Ausschreibungen und Preise

In diesem Bereich verweisen wir auf aktuelle Ausschreibungen und Preise. Alle hier aufgeführten Informationen beruhen hauptsächlich auf dem Forschungsinformationsdienst (FIT) der Universität Kassel. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.

Tipp: Forschungsinformationsdienst (FIT)

Als UDE-Angehörige*r können Sie den Forschungsinformationsdienst (FIT) kostenfrei abonnieren. FIT bietet Ihnen gezielte Informationen zur Forschungsförderung in Form eines regelmäßigen Newsletters und als Datenbank zur Online-Recherche.

Zusätzlich finden Sie weiterführende Links zur Forschungsförderung auch auf der Seite des Science Support Centers (SSC) unter: https://www.uni-due.de/ssc/fofoer/

Oktober 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
EU
Neuer ScaleUp Europe Fund

Der neue ScaleUp Europe Fund der EU soll mit einem Volumen von 5 Milliarden Euro gezielt hochinnovative Start-ups und Scale-ups in strategischen Bereichen wie der KI, Quantum Technologie, SemiconductorTechnologie, Robotics und autonome Systeme, Energietechnologien, Raumfahrt, Biotechnologie, Medizinische Technologie, Advanced Materials, und Agritech fördern. Ab dem 3. Juni 2026 geht der Fonds „live“ und zielt darauf ab, europäische Unternehmen bei der Skalierung global wettbewerbsfähiger Technologien zu unterstützen und die industrielle Souveränität Europas zu stärken.

 

Fristen:

  • Antrag: 03.10.2026
03.10.26
AvH
Sino-German Frontiers of Science and Technology Symposium 2027

Die Alexander von Humboldt-Stiftung lädt in Deutschland tätige Nachwuchs- und Mid-Career-Forschende aus Natur- und Ingenieurwissenschaften zum 16. Sino-German Frontiers of Science and Technology Symposium vom 3.–6. Juni 2027 in Berlin ein. Im Mittelpunkt steht das Thema „Designing matter“ mit vier Schwerpunkten von Quanten- und Materialforschung über biomedizinische Materialien bis hin zu nachhaltigen Materialsystemen und modernen Messverfahren.

Bewerbungen sind bis 11. Oktober 2026 möglich. Voraussetzung sind dabei u. a. eine Promotion, die zum Symposium höchstens zwölf Jahre zurückliegt, sowie Englischkenntnisse.

Besonders interessant ist der interdisziplinäre und internationale Austausch mit insgesamt 60 Forschenden aus Deutschland und China. Die Teilnahme umfasst außerdem die Möglichkeit, anschließend über das CONNECT-Programm gemeinsame Forschungsaktivitäten und kurze Forschungsaufenthalte in Deutschland oder China zu finanzieren. Die Humboldt-Stiftung übernimmt für deutsche Teilnehmende zudem Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten während des Symposiums.

11.10.26
BMFTR
6G-Feldtests - Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät

Das BMFTR fördert die Weiterentwicklung von hochrelevanten 6G-Schlüsseltechnologien (einschließlich Endgeräten) bis hin zu Funktionsprototypen und die Durchführung von großangelegten Feldtests in relevanten Anwendungskontexten. Im Fokus der Projektarbeiten steht dabei der Nachweis eines Mehrwerts von 6G-Technologien und 6G-exklusiven Features gegenüber bestehenden und alternativen Lösungen und deren Performanz mit Bezug auf wesentliche Kennzahlen.

Gefördert werden Verbundprojekte, die sich aus industriegeführten Konsortien unter Beteiligung einschlägiger und exzellenter Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammensetzen und hochrelevante 6G-Schlüsseltechnologien bis hin zu Funktionsprototypen weiterentwickeln und in großangelegten Ende-zu-Ende-6G-Anwendungen mit einem Fokus auf 6G-exklusive Features in der Praxis demonstrieren. Die Anwendungsfelder müssen eine hohe gesellschaftliche oder wirtschaftliche Relevanz für den Standort Deutschland aufweisen. Beispiele für mögliche Anwendungsfelder sind die vernetzte Robotik, die Telemedizin, die Industrie 4.0, der Mobilitätssektor sowie öffentliche und nichtöffentliche Mobilfunknetze, die speziell auf zentrale Industriezweige Deutschlands zugeschnitten sind.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 15. Oktober 2026.

15.10.26
BMFTR
Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien

Das BMFTR fördert die Weiterentwicklung von besonders vielversprechenden technologischen Innovationen in den Bereichen Cyber­sicherheit und Kommunikationstechnologien, die bereits mindestens erfolgreich im Labor demonstriert wurden, für einen späteren Einsatz im Markt. Gefördert werden kompakte Verbundprojekte unter der Koordinierung eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft, das den Gesamtverbund auf eine effiziente Überführung der Innovationen in die Wertschöpfung ausrichtet.

Ziel der Verbundprojekte ist die transferorientierte Weiterentwicklung einer wissenschaftsnahen Innovation, die der Breite der Forschungslandschaften der Cybersicherheit oder den Kommunikationstechnologien – einschließlich quantenbasierter Ansätze.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 15. Oktober 2026.

15.10.26
BMFTR
Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme

Das BMFTR fördert die Entwicklung neuer Technologien, Verfahren und Methoden zur benutzbaren, menschenzentrierten Cybersicherheit zu entwickeln, zu verbessern und zu erproben. Im Rahmen der Förderrichtlinie werden interdisziplinäre Verbünde gefördert.

Gegenstand der Förderung ist Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Entwicklung und Nutzung von IT-Systemen sicher und menschenzentriert zu gestalten, sowie die systematische Evaluation der in den Vorhaben entwickelten Technologien und Maßnahmen. Gegenwärtig besteht regelmäßig eine Differenz zwischen der Gestaltung von Interaktionsmustern und dem Verständnis beziehungsweise den mentalen Modellen bei den Nutzenden, woraus sich viele Herausforderungen in der Nutzung ergeben. Um diese zu adressieren, sind interdisziplinäre Ansätze mit technologischen als auch sozialwissenschaftlichen und psychologischen Forschungsarbeiten notwendig.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 15. Oktober 2026.

15.10.26
EU

Förderaufruf der Sustainable Blue Economy Partnerschaft zu Forschungsinfrastrukturen geht in die nächste Runde

Die Sustainable Blue Economy Partnerschaft ermöglicht den Zugang zu über 60 marinen Forschungsinfrastrukturen in ganz Europa im Rahmen eines fortlaufenden Calls. Der nächste Stichtag für Anträge ist der 20. Oktober 2026.

Die Sustainable Blue Economy Partnerschaft hat das zweite Bewerbungsfenster ihres fortlaufenden Förderaufrufs für den Zugang zu marinen und maritimen Forschungsinfrastrukturen geöffnet. Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, NGOs und öffentliche Einrichtungen können sich um die Nutzung von mehr als 60 Forschungsinfrastrukturen in ganz Europa bewerben. Dazu gehören Forschungsschiffe, Analyselabore, mobile Plattformen und digitale Infrastrukturen. Die Partnerschaft übernimmt die Zugangskosten zu den Forschungsinfrastrukturen. Die Projektteams müssen aber ihre eigenen Durchführungskosten tragen.

Anträge können fortlaufend bis zum 29. Februar 2028 eingereicht werden. Der nächste Stichtag ist am 20. Oktober 2026 um 11:00 Uhr (MESZ). Die erste Einreichungsfrist ist bereits abgeschlossen; die Antragstellenden werden im September 2026 über die Ergebnisse informiert.

