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„d-you“-Wallet bringt auch Vorteile für Studierende

UDE gestaltet die digitale Brieftasche mit

  • von Cathrin Becker
  • 10.09.2026

Ab Januar 2027 startet ein digitales Angebot, das Bürger:innen das Leben erleichtern soll: die „d-you“-Wallet. Als App für digitale Identitäten erlaubt sie, sich online wie offline sicher auszuweisen und wichtige Dokumente digital zu verwalten – das hat auch Vorteile für Studierende.

Die UDE gestaltet auf Einladung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung den Prozess rund um die digitale Brieftasche mit und integriert die neue Infrastruktur in den realen Hochschulprozess. Thomas Lipke, Leiter des Dezernats Digitale Transformation und Akademisches Controlling, nahm am Partnertreffen mit Bundesminister Dr. Karsten Wildberger anlässlich der Vorstellung der „d-you”-Wallet-App teil und stellte den Beitrag der UDE vor.

„An der UDE arbeiten wir an einem möglichst durchgängigen digitalen Bewerbungs- und Einschreibungsprozess“, so Thomas Lipke. „Unser langfristiges Ziel ist eine Einschreibung in Echtzeit. Modern und zuverlässig auf der einen und mit deutlich weniger Aufwand auf der anderen Seite.“ Dafür sollen Studieninteressierte Daten und Nachweise, die bereits vertrauenswürdig digital vorliegen, nicht immer wieder neu eingeben oder hochladen müssen.

Viele Bausteine dafür sind heute bereits vorhanden: Der Krankenversicherungsstatus wird schon elektronisch zwischen Krankenkassen und Hochschulen übermittelt. Gebühren und Beiträge können ab dem kommenden Semester digital in Echtzeit bezahlt werden, und auch die digitale Übermittlung von Abiturzeugnissen wird bereits erprobt. „Ein bislang noch fehlender zentraler Baustein ist die digitale und sichere Identifikation der Person. Hier setzt unser aktueller Anwendungsfall mit der Wallet an“, so Lipke.

Die UDE nutzt die innerhalb der „d-you”-Wallet vertrauenswürdig bereitgestellte digitale Identität für ihren eigenen Prozess. Mit Zustimmung der Bewerberin oder des Bewerbers werden die benötigten Daten aus der Wallet bereitgestellt und technisch überprüft. Für Studieninteressierte bedeute das weniger Dateneingaben, weniger Dokumentenuploads und weniger selber digitalisieren, erläutert Lipke. „Für die UDE heißt das: weniger manuelle Prüfungen, Rückfragen und fehleranfällige Datenübernahmen. Und nie wieder Ausweiskopien.“

Thomas Lipke vertrat in Berlin nicht nur die UDE, sondern auch das Projekt HISinOne-CM.nrw, in dem zehn Universitäten, 14 Hochschulen sowie sieben Kunst- und Musikhochschulen in NRW gemeinsam an Lösungen für das Campusmanagement arbeiten. Denn perspektivisch soll die Wallet nicht nur Identitätsdaten, sondern auch weitere digitale Bildungsnachweise in Hochschulprozesse einbringen können. Umgekehrt wollen Hochschulen künftig auch selbst vertrauenswürdige digitale Nachweise – etwa Microcredentials, Leistungsnachweise oder Zeugnisse – für die weitere Nutzung ausstellen können.

Weitere Informationen:
Thomas Lipke, Dezernat Digitale Transformation und Akademisches Controlling, Tel. 0201/18 3-3156, thomas.lipke@uni-due.de

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