
Zeitraum 22.02.2013, 26.02.2013, 27.02.2013, jeweils 08.30 - 16.00
DaZ/IP A, B
GyGe + BK Ling. III - Mehrsprachigkeit
Raum R09 S04 B08

Im schulischen Alltag werden Schülerinnen und Schüler häufig mit Texten konfrontiert, die sie nicht entschlüsseln können. Auch die Lösung schriftlicher Aufgaben stellt sie oft vor fachliche und sprachliche Probleme.
Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte zur allgemein- und fachsprachlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb des regulären Unterrichts der Sekundarstufe II erarbeitet werden. Es werden insbesondere Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in Gesellschaftslehre und Geschichte sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation an einem Düsseldorfer Berufskolleg, die am 27.02.2013 stattfinden wird.

Katrin Günther
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 10.00 - 12.00
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Beginn

19.10.2012

Raum R09 S04 B08

Was gehört zu „gutem“ Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter „gutem“ Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B.: Wer bewertet „guten/schlechten“ Unterricht? Welches Ziel hat „guter Unterricht“, welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung? Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93) bis zum 28.09.2012. Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Erkan Gürsoy
Kohäsionsmittel in schulischen Textsorten und zentralen Leistungsabfragen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 16.00 - 18.00
HRGe Ling. II.2
GyGe + BK Ling. III.2 + FM
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
Beginn 15.10.2012
Raum R09 S04 B08

Im Seminar wird der Frage nachgegangen, was einen Text ausmacht und wie der Begriff Textkompetenz im mehrsprachigen Kontext zu verstehen ist. Am Beispiel von schulischen Textsorten und zentralen Leistungsprüfungen in den verschiedenen Fächern sollen Textualitätserscheinungen und Vertextungsstrategien im Deutschen (und in anderen Sprachen wie z.B. im Türkischen) untersucht werden, um anschließend unter Berücksichtigung des textlinguistischen Wissens fach- und textintegrierte Förderansätze für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und zu erproben.

Literatur:

Thurmair, Maria (2010): Textlinguistik. In: Krumm, Hans-Jürgen et al. (Hrsg.): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch (HSK 35/1). Berlin / New York, S. 275–284.

Claudia Handt
Didaktische und methodische Verfahren der Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule

Art / Umfang BS
Zeitraum 18.03. - 21.03.2013, jeweils 12.00 - 18.00
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
LA GHR Modul Linguistik II
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08

Der Sachunterricht der Grundschule stellt die Schülerinnen und Schüler vor besondere Herausforderungen, denn er konfrontiert sie mit einer Fülle von verschiedenen sprachlichen Anforderungen. Daneben hat er die Aufgabe ihre Sprachentwicklung zu unterstützen und eine themenspezifischer Fachsprache anzubahnen und zu fördern.

Im Seminar werden die Bereiche sprachlichen Handelns im Unterricht, sowie die Charakteristika der Unterrichts- und Schulbuchsprache des Faches Sachunterricht vorgestellt. Geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Sachinhalten und Sprachförderung werden darauf aufbauend entwickelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf die zielgerichtete Unterstützung der Ausbildung von erster Fachsprache und kontextreduzierter Allgemeinsprache im Unterricht heterogener Klassen gelegt. In diesem Kontext wird das Konzept des Scaffolding praxisnah umgesetzt. Am Beispiel des außerschulischen Lernorts Ruhrmuseum sollen sachthemenbezogene Möglichkeiten der Sprach- und Kommunikationsförderung von Grundschulkindern mit Sprachförderbedarf konkret erarbeitet und im Rahmen eines Museumsbesuchs erprobt werden.

Ljubov Jakovleva-Schneider
Vorbereitung des Orientierungspraktikums
Fächerübergreifende Sprachförderung in der Sekundarstufe I (HRG)

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 16.00 - 18.00
Beginn 15.10.2012
Raum R12 R06 H84

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden absolvieren ihr Praktikum an einer der folgenden Schulen:

Gymnasium Nord-Ost in Essen,
Leibnitz Gesamtschule in Duisburg,
Theodor Goldschmidt Realschule in Essen,
Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium in Remscheid,
Gesamtschule Süd in Essen,
Unesco Gymnasium Essen,
Heinrich-Heine-Gesamtschule Duisburg

Dr. Heiko Krabbe, Melanie Beese
Kooperationsseminar „Sprachförderung im Physikunterricht

Art / Umfang BS
Zeitraum 25.03. - 29.03.2013, jeweils 09.30 - 16.00
Teilnahme nur für Lehramtsstudierende der Physik, HRGe und GyGe
Raum R09 S04 B08

Entgegen den Erwartungen der meisten Schülerinnen und Schüler stellt das Schulfach Physik bedeutende sprachliche Anforderungen, die für den Lern- und Schulerfolg in diesen Fächern von großer Bedeutung sind. Umgekehrt bietet die bewusste Auseinandersetzung mit der physikalischen Sprache und den Textsorten des Physikunterrichts ein meist ungenutztes Potential für fachliches Lernen. Im Rahmen des Seminars werden die sprachlichen Anforderungen exemplarisch anhand der Textsorte Erklärungstexte untersucht. Mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden Verfahren vorgestellt, mit denen fachliches und sprachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann. Am Ende des Seminars steht die Konzeption, Präsentation und Diskussion exemplarischer Unterrichtsstunden.

Prof. Dr. Sabine Manzel, Sven Oleschko
Political Literacy - Die Bedeutung von Sprachkompetenz in der Planung und Umsetzung von Politikunterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
LGr  
LGyGe  
LBK  
LA-Sowi  
LHRGe  
Beginn 16.10.2012
Raum B.08.09 und B.08.11 (Weststadttürme)

In dem Seminar wird der Schwerpunkt auf "Political Literacy" gelegt.

Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für das Verstehen, Bearbeiten von Texten, Karikaturen und anderen schriftlichen Textsorten aber auch für mündliche Beteiligung im Politik- und SoWi-Unterricht.

Die Arbeit mit aktuellen Schulbüchern und politischen Textsorten steht im Vordergrund, Sie erlernen die sprachsensible praktische Unterrichtsplanung und Durchführung.

Das Seminar wird in Kooperation mit Sven Oleschko von ProDAZ der Universität Essen durchgeführt.

Wichtig: In der Veranstaltung können Sie keinen unterrichtspraktischen Schein erwerben!

 

Modulzuordnung:

  • Modul 7 (GHR/Gs)
  • H 4.2 (GHR/HRGe & Gy/Ge)
  • H 4.3 (BK)

Voraussetzungen:

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung via LSF möglich! Teilnahmevoraussetzung ist der Abschluss des Moduls H 4.1 Theorien und Modelle sozialwissenschaftlichen Unterrichts (GHR/HRGe & Gy/Ge) bzw. H 5.1 Ausgewählte makro-/mikrodidaktische Probleme und Lösungsansätze der ökonomischen sowie politischen Bildung (BK).

Leistungsnachweis:

1. Nachweis der erfolgreichen Teilnahme

  • regelmäßige Teilnahme (höchstens zwei Fehltermine, ein dritter Fehltermin kann nicht z.B. durch eine schriftliche Leistung kompensiert werden)
  • mündliche Leistung (Referat, Präsentation, Moderation o.ä.)
  • fortlaufende Literaturlektüre

2. Leistungsnachweis

  • erfolgreiche Teilnahme (wie bei 1)
  • zusätzliche Leistung: Hausarbeit mit empirischer und unterrichtspraktischer Fragestellung [Umfang: ca. 15 Seiten]

Literatur:

Breit, Gotthard & Weißeno, Georg (2003). Planung des Politikunterrichts. Eine Einführung. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag.

Detjen, J. (2004a). Politische Urteilsfähigkeit: Eine domänenspezifische Kernkompetenz der politi­schen Bildung. Politische Bildung, 37, 44-58

Goll, T., Richter, D. & Weißeno, G. (2011). Politisches Wissen von Schüler/-innen mit und ohne Migrationshintergrund (POWIS) - Ergebnisse einer Studie. In D. Lange (Hrsg.),Entgrenzungen (S. 126-131). Schwalbach: Wochenschau.

Oberle, M., Eck, V. & Weißeno, G. (2008). Metaphern der Politik. Eine Studie zu Poli­tikbildern bei Schülerinnen und Schülern. Politische Bildung, 4, 126-136.