20.10.26
BMFTR
Komponenten und Anforderungen für sichere Verarbeitungsumgebungen (Secure Processing Environments) in der Gesundheitsforschung

Das BMFTR fördert Pilotprojekte, die modulare sowie übertragbare informationstechnische Komponenten entwickeln und erproben, welche die Realisierung forschungsfreundlicher, sicherer und rechtskonformer SPE (Secure Processing Environments - Sichere Verarbeitungsumgebungen) unterstützen beziehungsweise innerhalb dieser genutzt werden können.

Gefördert werden Pilotprojekte als Einzelprojekte aus verschiedenen Fachbereichen an einer Einrichtung sowie kleine Verbundprojekte (mit in der Regel bis zu drei Partnern), die sich mit der Entwicklung und Erprobung von technischen und organisatorischen Voraussetzungen befassen, auf deren Grundlage forschungsfreundliche SPE im Einklang mit den regulatorischen Anforderungen realisiert werden können. Hierbei müssen die für die Ausrichtung des jeweiligen Pilotprojekts notwendigen Disziplinen und Datennutzer eingebunden sein. Eine Anbindung an bestehende Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen ist erforderlich.

Es können verschiedene, insbesondere folgende Themenschwerpunkte adressiert werden:

  • Technische, funktionelle und organisatorische Herausforderungen: Dies umfasst zum Beispiel die Entwicklung, Implementierung und Erprobung technischer Schnittstellen und Komponenten zur Datenbereitstellung und -verarbeitung, den Einsatz moderner Verschlüsselungs- und Sicherheitstechnologien sowie die Entwicklung oder Prüfung leistungsfähiger Lösungen für den Zugriff auf und die Analyse von multizentrischen Gesundheitsdaten. Darüber hinaus können Konzepte zur Identifikation und Berechtigung von Nutzenden, der Nutzerfreundlichkeit sowie Cybersecurity-Maßnahmen berücksichtigt werden. Die zusätzliche Integration moderner Analysemethoden, wie etwa Methoden des maschinellen Lernens (ML), wird begrüßt;

  • regulatorische Anforderungen im Kontext von SPE: Hier kann beispielsweise die Entwicklung tragfähiger Datenschutzkonzepte, die Erarbeitung geeigneter Governance-Modelle und Vertragsgrundlagen sowie die Förderung der Nutzerakzeptanz untersucht werden;

  • Übertragbarkeit und Interoperabilität: Hier steht die Definition von Mindestanforderungen und Interoperabilitätsstandards im Vordergrund. Dazu gehören technische und organisatorische Standards, die Verknüpfbarkeit von SPEs, die Entwicklung standardisierter Schnittstellen, die Sicherstellung von Dokumentation und Reproduzierbarkeit sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Systeme.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 28. Oktober 2026.

28.10.26
BMWE
Innovative Vorhaben für Künstliche Intelligenz (IPCEI-AI)

Das BMWE fördert hochinnovative und anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich KI-Technologien der nächsten Generation und mit hoher Relevanz für das geplante IPCEI-AI (Important Project of Common European Interest - Artificial Intelligence). Hierbei sollen die Vorhaben insbesondere folgende Schwerpunkte adressieren:

  • Datenverarbeitung: Entwicklung von Komponenten zur Verwaltung, Verarbeitung und Bereitstellung von Daten für KI-Modelle, die die Datenerfassung, -speicherung, -kennzeichnung und den Zugriff auf hochwertige Daten übernehmen;

  • souveräne Basismodelle: Entwicklung gemeinsamer großer KI-Modelle auf Open-Source-Basis für komplexe Aufgaben wie Sprachverständnis, Simulation, Bilderzeugung und Problemlösung in verschiedenen Industriesektoren;

  • souveräne sektorspezifische Modelle: Entwicklung souveräner branchen- und sektorspezifischer KI-Modelle als vortrainierte, auch nicht sprachbasierte Basismodelle, die grundsätzlich offen und verfügbar sind. Sie basieren auf strukturierten Geschäfts- und Maschinendaten, die auf bestimmte Branchen zugeschnitten und für die Verarbeitung sektorspezifischer Daten, Aufgaben und Vorschriften optimiert sind;

  • KI-Bereitstellung und -Betrieb: Entwicklung neuartiger Technologien für die Bereitstellung und den Betrieb von KI-Modellen in einem den gesamten Lebenszyklus (einschließlich Nachtrainieren, Wartung, Überwachung und Aktualisierung) umfassenden End-to-End-Prozess;

  • offene Plattformen für KI: Beitrag zu einem Software- oder Infrastruktur-Ökosystem, das offen zugänglich und erweiterbar ist und in der Regel auf Open-Source-Softwarecode basiert, in dem Entwickler, Forscher und Organisationen KI-Modelle und -Tools erstellen, einsetzen, damit experimentieren und sie teilen können;

  • KI-Dienste: Entwicklung innovativer KI-Anwendungen im industriellen Umfeld, die Techniken der künstlichen Intelligenz wie maschinelles Lernen, natürliche Sprachverarbeitung oder Computer Vision nutzen, um Aufgaben zu erfüllen, die typischerweise menschliche Intelligenz erfordern;

  • Cloud- und Edge-Technologien: Entwicklung von neuartigen digitalen Technologien und Software für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Cloud-Edge-Continuum;

  • übergreifende Vorhaben zu den Themen Governance, Koordinierung der übergreifenden Meilensteinplanung, Transfer et cetera.

Der Technologiereifegrad sollte in der Regel zwischen Technology Readiness Level 5 und 8 liegen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Vorhabenskizzen können jederzeit eingereicht werden. Die Bewertung der Skizzen erfolgt zu den folgenden Stichtagen: 21. August 2026, 31. Oktober 2026 und 30. April 2027.

 

Fristen:

  • Vorhabenskizzen: 21.08.2026
  • Vorhabenskizzen : 31.10.2026
  • Vorhabenskizzen : 30.04.2027
31.10.26

November 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
W4A
Water4All: Call Announcement 2026 "Sustainable Water Management"

Die “Water 4 All Partnership” startete in 2022 um Fortschritt und Innovation im Bereich Wasser zu gewährleisten und geht mit 2027 in die sechste Runde. Das Transnationale Ausschreiben befasst sich dieses Jahr mit der Förderung von Forschungsprojekten im Bereich des “Sustainable Water Managements”.  

Hier beteiligen sich 32 Förderorganisationen aus 30 Ländern. Ein besonderer Fokus der Projekte, sollte auf das Stärken der Wasserversorgung, Sauberkeit und Verteidigung von Gewässern und denen von ihnen abhängigen Ökosystemen gelegt werden. 

Das Gesamtbudget beläuft sich auf rund 34 Millionen Euro und gefördert werden transnationale Vorhaben zu integriertem Wassermanagement, dem Monitoring und der Analyse dessen, naturbasierten Lösungen, resiliente Wasserinfrastrukturen und der systemische Wandel zu einer inklusiveren Wasser Regierung. Projekte benötigen mindestens drei förderfähige Partner aus drei verschiedenen Länder, wobei zwei Einrichtungen aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten kommen müssen.  

Die Laufzeit der Projekte beträgt rund 36 Monate, wobei die obligatorischen Voranträge bis zum 10. November 2026 um 15:00 Uhr CET eingereicht werden können. Daraufhin eingeladene Konsortien werden in der zweiten Stufe aufgefordert ihre Vollanträge bis zum 06. April 2027 15UHR CEST einzureichen.  

10.11.26
BMWE
Förderung von Leittechnologien für die Energiewende

Das BMWE hat die sechste Bekanntmachung zur Förderung von „Leittechnologien für die Energiewende“ im Rahmen der IGF veröffentlicht. 

 Anträge können vom 3. September bis zum 16. November 2026 über die Begutachtungsplattform PT-Outline eingereicht werden; ein Kurzabstract zur Auswahl geeigneter Gutachterinnen und Gutachter ist bis spätestens drei Wochen vor Fristende an den DLR-Projektträger zu übermitteln. 

