Ausschreibungen und Preise

In diesem Bereich verweisen wir auf aktuelle Ausschreibungen und Preise. Alle hier aufgeführten Informationen beruhen hauptsächlich auf dem Forschungsinformationsdienst (FIT) der Universität Kassel. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.

Tipp: Forschungsinformationsdienst (FIT)

Als UDE-Angehörige*r können Sie den Forschungsinformationsdienst (FIT) kostenfrei abonnieren. FIT bietet Ihnen gezielte Informationen zur Forschungsförderung in Form eines regelmäßigen Newsletters und als Datenbank zur Online-Recherche.

Zusätzlich finden Sie weiterführende Links zur Forschungsförderung auch auf der Seite des Science Support Centers (SSC) unter: https://www.uni-due.de/ssc/fofoer/

Januar 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMFTR
WTZ Deutschland - Japan (2 + 2-Projekte) zu dem Thema „Nachhaltige Wasserstoffwirtschaft: technische, ökologische, ökonomische und soziale Analysen“

Das BMFRT fördert Projekte zum Thema „Nachhaltige Wasserstoffwirtschaft: technische, ökologische, ökonomische und soziale Analysen“. Diese Fördermaßnahme soll dabei insbesondere den Austausch und die Kooperation zum Zukunftsthema „grüne Wasserstofftechnologien“ unterstützen. Sie zielt darauf ab, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Japan beizutragen.

Es werden bilaterale FuE-Verbundvorhaben unter Einbeziehung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2-Projekte) gefördert, die eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und eine spätere wirtschaft­liche Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse bieten. Die Fördermaßnahme richtet sich insbesondere an Kooperationen von Hochschulen/außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Insbesondere durch die Einbindung deutscher KMU soll eine hohe Praxisrelevanz und spätere wirtschaftliche Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse gewährleistet werden, um insgesamt einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu leisten.

Gefördert werden Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien, die in internationaler Zusammenarbeit zwischen Forschern in Deutschland und Japan durchgeführt werden und sich mit folgenden Themen befassen: Forschung, insbesondere zu Analysen, Modellierung, Simulationen und weiteren Konzepten zur Unterstützung der Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft auf der Grundlage von grünem Wasserstoff. Die Vorhaben sollen direkten Praxisbezug aufweisen und insbesondere die nachfolgenden Punkte adressieren:

  • Intelligente Energiesysteme, wie zum Beispiel Konzepte der synergetischen Sektorkopplung für Systeme, die in hohem Maße auf erneuerbare Energien angewiesen sind, und Multi-Energie-Systeme

  • Wasserstoff und/oder seine Derivate (wie beispielsweise Ammoniak, Methanol, Methan, synthetische Kraftstoffe) in Sektoren, die dekarbonisiert werden müssen, aber schwer zu elektrifizieren sind, zum Beispiel in der Stahl-, Chemie- und Keramikproduktion

  • Technisch-ökonomische Analysen von Wasserstofftechnologien und Analysen der sozialen Akzeptanz der Nutzung von Wasserstofftechnologien

  • Szenarien für eine effektive Transformation zu einer Wasserstoffwirtschaft

  • Bewertungen des Lebenszyklus von Technologien für intelligente Energiesysteme, einschließlich Wasserstofferzeugung, -synthese, -speicherung und -nutzung im Hinblick auf Nachhaltigkeit

Weiterhin sind „Best-Practice-Beispiele“ von nachhaltigen Wasserstoff-Anwendungen oder entsprechenden Geschäftsmodellen in der Industrie oder bei Endverbrauchern in Deutschland oder Japan von Relevanz. Es sind auch Forschungsarbeiten zu Werkzeugen und Methoden im Zusammenhang mit den oben genannten Forschungsthemen erwünscht, zum Beispiel zur Verringerung der Komplexität von Multi-Skalen-Modellen sowie zu Monitoring und Entscheidungsfindung in großen Energiesystemen.

Das Antragsverfahren ist für deutsche Antragsteller zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis 7. Januar 2026, 9.00 Uhr deutscher Zeit (17 Uhr japanischer Zeit).

07.01.26
DFG
Neue Ausschreibung für französisch-deutsche Projekte in Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die französische Agence Nationale de la Recherche (ANR) setzen ihre jährliche gemeinsame Ausschreibung für bilaterale Forschungsprojekte in den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften fort. Diese Initiative, die auf einer Vereinbarung beider Organisationen beruht, ist inzwischen ein fester Bestandteil des DFG-Förderprogramms für Forschungsprojekte. In der Ausgabe für 2026 übernimmt die DFG die Rolle der sogenannten Lead Agency.

Die Anträge sind in englischer Sprache zu verfassen, eine entsprechende Vorlage stellt die DFG auf ihrer Webseite bereit. Gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren, wobei die Förderentscheidungen voraussichtlich im Oktober 2026 bekanntgegeben werden. Der Projektbeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen. Eine Beteiligung kommerzieller Partner ist ausgeschlossen. Projekte aus den Sozial- und Geisteswissenschaften – einschließlich transdisziplinärer Vorhaben mit einem Schwerpunkt in diesen Bereichen – müssen über den separaten ANR-DFG-Call für die Sozial- und Geisteswissenschaften eingereicht werden, der eigene Fristen hat.

Vollständige Projektanträge (keine Voranträge) müssen über das DFG-Portal elan eingereicht werden . Die Registrierung im elan-Portal muss bis zum 07. Januar erfolgen. Die Frist für die Projekte endet am 14. Januar 2026. Parallel dazu ist eine identische Kopie des Antrags – mit demselben Akronym und den gleichen Unterlagen – bis spätestens 15. Januar 2026 um 17:00 Uhr über das ANR-Portal einzureichen.

 

07.01.26
BMWE
Förderung von innovativen Projekten für neuartige Halbleitertechnologien (IPCEI AST)

Das BMWE fördert die Überführung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in eine erste gewerbliche Nutzung, die über den weltweiten Stand der Technik hinausgehen, innerhalb ausgewählter Schlüsselfelder der Mikroelektronik. Die Projektergebnisse sollen in Deutschland und Europa industriell verwertet und die technologische Souveränität nachhaltig gestärkt werden. Die Fördermaßnahme soll insgesamt dazu beitragen, über erstmalig kommerzialisierte Produkte und Dienstleistungen (im Rahmen einer ersten gewerblichen Nutzung, sogenannte First Industrial Deployment, FID), die zukünftigen europäischen Bedarfe von Endanwendern wie beispielsweise der Automobilindustrie, dem Anlagenbau, der Energiewirtschaft oder der Digitalwirtschaft zu adressieren.

