Ausschreibungen und Preise

In diesem Bereich verweisen wir auf aktuelle Ausschreibungen und Preise. Alle hier aufgeführten Informationen beruhen hauptsächlich auf dem Forschungsinformationsdienst (FIT) der Universität Kassel. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.

Tipp: Forschungsinformationsdienst (FIT)

Als UDE-Angehörige*r können Sie den Forschungsinformationsdienst (FIT) kostenfrei abonnieren. FIT bietet Ihnen gezielte Informationen zur Forschungsförderung in Form eines regelmäßigen Newsletters und als Datenbank zur Online-Recherche.

Zusätzlich finden Sie weiterführende Links zur Forschungsförderung auch auf der Seite des Science Support Centers (SSC) unter: https://www.uni-due.de/ssc/fofoer/

Mai 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
EU
EIC Pathfinder Open 2026: Call geöffnet

Am 05. Februar 2026 hat die Europäische Kommission im themenoffenen EIC Pathfinder den Open Call 2026 geöffnet.

Mit rund 166 Millionen Euro werden im EIC Pathfinder Open Call 2026 hochriskante, interdisziplinäre Forschungsprojekte zur Entwicklung von Zukunftstechnologiengefördert. Konsortien aus mindestens drei unabhängigen Partnern aus drei EU- bzw. assoziierten Staaten können bis zu 4 Millionen Euro pro Projekt beantragen.

Die Einreichfrist endet am 12. Mai 2026.

Am 06. März 2026 bietet die NKS EIC Pathfinder dazu das Webinar"EIC Pathfinder-Open 2026 - Ask the expert" an.

 

Fristen:

  • Antrag: 12.05.2026
12.05.26
BMFTR
BMFTR | M-ERA.NET III: Intelligente Funktionsmaterialien für adaptive Systeme sowie Substitution von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen

Das BMFTR fördert Projekte mit dem Ziel, zukunftsweisende und nachhaltige Materiallösungen voranzutreiben, deren außergewöhnliche technische Funktionen mit herkömmlichen Materialien nicht erreicht werden können und deren Anwendung in anspruchsvollen industriellen Bereichen dringend erforderlich ist.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen vorwettbewerblicher transnationale Verbundvorhaben, die eines der folgenden Themenfelder („topics“) des „M-ERA.NET Calls 2026“ adressieren:

3. Innovative surfaces, coatings and interfaces
4. Innovative functional materials with defined architectures
5. Materials addressing environmental challenges

Verbundvorhaben mit deutscher Beteiligung zu den genannten Themenfeldern 3, 4 oder 5 sind ausschließlich im Hinblick auf die Förderschwerpunkte „Intelligente Funktionsmaterialien für adaptive Systeme“ sowie „Substitution von per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)“ förderfähig.

Förderfähig im Rahmen dieser Richtlinie sind anwendungsorientierte Forschungsarbeiten des vorwettbewerblichen Bereichs, die durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sind. Die entwickelten Materialien sollen eine angemessene industrielle Hebelwirkung aufweisen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 12. Mai 2026, 12 Uhr (MESZ).

12.05.26

Juni 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
DSEE
Forschungsförderung der DSEE: Interessensbekundung ab dem 1. April

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) startet ihren dritten Forschungsaufruf, diesmal zum Thema „Zwischen Gestaltungskraft und Druck: Transdisziplinäre und partizipative Perspektiven auf Engagement und Ehrenamt“, für den Förderzeitraum 2027/2028 mit bis zu 200.000 € pro gefördertem Vorhaben (max. 100.000 € pro Jahr). Es werden Forschungsvorhaben gesucht, die eines der vier Felder beleuchten: 

  1. Transformation und veränderte Ansprüche,

  2. Schwellen & Teilhabe,

  3. Digitalisierung & KI,

  4. soziale Innovation & Kooperationen.

Ziel der Forschungsförderung ist es, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, Handlungsempfehlungen für die Praxis zu entwickeln. Daher ist die Zusammenarbeit mit mindestens einem:einer Partner:in aus der Praxis notwendig. Der Fokus liegt auf transdisziplinären sowie partizipativen Ansätzen. Forschungsvorhaben, die den ländlichen und strukturschwachen Raum untersuchen, werden begrüßt. 

Das Auswahlverfahren zur Förderung durch die DSEE ist zweistufig gestaltet. Bis zum 1. Juni 2026 (14 Uhr) können Interessensbekundungen eingereicht werden. Wer zur Antragstellung eingeladen wird, hat zwischen dem 1. Juli bis zum 15. September 2026 (14 Uhr) Zeit, einen vollumfänglichen Förderantrag zu stellen. 