Gefördert werden besonders wichtige und breit angelegte, mehrteilige Vorhaben, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit von KMU stärken und sich mindestens einem der Bereiche Energiebereitstellung, Energieinfrastruktur, Energienutzung und Energieeffizienz oder Energiesysteme und Systemintegration widmen.  

Die Projekte müssen von mindestens zwei thematisch unterschiedlichen Forschungsvereinigungen getragen werden; pro Gesamtprojekt sind bis zu 1,5 Millionen Euro zuwendungsfähige Ausgaben vorgesehen, der frühestmögliche Projektstart ist der 1. Juni 2027. Die Förderung erfolgt vorbehaltlich der verfügbaren Haushaltsmittel und ohne Rechtsanspruch. 

16.11.26
BMFTR
BMFTR: Digitalisierung und Innovation zur Erhaltung resilienter mariner Ökosysteme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Blauen Wirtschaft

Das BMFTR fördert Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  • Transformation der blauen Wirtschaft für nachhaltige und strategische Autonomie (Transitioning the blue economy sectors for sustainability and strategic autonomy)

  • Steuerung der Meeresnutzung durch die Weiterentwicklung digitaler und ökosystembasierter Ansätze (Managing sea-uses by advancing digital and ecosystem-based approaches)

  • Förderung nachhaltiger blauer Bioressourcen durch Innovationen in der marinen Produktion und Ernte (Promoting sustainable blue bioresources through innovation in marine production and harvesting)

  • Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Küstengemeinden durch Infrastruktur und Unternehmen (Building resilience in coastal communities with infrastructure and businesses)

Das Verfahren ist mehrstufig. Ideenskizzen sind vorzulegen bis zum 16. November 2026, 15.00 Uhr MEZ.

 

16.11.26
BMFTR
Driving Urban Transitions Partnership: DUT-Call 2026 - 15-minute City Transition Pathway (15mC TP)

Das BMFTR fördert angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zur Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Methoden, Prozessen und Lösungen beitragen, die auf eine verbesserte Erreichbarkeit und Konnektivität beginnend auf Quartiersebene abzielen und damit den Übergang zu einer nachhaltigen städtischen Mobilität unterstützen.

Für antragstellende Organisationen aus Deutschland ist die Teilnahme am folgenden Thema (Topic) des 15-minute City Transition Pathway (15mC TP) der aktuellen Ausschreibung (DUT-Call 2026) möglich:

15minC Topic 2: Align ambitions for mobility transitions across sectors.

Ziel ist es, für die „Stadt der kurzen Wege“ forschungsbasierte Strategien zu entwickeln, mit denen nachhaltiger städtischer Verkehr für alle Menschen günstiger und attraktiver gestaltet werden kann. Im Kern geht es um die Entwicklung einer Mobilitätskultur, die geteilte, aktive und/oder nicht motorisierte Verkehrsmöglichkeiten wie ÖPNV, Radfahren, Zu-Fuß-Gehen oder Fahrgemeinschaften priorisiert. Private und öffentliche Organisationen sollen dazu gemeinsam mit Verwaltungen und Verkehrsanbietern die Herausforderungen identifizieren und in langfristig angelegter vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen den Sektoren Perspektiven erarbeiten. Diese sektorübergreifenden Partnerschaften sollen einen aktiven Beitrag zu lokalen Mobilitätsstrategien leisten.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 17. November 202613:00 CET.

17.11.26
BMFTR
BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität in Deutschland

Das BMFTR fördert Verbundprojekte zur Forschung und Entwicklung, deren Kernziel die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung von Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität ist. Der Fokus der Fördermaßnahme liegt auf terrestrischen Systemen sowie auf aquatischen Systemen des Festlandes (insbesondere Flüsse und Seen).

Die Projekte sollen einen anwendungsorientierten Charakter aufweisen und relevante Stakeholder (zum Beispiel aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Bildung oder Zivilgesellschaft) als geförderte oder assoziierte Partner mit einbeziehen. Um den integrativen Charakter der Vorhaben zu betonen, soll jedes Projekt Themen aus jedem der folgenden drei Schwerpunkte A, B und C adressieren:

Themenschwerpunkt A – Werkzeuge entwickeln und Technologien nutzen: Dieser Themenschwerpunkt adressiert die methodischen und technologischen Grundlagen zur Erfassung und Analyse verborgener Biodiversität. Ziel ist die Entwicklung, Anpassung und kombinierte Nutzung geeigneter Technologien und Verfahren zur Identifikation und Interpretation biologischer Vielfalt.

Themenschwerpunkt B – Verborgene Biodiversität erfassen und funktionale Bedeutung erschließen: Dieser Themenschwerpunkt zielt auf die systematische Erfassung, Beschreibung und funktionale Einordnung bislang unbekannter oder unzureichend charakterisierter biologischer Vielfalt. Dies schließt alle Ebenen der Biodiversität ein – von genetischer Diversität über Artenvielfalt bis hin zu ökologischen Funktionen in komplexen Systemen.

Themenschwerpunkt C – Technologien implementieren und Erkenntnisse in Anwendungen überführen: Dieser Themenschwerpunkt zielt auf den systematischen Transfer der in den Vorhaben entwickelten Technologien, Daten und Bewertungsansätze in konkrete Anwendungs- und Entscheidungszusammenhänge.

Das Verfahren ist zweistufig. Projekt­skizzen sind vorzulegen bis zum 26. November 2026.

26.11.26
BMFTR
Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten – Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft

Das BMFTR fördert vorwettbewerbliche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette von E-Fuels einschließlich CCU-basierter Vorprodukte. Mögliche Projekte oder Fragestellungen umfassen beispielsweise:

  • Neue, innovative Herstellungsverfahren für strom- und wasserstoffbasierte E-Fuels.

  • Innovative Prozessketten, Komponenten und Materialien entlang der Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zur Nutzung von E-Fuels.

  • Entwicklung und Optimierung neuartiger Katalysatoren mit verbesserter Selektivität, höherer Aktivität und längerer Lebensdauer. Denkbar ist auch die Entwicklung neuer oder verbesserter Reaktorkonzepte.

  • Neuartige, hochintegrierte, stufenlose Verfahren zur Herstellung von klimaneutralen Kraftstoffen.

  • Simulation und Modellierung, beispielsweise neuer Prozessführungen oder Betriebsstrategien, zur Effizienzsteigerung sowie zu Betrieb und Eigenschaften der übergeordneten Infrastruktur, sofern dies einen signifikanten Einfluss auf eine spätere Anwendung der betrachteten Technologien hat.

  • Ermittlung von Ansätzen für notwendige regulatorische Anpassungen sowie von Anreizmechanismen zu Unterstützung des Markthochlaufs.

  • Sicherheits-, Genehmigungs- und Umweltaspekte sollten bei neuartigen Verbindungen im Hinblick auf eine zukünftige wirtschaftliche Nutzung betrachtet werden.

  • Für die Herstellung von E-Fuels notwendige CCU-Technologien und -Vorprodukte sind in Kombination mit den obenstehenden Punkten ebenfalls förderfähig.

Die geförderten Vorhaben sollen eine klare Anwendungs- und Transferperspektive aufweisen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 30. November 2026.

30.11.26

Dezember 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
EU
Aufruf zur Einreichung von Best Practices für den Zugang zu europäischen Forschungs- und Technologieinfrastrukturen

Die Europäische Kommission sammelt im Rahmen eines aktuellen Aufrufs Beispiele für erfolgreiche Ansätze, die Unternehmen den Zugang zu Forschungs- und Technologieinfrastrukturen ("Research and Technology Infrastructures", RTIs) in Europa erleichtern.