Oleschko, S. (2012): Mit Texten politisch handeln. Fachliches und sprachliches Lernen im Politikunterricht am Beispiel der Sprachvielfalt an Schulen. In: Praxis Politik. Heft 2/2012. S. 50-55

Oleschko, S. (2012): Sprache in Schaubildern. Potentielle Schwierigkeiten von Schaubildern bei ihrem Einsatz im Unterricht. In: Praxis Politik. Heft 2/2012.

Richter, D. (2012). Politisches Argumentieren im Unterricht - Auf der Suche nach einem Analyseinstrument. In G. Weißeno & H. Buchstein (Hrsg). Politisch Handeln - Modelle, Möglichkeiten, Kompetenzen (S.178-192), Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung.

Richter, D. (2006). Civic literacy, reading literacy - gibt es auch eine "politische Lesekompetenz"? In GPJE (Hrsg.). Standards der Theoriebildung und empirischen Forschung in der politischen Bildung (S. 55-65), Schwalbach: Wochenschau.

G. Weißeno (2010) (Hrsg.), Bürgerrolle heute. Migrationshintergrund und politisches Lernen. Leverkusen: Budrich.

Weißeno, Georg (2003). Lehren und Lernen im Politikunterricht. In GPJE (Hrsg.), Lehren und Ler­nen in der politischen Bildung (S. 34-44). Schwalbach/Ts.: Wo­chenschau.

Sven Oleschko
Potentielle Schwierigkeiten von Schaubildern und Fachtexten bei ihrem Einsatz in heterogenen Lerngruppen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 14.00 - 16.00
HRGe Ling. II.2
GyGe + BK Ling. III.2 + FM
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
Beginn 15.10.2012
Raum R09 S04 B08

Im Rahmen des Seminars wird erarbeitet, welche Schwierigkeiten visuelle Darstellungen, vor allem Schaubilder, und Fachtexte in sprachlich-heterogenen Lerngruppen bereiten können. Dabei soll auf die Kenntnisse aus dem Grundstudium und anderen DaZ-Seminaren (sofern besucht) aufgebaut werden. Kleinere eigene Testungen ermöglichen, einen unmittelbaren Blick in die Praxis zu bekommen. Die Inhalte werden vor allem an gesellschaftswissenschaftlichen Fächern (Erdkunde, Geschichte, Politik) dargestellt und thematisiert. Ein Übertrag in andere Fächer ist aber problemlos möglich.

Sven Oleschko
Sprachlich-soziale Heterogenität in (Sekundar-I-)Schulen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 10.00 - 12.00
Beginn 22.10.2012
Raum R09 S04 B08

In der Übung werden einzelne Themen der Vorlesung Grundlagenwissen Zweitsprache Deutsch vertieft. Dabei werden insbesondere gesellschaftliche und institutionelle Bedingungen der Mehrsprachigkeit berücksichtigt.

Ein differenzierter Blick auf die heterogene Gruppe der mehrsprachigen Lernenden ist notwendig, da dieser zeigt, dass es Unterschiede gibt, die sich vornehmlich aus der sozialen Herkunft erklären lassen. Damit wird soziale Herkunft als entscheidende Determinante von sprachlicher Kompetenz und Heterogenität zentral. In der Übung wird darüber hinaus gefragt, wie sprachsensibler Fachunterricht in sprachlich heterogenen Klassen gestaltet werden kann.

Anforderungen für die erfolgreiche Teilnahme: Regelmäßige Anwesenheit; Lektüre ausgewählter Texte; kleinere schriftliche Hausaufgaben; Gruppenarbeit während der Übung; mündliche Präsentation von Ergebnissen der Gruppenarbeit.

Prof. Dr. Markus Bernhardt, Dr. Anastasia Moraitis, Sven Oleschko
Steine sprechen lassen - Geschichte und Sprache im Geschichtsunterricht

Art / Umfang BS
Zeitraum 11.03.2013 - 15.03.2013, jeweils 10.00 - 17.00
2-Fach-Bachelor  
1-Fach-Master Modul 4, Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Raum R09 S04 B08

Das Seminar ist aus der Kooperation zwischen dem Fach Alte Geschichte und dem Projekt ProDaZ (Deutsch als Zweitsprache), das im Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache verankert ist, entwickelt worden. Die Schnittstellen, die sich daraus ergeben, sind der fachliche und der fachsprachliche Unterricht, mit dem Ziel die kognitiven Potenziale der Lerner zu erweitern. Fachliches Lernen setzt sprachliche Kompetenz voraus, so dass neben den fachlichen Inhalten, auch Wege aufgezeigt werden, Geschichtstexte sprachsensibel zu entzerren. Der Aspekt der Visual Literacy wird ebenfalls als weitere Komponente eingebunden. Die Entwicklung der sprachlichen Kompetenz wird dabei an zentralen Methoden und Gegenstände des Geschichtsunterricht dargestellt.

Anmeldungen bitte bei Frau Dr. Anastasia Moraitis per email:

anastasia.moraitis@uni-due.de

Maren Siems
Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung in der Sekundarstufe I

Art / Umfang BS
Zeitraum 13.02. - 15.02.2013, jeweils 09.00 - 16.00 sowie 16.02.2013, 09.00 - 13.00
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
LA GHR Modul Linguistik II
LA GyGe/BK Modul Linguistik III
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher und zu ihren sprachlichen Lernvoraussetzungen. Gängige Verfahren zur Erfassung der Sprachstandes in der Sekundarstufe I werden vorgestellt, mit Praxisbeispielen erprobt und in Hinblick auf ihren Wert als Ausgangspunkt für die Förderung sprachlicher Teilfertigkeiten diskutiert. Abschließend werden Methoden der Sprachförderung für den Unterricht in allen Fächern vorgestellt.

Ingrid Weis
DaZ und DaM. Kinder lernen gemeinsam Deutsch – Methoden des Sprachenlernens in mehrsprachigen Lerngruppen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
DaZ/DaF A
Gr + HRGe Ling. II.2
GyGe Freies Modul DaZ/DaF
Beginn 16.10.2012
Raum R09 S04 B08

Kinder mit Migrationshintergrund müssen den schulischen Lernprozess in allen Fächern in einer Sprache bewältigen, die sie häufig ihrem Alter entsprechend nicht angemessen beherrschen.

In diesem Seminar wird die Problematik zunächst theoretisch beleuchtet.

Es werden geeignete Unterrichtsmethoden vorgestellt, die ein erfolgreiches Lernen aller Kinder im Regelunterricht ermöglichen.

Die Methoden werden anhand von Praxisbeispielen aus dem Deutschunterricht und anderen Fächern demonstriert.

Die TN erwerben die Kompetenz Unterrichtseinheiten im Sinne eines sprachsensiblen Unterrichts zu konzipieren.

Ingrid Weis
Vorbereitung des Orientierungspraktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 12.00 - 14.00
Beginn 16.10.2012
Raum R09 S04 B08

Das Seminar C3 bereitet auf das Orientierungspraktikum an der Schule vor. Das Orientierungspraktikum dient der erweiterten Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Schule aus der angehenden Lehrerperspektive. Von Beginn des Studiums an sollen Studierende pädagogische Problemfelder erkennen und mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten kritisch reflektieren. Dies soll den Studierenden dazu dienen, die Bedeutung von Theorien für pädagogische und didaktische Entscheidungen einschätzen, die Differenz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischem Handeln erkennen und diese Erkenntnisse in die spätere Berufstätigkeit überführen zu können. Im Seminar werden mit den Inhaltsbereichen „Unterrichten, Erziehen“ „Beurteilen/Beraten“ wesentliche Kompetenzbereiche des Lehrberufs praxisorientiert thematisiert.

Im Schwerpunkt Fächerübergreifende Sprachförderung erhalten die Studierenden:

  • Einsicht in das Themenfeld Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse
  • Kenntnisse der sprachlichen Register von Alltags- und Bildungssprache
  • Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien eines sprachsensiblen Unterrichts (z.B. Lesestrategien, Wortschatzarbeit, Texterschließungsstrategien, Generative Textproduktion, Scaffolding)
  • Grundkenntnisse von diagnostischen Instrumenten (Test, Beobachtungsverfahren)
  • Kompetenz zur Planung von sprachsensiblen Unterricht, zur Durchführung sprachsensibler Unterrichtsinteraktion und zur Entwicklung kleinerer adressatengerechten Fördereinheiten

Die Studierenden werden an folgenden Schulen eingesetzt:

Schule am Wasserturm, Steimetzstr. 11, 45139 Essen
Nordschule im Nordviertel, Getrudisstraße 24, Essen
Gebrüder-Grimm-Schule, Nordseestraße 98, 45665 Gelsenkirchen
Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21, 44866 Bochum- Wattenscheid
Getrudisschule, Vorstadtstraße 14, 44866 Bochum-Wattenscheid
Regenbogenschule, Preisfeld 3, 44869 Bochum-Wattenscheid

Sommersemester 2012

Tülay Altun
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 14.00 - 16.00
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Beginn 20.04.2012
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?

Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.
Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93)bis zum 30.03.2012. Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Melanie Beese, Dr. Heiko Krabbe
Sprachförderung im Physikunterricht

Art / Umfang BS
Zeitraum 08.10.2012 - 11.10.2012, jeweils 09.00 -16.30
LGyGe
LBK
LHRGe
Raum R09 S04 B08

Der Schülerversuch spielt eine wichtige Rolle im Physikunterricht. Das Seminar thematisiert die didak-tische Funktion des Versuchs im Rahmen der Unterrichtskonzeption nach den Basismodellen, untersucht die Anforderungen und die Funktion der (Fach-)Sprache in diesem Kontext und stellt Verfahren vor, wie hier mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler fachliches und sprachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann. Am Ende des Seminars steht die Konzeption, Präsentation und Diskussion exemplarischer Unterrichtsstunden. Das Seminaar findet in Zusammenarbeit mit Frau Beese vom Arbeitsbereich DaZ/DaF statt.

Melanie Beese
Sprachliches und fachliches Lernen in technischen Fächern

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 08.00 - 10.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 04.04.2012
Raum R09 S04 B08

Entgegen den Erwartungen der meisten Schülerinnen und Schüler stellen das Schulfach Technik und die technischen Fächer der beruflichen Bildung bedeutende sprachliche Anforderungen, die für den Lern- und Schulerfolg in diesen Fächern von großer Bedeutung sind. Im Seminar werden die sprachlichen Anforderungsbereiche im technischen Unterricht analysiert. Mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden Verfahren erarbeitet und exemplarisch angewendet, mit denen fachliches und sprachliches Lernen im technischen Unterricht produktiv verknüpft werden kann.

Claudia Benholz, Katrin Günther
Konzepte zur Verknüpfung des fachlichen und sprachlichen Lernens

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 08.00 - 10.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 03.04.2012
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick über Konzepte zur Verknüpfung des fachlichen und sprachlichen Lernens, wie Scaffolding, SIOP, Language Awareness und CLIL. In diesem Kontext werden auch verschiedene empirische Untersuchungen zur Wirksamkeit dieser Konzepte vorgestellt. Abschließend ist anwendungsorientierte Entwicklungsarbeit durch die Studierenden vorgesehen.

Magnus Frank
Bildungsungleichheit und Mehrsprachigkeit

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mi 14.00 - 16.00
DaZ/IP A, B, C
Beginn 11.04.2012
Raum R09 S04 B08

Zentrales Thema des Seminars ist der Zusammenhang von Bildungsungleichheit und Mehrsprachigkeit. Nach der Betrachtung der Bildungsbeteiligung von mehrsprachig aufwachsenden Kindern und Jugendlichen erfolgt die Beschäftigung mit den Ursachen von Bildungsbenachteiligungen.

Darauf aufbauend werden schulische Konzepte zum Umgang mit Mehrsprachigkeit untersucht.

Katrin Günther
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 10.00 - 12.00
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Beginn 20.04.2012
Raum R09 S04 B08

Was gehört zu "gutem" Geschichtsunterricht und welche Kompetenzen brauchen angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer?

Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter "gutem" Geschichtsunterricht zu verstehen ist. Hierbei werden verschiedene Perspektiven eingenommen, z.B. : Wer bewertet "guten/schlechten" Unterricht? Welches Ziel hat "guter Unterricht", welche Inhalte und Methoden, welche Medien sind von Bedeutung?

Weiterhin soll eine Geschichtsstunde geplant werden. Dazu sollen insbesondere die verschiedenen Unterrichtsphasen, die Formulierung von Lernzielen und das Abfassen einer Unterrichtsplanung vermittelt und dann auch entsprechend umgesetzt werden.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche Aspekte über das Fachliche hinaus zu bedenken sind, soll außerdem für fachsprachliche Probleme sensibilisiert werden, mit denen Schülerinnen und Schüler und damit auch Lehrerinnen und Lehrer in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Unterrichtssituation konfrontiert werden. Es sollen sowohl einzelne, für den Geschichtsunterricht spezifische, sprachliche Phänomene betrachtet und in ihrer Bedeutsamkeit für das Fachlernen eingeschätzt als auch ein Blick auf sprachliche Anforderungen gängiger Lehr- und Lernwerke geworfen werden.

Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.
Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93)bis zum 30.03.2012. Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Erkan Gürsoy
Sprachliche Herausforderungen für mehrsprachige Lernende in den Zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 (Mathematik und Deutsch)

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 10.00 - 12.00
HRGe Ling. II.2
GyGe + BK Ling. III.2 + FM
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
1-FM SuK WM DaZ/DaF I.4
Beginn 16.04.2012
Raum R09 S04 B08

Mehrsprachige Schülerinnen und Schüler schneiden im Vergleich zu monolingual deutschsprachigen Gleichaltrigen in Mathematik- und Sprachtests schlechter ab (OECD 2007), allerdings ist noch wenig darüber bekannt, in welchen (sprachlichen) Kompetenzbereichen Mehrsprachige scheitern und wie durch eine Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens diese Effekte überwunden werden können (Prediger & Özdil 2011).

Mit Blick auf die Zentralen Prüfungen 10 im Unterrichtsfach Mathematik und Deutsch sollen im Seminar insbesondere textsprachliche Barrieren für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler analysiert und fach- und sprachintegrierte Fördermaßnahmen zur Vorbereitung auf Prüfungen entwickelt werden.

Literatur:

Prediger, S. & Özdil, E. (Hrsg.) (2011): Mathematiklernen unter Bedingungen der Mehrsprachigkeit – Stand und Perspektiven zu Forschung und Entwicklung. Münster: Waxmann.

http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/zp10/

Dr. Regina Hauses, Dr. Anastasia Moraitis, Stefanie Paufler-Gerlach, Sven Oleschko
„Karten sprechen lassen“ – Zur Rolle der Sprache im Geschichtsunterricht

Art / Umfang BS
Zeitraum 04.05.2012 - 06.05.2012, jeweils 10.00 -18.00
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
DaZ/IP A, B
Raum R09 S04 B08

Die Übung ist aus der Kooperation zwischen dem Fach Alte Geschichte und dem Projekt ProDaZ (Deutsch als Zweitsprache), das im Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache verankert ist, entwickelt worden. Die Schnittstellen, die sich daraus ergeben, sind der fachliche und der fachsprachliche Unterricht, mit dem Ziel die kognitiven Potenziale der Lerner zu erweitern. Fachliches Lernen setzt sprachliche Kompetenz voraus, so dass neben den fachlichen Inhalten, auch Wege aufgezeigt werden, Geschichtstexte sprachsensibel zu entzerren. Der Aspekt der Visual Literacy wird ebenfalls als weitere Komponente eingebunden, und es werden didaktische Möglichkeiten aufgezeigt, mit Karten sachadäquat und methodisch umzugehen und sie für die Entwicklung der sprachlichen Kompetenz nutzbar zu machen.

Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist. Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93) bis zum 30.03.2012. Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Ljubov Jakovleva-Schneider
Vorbereitung auf die Praxis. Unterricht mit Seiteneinsteigern am Gymnasium

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 08.00 - 10.00
GyGe + BK Ling. III.2 + FM DaZ/DaF
GHR Ling. II.2
DaZ/IP A, B, C
1-FM WM DaZ/DaF I.3
Beginn 16.04.2012
Raum R09 S04 B08

Das Seminar gibt einen Überblick zu den Grundlagen des DaZ/DaF-Unterrichts. Hierbei werden nicht nur linguistische und sprachdidaktische Grundlagen erarbeitet, sondern auch praktische Umsetzungsmöglichkeiten für die Sekundarstufe I besprochen. Hospitationen in einer gymnasialen Vorbereitungsklasse sind möglich, aber nicht verpflichtend.