Informationsveranstaltung:

Offene Fragen werden im digitalen Format #DSEEinformiert: Forschungsaufruf am 16.04.2026, 13 - 14 Uhr, beantwortet. 

 

Fristen:

  • Einreichung von Interessensbekundungen: 01.06.2026
01.06.26
AvHS
Alexander von Humboldt-Stiftung: Bewerbungsaufruf zum German-American Frontiers of Engineering Symposium / März 2027 Karlsruhe

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt an 15 Wissenschaftler:innen aus Deutschland einen Platz zur Teilnahme am German-American Frontiers of Engineering Symposium, welches zusammen mit der National Academy of Engineering vom 10.-13. März 2027 in Karlsruhe durchgeführt wird.

 

Die Konferenz mit dem Thema Sustainable Futures by Design lädt dazu ein, sich im Rahmen vier verschiedener Sessions interdisziplinär auszutauschen und im Anschluss daran Anträge auf kurzzeitige Arbeitsbesuche für gemeinsame Projekte einzureichen.

 

Bewerbungsvoraussetzung sind eine ab dem Jahr 2015 abgeschlossene Promotion, Dienstort in Deutschland sowie Expertise in einem für die nachfolgenden thematischen Sessions relevanten Forschungsgebiet:

•     Materials discovery and manufacturing for advanced tech and the green economy

•     Engineered living systems and synthetic biology

•     Climate adaptation engineering and development of resilient infrastructure

•     Ensuring safe and equitable implementation of AI in engineering education and practice.

 

Weitere Informationen inkl. den Link zum Anmeldeformular finden Sie hier: https://www.humboldt-foundation.de/bewerben/foerderprogramme/frontiers-of-research-symposia/call-for-applications-gafoe-2027

Die Bewerbungsfrist endet zum 10. Juni 2026.

10.06.26
ForveG
Verband/Stiftung: Förderpreis für Exzellente Nachwuchs­forschung im Großhandel 2026

Die gemeinnützige Forschungsvereinigung Großhandel e. V. (ForveG) vergibt den mit 6.000 € dotierten und interdisziplinären Preis in diesem Jahr erstmals für herausragende Forschungsleistungen. Ausgezeichnet werden Masterarbeiten oder Drittmittelprojekte, die Impulse für die Weiterentwicklung des Großhandels geben. Ebenso sind Forschende angesprochen, deren Arbeiten nicht unmittelbar im Großhandelsumfeld angesiedelt sind, deren Ergebnisse jedoch eine gleichwertige Relevanz für den Großhandel haben.

Relevante Themenbereiche sind: “Technologie, Software, Künstliche Intelligenz”, “Konzeption oder Erprobung/Evaluation neuer Geschäftsmodelle”, “Logistik”, “Marktanalysen”, “Betriebswirtschaft”, “Volkswirtschaft”, “Bildung/ Weiterbildung”, “Nachhaltigkeit”, “Wirtschaftspsychologie”, “Wirtschaftssoziologie”

23.06.26

September 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWSB
BMWSB: Zukunft BAU - Förderaufruf 2026

Das BMWSB fördert Forschungsvorhaben, die neue Erkenntnisse für eine zukunftsweisende, nachhaltige Entwicklung des Bauwesens generieren. Gefördert werden Projekte, die einen Gebäudebezug als Schwerpunkt haben und einen substantiellen Beitrag (systemische Ansätze, Strategien, Konzepte, Verfahren, Techniken) zur Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen im Baubereich erwarten lassen. Der Transfer der gewonnenen Erkenntnisse und Innovationen in die Praxis hat dabei einen hohen Stellenwert. Er werden bevorzugt interdisziplinäre Forschungsverbünde mit kooperativen und systemischen Forschungsansätzen gefördert.

Grundsätzlich ist die Forschungsförderung für alle Themen offen, die einen Beitrag zur zukunftsweisenden, nachhaltigen Entwicklung des Bauwesens erwarten lassen. Im Mittelpunkt dieser Förderrunde stehen zwei Forschungsschwerpunkte:

  1. Prozess-, kosten- und qualitätsoptimiertes Bauen und Sanieren

  2. Klimawandel, Klimaanpassung und Ressourcenschonung unter besonderer Berücksichtigung der Kostenwirkung.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 01. September 2026, 24.00 Uhr.