Gesucht werden insbesondere gute Praktiken, die die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von RTI-Dienstleistungen für Unternehmen verbessern, Zugangsverfahren und vertragliche Vereinbarungen vereinfachen oder Start-ups, Scale-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gezielt unterstützen. Ebenfalls von Interesse sind Modelle für die Zusammenarbeit verschiedener RTIs sowie nachhaltige Geschäfts- und Finanzierungsmodelle, die die Zusammenarbeit mit industriellen Nutzern ermöglichen.

Auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen können entsprechende Beispiele einreichen, sofern diese einen Beitrag dazu leisten, Unternehmen den Zugang zu RTIs zu erleichtern. Die eingereichten Beispiele sollen dem europaweiten Austausch und der Vernetzung dienenund zur Umsetzung der europäischen Strategie für Forschungs- und Technologieinfrastrukturen sowie der europäischen Strategie für Start-ups und Scale-ups beitragen.

Sie können Ihre Best Practices über die Online-Umfrage bis Ende 2026 einreichen.

Die ausgewählten Best Practices werden in einem Repositorium veröffentlicht. Dies soll die Best Practices präsentieren und damit den Zugang zu RTIs verbessern sowie das gegenseitige Lernen innerhalb der Infrastruktur-Community fördern.

 

Fristen:

  • Vorschlag: 25.12.2026
25.12.26
BMWSB
Auenrenaturierung an Fließgewässern (ANK-Auen)

Das BMUKN fördert Maßnahmen, die dazu dienen, dass naturnahe Flüsse und Auen verstärkt zum natürlichen Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung beitragen. Dafür sollen Maßnahmen zur Wiederherstellung gewässer- und auetypischer Lebensräume, insbesondere durch die Rückgewinnung und funktionale Wiederanbindung von natürlichen Retentionsräumen, Wiedervernässungen und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten an Flüssen und deren Auen sowie den Rück- oder Umbau nicht mehr benötigter Infrastrukturen zur Entwässerung in Verbindung mit Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Folgende Maßnahmen können innerhalb der Vorhaben gefördert werden:
a. Entwicklung gewässer- und auentypischer Lebensräume, vor allem kohlenstoffreicher Feuchtgebiete, Feuchtgrünland und Auenwiesen sowie standortheimischer Auen-, Bruch und Feuchtwälder/Gehölze;
b. Anlage, Reaktivierung und Renaturierung von Altarmen, Auengewässern, Mulden und Rinnenstrukturen sowie von Mündungsbereichen der Zuflüsse;
c. Wiederherstellung naturnaher Abfluss- und Bodenwasserverhältnisse der Auen bspw. durch Rück- und Umbau von Meliorationsanlagen zur Entwässerung (z.B. Gräben, Drainagen);
d. Entfernen/Schlitzung/Rückverlegung von Verwallungen und Uferdämmen, die nicht mehr benötigt werden, um die natürliche Ausuferung und die Wiedervernässung zu fördern;
e. Entwicklung standortgerechter Nutzungen zur Steigerung der Kohlenstofffixierung- und -speicherung;
f. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen a. bis e. stehende Maßnahmen an Fließgewässern und deren Uferbereichen, bspw. Maßnahmen am Fließgewässer zur Verbesserung des Wasserhaushalts und Renaturierung, u.a. Laufverlängerungen (Anlage von Fließgewässerschlingen), Förderung natürlicher Gewässerprofile, Uferabflachungen.

Es können Einzel- und Verbundvorhaben gefördert werden. Vorhaben, die in eine Kooperation zur umfassenden naturschutzfachlichen und wasserwirtschaftlichen Gewässerentwicklung eingebunden sind oder zur Entwicklung solcher Kooperation beitragen, werden bevorzugt gefördert.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 31. Dezember 2026.

31.12.26
DFG
Colombian German Kollaboration in der Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Universidad Nacional de Colombia (UNAL) bieten kooperierende Finanzierung für bilaterale Forschungsprojekte in allen Forschungsfeldern an. Forscher aus Deutschland und der UNAL haben die Möglichkeit hier in Kooperation zu arbeiten.  

Interessenten bewerben sich auf eine Förderperiode von maximal drei Jahren. In ihren Anträgen sollten Antragsstellende klarmachen, wie die beiden Institutionen an einer Kooperation in der Forschung profitieren. Anträge werden hierbei über das elan-Portal der DFG gestellt, für welches sich separat registriert werden muss. Eine Deadline ist hierbei nicht vorhanden, Anträge können jederzeit als DFG Sachbeihilfe gestellt werden.  

31.12.26

Januar 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
DFG
DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen des BMFTR-Programms “1000-Köpfe-plus” geförderten Verbünden die Möglichkeit, hochqualifizierte und erfahrene Wissenschaftler*innen aus dem Ausland für eine Tätigkeit im deutschen Wissenschaftssystem zu gewinnen. Neben Exzellenzclustern (EXC) und Sonderforschungsbereichen (SFB/SFB-TRR) sind in der zweiten Ausschreibungsrunde erstmals Forschungsimpulse (FIP) und Graduiertenkollegs (GRK) antragsberechtigt.  

Wissenchaftler*innen die zum Zeitpunkt der Antragsstellung seit mindestens drei Jahren im Ausland tätig sind sind Förderberechtigt. Das Modul “Professur” kann für eine Langzeit Professur eines herausragenden Wissenschaftlers beantragt werden, während das Modul "Mercator Fellow Global” die längerfristige Einbindung einer im Ausland tätigen Wissenschaftler*in im Verbund fördert.  

Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen, die antragstellende Hochschulen eines aktuell geförderten EXC, FIP, GRK oder SFB/TRR („gastgebender Verbund“) sind. Hierbei kann pro verbund maximal ein Antrag eingereicht werden. Interessenten müssen bis zum 08. Dezember 2026 um 12 ihre Absichtserklärung über das elan-Portal einreichen. Der Antrag ist auf Englisch zu verfassen und bis zum 27. Januar 2027 um 12 einzureichen.  

27.01.27

März 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
DFG
Französisch-deutscher Call für Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften

Die French Agence Nationale de la Recherche ( ANR ) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördern gemeinsame französisch-deutsche Forschungsprojekte in den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren. 

Für die Ausgabe 2027 übernimmt die ANR die Federführung, somit ist eine Vorregistrierung durch die französische Projektkoordination bis zum 13. Oktober 2026 erforderlich, ähnlich wie bei dem elan-Portal des DFG’s, um sich für den Antrag  zu registrieren. Hier werden jedoch nur Formelle Informationen abgefragt. Die Abgabefrist des Antrags wird bei Ende März liegen, wobei genaue Termine noch bekannt gegeben werden.  

Sozial- und Geisteswissenschaftliche Projekte sind von diesem Call ausgenommen und müssen über den entsprechenden ANR-DFG-Call für Sozial- und Geisteswissenschaften eingereicht werden. 

31.03.27

Juni 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
DFG
DFG-Aufruf: Großgeräteinitiative 2027 - Technologie- und Themenvorschläge gesucht

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft startet eine Großgeräteinitiative zur Förderung innovativer Technologien in der Wissenschaft. Ziel ist es, neuartige und leistungsfähige Großgeräte und -anlagen zu unterstützen, die das Potenzial haben, Forschungsmethoden grundlegend zu verändern. Die Initiative bietet Wissenschaftler*innen aus allen Forschungsbereichen die Möglichkeit, ihre technologischen Entwicklungen vorzustellen und eine umfassende Förderung zu erhalten.

Das Auswahlverfahren umfasst eine sorgfältige wissenschaftliche Begutachtung und Bewertung durch die Gremien der Forschungsgemeinschaft. Ausgewählte Projekte können nicht nur die Gerätebeschaffung, sondern auch zusätzlich benötigte Mittel finanzieren und so einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissenschaftslandschaft leisten.