Carsten Thomas Nas
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 18.00 - 20.00
1-Fach-Master Modul 5, Modul 6
2-Fach-Master Modul 3
Lehramt Grundschule Modul 7
Lehramt Haupt- und Realschule Modul 6
Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Modul 10
Beginn 16.04.2012
Raum R12 S05 H20

Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die alte Frage von Wolfgang Klafki, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Stoff zum Thema? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen zur Beantwortung dieser Fragen das komplexe Planungs- und Recherchemodell für den Geschichtsunterricht kennen und beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit bestimmten Arbeitsformen (z. B. Gruppenarbeit, Stationenlernen), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.

Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist. Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Zusätzlich besteht für die Veranstaltung eine Anmeldepflicht im zuständigen Sekretariat des Historischen Instituts (Frau Loose, R12 S05 H93)bis zum 30.03.2012. Weitere Informationen zu dieser Anmeldung erfahren Sie unter http://www.uni-due.de/geschichte/personal.php?SHOW=abt&ABT=DG&CHOICE=information.

In der Übung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Sven Oleschko
Interkomprehension

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 14.00 - 16.00
Lehramt GHR (nur Schwerpunkt HR), GyGe / BK Linguistik II/III
Lehramt Freies Modul DaZ/DaF
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 10.04.2012
Raum R09 S04 B08

Die Nähe der germanischen Sprachen zueinander ist leicht zu erkennen. Mit Kenntnissen des Deutschen und Englischen ist es Ihnen möglich, ein grobes Verständnis zu erlangen. Gegenstand des Seminars soll es sein, eine Methode kennenzulernen, wie Sie mit (kompetenten) Deutschkenntnissen rezeptive Fertigkeiten (Lesen, z.T. Hören) in anderen germanischen Sprachen erwerben können. Dabei lernen Sie andere germanische Sprachen kennen und es wird erarbeitet, welchen Nutzen interkomprehensionsorientierter Unterricht für mehrsprachige Lernklassen hat und wie dieser initiiert werden kann.

Ingrid Weis
DaZ und DaM. Kinder lernen gemeinsam Deutsch – Methoden des Sprachenlernens in mehrsprachigen Lerngruppen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
Gr + HRGe Ling. II.2
GyGe Freies Modul DaZ/DaF
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
Beginn 10.04.2012
Raum R09 S04 B08

Kinder mit Migrationshintergrund müssen den schulischen Lernprozess in allen Fächern in einer Sprache bewältigen, die sie häufig ihrem Alter entsprechend nicht angemessen beherrschen.

In diesem Seminar wird die Problematik zunächst theoretisch beleuchtet.

Es werden geeignete Unterrichtsmethoden vorgestellt, die ein erfolgreiches Lernen aller Kinder im Regelunterricht ermöglichen.

Die Methoden werden anhand von Praxisbeispielen aus dem Deutschunterricht und anderen Fächern demonstriert.

Die TN erwerben die Kompetenz Unterrichtseinheiten im Sinne eines sprachsensiblen Unterrichts zu konzipieren.

Wintersemester 2011/12

Melanie Beese, Dr. Silke Krämer
Fachorientierte Sprachförderkurse für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler im Ganztag

Art / Umfang BS
Zeitraum 26.03.2012 - 29.03.2012, jeweils 09.00 -16.30
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08
Der Ausbau des Ganztags in allen Schulformen bietet auch die Möglichkeit für den Ausbau des schulischen Förderangebots. Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte für handlungsorientierte AGs im Ganztag der Grundschule und der Sek I erarbeitet werden, deren Ziel die allgemein- und fachsprachliche Förderung mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler ist. Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der Fachsprache in NW, GL und Mathematik sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens werden im Rahmen des Seminars thematisiert. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation in einem naturwissenschaftlichen Sprachförderkurs an einer Gesamtschule. Die Qualifizierung zur Konzeptionierung und Durchführung fachorientierter Sprachförderkurse ist Ziel des Seminars.

Melanie Beese, Dr. Heiko Krabbe
Kooperationsseminar „Sprachförderung im Physikunterricht“

Art / Umfang BS
Zeitraum 05.03.2012 - 08.03.2012, jeweils 09.30 -16.00
Raum T03 R06 D86
Voraussetzungen Teilnahme nur für Lehramtsstudierende der Physik, HRGe und GyGe
Entgegen den Erwartungen der meisten Schülerinnen und Schüler stellt das Schulfach Physik bedeutende sprachliche Anforderungen, die für den Lern- und Schulerfolg in diesen Fächern von großer Bedeutung sind. Umgekehrt bietet die bewusste Auseinandersetzung mit der physikalischen Sprache und den Textsorten des Physikunterrichts ein meist ungenutztes Potential für fachliches Lernen. Im Rahmen des Seminars werden die sprachlichen Anforderungen exemplarisch anhand der drei Textsorten Erklärungstexte, Textaufgaben und Versuchsprotokolle untersucht. Mit besonderem Fokus auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden Verfahren vorgestellt, mit denen fachliches und sprachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann. Am Ende des Seminars steht die Konzeption, Präsentation und Diskussion exemplarischer Unterrichtsstunden.

Claudia Benholz
Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 08.00 - 10.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 17.10.2011
Raum R09 S04 B08
Das Seminar gibt einen Überblick zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher und zu ihren sprachlichen Lernvoraussetzungen. Gängige Verfahren zur Erfassung von Sprachkompetenzen an den Übergängen Kindergarten - Grundschule, Grundschule - Sekundarstufe I, Sekundarstufe I - Sekundarstufe II werden vorgestellt und in Hinblick auf ihren Wert als Ausgangspunkt für die Förderung sprachlicher Teilfertigkeiten diskutiert.

Claudia Benholz
Konzepte zur Verknüpfung des fachlichen und sprachlichen Lernens

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 08.00 - 10.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 18.10.2011
Raum R09 S04 B08
Das Seminar gibt einen Überblick zu Konzepten zur Verknüpfung des fachlichen und sprachlichen Lernens, wie Scaffolding, SIOP, Language Awareness und CLIL. In diesem Kontext werden auch verschiedene empirische Untersuchungen zur Wirksamkeit dieser Konzepte vorgestellt. Abschließend ist anwendungsorientierte Entwicklungsarbeit durch die Studierenden vorgesehen.

Erkan Gürsoy
(Fach-)Sprachliches Lernen mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 10.00 - 12.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 18.10.2011
Raum R09 S04 B08

Dass mehrsprachige Schülerinnen und Schüler an mathematischen Textaufgaben scheitern, gehört mittlerweile zum Alltagswissen im Mathematikunterricht. Welche Verfahren der Unterstützung aber bei der Ausbildung mathematischer Fachsprache in mehrsprachigen Klassen vorhanden sind, ist leider noch nicht jedem bewusst, da die Sprachförderung im Fachunterricht explizite Kenntnisse über (fach-)sprachliche Strukturen voraussetzt.
Im Rahmen des Seminars sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen im Mathematikunterricht unter Berücksichtigung des Erst- und Zweitspracherwerbs und der neueren Mathematikdidaktik sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann. Hierbei geht es um Konzeption, Inhalte, Progression und methodisch-didaktische Fragen.

Literatur zum Einstieg:
Maier, Hermann (2003): Eine kaum beachtete Beziehung. Mathematik und Sprache. In: Schüler: Lesen und Schreiben, S. 74 - 77.

Erkan Gürsoy
Sprachförderung im Türkisch- und Deutschunterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 16.00 - 18.00
Lehramt GHR, GyGe / BK Linguistik II/III
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 17.10.2011
Raum R09 S04 B08

Nach einer Einführung in die Schwierigkeitsbereiche der deutschen und türkischen Sprache und zum Spracherwerb bilingual türkisch-deutschsprachiger Lerner werden im Seminar grundlegende Methoden der Sprachförderung vermittelt, die in den Türkisch- und Deutschunterricht integriert werden können. Anschließend werden zweisprachige Förderprogramme, sprachdidaktische Konzepte für eine mehrsprachige Schule und empirische Studien vorgestellt und diskutiert, in denen das (meta-)sprachliche, fachliche und literarische Lernen in der Erstsprache Türkisch und in der Zweitsprache Deutsch gefördert werden können. Darauf aufbauend sollen die Teilnehmer/innen unter Berücksichtigung des Erst- und Zweitspracherwerbs zusammen mit den Studierenden des Turkistik-Studiengangs zweisprachige Materialien zur Sprachförderung im Türkisch- und Deutschunterricht entwickeln.