01.09.26
EU
MarLEN: Neue europäische Initiative fördert marine Forschungs- und Innovationsprojekte

Mit MarLEN startet eine europäische Initiative, die emissionsfreie Schifffahrt durch internationale Vernetzung und gemeinsame Forschungsprojekte vorantreibt. Das seit Anfang 2025 laufende Maritime Low Emission Network (MarLEN) fördert im Rahmen der Zero Emission Waterborne Transport (ZEWT)-Partnerschaft klimafreundliche Innovationen in der Schifffahrt. Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit zwischen maritimen Forschungsagierenden zu stärken und transnationale Projekte für eine emissionsfreie Schifffahrt zu ermöglichen. Gefördert werden Projekte in den sechs zentralen Forschungsbereichen nachhaltige alternative Kraftstoffe, Elektrifizierung, Energieeffizienz, Design und Nachrüstung von Schiffen, Digitale grüne Lösungen sowie Häfen. 

Aktuell sind 13 europäische Ministerien, Projektträger und Förderinstitutionen aus unter anderem Belgien, Deutschland, Italien und Norwegen an MarLEN beteiligt. Weitere Länder können jederzeit hinzukommen. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt und vom Projektträger Jülich (PtJ) koordiniert. 

Deutsche und europäische Agierende können sich noch bis zum 30. September 2026 mit ihren Anträgen bewerben.

 

Fristen:

  • Antrag: 30.09.2026
30.09.26

Dezember 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWSB
Auenrenaturierung an Fließgewässern (ANK-Auen)

Das BMUKN fördert Maßnahmen, die dazu dienen, dass naturnahe Flüsse und Auen verstärkt zum natürlichen Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung beitragen. Dafür sollen Maßnahmen zur Wiederherstellung gewässer- und auetypischer Lebensräume, insbesondere durch die Rückgewinnung und funktionale Wiederanbindung von natürlichen Retentionsräumen, Wiedervernässungen und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten an Flüssen und deren Auen sowie den Rück- oder Umbau nicht mehr benötigter Infrastrukturen zur Entwässerung in Verbindung mit Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Folgende Maßnahmen können innerhalb der Vorhaben gefördert werden:
a. Entwicklung gewässer- und auentypischer Lebensräume, vor allem kohlenstoffreicher Feuchtgebiete, Feuchtgrünland und Auenwiesen sowie standortheimischer Auen-, Bruch und Feuchtwälder/Gehölze;
b. Anlage, Reaktivierung und Renaturierung von Altarmen, Auengewässern, Mulden und Rinnenstrukturen sowie von Mündungsbereichen der Zuflüsse;
c. Wiederherstellung naturnaher Abfluss- und Bodenwasserverhältnisse der Auen bspw. durch Rück- und Umbau von Meliorationsanlagen zur Entwässerung (z.B. Gräben, Drainagen);
d. Entfernen/Schlitzung/Rückverlegung von Verwallungen und Uferdämmen, die nicht mehr benötigt werden, um die natürliche Ausuferung und die Wiedervernässung zu fördern;
e. Entwicklung standortgerechter Nutzungen zur Steigerung der Kohlenstofffixierung- und -speicherung;
f. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen a. bis e. stehende Maßnahmen an Fließgewässern und deren Uferbereichen, bspw. Maßnahmen am Fließgewässer zur Verbesserung des Wasserhaushalts und Renaturierung, u.a. Laufverlängerungen (Anlage von Fließgewässerschlingen), Förderung natürlicher Gewässerprofile, Uferabflachungen.

Es können Einzel- und Verbundvorhaben gefördert werden. Vorhaben, die in eine Kooperation zur umfassenden naturschutzfachlichen und wasserwirtschaftlichen Gewässerentwicklung eingebunden sind oder zur Entwicklung solcher Kooperation beitragen, werden bevorzugt gefördert.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 31. Dezember 2026.

31.12.26

Juni 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
DFG
DFG-Aufruf: Großgeräteinitiative 2027 - Technologie- und Themenvorschläge gesucht

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft startet eine Großgeräteinitiative zur Förderung innovativer Technologien in der Wissenschaft. Ziel ist es, neuartige und leistungsfähige Großgeräte und -anlagen zu unterstützen, die das Potenzial haben, Forschungsmethoden grundlegend zu verändern. Die Initiative bietet Wissenschaftler*innen aus allen Forschungsbereichen die Möglichkeit, ihre technologischen Entwicklungen vorzustellen und eine umfassende Förderung zu erhalten.

Das Auswahlverfahren umfasst eine sorgfältige wissenschaftliche Begutachtung und Bewertung durch die Gremien der Forschungsgemeinschaft. Ausgewählte Projekte können nicht nur die Gerätebeschaffung, sondern auch zusätzlich benötigte Mittel finanzieren und so einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissenschaftslandschaft leisten.

 

Fristen:

  • Strukturiertes Konzeptpapier als PDF-Dokument Deutsch oder Englisch: 10.06.2026
10.06.26
BMWK
BMWK: DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig

Das BMWK fördert  anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen Technologien und Systemen mit hohem Skalierungs- und Transferpotential und einer branchenübergreifenden Wirkung. Im Fokus dieser Förderrichtlinie steht die Förderung vorwettbewerblicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Ent- wicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:

– Digitalisierung,
– Nachhaltigkeit und 
– Systemfähigkeit.