 

Fristen:

  • Strukturiertes Konzeptpapier als PDF-Dokument Deutsch oder Englisch: 10.06.2026
10.06.26
BMWK
BMWK: DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig

Das BMWK fördert  anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen Technologien und Systemen mit hohem Skalierungs- und Transferpotential und einer branchenübergreifenden Wirkung. Im Fokus dieser Förderrichtlinie steht die Förderung vorwettbewerblicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Ent- wicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:

– Digitalisierung,
– Nachhaltigkeit und 
– Systemfähigkeit.

Alle im Förderprogramm „DNS der zukünftigen Mobilität“ umgesetzten Maßnahmen müssen inhaltlich diese drei Leitthemen adressieren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen. Für die Kerninnovation jedes Vorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrads um mindestens eine Stufe anzustreben.

Flankierend umfasst die Förderung auch die Finanzierung von Durchführbarkeitsstudien zur Untersuchung der technischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Machbarkeit avisierter Forschungsfragen zu den drei genannten Leitthemen.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis jeweils 31. März und 30. September eines jeden Jahres.

29.06.27
BMWK
BMWK: Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft

Das BMWK fördert im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms die Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft. Förderfähig sind sowohl Einzelprojekte als auch Verbundprojekte aus Unternehmen und Hochschulen beziehungsweise Forschungseinrichtungen. Zur Beschleunigung des Technologietransfers sind Innovationen mit eindeutigem Bezug zum maritimen Umweltschutz über Forschungs- und Entwicklungs-Projekte hinaus bis zum Technologiereifegrad 9 förderfähig, vorrangig in Form von Umweltschutzbeihilfen gemäß den Artikeln 36, 41 sowie 49 AGVO. Studien zur Ökobilanzierung, wissenschaftliche Querauswertung und Analyse sind grundsätzlich im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig. Auch sind Veranstaltungen, insbesondere im Hinblick auf den Wissenstransfer, im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig.

30.06.27
BMWK
BMWK: 8. Energieforschungsprogramm

Das BMWK fördert Förderbekanntmachung im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms (EFP) angewandte Energieforschung. Die konkreten Förderziele des Förderprogramms sind in fünf Missionen des 8. EFP gegliedert: 

  • Mission Energiesystem 2045: „Wir treiben mit Innovationen den Wandel zu einem klimaneutralen, effizienten und resilienten Energiesystem voran.“ 
  • Mission Wärmewende 2045: „Wir beschleunigen den Wandel zur klimaneutralen und effizienten Wärme- und Kälteversorgung.“ 
  • Mission Stromwende 2045: „Wir schaffen mit Innovationen eine sichere, klimaneutrale und bezahlbare Stromversorgung aus erneuerbaren Energien.“ 
  • Mission Wasserstoff 2030: „Wir ebnen den Weg zur nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft durch neue Technologielösungen und Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ 
  • Mission Transfer: „Wir stärken die Rolle der Energieforschung als Impulsgeber des Fortschritts in Wirtschaft und Gesellschaft – durch Transparenz, Partizipation und Praxisorientierung.“ 

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den Link zur Bekanntmachung.

30.06.27
BMWK
BMWK: Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit

Das BMWK fördert die Entwicklung innovativer Echtzeittechnologien zur Steigerung der zivilen maritimen Sicherheit in den Bereichen Safety sowie Security.

Durch die Förderung wird ein breites Anwendungsfeld im maritimen Bereich berührt. Zu den bedeutendsten Anwendungen gehören unter anderem:

  • Schutz maritimer Infrastrukturen und der dort beschäftigten Menschen

  • Überwachung maritimer Gebiete zur Prävention illegaler Aktivitäten

  • Schutz und Sicherung der globalen Versorgungskette

  • Sicherheit der maritimen Transportsysteme sowie der Seefahrer und Passagiere

  • Mariner Umweltschutz durch Beobachtung und Vermeidung von Unfällen

Gefördert werden Projekte mit zentralem Bezug zu Echtzeittechnologien für die maritime Sicherheit. Nachfolgend sind Schwerpunkte in den adressierten Forschungsfeldern exemplarisch aufgeführt:

  • Beobachtung von Seegebieten und der dortigen Infrastruktur

  • Multisensorielle Datenfusion und integrierte Lagebilderstellung

  • Dienstbasierte Assistenzsysteme und integrierte Verkehrs- und Transportleitung

  • Online-Zustandsüberwachung bei Schiffen und maritimen Strukturen zur Fernwartung und Intervention

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend vorgelegt werden.

 

Fristen:

  • Projektskizzen: 30.06.2027
30.06.27
BMFTR
KI4Energy - Künstliche Intelligenz und Data Science als Schlüsseltechnologien für die Energie- und Wasserstoffforschung

Das BMFTR fördert Vorhaben zum Thema Künstliche Intelligenz und Data Science als Schlüsseltechnologien für die Energie- und Wasserstoffforschung. Die Maßnahme konzentriert sich auf die Grundlagenforschung und den Übergang zu anwendungsorientierten Konzepten (TRL 1–3) mit folgenden thematischen Inhalten:

  1. Data Science & KI-gestützte Analytik

  2. Digitale Zwillinge & Systemmodellierung

  3. Autonome Systeme & Predictive Maintenance

  4. Adaptive KI-Plattformen & Entscheidungsunterstützung

Darüber hinaus werden Schnittstellen zu angrenzenden Forschungsfeldern des BMFTR, wie etwa Materialwissenschaften, gefördert.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können kontinuierlich eingereicht werden.

 

Fristen:

  • Projektskizzen : 30.06.2027
30.06.27
BMDS
BMDS: Smarte Konnektivitätslösungen für die Wirtschaft

Das BMDS fördert den Ausbau und die Nutzung smarter Konnektivitätslösungen in vertikalen Industrien und damit in allen in Frage kommenden Anwendungsfeldern. Gefördert werden Entwicklungsprojekte für smarte Konnektivitätslösungen mit einer klaren Anwendungsperspektive in der Wirtschaft. Im Sinne eines technologieagnostischen Ansatzes können hierbei 5G/6G (privat und öffentlich), WLAN, non-terrestrial networks und weitere Kommunikationstechnologien als Trägertechnologien eingesetzt werden. Diese sollen im Rahmen der Projekte neue Anwendungen möglich machen.

Gefördert werden

  • Anwendungszentren und Anwendungsprojekte zur weiteren Entwicklung von smarten Konnektivitätslösungen und branchenspezifischen Anwendungen (bspw. in den Bereichen Industrie, Logistik, Landwirtschaft oder Medizintechnik), eine direkte Beteiligung von Anwendungspartnern ist zwingend erforderlich,

  • ein zentrales Kompetenzzentrum für smarte Konnektivität, das übergreifende Transferaktivitäten wissenschaftlich unterstützt, notwendige Bausteine für die technologische Weiterentwicklung beiträgt und Anwender bei der Identifizierung weiterer geeigneter Anwendungen im Rahmen der Projekte unterstützt, sowie

  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die spezifische Kommunikationstechnologien für konkrete Hemmnisse der vertikalen Industrien entwickeln und die Anwendung durch die Bereitstellung von zugehörigen Anwendungsblaupausen vorbereiten, um Hemmnisse für die Anwendung von Netzwerktechnologien abzubauen.

Es sind sowohl Einzel- als auch Verbundvorhaben möglich.

Das Förderverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können auf der Grundlage der nachgeordnet veröffentlichten Förderaufrufe, in begründeten Ausnahmefällen auch initiativ, eingereicht werden. Die Geltungsdauer dieser Förderrichtlinie ist befristet bis zum 30. Juni 2027 .