Im Fokus des IPCEI AST stehen hoch innovative Forschungs-, Entwicklungs- und Industrialisierungsprojekte einschließlich der ersten gewerblichen Nutzung (FID), die sich mindestens einem der folgenden Bereiche zuordnen lassen und den weltweiten Stand der Technik übertreffen:

  • KI-Chips und Beschleuniger

  • Chiplets und Heterointegration

  • Photonische integrierte Schaltungen

  • Disruptive Sensoren für die Automatisierung

  • Leistungselektronik mit disruptiven Energiesparlösungen

  • Sichere Kommunikation sowie

  • Schlüsseltechnologien der Mikroelektronik-Wertschöpfungskette, die Technologieentwicklungen in den zuvor genannten Bereichen ermöglichen, zum Beispiel Rohwafer, Chipdesign, Advanced Packaging, Fertigungsanlagen und Metrologie.

Das Antragsverfahren ist dreistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 15. Januar 2026.

15.01.26
BMWE
8. Energieforschungsprogramm - Testinfrastrukturen in der Transferoffensive Energieinnovationen

Das BMWE fördert die Entwicklung von Testinfrastrukturen innerhalb der Transferoffensive Energietechnologien. Im Fokus stehen dabei Validierung und Skalierung von Ergebnissen und Prozessen aus Forschung und Entwicklung. Im Einzelnen sind das:

1.     Windenergie:
Die Förderung soll die industriellen Wertschöpfungsketten der Windenergie unterstützen. Hintergrund ist der stetige Größenzuwachs neuer Anlagengenerationen. Der aktuelle Bestand der Teststände reicht für die dadurch entstehenden Bedarfe nicht mehr aus. Darüber hinaus sollen moderne Test-Kapazitäten auch skalierte Komponententests erlauben.

2.     Photovoltaik:
Die Zielrichtung im Bereich der Photovoltaik verweist auf zwei Herausforderungen. Für die kommenden Generationen von Solarzellen und Modulen stellt die Übertragung von Laborergebnissen in die Fertigung eine erhebliche Hürde dar. Hier können Pilotierungen helfen, Ergebnisse abzusichern sowie Produktionsprozesse zu entwickeln und zu testen. Weiterhin ist die Einbindung des fluktuierenden Solarstroms in die unterschiedlichen Netzebenen relevant. Es muss gelingen, den Ausbau unter Einsatz neuer Umrichtertechnologien und in Abstimmung mit dem Netz- und Speicherausbau kostenoptimiert zu gestalten.

3.     Flexible, stabile Stromnetze:
Moderne Labore und Testzentren sollen helfen, Lösungen für den stabilen und flexiblen Betrieb des Stromnetzes weiterzuentwickeln und zu validieren. Dafür ist es notwendig, reale Netzbedingungen auf allen Spannungsebenen besser abbilden und zugleich dynamische Szenarien zuverlässig untersuchen zu können.

4.     Wärme- und Kältetechnologien: 
Wärme- und Kältetechnologien müssen langfristig eine hohe Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit gewährleisten, um die Wirtschaftlichkeit und das Vertrauen in Industrieprozesse, Kühlketten oder Gebäudewärme sicherzustellen.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 31. Januar 2026.

31.01.26
DGBMT
Biomedizinische Technik: Klee-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT im VDE) schreibt in Gemeinschaft mit der Stiftung Familie Klee jährlich folgenden Preis aus: 
DGBMT-Preis der "Stiftung Familie Klee" zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Schwerpunkte:

  • biomedizinische Technik als interdisziplinäres Fach

  • ingenieurwissenschaftliche Lösungen aktueller klinischer Probleme

  • naturwissenschaftliche Beiträge für Diagnostik oder Therapie

Preisgeld: 5.000 Euro

Bewerbungen sind einzureichen bis 31. Januar 2026.

31.01.26

 

 

Februar 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWE
Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land (6. Call)

Das BMWE fördert Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land. Antragsgegenstand sind Projekte, die den allgemeinen Kriterien der IGP-Förderrichtlinie genügen und zudem

  • auf innovative Verbesserungen für Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land zielen und

  • marktorientierte Innovationen entwickeln, die Vorteile gegenüber bestehenden Lösungen versprechen.

Dazu gehören unter anderem marktorientierte Innovationen zur Attraktivitätssteigerung von urbanen und/oder ländlichen Räumen, neue Services und Konzepte für Co-Working/Living oder für die (Um-)Nutzung von Immobilien und Flächen, Verbesserungen zur effizienteren oder nachhaltigeren Nutzung regionaler Ressourcen, Innovationen im Bereich Smart-City/Village und regionale GovTech-Lösungen, neue (digitale) Organisationsmodelle für regionale Energie oder Mobilität, innovative Lösungen für die örtliche Versorgung (z.B. Gesundheit, Pflege, Betreuung), Tourismusinnovationen, etc.

Das Verfahren ist mehrstufig. Teilnahmeanträge sind vorzulegen bis zum 05. Februar 2026 um 15:00 Uhr.

06.02.26
DFG
Fifth Joint Call for German-Argentinean Research Projects; Kooperation zwischen DFG und CONICET

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der argentinische National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) haben die fünfte gemeinsame Ausschreibung für deutsch-argentinische Forschungsprojekte angekündigt. Ziel ist die Förderung von bilateralen Projekten in den Bereichen Physik, Chemie, Materialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften, Geowissenschaften, Neurowissenschaften sowie molekulare und klinische Infektiologie und Immunologie.

Die Projekte sollen ein hohes wissenschaftliches Niveau im internationalen Vergleich aufweisen und einen klaren Mehrwert der deutsch-argentinischen Kooperation über das hinaus demonstrieren, was die Forschenden individuell erreichen könnten. Deutsche Antragstellende können eine Förderung für bis zu drei Jahre beantragen. Mitglieder außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mit unbefristeten Stellen sind zur Kooperation mit einer deutschen Universität verpflichtet. Im Antrag an die DFG soll neben dem deutschen Finanzplan auch eine Übersicht des argentinischen Projektbudgets enthalten sein, um eine einheitliche Begutachtung zu gewährleisten.

Die Einreichungsfrist endet am 20. Februar 2026, wobei sich Forschende in Deutschland über das DFG-Portal elan bis spätestens 13. Februar 2026 registrieren müssen. Der Beginn der Förderung ist für Februar 2027 vorgesehen.