Alle im Förderprogramm „DNS der zukünftigen Mobilität“ umgesetzten Maßnahmen müssen inhaltlich diese drei Leitthemen adressieren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen. Für die Kerninnovation jedes Vorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrads um mindestens eine Stufe anzustreben.

Flankierend umfasst die Förderung auch die Finanzierung von Durchführbarkeitsstudien zur Untersuchung der technischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Machbarkeit avisierter Forschungsfragen zu den drei genannten Leitthemen.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis jeweils 31. März und 30. September eines jeden Jahres.

29.06.27
BMWK
BMWK: Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft

Das BMWK fördert im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms die Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft. Förderfähig sind sowohl Einzelprojekte als auch Verbundprojekte aus Unternehmen und Hochschulen beziehungsweise Forschungseinrichtungen. Zur Beschleunigung des Technologietransfers sind Innovationen mit eindeutigem Bezug zum maritimen Umweltschutz über Forschungs- und Entwicklungs-Projekte hinaus bis zum Technologiereifegrad 9 förderfähig, vorrangig in Form von Umweltschutzbeihilfen gemäß den Artikeln 36, 41 sowie 49 AGVO. Studien zur Ökobilanzierung, wissenschaftliche Querauswertung und Analyse sind grundsätzlich im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig. Auch sind Veranstaltungen, insbesondere im Hinblick auf den Wissenstransfer, im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig.

30.06.27
BMWK
BMWK: 8. Energieforschungsprogramm

Das BMWK fördert Förderbekanntmachung im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms (EFP) angewandte Energieforschung. Die konkreten Förderziele des Förderprogramms sind in fünf Missionen des 8. EFP gegliedert: 

  • Mission Energiesystem 2045: „Wir treiben mit Innovationen den Wandel zu einem klimaneutralen, effizienten und resilienten Energiesystem voran.“ 
  • Mission Wärmewende 2045: „Wir beschleunigen den Wandel zur klimaneutralen und effizienten Wärme- und Kälteversorgung.“ 
  • Mission Stromwende 2045: „Wir schaffen mit Innovationen eine sichere, klimaneutrale und bezahlbare Stromversorgung aus erneuerbaren Energien.“ 
  • Mission Wasserstoff 2030: „Wir ebnen den Weg zur nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft durch neue Technologielösungen und Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ 
  • Mission Transfer: „Wir stärken die Rolle der Energieforschung als Impulsgeber des Fortschritts in Wirtschaft und Gesellschaft – durch Transparenz, Partizipation und Praxisorientierung.“ 

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den Link zur Bekanntmachung.

30.06.27
BMWK
BMWK: Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit

Das BMWK fördert die Entwicklung innovativer Echtzeittechnologien zur Steigerung der zivilen maritimen Sicherheit in den Bereichen Safety sowie Security.

Durch die Förderung wird ein breites Anwendungsfeld im maritimen Bereich berührt. Zu den bedeutendsten Anwendungen gehören unter anderem:

  • Schutz maritimer Infrastrukturen und der dort beschäftigten Menschen

  • Überwachung maritimer Gebiete zur Prävention illegaler Aktivitäten

  • Schutz und Sicherung der globalen Versorgungskette

  • Sicherheit der maritimen Transportsysteme sowie der Seefahrer und Passagiere

  • Mariner Umweltschutz durch Beobachtung und Vermeidung von Unfällen

Gefördert werden Projekte mit zentralem Bezug zu Echtzeittechnologien für die maritime Sicherheit. Nachfolgend sind Schwerpunkte in den adressierten Forschungsfeldern exemplarisch aufgeführt:

  • Beobachtung von Seegebieten und der dortigen Infrastruktur

  • Multisensorielle Datenfusion und integrierte Lagebilderstellung

  • Dienstbasierte Assistenzsysteme und integrierte Verkehrs- und Transportleitung

  • Online-Zustandsüberwachung bei Schiffen und maritimen Strukturen zur Fernwartung und Intervention

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend vorgelegt werden.

 

Fristen:

  • Projektskizzen: 30.06.2027
30.06.27
BMDS
BMDS: Smarte Konnektivitätslösungen für die Wirtschaft

Das BMDS fördert den Ausbau und die Nutzung smarter Konnektivitätslösungen in vertikalen Industrien und damit in allen in Frage kommenden Anwendungsfeldern. Gefördert werden Entwicklungsprojekte für smarte Konnektivitätslösungen mit einer klaren Anwendungsperspektive in der Wirtschaft. Im Sinne eines technologieagnostischen Ansatzes können hierbei 5G/6G (privat und öffentlich), WLAN, non-terrestrial networks und weitere Kommunikationstechnologien als Trägertechnologien eingesetzt werden. Diese sollen im Rahmen der Projekte neue Anwendungen möglich machen.