30.06.26

September 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
EU

Neue europäische Partnerschaft RAMP kündigt ersten Call 2026 an

RAMP (Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition) ist eine neue von der EU kofinanzierte internationale Partnerschaft zur Förderung grenzüberschreitender Forschungs- und Innovationsprojekte entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette. Im Rahmen der ersten Ausschreibung werden Forschungs- und Innovationsprojekte gefördert, die sich mit zentralen Herausforderungen entlang der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette befassen.

Hintergrund für RAMP ist der stark steigende Bedarf an kritischen Rohstoffen für Energiewende, Digitalisierung und moderne Technologien sowie die Notwendigkeit, Lieferketten nachhaltiger, resilienter und diversifizierter zu gestalten. Die rückwirkend im November 2025 gestartete Partnerschaft unterstützt Forschung von der Rohstoffexploration über Produktion und Nutzung bis hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft. In den kommenden zehn Jahren sind sieben transnationale Förderaufrufe sowie weitere Aktivitäten geplant. RAMP vernetzt Wissenschaft, Industrie, Politik und weitere Akteure weltweit mit dem Ziel, eine nachhaltige und sichere Rohstoffversorgung zu stärken, Innovationen zu fördern und Europas strategische Resilienz auszubauen.

Der erste Förderaufruf 2026 umfasst sechs Themen entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette. Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu einer resilienten Rohstoffversorgung aus Primär- und Sekundärquellen, ressourceneffizientem Design und Produktion, technologischen Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sowie zur Überwindung regulatorischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hemmnisse.

22.09.26
EU

Water4All kündigt Themen für 5. und 6. Joint Transnational Call an

Die europäische Partnerschaft Water4All hat die Themen ihrer kommenden Joint Transnational Calls für 2026 und 2027 bekanntgegeben. Der 5. Call öffnet im September 2026 zum Thema nachhaltiges Wassermanagement, der 6. Call folgt im September 2027 zum Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität.

Water Security for the Planet (Water4All) ist eine im Rahmen von Horizont Europa kofinanzierte Partnerschaft mit einer Laufzeit von sieben Jahren ab 2022. Sie vereint 90 Partner aus 33 Ländern innerhalb und außerhalb der EU entlang der gesamten Wasserforschungs-, Entwicklungs- und Innovationskette. Die Partnerschaft hat die thematischen Schwerpunkte ihres 5. und 6. Joint Transnational Calls veröffentlicht. Die im September 2026 und 2027 startenden Ausschreibungen fördern transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Süßwasser und orientieren sich an der Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) der Partnerschaft.

  • 5. Joint Transnational Call (Öffnung: September 2026)
    Der kommende Call adressiert das Thema nachhaltiges Wassermanagement. Besonderes Augenmerk kann dabei auf den Unterthemen Flussgebietsmanagement oder Grundwassermanagement liegen.

  • 6. Joint Transnational Call (Öffnung: September 2027)
    Der Call widmet sich dem Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität, mit besonderem Fokus auf Resilienz, Minderung und Anpassung aquatischer Ökosysteme und Ökosystemleistungen an den globalen Wandel.

Ergänzend kann das Thema Infrastrukturen für Wasser in einem der beiden Calls berücksichtigt werden.

24.09.26
BMWK
BMWK: Förderung von Unternehmerinnen in der Vorgründungsphase (EXIST-Women) im Rahmen des Förderprogramms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

Mit EXIST-Women sollen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gründungsinteressierte und gründungsaffine Frauen in der Phase vor der Unternehmensgründung, insbesondere bei der Entwicklung ihrer Unternehmerinnen­persönlichkeit und der Weiterentwicklung ihrer Gründungsidee, unterstützt werden. Angesprochen werden sowohl Frauen, die bereits ein konkretes Gründungsthema verfolgen, als auch solche, die eine geeignete Gründungsidee erst im Rahmen der Förderung identifizieren möchten. Die Förderung erfolgt themen- und technologieoffen. EXIST-Women soll dazu beitragen, Frauen zu ermutigen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen und den Anteil von Frauen als Geschäftsführerinnen und Gesellschafterinnen von innovativen Unternehmensgründungen zu erhöhen.

EXIST-Women hat folgende operative Ziele:

  • Die Anzahl von wissensbasierten und forschungsbasierten Gründungsprojekten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Beteiligung von Frauen, insbesondere bei EXIST-Gründungsstipendium und EXIST-Forschungstransfer sowie allgemein, soll gesteigert werden (Beitrag zu SDG 9.1a [Innovation, Erhöhung der privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 % des BIP]).
  • Absolventinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Studentinnen und Frauen mit Berufsausbildung sollen für die unternehmerische Selbstständigkeit und die Gründung eines eigenen Unternehmens gewonnen und qualifiziert werden (Beitrag zu SDG 4 [hochwertige Bildung], SDG 5 und 10 [Geschlechtergleichheit, weniger Ungleichheit]).
  • Es sollen Beiträge zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geleistet werden.
30.09.27

Dezember 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Bundesförderung kommunaler Klimaschutz

Das BMWK fördert strategische und investive Maßnahmen, um die Anreize zur Erschließung von Treibhausgasminderungspotenzialen im kommunalen Umfeld zu verstärken, die Minderung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen und messbare Treibhausgaseinsparungen mit Blick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität zu realisieren.

Gegenstand der Förderung sind:

Strategische Klimaschutzmaßnahmen
- Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Bereich Klimaschutz
- Einführung von Energiesparmodellen
- Betrieb kommunaler Netzwerke
- Erstellung von Machbarkeitsstudien
- Einrichtung einer Klimaschutzkoordination
- Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Einsatz eines Klimaschutzmanagements
- Fokuskonzepte und Umsetzungsmanagement

Investive Klimaschutzmaßnahmen
- Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung
- Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abfallwirtschaft
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abwasserbewirtschaftung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Trinkwasserversorgung
- Sanierung von Beckenwasserpumpen

Das Verfahren ist einstufig. Projektanträge können ganzjährig vorgelegt werden, spätestens bis zum 31. Dezember 2027.

31.12.27

Dezember 2028

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMFTR
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB)c

Das BMFTR fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Rahmen vertikaler Applikationsallianzen Batterie. Die geförderten Applikationsallianzen sollen dazu beitragen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu etablieren, die über die Laufzeit der geförderten Vorhaben hinaus wirken und langfristig zur Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme im Bereich Batterietechnologien beitragen. Gefördert werden deshalb Verbundprojekte, die unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbinden. Zur Schaffung nachhaltiger Anreize sind mehrjährige Förderungen mit einer möglichen Gesamtlaufzeit von bis zu zehn Jahren (zunächst vier Jahre, bestehend aus einer bis zu einjährigen Konzeptionsphase und drei Jahre für die erste Umsetzungsphase, maximal verlängerbar um zweimal drei Jahre) denkbar.

Bei der Einreichung der einjährigen Konzeptionsphase und einer Umsetzungsphase müssen auch alle nachfolgenden späteren Umsetzungsphasen adressiert beziehungsweise dargestellt werden.

Im Rahmen eines Begleitvorhabens zu dieser Fördermaßnahme soll der Stand der Batterietechnologie kontinuierlich verfolgt, evaluiert, kommende Entwicklungstrends prognostiziert und diese Fördermaßnahme in Bezug auf übergreifende Gesichtspunkte begleitet werden. Ein Förderaufruf für ein Begleitvorhaben wird zu einem späteren Zeitpunkt auf der Internetseite www.batterieforschung.de veröffentlicht.

Das Antragsverfahren ist für alle Stufen (Konzeptionsphase und Umsetzungsphasen) zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 31. Dezember 2028.