Literatur:

Belke, Gerlind (2003): Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht. Sprachspiele, Spracherwerb und Sprachvermittlung. 3. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Reich, Hans H. (2010): Herkunftssprachenunterricht. In: Ahrenholz, Bernt / Oomen-Welke, Ingelore (Hrsg.): Deutsch als Zweitsprache. 2. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 445-456.

Dr. Regina Hauses, Dr. Anastasia Moraitis, Sven Oleschko, Stefanie Paufler-Gerlach
„Steine sprechen lassen“ - Zur Rolle der Sprache im Geschichtsunterricht

Art / Umfang BS
DaZ/IP A/B
Grundschule Modul 7
GHR Modul 6
GyGe Modul 10
LGr
Termine 06.02.2012 - 09.02.2012 (R11 T06 C94), jeweils 10.00 - 16.00

Das Seminar ist aus der Kooperation zwischen dem Fach Alte Geschichte und dem Projekt ProDaZ (Deutsch als Zweitsprache), das im Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache verankert ist, entwickelt worden. Die Schnittstellen, die sich daraus ergeben, sind der fachliche und der fachsprachliche Unterricht, mit dem Ziel die kognitiven Potenziale der Lerner zu erweitern. Fachliches Lernen setzt sprachliche Kompetenz voraus, so dass neben den fachlichen Inhalten, auch Wege aufgezeigt werden, Geschichtstexte sprachsensibel zu entzerren. Der Aspekt der Visual Literacy wird ebenfalls als weitere Komponente eingebunden, und es werden didaktische Möglichkeiten aufgezeigt, mit Bildern (Karten, etc.) sachadäquat und methodisch umzugehen und sie für die Entwicklung der sprachlichen Kompetenz nutzbar zu machen.

Lehrveranstaltung nur für Lehramt; keine Übung für BA oder MA.

Dr. Beatrix Hinrichs
Schulpraktische Studien

Art / Umfang SE, 2 SWS
Beginn 17.10.2011
Raum R09 S04 B08
Bemerkung

Ablauf des Praktikums:

Lehrveranstaltung: Montags 11.45-14.30 Uhr; anfangs wöchentlich, später 14-tägig.

Entsendung an zwei kooperierende Schulen:

  • Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum:
    Öffentliche Schule des Zweiten Bildungsweges. Die Bildungsgänge sind: Abendrealschule (vormittags oder abends); Abendgymnasium (abends); Kolleg (vormittags)
  • Gesamtschule Walsum / Duisburg: Oberstufe / Sek II
Abschlussbericht / Beratungsportfolio / Endreflexion
Voraussetzungen

Teilnahmevoraussetzung:

Studium GyGe: Lehramt an Gymnasium und den einschlägigen Klassen der Gesamtschule

Teilnehmerbegrenzung: 15

Teilnahmeanforderungen:

  • aktive und regelmäßige Teilnahme an der begleitenden Lehrveranstaltung, inklusive Vor- und Nachbereitung
  • Praktikumsbericht bzw. Beratungsportfolio

Das Seminar dient der begleitenden Schulung für das semesterbegleitende Praktikum im Rahmen des Praxisprojekts „Schreibberatung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen II". In den Standards für die Lehrerbildung (Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004) wird als eine Kompetenz ausgewiesen, dass Lehrerinnen und Lehrer Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern diagnostizieren, Schülerinnen und Schüler gezielt fördern und Lernende beraten. Ziel der Schreibberatung an den kooperierenden Schulen soll sein, eine Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler mit Schreibproblemen anzubieten. Die Studierenden vermitteln den Schülern anhand der vorgelegten Texte Strategien, Methoden und Techniken, mit denen die Schüler ihre Schreibfertigkeit sukzessive verbessern können. Die Studierenden nehmen in diesem Kontext eine Beratungs- und Vermittlungshaltung ein. Als diagnostische Kompetenz erwerben die Teilnehmer die Fähigkeit, anhand eines Textproduktes im Gespräch mit dem Schreiber die Probleme des Schreibprozesses zu identifizieren und schreibtheoretisch einzuordnen. Sie lernen, die entscheidenden Stellen in einem Text („Knackpunkte") zu erkennen und dort mit geeigneten Interventionsstrategien anzusetzen. Der Text soll auch unter dem Gesichtspunkt „Schreiben in der Zweitsprache Deutsch" interpretiert und beurteilt werden. Ein Aspekt ist dabei die Fehleranalyse im Sinne der Erarbeitung von Fehlerkategorien und von Prinzipien bei der Fehlerkorrektur in bestimmten Phasen des Rückmeldegespräches („Textfeedback"). Generell ist die Voraussetzung für eine kompetente Schreibberatung eine fundierte Kenntnis der Textsorten und ihrer Textmuster als Standardlösungen innerhalb der schriftlichen Kommunikation (Formulierungsmuster, Gliederung des Textes, etc.).

Von den (fachspezifischen) Textsortenkonventionen ausgehend sind mögliche Beratungsfelder für die Schreibberater:

  • Themen finden
  • Arbeitsplanungen durchführen
  • Recherchieren lernen
  • Fremd- und Eigeninformationen ordnungsgemäß vernetzen
  • Vom Lesen ins Schreiben finden
  • Verständnisprobleme beheben
  • Darstellungs- und / oder Argumentationsmängel bearbeiten
  • Die Textsortenkonventionen einhalten

Diese Teilgebiete sollen in dem begleitenden Seminar erarbeitet und vertieft werden, so dass eine Wechselwirkung von Praxiserfahrungen und theoretischer Reflexion gegeben ist. Der Kompetenzzuwachs für die studentischen Schreibberater im Praktikum besteht darin, dass sie

  • Lehr - / Lernprozesse beobachten und verstehen
  • Bildungsarrangements reflektieren
  • den Umgang mit Heterogenität lernen
  • lernen, Diagnose und Beratung mit Kommunikations- und Interaktionsstrategien verknüpfen
  • Sprachförderung fächerübergreifend ausüben
  • Einblicke in Vorgehensweisen der Lernbegleitung und der individuellen Förderung gewinnen.

 

Auf den Seiten des Schulministeriums finden Sie erste Informationen zum Thema 'Individuelle Förderung': http://www.chancen-nrw.de/cms/front_content.php

Die Grundlagen der Schreibberatung finden Sie hier:
Bräuer, Gerd; Haist, Karin (2006): Schreiben(d) lernen: Ideen und Projekte für die Schule Edition Körber Stiftung
Becker-Mrotzek, Michael; Böttcher, Ingrid (2006): Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornelsen Verlag Scriptor: Berlin

Dr. Ljubov Jakovleva-Schneider
Vorbereitung auf die Praxis: Unterricht mit Seiteneinsteigern am Gymnasium

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mi 16.00 - 18.00
Lehramt GyGe Freies Modul DaZ/DaF
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
Beginn 12.10.2011
Raum R12 V02 D20
Die Arbeit mit Seiteneinsteigern erfordert besondere Zugänge, Kreativität und Sensibilität. Durch die Inhomogenität der Lerngruppe und die unterschiedlichen Lebenserfahrungen der Kinder aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen entsteht ein spezieller Bedarf an sprachlicher, landeskundlicher und interkultureller Förderung. Vor diesem Hintergrund werden im Seminar diverse methodische Ansätze thematisiert und an konkreten Beispielen von projektorientierten Unterrichtssequenzen demonstriert.

Sven Oleschko
Interkomprehension

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 14.00 - 16.00
Lehramt GHR (nur Schwerpunkt HR), GyGe / BK Linguistik II/III
Lehramt Freies Modul DaZ/DaF
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 18.10.2011
Raum R09 S04 B08
Die Nähe der germanischen Sprachen zueinander ist leicht zu erkennen. Mit Kenntnissen des Deutschen und Englischen ist es Ihnen möglich, ein grobes Verständnis zu erlangen. Gegenstand des Seminars soll es sein, eine Methode kennenzulernen, wie Sie mit (kompetenten) Deutschkenntnissen rezeptive Fertigkeiten (Lesen, z.T. Hören) in anderen germanischen Sprachen erwerben können. Dabei lernen Sie andere germanische Sprachen kennen und es wird erarbeitet, welchen Nutzen interkomprehensionsorientierter Unterricht für mehrsprachige Lernklassen haben und wie dieser initiiert werden kann.