Gefördert werden

  • Anwendungszentren und Anwendungsprojekte zur weiteren Entwicklung von smarten Konnektivitätslösungen und branchenspezifischen Anwendungen (bspw. in den Bereichen Industrie, Logistik, Landwirtschaft oder Medizintechnik), eine direkte Beteiligung von Anwendungspartnern ist zwingend erforderlich,

  • ein zentrales Kompetenzzentrum für smarte Konnektivität, das übergreifende Transferaktivitäten wissenschaftlich unterstützt, notwendige Bausteine für die technologische Weiterentwicklung beiträgt und Anwender bei der Identifizierung weiterer geeigneter Anwendungen im Rahmen der Projekte unterstützt, sowie

  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die spezifische Kommunikationstechnologien für konkrete Hemmnisse der vertikalen Industrien entwickeln und die Anwendung durch die Bereitstellung von zugehörigen Anwendungsblaupausen vorbereiten, um Hemmnisse für die Anwendung von Netzwerktechnologien abzubauen.

Es sind sowohl Einzel- als auch Verbundvorhaben möglich.

Das Förderverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können auf der Grundlage der nachgeordnet veröffentlichten Förderaufrufe, in begründeten Ausnahmefällen auch initiativ, eingereicht werden. Die Geltungsdauer dieser Förderrichtlinie ist befristet bis zum 30. Juni 2027 .

30.06.26

September 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Förderung von Unternehmerinnen in der Vorgründungsphase (EXIST-Women) im Rahmen des Förderprogramms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

Mit EXIST-Women sollen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gründungsinteressierte und gründungsaffine Frauen in der Phase vor der Unternehmensgründung, insbesondere bei der Entwicklung ihrer Unternehmerinnen­persönlichkeit und der Weiterentwicklung ihrer Gründungsidee, unterstützt werden. Angesprochen werden sowohl Frauen, die bereits ein konkretes Gründungsthema verfolgen, als auch solche, die eine geeignete Gründungsidee erst im Rahmen der Förderung identifizieren möchten. Die Förderung erfolgt themen- und technologieoffen. EXIST-Women soll dazu beitragen, Frauen zu ermutigen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen und den Anteil von Frauen als Geschäftsführerinnen und Gesellschafterinnen von innovativen Unternehmensgründungen zu erhöhen.

EXIST-Women hat folgende operative Ziele:

  • Die Anzahl von wissensbasierten und forschungsbasierten Gründungsprojekten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Beteiligung von Frauen, insbesondere bei EXIST-Gründungsstipendium und EXIST-Forschungstransfer sowie allgemein, soll gesteigert werden (Beitrag zu SDG 9.1a [Innovation, Erhöhung der privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 % des BIP]).
  • Absolventinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Studentinnen und Frauen mit Berufsausbildung sollen für die unternehmerische Selbstständigkeit und die Gründung eines eigenen Unternehmens gewonnen und qualifiziert werden (Beitrag zu SDG 4 [hochwertige Bildung], SDG 5 und 10 [Geschlechtergleichheit, weniger Ungleichheit]).
  • Es sollen Beiträge zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geleistet werden.
30.09.27

Dezember 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Bundesförderung kommunaler Klimaschutz

Das BMWK fördert strategische und investive Maßnahmen, um die Anreize zur Erschließung von Treibhausgasminderungspotenzialen im kommunalen Umfeld zu verstärken, die Minderung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen und messbare Treibhausgaseinsparungen mit Blick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität zu realisieren.

Gegenstand der Förderung sind:

Strategische Klimaschutzmaßnahmen
- Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Bereich Klimaschutz
- Einführung von Energiesparmodellen
- Betrieb kommunaler Netzwerke
- Erstellung von Machbarkeitsstudien
- Einrichtung einer Klimaschutzkoordination
- Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Einsatz eines Klimaschutzmanagements
- Fokuskonzepte und Umsetzungsmanagement

Investive Klimaschutzmaßnahmen
- Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung
- Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abfallwirtschaft
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abwasserbewirtschaftung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Trinkwasserversorgung
- Sanierung von Beckenwasserpumpen

Das Verfahren ist einstufig. Projektanträge können ganzjährig vorgelegt werden, spätestens bis zum 31. Dezember 2027.