31.12.28

Dezember 2029

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
EXIST-Forschungstransfer

Mit dem Programm EXIST-Forschungstransfer unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) die Umsetzung herausragender, forschungsbasierter Gründungsvorhaben. Ziel ist es, Forschungsergebnisse mit hohem Innovations- und Marktpotenzial gezielt in unternehmerische Aktivitäten zu überführen. Gefördert werden sowohl die Vorbereitung der Ausgründung (Phase I) als auch die Weiterentwicklung und Markteinführung des Start-ups (Phase II).

In Phase I werden Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für die Dauer von bis zu 18 Monaten – in begründeten Ausnahmefällen bis zu 36 Monaten – bei der Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu marktfähigen Produkten, der Erstellung von Prototypen sowie der Ausarbeitung eines Businessplans unterstützt. Gefördert werden bis zu vier Personalstellen sowie Sachausgaben in Höhe von maximal 250.000 Euro. Der Zuschuss beträgt in der Regel bis zu 100 Prozent.

Die Phase II richtet sich an Gründungsteams, die bereits erfolgreich eine EXIST-Forschungstransfer Phase I abgeschlossen haben. In dieser Phase liegt der Fokus auf der Unternehmensentwicklung, dem Markteintritt sowie der Vorbereitung auf eine externe Anschlussfinanzierung. Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss in Höhe von maximal 180.000 Euro, wobei ein Eigenanteil im Verhältnis 1:3 zu erbringen ist.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2029. Projektskizzen für Phase I können fortlaufend eingereicht werden, die Begutachtungen finden jeweils zum 31. März, 31. August und 30. November statt. Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ) in Abstimmung mit der jeweiligen Hochschule. Eine Förderung in Phase II kann im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Phase I beantragt werden.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Hinweise zur Antragstellung finden Sie unter www.exist.de.

31.12.29

Juni 2031

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMFTR
Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien

Das BMFTR fördert risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche FuE-Arbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben, die Beiträge für eine resiliente und nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen für die Wirtschaft leisten. Gefördert werden Vorhaben insbesondere mit einem Technologiereifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich 2 bis maximal 7, mit dem Anspruch, den Reifegrad der betrachteten Technologie im Projektverlauf um mindestens eine TRL-Stufe zu erhöhen.

Die FuE-Vorhaben sollen eine hohe industrielle Hebelwirkung erzielen und einen signifikanten Beitrag zur Rohstoffsouveränität und Resilienz der Wirtschaft leisten. Die eingereichten Projektvorschläge müssen einem oder mehreren der folgenden Themenbereiche zugeordnet werden:

Thema 1 – Nachhaltige Versorgung mit primären und sekundären Rohstoffen
Thema 2 – Rohstoffeffizientes Produktdesign und rohstoffeffiziente Produktionsverfahren
Thema 3 – Nachhaltige Nutzung und Wiederverwendung von Produkten
Thema 4 – Querschnittsthemen für die Beseitigung von Innovationshemmnissen

Weiterführende Details zu den Schwerpunkten innerhalb dieser Themen und zu den Fristen werden in spezifischen Förderaufrufen bekannt gegeben. Eine Bewerbung rein auf diese Rahmenbekanntmachung ohne entsprechenden Förderaufruf ist nicht möglich. Die Förderaufrufe werden auf der Internetseite des BMFTR (siehe Links) veröffentlicht.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Ideenskizzen können zu den in den spezifischen Förderrauf­rufen genannten Fristen vorgelegt werden. Diese Rahmenbekanntmachung ist gültig bis zum 30. Juni 2031.

30.06.31

Dauerausschreibungen

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
VW Stiftung
Nachhaltigkeitsmittel für Laborzertifizierungen

Die Initiative zielt darauf ab, Forschungslabore nachhaltiger zu gestalten und deren Ressourceneffizienz zu verbessern. Das Programm ermöglicht:

  • Zusätzliche Finanzierung von 3.000 EUR pro Labor

  • Zertifizierung durch anerkannte Programme wie LEAF oder MyGreenLab

  • Integration von nachhaltigen Praktiken in den Laboralltag

WICHTIGE HINWEISE:

  • Beantragung nur im Rahmen der regulären Projektantragstellung möglich

  • Keine nachträgliche oder rückwirkende Beantragung möglich

  • Antragstellung erfolgt direkt über das Antragsportal

 
MWIDE
Land NRW: Mittelstand Innovativ & Digital

Mittelstand Innovativ & Digital (MID) ist ein Förderprogramm des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE). Mit dem branchenoffenen Programm werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in NRW dabei unterstützt, Innovationspotenziale zu entdecken und auszubauen sowie neue digitale Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren umzusetzen.

Die meisten KMU verfügen jedoch nicht über ausreichend personelle und technologische Ressourcen, um Innovationsprozesse alleine zu stemmen. An diesem Punkt kommen Sie als Professor/in und Wissenschaftler/in ins Spiel: Führen Sie Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen für KMU durch und nutzen Sie hierfür die drei Varianten der MID-Gutscheine.

Als Wissenschaftler/in können Sie somit konkrete Fragen aus dem unternehmerischen Alltag bearbeiten, Kontakte zu regionalen Betrieben knüpfen und gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen die Innovationskraft Nordrhein-Westfalens stärken.

 
FOSTA
Stahlanwendung: Forschungsförderung der FOSTA

Die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V (FOSTA) unterstützt Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Anwendungsforschung für den Werkstoff Stahl und seiner unterschiedlichen Produktformen.

Schwerpunkte:

  • Werkstoffverhalten
  • Be- und Verarbeitung
  • Verkehrstechnik
  • Bauwesen
  • Umwelttechnik

Forschungsanträge sind zu folgenden Terminen vorzulegen:

jeweils zum 1. April und 1. Oktober

 
DAAD
DAAD Stipendienprogramm "EFR-Zukunftsstipendien - Grüner Wasserstoff"

Das Programm dient der Förderung des fachbezogenen wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland und im EFR. Es richtet sich an deutsche und internationale Masterstudierende, PhD und Postdocs für Studium, Forschung und Praktikum in Deutschland und weltweit.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Programm nicht nur für Natur- und Ingenieurwissenschaften ausgerichtet ist, sondern auch für Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften, da sozioökonomische, ethische, rechtliche und ökologische Fragen in Bezug zu Wasserstoff ebenfalls behandelt werden sollen.

Gefördert werden:

  • Masterstudierende:
    Studienaufenthalt ab 3 Monate
    Masterarbeit bis 6 Monate
    Praktikum 2-3 Monate
  • Promovierende:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat
    Praktikum 2-3 Monate
  • Postdocs:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat

Darüber hinaus wird in diesem Programm der Aufbau von internationalen fachlichen Netzwerken und die Integration der Geförderten unterstützt – u.a. durch begleitende Veranstaltungen und Alumnimaßnahmen. Dazu zählen insbesondere vier Arbeitsgruppen zu Schwerpunktthemen des Agendaprozesses (Produktion, Transport und Infrastruktur, Marktstimulierung, Querschnittsthemen).

Bewerbungen von PhD und Postdocs können jederzeit eingereicht werden. Für Masterstudierende gibt es jeweils eine Bewerbungsfrist im Frühlung und eine im Herbst.

 
BMWK
BMWK: EXIST-Gründungsstipendium

Das EXIST-Gründungsstipendium unterstützt gründungsinteressierte Studierende, AbsolventInnen sowie WissenschaftlerInnen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von 12 Monaten ein EXIST-Gründungsstipendium zu attraktiven Konditionen, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich mit Unterstützung ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten.

Wichtigste Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. Auch Dienstleistungen werden unter diesen Voraussetzungen gefördert.

Projektanträge können jederzeit gestellt werden.