 

Fristen:

  • Antrag: 20.02.2026
  • Anmeldung elan-Portal: 13.02.2026
13.02.26
BMUKN
Exportinitiative Umweltschutz (EXI) - Förderaufruf 2025/26

Das BMUKN fördert Wissen und Anwendung von insbesondere Umwelt-, Ressourcenschutz- und Effizienztechnologien sowie den Aufbau innovativer („grüner“) Infrastrukturen in Ländern mit Unterstützungsbedarf. Das Förderprogramm zielt darauf ab, nachhaltige Infrastrukturen zum Nutzen von Umwelt und für bessere Lebensbedingungen aufzubauen, indem weltweit mit zielgerichteten Projekten die Voraussetzungen dafür eröffnet werden, dass für eine dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien „Made in Germany“ die erforderlichen rechtlichen, politischen und administrativen Rahmenbedingungen vorhanden sind, und innovative Unternehmen bei der Internationalisierung ihres Umwelt-Know-hows unterstützt werden.

Die „Exportinitiative Umweltschutz“ verbindet so Wirtschafts-Know-how mit Umweltnutzen und stellt den Wissens- und Technologietransfer in den Vordergrund. Die Handlungsfelder umfassen:

  • Wasser- und Abwasserwirtschaft

  • Kreislauf-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Ressourceneffizienz

  • „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, insbesondere mit Fokus auf mittelständische Akteure (zum Beispiel dezentrale, netzferne Lösungen)

  • umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätslösungen

  • Umweltmanagement und nachhaltiger Konsum

  • nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung in Verbindung mit Anforderungen im Bereich Wasser- und Kreislaufwirtschaft

  • innovative Querschnittstechnologien und übergreifende Fragen

Die Exportinitiative hat dabei zum Ziel, dass Technologien nachhaltig genutzt werden und ihre Einführung auch soziale Bedingungen vor Ort berücksichtigt. Gefördert werden Projektideen, bei denen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen profitieren. Dabei ist für den Projekterfolg und die langfristige Wirkung relevant, neben Projektnehmern auch lokale Akteure sowie politische Entscheider aller Ebenen einzubinden. Es kommen Projekte in Betracht, die zur Wissensvermittlung und Anwendung beitragen, die Förderung „grüner“ und nachhaltiger Technologien und Infrastrukturen im Ausland betreffen und die teilweise auch in Umweltvereinbarungen mit Drittstaaten eingebunden werden können:

  1. Durchführbarkeitsstudien

  2. Pilot- und Modellvorhaben im Ausland

  3. Kompetenzentwicklung (Capacity Building)

  4. Investive Maßnahmen und damit verbundene experimentelle Forschung

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 15. Februar 2026.

15.02.26
DFG
DFG| Ausschreibung : UNAM-DFG 2025/2026: Mexican-German Joint Call for Proposals

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) haben ihre vierte gemeinsame Ausschreibung zur Förderung deutsch-mexikanischer Forschungsprojekte in allen Disziplinen, einschließlich der Sozial- und Geisteswissenschaften, veröffentlicht. Ziel ist es, Forschende beider Länder zusammenzubringen, um gemeinsame Vorhaben von hoher wissenschaftlicher Qualität zu entwickeln. Anträge müssen parallel bei der DFG und der UNAM eingereicht werden, vollständig in englischer Sprache, und dürfen sich inhaltlich nicht unterscheiden. Die Förderung kann bis zu drei Jahre dauern, eine einseitige Finanzierung ist ausgeschlossen.

Für deutsche Forschende gelten die Regularien des DFG-Forschungsstipendienprogramms („Sachbeihilfe“), für UNAM-Antragstellende die PAPIIT-Bestimmungen.

Eingereicht wird über das DFG-elan-Portal bzw. bei PAPIIT-DGAPA, jeweils bis 25. Februar 2026. Neue Antragstellende müssen sich bis 18. Februar 2026 registrieren. Im Antrag sind getrennte Budgets für beide Seiten auszuweisen.

Fristen:

  • Antrag: 25.02.2026
  • Anmeldung elan-Portal: 18.02.2026
18.02.26
BMFTR
Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung - Material-Hub-Initiative Modul 3

Das BMFTR fördert Materialinnovationen zur Lösung drängender gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen. Die Förderung ist darauf ausgerichtet, werkstoffbasierte Innovationen für die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte in Deutschland beziehungsweise für die in Deutschland wichtigen Industriezweige sowie zentralen gesellschaftlichen Bereiche zu schaffen.

Gefördert werden risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche FuE-Arbeiten im Rahmen von Verbundprojekten, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, das langfristige Ziel einer nachhaltigen, kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wirtschaft zu erreichen, insbesondere mit einem Technologiereifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich 3 bis 6, mit dem Anspruch, den Reifegrad des betrachteten Materials beziehungsweise Materialsystems im Projektverlauf um mindestens eine TRL-Stufe zu erhöhen. Förderfähig sind Forschungsarbeiten zu den nachfolgenden FuE-Schwerpunkten A, B und C, wobei mindestens ein Unterpunkt aus Schwerpunkt A verpflichtend berücksichtigt werden muss.

A: Nachhaltige Entwicklung und Lebenszyklusoptimierung von Materialien

Innovative Materialien sollen gezielt für eine gesteigerte Nachhaltigkeit, reduzierte Treibhausgasemissionen und negative Umweltauswirkungen sowie eine verbesserte Ressourcenschonung erforscht und entwickelt werden. Schwerpunkte sind:

  1. Steigerung der Rezyklierbarkeit (zum Beispiel trennbare Materialsysteme, reversible Verbundwerkstoffe oder Reduktion der Materialkomplexität)

  2. Optimierung der Lebensdauer (zum Beispiel biologisch abbaubare Materialien oder Vermeidung unnötiger Überbeständigkeit)

  3. Optimierung des Materialverbrauchs (zum Beispiel Leichtbaumaterialien mit gleichzeitiger Funktionserfüllung)

B: Verbesserung der Materialperformance, Nutzungsdauer oder Wiederverwendbarkeit

Mit der Materialinnovation soll eine nachhaltige Nutzung ermöglicht werden. Dazu kann eine verlängerte Nutzungsdauer, höhere Widerstandsfähigkeit und bessere Instandhaltbarkeit beispielsweise beitragen. Zudem kann auch die Eignung für Second-Life-Anwendungen und Alterungsmechanismen mitgedacht werden. Schwerpunkte sind:

  1. Erforschung/Entwicklung innovativer Oberflächen- und Schutzschichten (zum Beispiel Korrosionsschutz, Abriebfestigkeit, UV- oder Witterungsbeständigkeit)

  2. Erforschung/Entwicklung modularer Materialsysteme zur Reparierbarkeit und Demontagefähigkeit („Design for Disassembly“)

  3. Herstellung hochbeständiger Materialien mit erhöhter chemischer, thermischer oder mechanischer Stabilität

C: Integration von Materialfunktionen zur Steigerung der Nachhaltigkeit

Durch die Kombination mehrerer Funktionen bei der Erforschung/Entwicklung von innovativen Materialien sollen nachhaltige Verbesserungen erreicht werden, zum Beispiel durch Materialeinsparung, Funktionsintegration oder adaptive Eigenschaften. Schwerpunkte sind:

  1. Erforschung/Entwicklung hybrider Materialsysteme mit kombinierten strukturellen und funktionalen Eigenschaften

  2. Einsatz intelligenter Materialien mit adaptiven oder stimuli-responsiven Eigenschaften (zum Beispiel temperatur- oder feuchtigkeitsreaktive Materialien)

  3. Erforschung/Entwicklung sensorisch aktiver Materialien zur Selbstüberwachung oder Interaktion mit der Umgebung

  4. Anwendung multifunktionaler Beschichtungen zur Kombination verschiedener Effekte (zum Beispiel Antifouling oder Selbstreinigung)

Die Bewertung der Nachhaltigkeit der Materialinnovation entlang des gesamten Materiallebenszyklus ist essentieller Bestandteil des FuE-Vorhabens.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 23. Februar 2026

23.02.26

 

 

März 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
Körber-Stiftung
Ausschreibung Deutscher Studienpreis 2026

Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aller Fachrichtungen, die im Jahr 2025 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Unseren Alumni stehen zudem vielfältige Förderangebote offen – vom Mentoring für die Wissenschaftskarriere über einen Konferenzmittel-Fonds bis zur Teilnahme am Max-Planck-Programm für Startup-Gründungen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2026.

01.03.26
Bertha-Benz
Ausschreibung des Bertha-Benz-Preises 2026 für Ingenieurwissenschaftlerinnen

Als Preisträgerinnen für den Bertha-Benz-Preis können Ingenieurwissenschaftlerinnen, die mit den Ergebnissen ihrer Dissertation einen gesellschaftlichen Mehrwert geschaffen haben, von ihren wissenschaftlichen Institutionen vorgeschlagen werden. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und würdigt – in Anlehnung an Bertha Benz – Pioniergeist, Mut und visionären Charakter.

Die Promotion zur Dr.-Ing. liegt zum Stichtag der Nominierung nicht länger als ein Jahr zurück; es gilt das Datum der Promotionsurkunde. Die Dissertation ist entweder mit dem Prädikat „magna cum laude“ oder „summa cum laude“ bewertet.

Vorschlagsberechtigt sind die Leitungsgremien von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und selbstständigen Forschungsinstituten, an denen die Nominierte promoviert wurde oder aktuell tätig ist. Pro Institution können jeweils maximal drei Vorschläge eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen unter: https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/de/foerdern/bertha-benz-preis2/der-preis.html

Für Rückfragen: info@daimler-benz-stiftung.de

 

Fristen:

  • Online: 01.03.2026
 
01.03.26
BMWE
8. Energieforschungsprogramm - Modernisierung im Bestand (MiB)

Das BMWE fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die neue Lösungen für eine klimafreundliche und effiziente Sanierung des Gebäudebestands entwickeln. Das Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien sowie die Energieeffizienz im Gebäudebestand signifikant zu steigern und so die Modernisierung der Wärmeversorgung maßgeblich zu unterstützen. Es werden Lösungen gesucht, die einen Beitrag zur Erhöhung der Modernisierungsquote leisten und möglichst breit skalierbar sind. Die Gebäudetypen Mehrfamilienhäuser sowie Ein- und Zweifamilienhäuser sollten in besonderem Maße adressiert werden.

Gefördert werden angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die neue Lösungen für eine klimafreundliche Modernisierung von bestehenden Gebäuden entwickeln und erproben. Ziel ist es, den technologischen Reifegrad innovativer Ansätze zu erhöhen und einen breiten Praxistransfer in der Sanierungspraxis zu ermöglichen. Unterstützt werden Projekte mit Technologiereifegraden von TRL 5 bis 8, bei Mikroprojekten auch bis TRL 9.

Der Förderaufruf adressiert den gesamten Prozess einer Gebäudemodernisierung. Es werden sowohl stark fokussierte Ansätze mit einem der im Folgenden beschriebenen Themenfelder gefördert als auch Ansätze, die mehrere Themenfelder miteinander kombinieren:

  • Entwicklung von Bau- und Dämmstoffen

  • Modernisierungskonzepte und -tools

  • Integration erneuerbarer Energien in die Wärme-/Kälteversorgung

  • Praxistransfer und Hemmnisabbau

  • Demonstrationsprojekte

Das Verfahren ist zweistufig. Ergänzend hierzu findet das einstufige Förderverfahren für Mikroprojekte Anwendung. Projektskizzen und Anträge für Mikroprojekte sind vorzulegen bis zum 1. März 2026.

01.03.26
DFG
Ausschreibung für den Auf- und Ausbau von Datenkooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit dieser Ausschreibung Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, um mit Unternehmensdaten grundlegende Forschungsfragen in den Bereichen Gesundheit und Mobilität zu bearbeiten. Ziel ist es, Wissenschaftler:innen den Zugang zu praxisnahen Daten zu ermöglichen und gleichzeitig Innovationspotenzial für die Wirtschaft zu erschließen. Die Vorhaben müssen sich im vorwettbewerblichen Bereich bewegen.

Das Förderprogramm verläuft in zwei Phasen: Zunächst dient die einjährige Explore-Phase (Antragsfrist: 11. März 2026) der Vorbereitung, wie der Entwicklung eines Kooperationsvertrags und eines Data-Governance-Frameworks.

Anschließend folgt die zweijährige Exploit-Phase für die eigentliche Forschung. Die Förderung erfolgt ausschließlich für den akademischen Partner; Investitionsmittel sind ausgeschlossen.

Die Antragstellung erfolgt verpflichtend über das elan-Portal der DFG. Handelt es sich um ihren ersten Antrag über dieses Portal, so müssen sie sich bis zum 04. März registrieren. Für eine digitale Informationsveranstaltung am 14. Januar 2026 ist eine Anmeldung bis zum 5. Januar per E-Mail erforderlich.