31.12.27

Dezember 2029

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
EXIST-Forschungstransfer

Mit dem Programm EXIST-Forschungstransfer unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) die Umsetzung herausragender, forschungsbasierter Gründungsvorhaben. Ziel ist es, Forschungsergebnisse mit hohem Innovations- und Marktpotenzial gezielt in unternehmerische Aktivitäten zu überführen. Gefördert werden sowohl die Vorbereitung der Ausgründung (Phase I) als auch die Weiterentwicklung und Markteinführung des Start-ups (Phase II).

In Phase I werden Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für die Dauer von bis zu 18 Monaten – in begründeten Ausnahmefällen bis zu 36 Monaten – bei der Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu marktfähigen Produkten, der Erstellung von Prototypen sowie der Ausarbeitung eines Businessplans unterstützt. Gefördert werden bis zu vier Personalstellen sowie Sachausgaben in Höhe von maximal 250.000 Euro. Der Zuschuss beträgt in der Regel bis zu 100 Prozent.

Die Phase II richtet sich an Gründungsteams, die bereits erfolgreich eine EXIST-Forschungstransfer Phase I abgeschlossen haben. In dieser Phase liegt der Fokus auf der Unternehmensentwicklung, dem Markteintritt sowie der Vorbereitung auf eine externe Anschlussfinanzierung. Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss in Höhe von maximal 180.000 Euro, wobei ein Eigenanteil im Verhältnis 1:3 zu erbringen ist.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2029. Projektskizzen für Phase I können fortlaufend eingereicht werden, die Begutachtungen finden jeweils zum 31. März, 31. August und 30. November statt. Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ) in Abstimmung mit der jeweiligen Hochschule. Eine Förderung in Phase II kann im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Phase I beantragt werden.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Hinweise zur Antragstellung finden Sie unter www.exist.de.

31.12.29

Dauerausschreibungen

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
VW Stiftung
Nachhaltigkeitsmittel für Laborzertifizierungen

Die Initiative zielt darauf ab, Forschungslabore nachhaltiger zu gestalten und deren Ressourceneffizienz zu verbessern. Das Programm ermöglicht:

  • Zusätzliche Finanzierung von 3.000 EUR pro Labor

  • Zertifizierung durch anerkannte Programme wie LEAF oder MyGreenLab

  • Integration von nachhaltigen Praktiken in den Laboralltag

WICHTIGE HINWEISE:

  • Beantragung nur im Rahmen der regulären Projektantragstellung möglich

  • Keine nachträgliche oder rückwirkende Beantragung möglich

  • Antragstellung erfolgt direkt über das Antragsportal

 
MWIDE
Land NRW: Mittelstand Innovativ & Digital

Mittelstand Innovativ & Digital (MID) ist ein Förderprogramm des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE). Mit dem branchenoffenen Programm werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in NRW dabei unterstützt, Innovationspotenziale zu entdecken und auszubauen sowie neue digitale Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren umzusetzen.

Die meisten KMU verfügen jedoch nicht über ausreichend personelle und technologische Ressourcen, um Innovationsprozesse alleine zu stemmen. An diesem Punkt kommen Sie als Professor/in und Wissenschaftler/in ins Spiel: Führen Sie Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen für KMU durch und nutzen Sie hierfür die drei Varianten der MID-Gutscheine.

Als Wissenschaftler/in können Sie somit konkrete Fragen aus dem unternehmerischen Alltag bearbeiten, Kontakte zu regionalen Betrieben knüpfen und gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen die Innovationskraft Nordrhein-Westfalens stärken.

 
FOSTA
Stahlanwendung: Forschungsförderung der FOSTA

Die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V (FOSTA) unterstützt Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Anwendungsforschung für den Werkstoff Stahl und seiner unterschiedlichen Produktformen.

Schwerpunkte:

  • Werkstoffverhalten
  • Be- und Verarbeitung
  • Verkehrstechnik
  • Bauwesen
  • Umwelttechnik

Forschungsanträge sind zu folgenden Terminen vorzulegen:

jeweils zum 1. April und 1. Oktober

 
DAAD
DAAD Stipendienprogramm "EFR-Zukunftsstipendien - Grüner Wasserstoff"

Das Programm dient der Förderung des fachbezogenen wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland und im EFR. Es richtet sich an deutsche und internationale Masterstudierende, PhD und Postdocs für Studium, Forschung und Praktikum in Deutschland und weltweit.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Programm nicht nur für Natur- und Ingenieurwissenschaften ausgerichtet ist, sondern auch für Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften, da sozioökonomische, ethische, rechtliche und ökologische Fragen in Bezug zu Wasserstoff ebenfalls behandelt werden sollen.

