Teilnehmende der Auftraktveranstaltung
© UDE/eventfotograf.in

UA Ruhr beteiligt sich an Pilotinitiative

Catalyst GER gestartet

  • von Sophia Herrlich
  • 19.03.2026

Was in Laboren und Hörsälen passiert, beeinflusst nicht nur gesellschaftliche Entwicklungen – ohne Forschung gäbe es keine Innovationen und keine Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Wie Forschung aus den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften sowie der Künste ihre gesellschaftliche Wirkung sichtbar, nachhaltig und wirksam entfalten kann, zeigt die Pilotinitiative Catalyst GER* auf. 

Mit dem neuen Projekt helfen die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TU Dortmund) und die UDE zusammen mit fünf weiteren Universitäten* Wissenschaftler:innen dabei, passende Anwendungsbereiche für ihre Forschung zu finden und Modelle zu entwickeln, damit ihre Ergebnisse langfristig einen Nutzen für die Gesellschaft haben. Das könnten Weiterbildungs- oder Beratungsangebote sowie Social Entrepreneurships sein oder die Mitarbeit in politischen Beratungsgremien. 

Der offizielle Startschuss fiel am 12. März mit einer gemeinsamen UA Ruhr Auftaktveranstaltung im UA Ruhr College for Social Sciences and Humanities. Dabei betonten UDE-Rektorin und UA Ruhr-Sprecherin Prof. Barbara Albert, sowie die Prorektoren Prof. Achim von Keudell (RUB), Prof. Pedro José Marrón (UDE) und Prof. Gerhard Schembecker (TU Dortmund) die Bedeutung von Zusammenarbeit, interdisziplinärem Austausch und struktureller Unterstützung für erfolgreichen Transfer. 

In einer anschließenden Podiumsdiskussion berichteten Prof. Lucia B. Amrhein von der Gründung des Instituts Chancenrecht am Rhein, Prof. Matthias Sellmann erklärte seinen Weg zum Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP). Dr. Corinna Schmidt sprach über ein Kooperationsprojekt mit dem Jobcenter Osnabrück zum Thema psychologisches Kapital. Dabei wurde deutlich, dass Transfer fest in Strukturen verankert werden kann. Eine Posterausstellung und kurze digitale Präsentationen zeigten weitere bestehende Aktivitäten. Eine Posterausstellung und kurze digitale Präsentationen rundeten die Veranstaltung ab. 

Wie geht es nun weiter? Forschende können mit den zweistündigen „Discover“-Workshops einsteigen. Diese richten sich an alle Erfahrungsstufen und zeigen Methoden, um Anwendungsmöglichkeiten der eigenen Forschung zu erkennen, relevante Akteur:innen zu finden und erste Impact-Ideen zu entwickeln. Weitere Termine sind: 27. März (Deutsch), 21. April (Englisch), 29. April (Deutsch). 

Zusätzlich bietet die UA Ruhr Veranstaltung „Wissen wirkt! Good Practices für Transfer aus den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften” am 28. Mai von 12 bis 17 Uhr, ebenfalls im College, eine weitere Möglichkeit, sich untereinander vorzustellen, sich auszutauschen und zu diskusstieren, wie Transferaktivitäten aus den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften aussehen und sich umsetzen lassen könnten. 

* Catalyst GER ist eine gemeinsame Pilot-Initiative von acht Universitäten. Neben den Universitäten der UA Ruhr beteiligen sich: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Technische Universität München, Universität Heidelberg, Universität Stuttgart und Universität zu Köln. Das Programm wird gemeinsam mit dem SHAPE Impact Kollektiv umgesetzt.

Weitere Informationen:
http://www.catalyst-ger.com
Patrick Krenz, Science Support Center – SSC, Tel. 0203/37 9-1945, patrick.krenz@uni-due.de

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