04.03.26
DFG
Ausschreibung : Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus

Die DFG ( Deutsche Forschungsgemeinschaft) hat im Rahmen des BMFTR-Programms „1000-Köpfe-plus“ die Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ ausgeschrieben, die sich an Sonderforschungsbereiche (SFB und SFB/Transregio) sowie Exzellenzcluster (EXC) richtet. Ziel der Initiative ist es, herausragende und erfahrene Wissenschaftler*innen, die derzeit im Ausland tätig sind, für eine Tätigkeit im deutschen Wissenschaftssystem zu gewinnen und dadurch neue wissenschaftliche Perspektiven und internationale Expertise in bestehende Forschungsverbünde einzubringen.

Die Förderdauer ist hierbei auf fünf Jahre begrenzt. Hierbei gibt es 2 verschieden Fördermodule, Professur und Mercator Fellow Global. Das Professur Modul ermöglicht es Verbünden exzellente Wissenschaftler aus dem Ausland in die Hochschule zu berufen, während das Modul Mercator Fellow Global sich an erfahrene Wissenschaftler richtet, welche im Ausland bleiben aber in die Arbeit des DFGs eingebunden sind.

Die Anträge müssen bis spätestens 06.03.2026 über das elan-Portal des DFGs eingereicht werden. Personen welche noch nicht im elan-Portal angemeldet sind, sollten dies eine Wochevor Ende der Frist tun.

06.03.26
DFG
Ausschreibung : Priority Programme “A contribution to the realization of the energy transition: Optimization of thermochemical energy conversion processes for the flexible utilization of hydrogen-based renewable fuels using additive manufacturing” (SPP 2419)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt zur Einreichung von Anträgen für die zweite Förderperiode des Schwerpunktprogramms „Ein Beitrag zur Realisierung der Energiewende: Optimierung thermochemischer Energieumwandlungsprozesse zur flexiblen Nutzung wasserstoffbasierter erneuerbarer Brennstoffe mittels additiver Fertigung“ (SPP 2419) ein. Das Programm wurde vom Senat der DFG eingerichtet und ist auf insgesamt sechs Jahre angelegt. Die zweite dreijährige Förderphase richtet sich sowohl an Antragstellende, die ihre bestehenden Projekte verlängern möchten, als auch an neue Vorhaben.

Ziel des Schwerpunktprogramms ist es, die Grundlagen für eine effiziente und flexible Nutzung wasserstoffhaltiger Brennstoffe wie Wasserstoff und Ammoniak in thermochemischen Hochtemperaturprozessen zu schaffen. Diese kohlenstofffreien Energieträger gelten als zentrale Bausteine der Energiewende, da sie ohne Treibhausgasemissionen eingesetzt, mit hoher Effizienz aus erneuerbarem Strom hergestellt und flexibel verwendet werden können. Besonders relevant ist auch die Beimischung von Wasserstoff zu Erdgas, um einen schrittweisen Übergang zu einer CO₂-freien Energieversorgung zu ermöglichen.

Anträge sind bis zum 31. März 2026 über das elektronische Antragssystem elan einzureichen; eine Registrierung ist bis spätestens 24. März 2026 erforderlich. Das Begutachtungskolloquium findet voraussichtlich Mitte Juni 2026 in Aachen statt.

 

Fristen:

  • Antrag: 31.03.2026
  • Anmeldung elan-Portal: 24.03.2026
24.03.26
BMWE
4. Ausschreibung Deutschland - Chile

Das BMWE fördert im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gemeinsame deutsch-chilenische Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen aus allen Technologie- und Anwendungsbereichen.

Gefördert werden können FuE-Projekte, in denen neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren mit großem Marktpotenzial entwickelt und im Anschluss an das Projekt in vermarktungsfähige Produkte überführt werden. Das Programm ist themenoffen.

Das Verfahren ist einstufig. Anträge können eingereicht werden bis zum 31. März 2026.

31.03.26

 

 

April 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMFTR
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)

Gefördert werden risikoreiche vorwettbewerbliche FuEuI-Vorhaben mit technologischem Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich drei bis sechs. Ziel ist die Steigerung des technologischen Reifegrads um mindestens eine TRL-Stufe. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe des betrachteten Materials. Die FuEuI-Vorhaben sollen materialwissenschaftliche Fragestellungen mit hohem Anwendungspotenzial bearbeiten, die die Positionierung der beteiligten KMU am Markt unterstützen. Es wird von den Zuwendungsempfängern erwartet, dass im Zuge der Verwertung der Projektergebnisse praxisnahe Lösungen gefunden beziehungsweise Wege für eine Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse in die Praxis aufgezeigt werden. Entscheidend für die Zielvorstellung des jeweiligen Projekts ist eine für die erfolgreiche Markterschließung geeignete und entsprechend dokumentierte Vorgehensweise. Im Rahmen der vorzulegenden Verwertungspläne sollen die Antragsteller ihre Konzepte für die Markterschließung darlegen. Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Werkstoffinnovationen, die folgende Themen des Fachprogramms Mat2Twin möglichst gut adressieren:a)

  • Digitale Abbildung von Material- und Produkteigenschaften über den gesamten Lebenszyklus unter Nutzung digitaler Werkzeuge wie Simulation, Big Data und KIb)

  • Neue oder stark verbesserte funktionale Eigenschaften durch Innovationen bei werkstoffspezifischen (Vor-)Produkten und Prozessenc)

  • Ökonomische Nachhaltigkeit – Neue Materialien stärken technologische Souveränitätd)

  • Ökologische Nachhaltigkeit – Materialkreisläufe etablierene)

  • Bioinspiriert und smart – Materialien der Zukunftf)

  • Vital und sicher – Materialien für Gesundheit und Lebensqualität

Ansätze zur Digitalisierung von Werkstoffinnovationen sollen in allen Projektvorschlägen enthalten sein (siehe Buchstabe a der Aufzählung und dazu auch Nummer 4 „Besondere Zuwendungsvoraussetzungen“). Darüber hinaus soll mindestens ein weiteres Thema (siehe Buchstabe b bis f der Aufzählung) adressiert werden.