Dr. Ulrich Schnakenberg
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums

Art / Umfang Übung
Termine
Regelmäßiger Termin Do, 18.00 - 20.00, 14-tgl. (Raum: R12 S05 H20)
Einzeltermine 17.12.2011 (Raum: R12 R04 A63), 14.01.2012 (Raum: R12 S05 H81), jeweils 08.00 - 16.00
Lehrveranstaltung nur für Lehramt; keine Übung für BA oder MA
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt. In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert. Die Teilnahme an der Übung ist nur möglich, wenn eine Anmeldung im Praktikumsbüro für Lehramtsstudiengänge (PfL) erfolgt ist.
Die Fristen hierfür erfahren Sie unter folgender Adresse: http://zlb.uni-due.de/pfl/index.php.

Werner Schöneck
Mehrsprachigkeit in der Schule

Art / Umfang SE, 2 SWS, 3 CP
Zeit Do 16.00 - 18.00
Master Wirtschaftspädagogik
MA Modul „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte"
Beginn 13.10.2011
Raum R11 T04 C75
Hinweis Die Veranstaltung ist nur für Studierende der Wirtschaftspädagogik geöffnet!

Inhalte:

  • Notwendigkeit der Beschäftigung mit dem Thema „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte": Sprachliche Vielfalt in Gesellschaft und Schule, Sprache als Zugang zu fachlichem Lernen
  • Theorien zum Erwerb des Deutschen als Zweitsprache und ihre Relevanz für die Umsetzung in der Erziehungs- und Bildungsarbeit 
  • Bedeutung der familiären/ außerschulischen Kommunikationspraxis
  • Relevante grammatische Schwierigkeitsbereiche des Deutschen und deren Bedeutung für Textverständnis und Textproduktion 
  • Analyse sprachlicher Handlungsfähigkeit am Beispiel von (Fach-)Texten und (Fach-) Gesprächen 
  • Umgang mit „Fehlern": Sprachliche Fehleranalyse und -einschätzung unter Bedingungen der Mehrsprachigkeit/des Zweitspracherwerbs, angemessenes Korrekturverhalten im Hinblick auf sprachliche und fachliche Förderung
  • Unterrichtsplanung unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit

Werner Schöneck
Mehrsprachigkeit im Theorie-Praxis-Bezug

Art / Umfang SE, 2 SWS, 3 CP
Zeit Do 18.00 - 20.00
Master Wirtschaftspädagogik
MA Modul „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte"
Beginn 20.10.2011
Raum R09 S04 B08
Hinweis Die Veranstaltung ist nur für Studierende der Wirtschaftspädagogik geöffnet!

Inhalte:

  • Verfahren zur Erfassung von Sprachstand und Sprachentwicklung in den verschiedenen sprachlichen Teilfertigkeiten (Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben)
  • Entwicklung und Erprobung von Verfahren der Intervention, von Sprachfördermaterialien und Sprachförderkonzepten
  • Evaluation von Programmen zur Förderung der Mehrsprachigkeit 
  • Konzepte zur Förderung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Familiensprachen

Ingrid Weis
Kinderliteratur in mehrsprachigen Lerngruppen

Art / Umfang BS
Termine
Vorbesprechnung (verbindlich) Mi, 19.10.2011, 16.00 - 18.00 (Raum: R11 T04 C84)
Seminartermine 05.11.2011 (Raum: R09 S04 B17), 12.11.2011 (Raum: R09 T05 D33), 19.11.2011 (Raum: R08 T03 D33), 26.11.2011 (Raum: R11 T04 C75), jeweils 10.00 - 16.00
Lehramt GyGe Freies Modul DaZ/DaF
Lehramt Gr / Lehramt HRGe Linguistik II.2
DaZ/IP A1-A4, B1-B3

Der herkömmliche, rein muttersprachlich orientierte Literaturunterricht ist auf Inhalte, Handlungen und Methoden fokussiert, die schriftsprachliche Kompetenzen voraussetzen. Für mehrsprachige Lerngruppen muss der Unterricht dahingehend geändert werden, dass diese Methoden mit einer systematischen sprachlichen Förderung der schriftsprachlichen Kompetenzen gekoppelt werden.
Im Rahmen des Seminars werden Verfahren erarbeitet, mit denen im Literaturunterricht sprachliches Lernen nicht nur bei mehrsprachigen Kindern initiert werden können.
Hierbei geht es um Konzepte, methodisch-didaktische Fragen, Differenzierungsmöglichkeiten und einer kritischen, kriteriengeleiteten Analsyse von Unterrichtsmaterial.

Rebekka Weitkamp
Methoden des Biologieunterrichts - Methoden der Sprachförderung: Ist eine Symbiose möglich?

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mi 12.00 - 14.00
DaZ/IP A1-A4, B1-B3
MA Modul DaZ/DaF
Beginn 19.10.2011
Raum R09 S04 B08

Ob beim Experimentieren oder Vergleichen, bei der Erschließung von Informationstexten, bei der Erstellung eines Steckbriefs oder einer Schülerpräsentation: Stets werden von Schülerinnen und Schülern sowohl fachliche wie sprachliche Kompetenzen verlangt. Beide müssen im Unterricht gezielt entwickelt werden.
Welche besonderen (fach-)sprachlichen Anforderungen stellt der Biologieunterricht in seinen verschiedenen Unterrichtsmethoden und -medien? Welche bereiten Schülerinnen und Schülern vor allem mit mehrsprachigem Hintergrund besondere Schwierigkeiten? Welche Inhalte und Methoden des Biologieunterrichts eignen sich besonders für welche Verfahren und Formen der (fach-)sprachlichen Förderung? Und lässt sich Sprachförderung auch für die Entwicklung fachlicher Kompetenzen produktiv machen? Welche Auswirkung kann sprachsensibler Unterricht auf den Umgang mit Schülervorstellungen, auf naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung und Konzeptualisierung haben? Diese Fragen werden im Seminar thematisiert.

Rebekka Weitkamp
Sprache- und Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule

Art / Umfang BS
Zeitraum 19.03.2012 - 23.03.2012, jeweils 09.00 - 15.00
Lehramt GHR Linguistik II
DaZ/IP A1-A4, B1-B3, C3
MA Modul DaZ/DaF
Raum R09 S04 B08

Der Sachunterricht der Grundschule konfrontiert Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße mit sprachlichen Anforderungen. Im Seminar werden zunächst die Charakteristika der Unterrichts- und Schulbuchsprache des Sachunterrichts erarbeitet. Darauf aufbauend werden geeignete Verfahren zur Koordination von sprachlichem Lernen und Lernen fachlicher Inhalte entwickelt. Im Vordergrund steht dabei die zielgerichtete Unterstützung der Ausbildung von erster Fachsprache und kontextreduzierter Allgemeinsprache im Unterricht heterogener Klassen.

Sommersemester 2011

Melanie Beese
Naturwissenschaftliche  Sprachförderkurse für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler im Ganztag

Art / Umfang BS
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
GyGe Linguistik III.2
Master (1-Fach) Freies Modul DaZ/DaF
Zeitraum 28.03.2011 - 31.03.2011, jeweils 09.00 -16.30
Raum R11 T06 C94
Der Ausbau des Ganztags in allen Schulformen bietet auch die Möglichkeit für den Ausbau des schulischen Förderangebots. Im Rahmen des Seminars sollen Konzepte für handlungsorientierte naturwissenschaftliche AGs im Ganztag der Grundschule und der Sek I erarbeitet werden, deren Ziel die allgemein- und fachsprachliche Förderung mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler ist. Schwierigkeitsbereiche der Allgemein- und der naturwissenschaftlichen Fachsprache sowie Konzepte und Methoden zur Verknüpfung sprachlichen und fachlichen Lernens werden im Rahmen des Seminars thematisiert, Ausblicke auf die Gesellschaftswissenschaften und die Mathematik werden ebenfalls gegeben. Das Seminar beinhaltet eine Hospitation in einem naturwissenschaftlichen Sprachförderkurs an einer Gesamtschule. Die Qualifizierung zur Konzeptionierung und Durchführung fachorientierter Sprachförderkurse ist Ziel des Seminars.

 

Melanie Beese
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im naturwissenschaftlichen Unterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Do 8 - 10
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
LGyGe + LBK Linguistik III.2
HRGe Linguistik II.2
Master (1-Fach) Wahlmodul I.2
Beginn 07.04.2011
Raum R09 S04 B08
Ausgehend von den Charakteristika und Anforderungen der Sprache in den Schulfächern Chemie, Physik, Biologie und Technik und ihren häufigsten Textsorten in Rezeption und Produktion sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen in diesen Fächern sprachliches Lernen insbesondere bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert sowie sprachliches und fachliches Lernen produktiv verknüpft werden kann.