 
DFG
Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren

Mit dem Programm soll das wissenschaftliche Publizieren im Rahmen des digitalen Wandels unterstützt und wissenschaftsadäquat ausgestaltet werden. In drei Förderschwerpunkten „Strukturbildung für die Open-Access-Transformation“, „Open-Access-Infrastrukturen“ und „Digitales Publizieren“ werden die Open-Access-Transformation durch den Auf- und Ausbau geeigneter Publikationsinfrastrukturen unterstützt und die (Weiter-)Entwicklung struktureller Rahmenbedingungen des Publikationswesens gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Angehörige von wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen ( wie Bibliotheken, Archive, Museen, u. ä.), sofern diese Einrichtungen gemeinnützig sind.

Anträge im neu akzentuierten Programm können ab sofort jederzeit eingereicht werden. 

Eine Förderung kann zunächst für bis zu drei Jahre bewilligt werden.

 
AvHS
Henriette Herz-Scouting-Programm

Sie haben sich in Ihrer Disziplin bereits seit langem einen Namen gemacht? Oder Sie stehen am Anfang einer aussichtsreichen Leitungskarriere? Sie sind zudem international gut vernetzt und haben selbst schon Nachwuchswissenschaftler*innen betreut?  Dann ist das Henriette Herz-Scouting Programm genau das richtige für Sie.

In zwei Programmlinien können sich sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben, als auch bereits etablierte und erfahrene Forschende bewerben. Besonders begrüßen wir auch Anträge von Personen, die bisher noch keine Verbindungen zur Humboldt-Stiftung haben.

Unterlagen können jederzeit eingereicht werden.  Das Auswahlgremium tagt zweimal im Jahr, einmal Ende Mai und einmal Ende November.

Als ausgewählter Scout haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren.

 
DBU
Projektförderung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative, modellhafte und  lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Gegenstand der Förderung sind Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundlicher Verfahren und Produkte, der Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen oder privaten Stellen, sowie Vorhaben zur Vermittlung von Wissen über die Umwelt. 

Da der Fokus der Förderung insbesondere auf kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) liegt, ist es erwünscht, dass Antragsstellende einer Hochschule Kooperationsprojekte anstreben. In begrenztem Umfang werden auch internationale Projekte gefördert.

Die Antragsstellung erfolgt zweistufig. Zunächst ist eine Kurzbeschreibung des Projektes einzureichen. Nach positiver Begutachtung läd die DBU zur konkreten Antragsstellung ein. Projektanträge können laufend eingereicht werden.

 
Daimler und Benz Stiftung
Tagungsformat

Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.

 
BMWK

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.

 
DFG

Colombian-German Collaboration in Research

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) have announced the continuation of their joint funding opportunity for bilateral research projects in all fields of research under a Standing Open Procedure (SOP). Proposals can be submitted at any time to both the DFG and the UdeA. Projects under this Procedure can be funded for up to three years.

Proposals will be reviewed by both the UdeA and the DFG. Funding is only possible if both assessments are positive; funding of only one part of a project is not possible. Proposals to the DFG can be submitted via elan, the DFG’s electronic proposal processing system. If you are using elan for the first time, please note that a registration is required to use the system and that the registration process can take several working days.

 
DFG

Weave Lead Agency - Einzelförderung Sachbeihilfe D-A-CH DACH

Zwischen der DFG und ihren Partnerorganisationen FWF (Fonds für wissenschaftliche Forschung, Österreich) sowie SNF (Schweizerischer Nationalfonds, Schweiz) gibt es Vereinbarungen über eine gegenseitige Öffnung der jeweiligen Förderverfahren (Lead Agency-Verfahren), um die Durchführung grenzüberschreitender Forschungsprojekte zu erleichtern. Im Rahmen der Einzelförderung (Sachbeihilfe) ist dies ab dem 1. Januar 2021 das Weave Lead Agency-Verfahren und in den koordinierten Programmen weiterhin das D-A-CH Lead Agency-Verfahren.

Informationen zum Weave Lead Agency-Verfahren entnehmen Sie bitte der entsprechende DFG-Webseite (siehe unten weitere Informationen).

Die folgenden Ausführungen betreffen nur das D-A-CH Lead Agency-Verfahren in den koordinierten Programmen der DFG. In der Programmstruktur des FWF kann das D-A-CH Lead Agency-Verfahren zudem Anwendung bei Spezialforschungsbereichen finden. Hierzu kontaktieren Sie bitte den FWF.
Aufseiten der DFG wird das Teilprojekt mit Beteiligung aus Deutschland als Sachbeihilfe eingereicht. Bitte beachten Sie, dass die Maximallaufzeit bei Anträgen mit Beteiligung aus Deutschland von der regulären Laufzeit von Spezialforschungsbereichen von 48 Monaten abweichend 36 Monate beträgt. Im Bewilligungsfall kann ein Fortsetzungsantrag für die verbleibenden 12 Monate bei der DFG gestellt werden. Hierbei sollte eine Bearbeitungszeit von 6-9 Monaten berücksichtigt werden.

 

Fristen:

  • Einreichung jederzeit möglich:
 
RICH 
EUROPE
Datenbank zu Zugangsmöglichkeiten zu Forschungsinfrastruktur

RICH Europe bietet eine Datenbank an, die alle laufenden Horizon Europe- und Horizon 2020-Projekte aus der Förderlinie „Integrating Activities“ beinhaltet, ebenso wie ausgewählte European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI)- und e-Infrastrukturprojekte. Filtermöglichkeiten erlauben u.a. eine Sortierung nach Forschungsbereichen oder der Art des Zugangs (transnational oder virtuell). Die Datenbank kombiniert Forschungsinfrastrukturen mit kontinuierlichem Zugang und mit Ausschreibungen, die Fristen beinhalten.

 
EU
Informationen zur Bildung von Konsortien - wie werde / finde ich Partner?

Die Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien (DIT) informiert über verschiedene Hilfsangebote und Veranstaltungen zur Frage:
Wie komme ich in ein erfolgversprechendes Konsortium?

Zielgruppe: insbesondere Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, die sich gerne im Rahmen eines Antrags an den Ausschreibungen in Horizont Europa beteiligen möchten

Angebote in der Übersicht:

  • Teilnahme an thematischen Brokerage Events

  • Übersicht von Kooperationsprofilen potenzieller Teilnehmender für die aktuellen Ausschreibungen

  • Erfolgsgeschichten Jahrbücher: Porträts von EU-Projekten

  • Die nationale Plattform (“VernetzBar”) für die interdisziplinäre Vernetzung von Forschenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwissenschaften und Mathematik

  • Das Tool zur Partnersuche des Enterprise Europe Networks

  • Das Funding & Tenders Portal der EU-Kommission

  • Die Plattform “Horizon Dashboard”, die der Öffentlichkeit Zugang zu Statistiken und Daten über Forschung und Innovation in der EU bietet

  • Teilnahme an vor-Ort-Veranstaltungen

Details zu den einzelenen Punkten finden Sie auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle DIT.

 
BMBF
Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.

 
DBU
DBU: Rohstoffe für die Energiewende

Der rasche Ausbau erneuerbarer Energien ist eine zentrale Säule der nationalen und internationalen Klimaschutzstrategien. Photovoltaik, Windkraft, Batteriespeicher, Netzausbau, Elektrofahrzeuge und Elektrolyseure gewinnen in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung. Dieser Transformationsprozess erfordert jedoch eine steigende Menge an Rohstoffen.

Förderfähige Schwerpunktfelder sind:

  • Kreislauffähige Gestaltung von Produkten und Verfahren

  • Substitution kritischer Rohstoffe in Produktionsprozessen

  • Rückwärtslogistik

  • Entwicklung von Geschäftsmodellen

Diese Förderausschreibung richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU und Start-ups); daher werden Anträge von Hochschulen und Forschungsinstituten ohne Praxispartner nicht gefördert.

  • Maximale Fördersumme: 300 000 €.

 

Fristen:

  • Skizze (jederzeit): 31.12.2026