Gesamtziel der Vorhaben ist die Entwicklung neuer Materialien beziehungsweise von Materialien mit erheblich verbesserten Eigenschaften, welche beispielsweise durch Funktionalisierung beziehungsweise Strukturierung erreicht werden können. Es können alle Prozesse zur Herstellung beziehungsweise Synthese, der Ver- und Bearbeitung von Materialien mit erheblich verbesserten Eigenschaften und hohem Anwendungsbezug mitbetrachtet werden. Die Materialentwicklungen müssen jedoch stets im Fokus stehen. Die sich anschließende Produktentwicklung soll perspektivisch aufgezeigt werden, ohne jedoch Teil der Förderung zu sein. Es werden nur Vorhaben gefördert, die über eine ausreichende Innovationshöhe verfügen beziehungsweise die den Stand der Technik signifikant übertreffen.

Ausgeschlossen von der Förderung sind Themen aus den Bereichen Nahrungs-, Futter- und Genussmittel sowie Kosmetika, Batterietechnologie und rein softwaretechnische Lösungen.

In der ersten Verfahrensstufe können zu zwei jährlichen Stichtagen (15. April und 15. Oktober) Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

 

 

Fristen:

  • Projektskizze: 15.10.2026
  • Projektskizze: 15.04.2026
15.04.26
Stiftung Familie Klee
Biomedizinische Technik: Innovationspreis

Die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT im VDE) schreibt in Gemeinschaft mit der Stiftung Familie Klee alle 2 Jahre den Innovationspreis der "Stiftung Familie Klee" aus für Arbeiten, bei denen der Transfer von der Forschung in der biomedizinischen Technik in eine medizintechnische Innovation erfolgreich gelungen ist.
Preisgeld: 10.000 Euro 

30.04.26

Juni 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig

Das BMWK fördert  anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen Technologien und Systemen mit hohem Skalierungs- und Transferpotential und einer branchenübergreifenden Wirkung. Im Fokus dieser Förderrichtlinie steht die Förderung vorwettbewerblicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Ent- wicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:

– Digitalisierung,
– Nachhaltigkeit und 
– Systemfähigkeit.

Alle im Förderprogramm „DNS der zukünftigen Mobilität“ umgesetzten Maßnahmen müssen inhaltlich diese drei Leitthemen adressieren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen. Für die Kerninnovation jedes Vorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrads um mindestens eine Stufe anzustreben.

Flankierend umfasst die Förderung auch die Finanzierung von Durchführbarkeitsstudien zur Untersuchung der technischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Machbarkeit avisierter Forschungsfragen zu den drei genannten Leitthemen.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis jeweils 31. März und 30. September eines jeden Jahres.

29.06.27
BMWK
BMWK: Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft

Das BMWK fördert im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms die Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft. Förderfähig sind sowohl Einzelprojekte als auch Verbundprojekte aus Unternehmen und Hochschulen beziehungsweise Forschungseinrichtungen. Zur Beschleunigung des Technologietransfers sind Innovationen mit eindeutigem Bezug zum maritimen Umweltschutz über Forschungs- und Entwicklungs-Projekte hinaus bis zum Technologiereifegrad 9 förderfähig, vorrangig in Form von Umweltschutzbeihilfen gemäß den Artikeln 36, 41 sowie 49 AGVO. Studien zur Ökobilanzierung, wissenschaftliche Querauswertung und Analyse sind grundsätzlich im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig. Auch sind Veranstaltungen, insbesondere im Hinblick auf den Wissenstransfer, im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig.

30.06.27
BMWK
BMWK: 8. Energieforschungsprogramm

Das BMWK fördert Förderbekanntmachung im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms (EFP) angewandte Energieforschung. Die konkreten Förderziele des Förderprogramms sind in fünf Missionen des 8. EFP gegliedert: 

  • Mission Energiesystem 2045: „Wir treiben mit Innovationen den Wandel zu einem klimaneutralen, effizienten und resilienten Energiesystem voran.“ 
  • Mission Wärmewende 2045: „Wir beschleunigen den Wandel zur klimaneutralen und effizienten Wärme- und Kälteversorgung.“ 
  • Mission Stromwende 2045: „Wir schaffen mit Innovationen eine sichere, klimaneutrale und bezahlbare Stromversorgung aus erneuerbaren Energien.“ 
  • Mission Wasserstoff 2030: „Wir ebnen den Weg zur nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft durch neue Technologielösungen und Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ 
  • Mission Transfer: „Wir stärken die Rolle der Energieforschung als Impulsgeber des Fortschritts in Wirtschaft und Gesellschaft – durch Transparenz, Partizipation und Praxisorientierung.“ 

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den Link zur Bekanntmachung.

30.06.27
BMWK
BMWK: Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit

Das BMWK fördert die Entwicklung innovativer Echtzeittechnologien zur Steigerung der zivilen maritimen Sicherheit in den Bereichen Safety sowie Security.

Durch die Förderung wird ein breites Anwendungsfeld im maritimen Bereich berührt. Zu den bedeutendsten Anwendungen gehören unter anderem:

  • Schutz maritimer Infrastrukturen und der dort beschäftigten Menschen

  • Überwachung maritimer Gebiete zur Prävention illegaler Aktivitäten

  • Schutz und Sicherung der globalen Versorgungskette

  • Sicherheit der maritimen Transportsysteme sowie der Seefahrer und Passagiere

  • Mariner Umweltschutz durch Beobachtung und Vermeidung von Unfällen

Gefördert werden Projekte mit zentralem Bezug zu Echtzeittechnologien für die maritime Sicherheit. Nachfolgend sind Schwerpunkte in den adressierten Forschungsfeldern exemplarisch aufgeführt:

  • Beobachtung von Seegebieten und der dortigen Infrastruktur

  • Multisensorielle Datenfusion und integrierte Lagebilderstellung

  • Dienstbasierte Assistenzsysteme und integrierte Verkehrs- und Transportleitung

  • Online-Zustandsüberwachung bei Schiffen und maritimen Strukturen zur Fernwartung und Intervention

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend vorgelegt werden.

 

Fristen:

  • Projektskizzen: 30.06.2027
30.06.27

September 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Förderung von Unternehmerinnen in der Vorgründungsphase (EXIST-Women) im Rahmen des Förderprogramms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

Mit EXIST-Women sollen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gründungsinteressierte und gründungsaffine Frauen in der Phase vor der Unternehmensgründung, insbesondere bei der Entwicklung ihrer Unternehmerinnen­persönlichkeit und der Weiterentwicklung ihrer Gründungsidee, unterstützt werden. Angesprochen werden sowohl Frauen, die bereits ein konkretes Gründungsthema verfolgen, als auch solche, die eine geeignete Gründungsidee erst im Rahmen der Förderung identifizieren möchten. Die Förderung erfolgt themen- und technologieoffen. EXIST-Women soll dazu beitragen, Frauen zu ermutigen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen und den Anteil von Frauen als Geschäftsführerinnen und Gesellschafterinnen von innovativen Unternehmensgründungen zu erhöhen.