 

Claudia Benholz
Sprache und Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Di 8 - 10
DaZ / IP A1-A4, B1-B3, C3
Gr + HRGe Linguistik II.2
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.2
Beginn 05.04.2011
Raum R09 S04 B08
Der Sachunterricht der Grundschule konfrontiert Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße mit sprachlichen Anforderungen. Im Seminar werden die Charakteristika der Unterrichts- und Schulbuchsprache des Faches Sachunterricht vorgestellt. Geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Sachinhalten und Sprachförderung werden darauf aufbauend entwickelt. Hierbei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die zielgerichtete Unterstützung der Ausbildung von erster Fachsprache und kontextreduzierter Allgemeinsprache im Unterricht heterogener Klassen gelegt.

 

Claudia Benholz
Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 8 - 10
DaZ / IP A1, A2, A4, B1-B3
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.2
Beginn 04.04.2011
Raum R09 S04 B08
Das Seminar gibt einen Überblick zum Spracherwerb mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher und zu ihren sprachlichen Lernvoraussetzungen. Gängige Verfahren zur Erfassung von Sprachkompetenzen an den Übergängen Kindergarten - Grundschule, Grundschule - Sekundarstufe I, Sekundarstufe I - Sekundarstufe II werden vorgestellt und in Hinblick auf ihren Wert als Ausgangspunkt für die Förderung sprachlicher Teilfertigkeiten diskutiert.

 

Erkan Gürsoy
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mo 16 - 18
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
GyGe + BK Freies Modul DaZ/DaF
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.4
Beginn 04.04.2011
Raum R09 S04 B08
Dass mehrsprachige Schülerinnen und Schüler an mathematischen Textaufgaben scheitern, gehört mittlerweile zum Alltagswissen im Mathematikunterricht. Welche Verfahren der Unterstützung aber bei der Ausbildung mathematischer Fachsprache in mehrsprachigen Klassen vorhanden sind, ist leider noch nicht jedem bewusst, da die Sprachförderung im Fachunterricht explizite Kenntnisse über (fach)sprachliche Strukturen voraussetzt.
Im Rahmen des Seminars sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen im Mathematikunterricht unter Berücksichtigung des Erst- und Zweitspracherwerbs und der neueren Mathematikdidaktik sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann. Hierbei geht es um Konzeption, Inhalte, Progression und methodisch-didaktische Fragen.
Literatur zum Einstieg:
Maier, Hermann (2003): Eine kaum beachtete Beziehung. Mathematik und Sprache. In: Schüler: Lesen und Schreiben, S. 74 - 77.

 

Erkan Gürsoy
Sprachkontraste: Entwicklung und Förderung des Sprachbewusstseins in mehrsprachigen Lerngruppen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mi 14 - 16
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
GyGe + BK Freies Modul DaZ/DaF
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.1
Master (2-Fach) Basismodul DaZ/DaF .1
Beginn 06.04.2011
Raum R09 S04 B08
Im Seminar werden zunächst grundlegende Methoden des Sprachvergleichs vermittelt. Dies dient als Grundlage für den Vergleich des Deutschen mit Migrantensprachen. Anschließend wird in Anlehnung an Studien zum Erst- und Zweitspracherwerb der Frage nachgegangen, wie Sprachkontraste sinnvoll in Sprachförderung und Sprachförderkonzepte integriert und dabei sprachliches Wissen und Bewusstsein bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern gefördert werden können. Hierbei werden vor allem Gegenstände des Herkunftssprachen- und Fremdsprachenunterrichts betrachtet.
Literatur zum Einstieg:
Oomen-Welke, Ingelore (2003): Entwicklung sprachlichen Wissens und Bewusstseins im mehrsprachigen Kontext. In: U. Bredel / H. Günther et al. (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache. Band 1. Paderborn, S. 452 - 463.

 

Dr. Regina Hauses, Dr. Anastasia Moraitis, Stefanie Paufler-Gerlach
„Steine sprechen lassen“ - Zur Rolle der Sprache im Geschichtsunterricht

Art / Umfang BS
DaZ/IP A/B
Grundschule Modul 7
GHR Modul 6
GyGe Modul 10
LGr
Termine 20.05.2011 (R09 S04 B17), 21.05.2011 (R09 S04 B17), 27.05.2011 (S05 V01 E69), 28.05.2011 (R09 S04 B17), jeweils 10.00 - 16.00

Fachliches Lernen setzt sprachliche Kompetenzen voraus. Dies gilt gerade auch für das Fach Geschichte. In diesem Blockseminar sollen anhand aktueller Schulbücher der Sekundarstufe I Strategien vorgestellt und erarbeitet werden, die den Schülerinnen und Schülern helfen, Schulbuchtexte und natürlich auch die dort abgedruckten Quellen sprachlich und inhaltlich besser erfassen zu können. Darüber hinaus wird die Bedeutung textbegleitender Materialien (Karten etc.) analysiert, insbesondere wenn es darum geht, deren Inhalte zu versprachlichen.

Inhaltlich soll dies am Beispiel urbanen Lebens in der Antike erarbeitet werden. Bereits die Zeitgenossen haben über das Pro und Contra eines Lebens in der Großstadt heftig gestritten.

Wie unterschiedlich sich das urbane Leben entfaltet hat, soll beispielhaft an den antiken Metropolen wie Athen, Rom, oder Trier analysiert werden. Dabei rückt die Architektur als Bedeutungsträger ins Blickfeld, deren architektonische Systeme analysiert und in fachadäquate Sprache übersetzt werden müssen. In entsprechenden Arbeitsgruppen werden die urbanen Systeme der einzelnen Städte untersucht, die zur Verfügung stehenden Texte, Quellen und Bilder aus den Schulbüchern analysiert und durch Unterrichtsmaterial ergänzt, das in den Arbeitsgruppen neu entwickelt wird.

Vorbesprechung: Mittwoch, 13.4.2011, 12 Uhr, R12 R04 A89.

 

Sven Oleschko
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im Fach Sozialwissenschaften

Art / Umfang BS
Vorbesprechung 13.07.2011, 14 - 15
DaZ / IP A1-A4
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.4
Zeitraum 04.10.2011 - 07.10.2011, jeweils 10 - 16
Raum R09 S04 B08
Im Rahmen des Seminars sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen im sozialwissenschaftlichen Unterricht sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann. Dazu sollen sozialwissenschaftliche Unterrichtsmethoden (Mikro- und Makromethoden) erarbeitet und untersucht werden.
Schwierigkeitsbereiche von mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern mit der deutschen Sprache werden aufgezeigt und es wird erarbeitet, wie mit geeigneten Konzepten und Methoden des sprachlichen Lernens auf diese reagiert werden kann. Es gilt stets zu hinterfragen und zu erarbeiten, wie sozialwissenschaftliche Unterrichtsmethoden und Sprachförderung sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Hierbei geht es um Konzeption, Inhalte, Progression und methodisch-didaktische Fragen. Ziel des Seminars ist es, für die Verknüpfung von fachlichen und sprachlichen Lernen zu sensibilisieren.

 

Ingrid Weis
Kinderliteratur in mehrsprachigen Lerngruppen

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Mi 16 - 18
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
Gr + HRGe Ling II.2
Master (1-Fach) Basismodul DaZ/DaF .3
Master (2-Fach) Basismodul DaZ/DaF .2
Beginn 06.04.2011
Raum R09 S04 B17
Im Rahmen des Seminars werden Verfahren erarbeitet, mit denen im Literaturunterricht sprachliches Lernen nicht nur bei mehrsprachigen Kindern initiiert werden kann.
Hierbei geht es um Konzepte, Inhalte, Differenzierungsmöglichkeiten, Progression und methodisch-didaktische Fragen.

 

Rebekka Weitkamp
Methoden des Biologieunterrichts - Methoden der Sprachförderung: Ist eine Symbiose möglich?