Gefördert werden:

  • Masterstudierende:
    Studienaufenthalt ab 3 Monate
    Masterarbeit bis 6 Monate
    Praktikum 2-3 Monate
  • Promovierende:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat
    Praktikum 2-3 Monate
  • Postdocs:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat

Darüber hinaus wird in diesem Programm der Aufbau von internationalen fachlichen Netzwerken und die Integration der Geförderten unterstützt – u.a. durch begleitende Veranstaltungen und Alumnimaßnahmen. Dazu zählen insbesondere vier Arbeitsgruppen zu Schwerpunktthemen des Agendaprozesses (Produktion, Transport und Infrastruktur, Marktstimulierung, Querschnittsthemen).

Bewerbungen von PhD und Postdocs können jederzeit eingereicht werden. Für Masterstudierende gibt es jeweils eine Bewerbungsfrist im Frühlung und eine im Herbst.

 
BMWK
BMWK: EXIST-Gründungsstipendium

Das EXIST-Gründungsstipendium unterstützt gründungsinteressierte Studierende, AbsolventInnen sowie WissenschaftlerInnen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von 12 Monaten ein EXIST-Gründungsstipendium zu attraktiven Konditionen, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich mit Unterstützung ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten.

Wichtigste Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. Auch Dienstleistungen werden unter diesen Voraussetzungen gefördert.

Projektanträge können jederzeit gestellt werden.

 
DFG
Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren

Mit dem Programm soll das wissenschaftliche Publizieren im Rahmen des digitalen Wandels unterstützt und wissenschaftsadäquat ausgestaltet werden. In drei Förderschwerpunkten „Strukturbildung für die Open-Access-Transformation“, „Open-Access-Infrastrukturen“ und „Digitales Publizieren“ werden die Open-Access-Transformation durch den Auf- und Ausbau geeigneter Publikationsinfrastrukturen unterstützt und die (Weiter-)Entwicklung struktureller Rahmenbedingungen des Publikationswesens gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Angehörige von wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen ( wie Bibliotheken, Archive, Museen, u. ä.), sofern diese Einrichtungen gemeinnützig sind.

Anträge im neu akzentuierten Programm können ab sofort jederzeit eingereicht werden. 

Eine Förderung kann zunächst für bis zu drei Jahre bewilligt werden.

 
AvHS
Henriette Herz-Scouting-Programm

Sie haben sich in Ihrer Disziplin bereits seit langem einen Namen gemacht? Oder Sie stehen am Anfang einer aussichtsreichen Leitungskarriere? Sie sind zudem international gut vernetzt und haben selbst schon Nachwuchswissenschaftler*innen betreut?  Dann ist das Henriette Herz-Scouting Programm genau das richtige für Sie.

In zwei Programmlinien können sich sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben, als auch bereits etablierte und erfahrene Forschende bewerben. Besonders begrüßen wir auch Anträge von Personen, die bisher noch keine Verbindungen zur Humboldt-Stiftung haben.

Unterlagen können jederzeit eingereicht werden.  Das Auswahlgremium tagt zweimal im Jahr, einmal Ende Mai und einmal Ende November.

Als ausgewählter Scout haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren.

 
DBU
Projektförderung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative, modellhafte und  lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Gegenstand der Förderung sind Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundlicher Verfahren und Produkte, der Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen oder privaten Stellen, sowie Vorhaben zur Vermittlung von Wissen über die Umwelt. 

Da der Fokus der Förderung insbesondere auf kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) liegt, ist es erwünscht, dass Antragsstellende einer Hochschule Kooperationsprojekte anstreben. In begrenztem Umfang werden auch internationale Projekte gefördert.

Die Antragsstellung erfolgt zweistufig. Zunächst ist eine Kurzbeschreibung des Projektes einzureichen. Nach positiver Begutachtung läd die DBU zur konkreten Antragsstellung ein. Projektanträge können laufend eingereicht werden.

 
Daimler und Benz Stiftung
Tagungsformat

Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.

 
BMWK

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.

 
DFG

Colombian-German Collaboration in Research

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) have announced the continuation of their joint funding opportunity for bilateral research projects in all fields of research under a Standing Open Procedure (SOP). Proposals can be submitted at any time to both the DFG and the UdeA. Projects under this Procedure can be funded for up to three years.

Proposals will be reviewed by both the UdeA and the DFG. Funding is only possible if both assessments are positive; funding of only one part of a project is not possible. Proposals to the DFG can be submitted via elan, the DFG’s electronic proposal processing system. If you are using elan for the first time, please note that a registration is required to use the system and that the registration process can take several working days.