EXIST-Women hat folgende operative Ziele:

  • Die Anzahl von wissensbasierten und forschungsbasierten Gründungsprojekten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Beteiligung von Frauen, insbesondere bei EXIST-Gründungsstipendium und EXIST-Forschungstransfer sowie allgemein, soll gesteigert werden (Beitrag zu SDG 9.1a [Innovation, Erhöhung der privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 % des BIP]).
  • Absolventinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Studentinnen und Frauen mit Berufsausbildung sollen für die unternehmerische Selbstständigkeit und die Gründung eines eigenen Unternehmens gewonnen und qualifiziert werden (Beitrag zu SDG 4 [hochwertige Bildung], SDG 5 und 10 [Geschlechtergleichheit, weniger Ungleichheit]).
  • Es sollen Beiträge zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geleistet werden.
30.09.27

Dezember 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Bundesförderung kommunaler Klimaschutz

Das BMWK fördert strategische und investive Maßnahmen, um die Anreize zur Erschließung von Treibhausgasminderungspotenzialen im kommunalen Umfeld zu verstärken, die Minderung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen und messbare Treibhausgaseinsparungen mit Blick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität zu realisieren.

Gegenstand der Förderung sind:

Strategische Klimaschutzmaßnahmen
- Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Bereich Klimaschutz
- Einführung von Energiesparmodellen
- Betrieb kommunaler Netzwerke
- Erstellung von Machbarkeitsstudien
- Einrichtung einer Klimaschutzkoordination
- Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Einsatz eines Klimaschutzmanagements
- Fokuskonzepte und Umsetzungsmanagement

Investive Klimaschutzmaßnahmen
- Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung
- Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abfallwirtschaft
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abwasserbewirtschaftung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Trinkwasserversorgung
- Sanierung von Beckenwasserpumpen

Das Verfahren ist einstufig. Projektanträge können ganzjährig vorgelegt werden, spätestens bis zum 31. Dezember 2027.

31.12.27

Dezember 2029

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
EXIST-Forschungstransfer

Mit dem Programm EXIST-Forschungstransfer unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) die Umsetzung herausragender, forschungsbasierter Gründungsvorhaben. Ziel ist es, Forschungsergebnisse mit hohem Innovations- und Marktpotenzial gezielt in unternehmerische Aktivitäten zu überführen. Gefördert werden sowohl die Vorbereitung der Ausgründung (Phase I) als auch die Weiterentwicklung und Markteinführung des Start-ups (Phase II).

In Phase I werden Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für die Dauer von bis zu 18 Monaten – in begründeten Ausnahmefällen bis zu 36 Monaten – bei der Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu marktfähigen Produkten, der Erstellung von Prototypen sowie der Ausarbeitung eines Businessplans unterstützt. Gefördert werden bis zu vier Personalstellen sowie Sachausgaben in Höhe von maximal 250.000 Euro. Der Zuschuss beträgt in der Regel bis zu 100 Prozent.

Die Phase II richtet sich an Gründungsteams, die bereits erfolgreich eine EXIST-Forschungstransfer Phase I abgeschlossen haben. In dieser Phase liegt der Fokus auf der Unternehmensentwicklung, dem Markteintritt sowie der Vorbereitung auf eine externe Anschlussfinanzierung. Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss in Höhe von maximal 180.000 Euro, wobei ein Eigenanteil im Verhältnis 1:3 zu erbringen ist.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2029. Projektskizzen für Phase I können fortlaufend eingereicht werden, die Begutachtungen finden jeweils zum 31. März, 31. August und 30. November statt. Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ) in Abstimmung mit der jeweiligen Hochschule. Eine Förderung in Phase II kann im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Phase I beantragt werden.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Hinweise zur Antragstellung finden Sie unter www.exist.de.

31.12.29

Dauerausschreibungen

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
VW Stiftung
Nachhaltigkeitsmittel für Laborzertifizierungen

Die Initiative zielt darauf ab, Forschungslabore nachhaltiger zu gestalten und deren Ressourceneffizienz zu verbessern. Das Programm ermöglicht:

  • Zusätzliche Finanzierung von 3.000 EUR pro Labor

  • Zertifizierung durch anerkannte Programme wie LEAF oder MyGreenLab

  • Integration von nachhaltigen Praktiken in den Laboralltag

WICHTIGE HINWEISE:

  • Beantragung nur im Rahmen der regulären Projektantragstellung möglich

  • Keine nachträgliche oder rückwirkende Beantragung möglich

  • Antragstellung erfolgt direkt über das Antragsportal

 
MWIDE
Land NRW: Mittelstand Innovativ & Digital

Mittelstand Innovativ & Digital (MID) ist ein Förderprogramm des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE). Mit dem branchenoffenen Programm werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in NRW dabei unterstützt, Innovationspotenziale zu entdecken und auszubauen sowie neue digitale Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren umzusetzen.

Die meisten KMU verfügen jedoch nicht über ausreichend personelle und technologische Ressourcen, um Innovationsprozesse alleine zu stemmen. An diesem Punkt kommen Sie als Professor/in und Wissenschaftler/in ins Spiel: Führen Sie Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen für KMU durch und nutzen Sie hierfür die drei Varianten der MID-Gutscheine.

Als Wissenschaftler/in können Sie somit konkrete Fragen aus dem unternehmerischen Alltag bearbeiten, Kontakte zu regionalen Betrieben knüpfen und gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen die Innovationskraft Nordrhein-Westfalens stärken.

 
FOSTA
Stahlanwendung: Forschungsförderung der FOSTA

Die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V (FOSTA) unterstützt Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Anwendungsforschung für den Werkstoff Stahl und seiner unterschiedlichen Produktformen.

Schwerpunkte:

  • Werkstoffverhalten
  • Be- und Verarbeitung
  • Verkehrstechnik
  • Bauwesen
  • Umwelttechnik

Forschungsanträge sind zu folgenden Terminen vorzulegen:

jeweils zum 1. April und 1. Oktober

 
DAAD
DAAD Stipendienprogramm "EFR-Zukunftsstipendien - Grüner Wasserstoff"

Das Programm dient der Förderung des fachbezogenen wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland und im EFR. Es richtet sich an deutsche und internationale Masterstudierende, PhD und Postdocs für Studium, Forschung und Praktikum in Deutschland und weltweit.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Programm nicht nur für Natur- und Ingenieurwissenschaften ausgerichtet ist, sondern auch für Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften, da sozioökonomische, ethische, rechtliche und ökologische Fragen in Bezug zu Wasserstoff ebenfalls behandelt werden sollen.