Art / Umfang SE, 2 SWS
Zeit Fr 8 - 10
DaZ / IP A1-A4
GyGe + HRGe Freies Modul DaZ/DaF
Master (1-Fach) Basismodul DaZ/DaF .1 + 3 und Wahlmodul I.3
Master (2-Fach) Basismodul DaZ/DaF .1
Beginn 08.04.2011
Raum R09 S04 B08
Ob beim Experimentieren oder Vergleichen, bei der Erschließung von Informationstexten, bei der Erstellung eines Steckbriefs oder einer Schülerpräsentation: Stets werden von Schülerinnen und Schülern sowohl fachliche wie sprachliche Kompetenzen verlangt. Beide müssen im Unterricht gezielt entwickelt werden.
Welche besonderen (fach-)sprachlichen Anforderungen stellt der Biologieunterricht in seinen verschiedenen Unterrichtsmethoden und -medien? Welche bereiten Schülerinnen und Schülern vor allem mit mehrsprachigem Hintergrund besondere Schwierigkeiten? Welche Inhalte und Methoden des Biologieunterrichts eignen sich besonders für welche Verfahren und Formen der (fach-)sprachlichen Förderung? Und lässt sich Sprachförderung auch für die Entwicklung fachlicher Kompetenzen produktiv machen? Welche Auswirkung kann sprachsensibler Unterricht auf den Umgang mit Schülervorstellungen, auf naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung und Konzeptualisierung haben? Diese Fragen werden im Seminar thematisiert.

Wintersemester 2010/11

Melanie Beese
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im naturwissenschaftlichen Unterricht

Art / Umfang HS, 2 SWS
Zeit Do 8 - 10
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
HRGe Linguistik II.2
GyGe + BK Linguistik III.2
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.4
Beginn 13.10.2010
Raum R11 T05 D16
Im Rahmen des Seminars sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen im naturwissenschaftlichen Unterricht sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann. Hierbei geht es um Konzeption, Inhalte, Progression und methodisch-didaktische Fragen.

 

Claudia Benholz
Sprache und Sprachförderung im Sachunterricht der Grundschule

Art / Umfang HS, 2 SWS
Zeit Di 8-10
DaZ / IP A1-A4, B1-B3, C3
Gr + HRGe Linguistik II.2
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.3 + I.4
Beginn 12.10.2010
Raum R11 T05 D16
Der Sachunterricht der Grundschule konfrontiert Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße mit sprachlichen Anforderungen. Im Seminar wird ein Schwerpunkt auf die Analyse von Schulbuchtexten gelegt, die dem Lernbereich Gesellschaftswissenschaften zuzuordnen sind. Geeignete Verfahren der Koordinierung des Lernens von Sachinhalten und Sprachförderung werden darauf aufbauend entwickelt.

 

Claudia Benholz
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im Sportunterricht

Art / Umfang HS, 2 SWS
Zeit Di 14 - 16
DaZ / IP A1, A2, A4, B1-B3
Gr + HRGe Linguistik II.2
GyGe + BK Linguistik III.2 + Freies Modul DaF/DaZ
Beginn 12.10.2010
Raum R11 T05 D16
Im Rahmen des Seminars sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen im Sportunterricht sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann. Hierbei geht es um Konzeption, Inhalte, Progression und methodisch-didaktische Fragen.

 

Erkan Gürsoy
Sprachförderung mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht

Art / Umfang HS, 2 SWS
Zeit Mi 14 - 16
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
HRGe Linguistik II.2
GyGe + BK Linguistik III.2
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DaF I.4
Beginn 13.10.2010
Raum R11 T05 D16
Im Rahmen des Seminars sollen Verfahren erarbeitet werden, mit denen im Mathematikunterricht sprachliches Lernen bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern initiiert werden kann. Hierbei geht es um Konzeption, Inhalte, Progression und methodisch-didaktische Fragen.

 

Dr. Regina Hauses, Dr. Anastasia Moraitis, Stefanie Paufler-Gerlach, Werner Schöneck
„Steine sprechen lassen“ - Zur Rolle der Sprache im Geschichtsunterricht

Art / Umfang BS
DaZ/IP A/B
Grundschule Modul 7
GHR Modul 6
GyGe Modul 10
LGr
Zeitraum 14.02.2011 - 17.02.2011, jeweils 10.00 - 16.00
Räume R12 S05 H20, R12 S05 H81

Fachliches Lernen setzt sprachliche Kompetenzen voraus. Dies gilt gerade auch für das Fach Geschichte. In diesem Blockseminar sollen anhand aktueller Schulbücher der Sekundarstufe I Strategien vorgestellt und erarbeitet werden, die den Schülerinnen und Schülern helfen, Schulbuchtexte und natürlich auch die dort abgedruckten Quellen sprachlich und inhaltlich besser erfassen zu können. Darüber hinaus wird die Bedeutung textbegleitender Materialien (Karten etc.) analysiert, insbesondere wenn es darum geht, deren Inhalte zu versprachlichen.

Inhaltlich soll dies am Beispiel urbanen Lebens in der Antike erarbeitet werden. Bereits die Zeitgenossen haben über das Pro und Contra eines Lebens in der Großstadt heftig gestritten. Wie unterschiedlich sich das urbane Leben entfaltet hat, soll beispielhaft an den antiken Metropolen wie Athen, Rom, Karthago oder Trier analysiert werden. Dabei rückt die Architektur als Bedeutungsträger ins Blickfeld, deren architektonische Systeme analysiert und in fachadäquate Sprache übersetzt werden müssen. In entsprechenden Arbeitsgruppen werden die urbanen Systeme der einzelnen Städte untersucht, die zur Verfügung stehenden Texte, Quellen und Bilder aus den Schulbüchern analysiert und durch Unterrichtsmaterial ergänzt, das in den Arbeitsgruppen neu entwickelt wird.

Das Seminar findet als Blockveranstaltung vom 14.2. - 17.2. statt. Voraussetzung ist die Teilnahme an der Vorbesprechung am 15. Dezember um 14 Uhr und eine verbindliche Anmeldung in der Mentoring- und Beratungswoche (11. bis 15. Oktober 2010) im Sekretariat bei Frau Loose (R12 V05 H93). Das Seminar muss aus organisatorischen Gründen auf 40 Teilnehmer begrenzt werden.

 

Werner Schöneck
Sprachförderung im Fachunterricht

Art / Umfang HS, 2 SWS
Zeit Mi 12 - 14
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
HRGe Linguistik II.2
GyGe + BK Linguistik III.2
Master (1-Fach) Wahlmodul I.2
Beginn 13.10.2010
Raum R09 S04 B08
Im Rahmen des Seminars werden Verfahren thematisiert, wie sprachliches und fachliches Lernen in geeigneter Weise miteinander verbunden werden können. Hierbei wird auch die Auswahl und Erstellung geeigneter Lehr- und Lernmaterialien in den Blick genommen.

 

Werner Schöneck
Förderung der Lesekompetenzen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler in allen Fächern

Art / Umfang HS, 2 SWS
Zeit Di 12 - 14
DaZ / IP A1-A4, B1-B3, C3
HRGe Linguistik II.2
GyGe + BK Linguistik III.2
Master (1-Fach) Wahlmodul DaZ/DAF I.1 + I.4
Beginn 12.10.2010
Raum R11 T07 C59
Im Seminar sollen charakteristische Merkmale von Fachtexten in Schulbüchern der Sekundarstufe I erarbeitet werden. Hierbei stehen die besonderen Lernbedingungen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Es werden Verfahren zur Analyse von Sachtexten, zur Förderung von Verstehens- und Lesestrategien sowie Anregungen zur Verbesserung der produktiven fach- und schriftsprachlichen Kompetenzen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler thematisiert.

 

Ingrid Weis
Sprachvermittlung im Projektunterricht

Art / Umfang BS
Vorbesprechung Di, 19.10.2010, 18.00 - 20.00 (Raum: R11 T03 C65)
Seminartermine Die genauen Termine werden auf der Vorbesprechung festgelegt.
DaZ / IP A1-A4, B1-B3
Gr + HRGe Linguistik .2

Sprachvermittlung im Projektunterricht

Das Projekt „Zeit" - ein fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht bzw. Erdkunde, Geschichte) für die Grundschule und Klasse 5/6 der SEK I unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten der Sprachförderung in mehrsprachigen Lerngruppen.

Beschreibung:

Im Seminar werden zunächst die unterschiedlichen Lernausgangslagen und die Lernsituationen der DAZ und DAM Kinder thematisiert. Es wird der Frage nachgegangen, welche Konsequenzen für eine effiziente Unterrichtsorganisation im Regelunterricht gezogen werden müssen.

Ziel des Seminars ist es, die theoretischen Grundlagen anzuwenden und eine praktische Umsetzung am Beispiel des Projektthemas zu erarbeiten.

ProDaZ ist angesiedelt am Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und wird gefördert von der Stiftung Mercator