 
DFG

Weave Lead Agency - Einzelförderung Sachbeihilfe D-A-CH DACH

Zwischen der DFG und ihren Partnerorganisationen FWF (Fonds für wissenschaftliche Forschung, Österreich) sowie SNF (Schweizerischer Nationalfonds, Schweiz) gibt es Vereinbarungen über eine gegenseitige Öffnung der jeweiligen Förderverfahren (Lead Agency-Verfahren), um die Durchführung grenzüberschreitender Forschungsprojekte zu erleichtern. Im Rahmen der Einzelförderung (Sachbeihilfe) ist dies ab dem 1. Januar 2021 das Weave Lead Agency-Verfahren und in den koordinierten Programmen weiterhin das D-A-CH Lead Agency-Verfahren.

Informationen zum Weave Lead Agency-Verfahren entnehmen Sie bitte der entsprechende DFG-Webseite (siehe unten weitere Informationen).

Die folgenden Ausführungen betreffen nur das D-A-CH Lead Agency-Verfahren in den koordinierten Programmen der DFG. In der Programmstruktur des FWF kann das D-A-CH Lead Agency-Verfahren zudem Anwendung bei Spezialforschungsbereichen finden. Hierzu kontaktieren Sie bitte den FWF.
Aufseiten der DFG wird das Teilprojekt mit Beteiligung aus Deutschland als Sachbeihilfe eingereicht. Bitte beachten Sie, dass die Maximallaufzeit bei Anträgen mit Beteiligung aus Deutschland von der regulären Laufzeit von Spezialforschungsbereichen von 48 Monaten abweichend 36 Monate beträgt. Im Bewilligungsfall kann ein Fortsetzungsantrag für die verbleibenden 12 Monate bei der DFG gestellt werden. Hierbei sollte eine Bearbeitungszeit von 6-9 Monaten berücksichtigt werden.

 

Fristen:

  • Einreichung jederzeit möglich:
 
RICH 
EUROPE
Datenbank zu Zugangsmöglichkeiten zu Forschungsinfrastruktur

RICH Europe bietet eine Datenbank an, die alle laufenden Horizon Europe- und Horizon 2020-Projekte aus der Förderlinie „Integrating Activities“ beinhaltet, ebenso wie ausgewählte European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI)- und e-Infrastrukturprojekte. Filtermöglichkeiten erlauben u.a. eine Sortierung nach Forschungsbereichen oder der Art des Zugangs (transnational oder virtuell). Die Datenbank kombiniert Forschungsinfrastrukturen mit kontinuierlichem Zugang und mit Ausschreibungen, die Fristen beinhalten.

 
EU
Informationen zur Bildung von Konsortien - wie werde / finde ich Partner?

Die Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien (DIT) informiert über verschiedene Hilfsangebote und Veranstaltungen zur Frage:
Wie komme ich in ein erfolgversprechendes Konsortium?

Zielgruppe: insbesondere Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, die sich gerne im Rahmen eines Antrags an den Ausschreibungen in Horizont Europa beteiligen möchten

Angebote in der Übersicht:

  • Teilnahme an thematischen Brokerage Events

  • Übersicht von Kooperationsprofilen potenzieller Teilnehmender für die aktuellen Ausschreibungen

  • Erfolgsgeschichten Jahrbücher: Porträts von EU-Projekten

  • Die nationale Plattform (“VernetzBar”) für die interdisziplinäre Vernetzung von Forschenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwissenschaften und Mathematik

  • Das Tool zur Partnersuche des Enterprise Europe Networks

  • Das Funding & Tenders Portal der EU-Kommission

  • Die Plattform “Horizon Dashboard”, die der Öffentlichkeit Zugang zu Statistiken und Daten über Forschung und Innovation in der EU bietet

  • Teilnahme an vor-Ort-Veranstaltungen

Details zu den einzelenen Punkten finden Sie auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle DIT.

 
BMBF
Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.

 
DBU
DBU: Rohstoffe für die Energiewende

Der rasche Ausbau erneuerbarer Energien ist eine zentrale Säule der nationalen und internationalen Klimaschutzstrategien. Photovoltaik, Windkraft, Batteriespeicher, Netzausbau, Elektrofahrzeuge und Elektrolyseure gewinnen in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung. Dieser Transformationsprozess erfordert jedoch eine steigende Menge an Rohstoffen.

Förderfähige Schwerpunktfelder sind:

  • Kreislauffähige Gestaltung von Produkten und Verfahren

  • Substitution kritischer Rohstoffe in Produktionsprozessen

  • Rückwärtslogistik

  • Entwicklung von Geschäftsmodellen

Diese Förderausschreibung richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU und Start-ups); daher werden Anträge von Hochschulen und Forschungsinstituten ohne Praxispartner nicht gefördert.

  • Maximale Fördersumme: 300 000 €.

 

Fristen:

  • Skizze (jederzeit): 31.12.2026