Gefördert werden:

  • Masterstudierende:
    Studienaufenthalt ab 3 Monate
    Masterarbeit bis 6 Monate
    Praktikum 2-3 Monate
  • Promovierende:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat
    Praktikum 2-3 Monate
  • Postdocs:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat

Darüber hinaus wird in diesem Programm der Aufbau von internationalen fachlichen Netzwerken und die Integration der Geförderten unterstützt – u.a. durch begleitende Veranstaltungen und Alumnimaßnahmen. Dazu zählen insbesondere vier Arbeitsgruppen zu Schwerpunktthemen des Agendaprozesses (Produktion, Transport und Infrastruktur, Marktstimulierung, Querschnittsthemen).

Bewerbungen von PhD und Postdocs können jederzeit eingereicht werden. Für Masterstudierende gibt es jeweils eine Bewerbungsfrist im Frühlung und eine im Herbst.

 
BMWK
BMWK: EXIST-Gründungsstipendium

Das EXIST-Gründungsstipendium unterstützt gründungsinteressierte Studierende, AbsolventInnen sowie WissenschaftlerInnen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von 12 Monaten ein EXIST-Gründungsstipendium zu attraktiven Konditionen, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich mit Unterstützung ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten.

Wichtigste Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. Auch Dienstleistungen werden unter diesen Voraussetzungen gefördert.

Projektanträge können jederzeit gestellt werden.

 
DFG
Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren

Mit dem Programm soll das wissenschaftliche Publizieren im Rahmen des digitalen Wandels unterstützt und wissenschaftsadäquat ausgestaltet werden. In drei Förderschwerpunkten „Strukturbildung für die Open-Access-Transformation“, „Open-Access-Infrastrukturen“ und „Digitales Publizieren“ werden die Open-Access-Transformation durch den Auf- und Ausbau geeigneter Publikationsinfrastrukturen unterstützt und die (Weiter-)Entwicklung struktureller Rahmenbedingungen des Publikationswesens gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Angehörige von wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen ( wie Bibliotheken, Archive, Museen, u. ä.), sofern diese Einrichtungen gemeinnützig sind.

Anträge im neu akzentuierten Programm können ab sofort jederzeit eingereicht werden. 

Eine Förderung kann zunächst für bis zu drei Jahre bewilligt werden.

 
AvHS
Henriette Herz-Scouting-Programm

Sie haben sich in Ihrer Disziplin bereits seit langem einen Namen gemacht? Oder Sie stehen am Anfang einer aussichtsreichen Leitungskarriere? Sie sind zudem international gut vernetzt und haben selbst schon Nachwuchswissenschaftler*innen betreut?  Dann ist das Henriette Herz-Scouting Programm genau das richtige für Sie.

In zwei Programmlinien können sich sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben, als auch bereits etablierte und erfahrene Forschende bewerben. Besonders begrüßen wir auch Anträge von Personen, die bisher noch keine Verbindungen zur Humboldt-Stiftung haben.

Unterlagen können jederzeit eingereicht werden.  Das Auswahlgremium tagt zweimal im Jahr, einmal Ende Mai und einmal Ende November.

Als ausgewählter Scout haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren.

 
DBU
Projektförderung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative, modellhafte und  lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Gegenstand der Förderung sind Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundlicher Verfahren und Produkte, der Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen oder privaten Stellen, sowie Vorhaben zur Vermittlung von Wissen über die Umwelt. 

Da der Fokus der Förderung insbesondere auf kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) liegt, ist es erwünscht, dass Antragsstellende einer Hochschule Kooperationsprojekte anstreben. In begrenztem Umfang werden auch internationale Projekte gefördert.

Die Antragsstellung erfolgt zweistufig. Zunächst ist eine Kurzbeschreibung des Projektes einzureichen. Nach positiver Begutachtung läd die DBU zur konkreten Antragsstellung ein. Projektanträge können laufend eingereicht werden.

 
Daimler und Benz Stiftung
Tagungsformat

Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.

 
BMWK

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.

 
DFG

Colombian-German Collaboration in Research

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) have announced the continuation of their joint funding opportunity for bilateral research projects in all fields of research under a Standing Open Procedure (SOP). Proposals can be submitted at any time to both the DFG and the UdeA. Projects under this Procedure can be funded for up to three years.

Proposals will be reviewed by both the UdeA and the DFG. Funding is only possible if both assessments are positive; funding of only one part of a project is not possible. Proposals to the DFG can be submitted via elan, the DFG’s electronic proposal processing system. If you are using elan for the first time, please note that a registration is required to use the system and that the registration process can take several working days.

 
DFG

Weave Lead Agency - Einzelförderung Sachbeihilfe D-A-CH DACH

Zwischen der DFG und ihren Partnerorganisationen FWF (Fonds für wissenschaftliche Forschung, Österreich) sowie SNF (Schweizerischer Nationalfonds, Schweiz) gibt es Vereinbarungen über eine gegenseitige Öffnung der jeweiligen Förderverfahren (Lead Agency-Verfahren), um die Durchführung grenzüberschreitender Forschungsprojekte zu erleichtern. Im Rahmen der Einzelförderung (Sachbeihilfe) ist dies ab dem 1. Januar 2021 das Weave Lead Agency-Verfahren und in den koordinierten Programmen weiterhin das D-A-CH Lead Agency-Verfahren.

Informationen zum Weave Lead Agency-Verfahren entnehmen Sie bitte der entsprechende DFG-Webseite (siehe unten weitere Informationen).

Die folgenden Ausführungen betreffen nur das D-A-CH Lead Agency-Verfahren in den koordinierten Programmen der DFG. In der Programmstruktur des FWF kann das D-A-CH Lead Agency-Verfahren zudem Anwendung bei Spezialforschungsbereichen finden. Hierzu kontaktieren Sie bitte den FWF.
Aufseiten der DFG wird das Teilprojekt mit Beteiligung aus Deutschland als Sachbeihilfe eingereicht. Bitte beachten Sie, dass die Maximallaufzeit bei Anträgen mit Beteiligung aus Deutschland von der regulären Laufzeit von Spezialforschungsbereichen von 48 Monaten abweichend 36 Monate beträgt. Im Bewilligungsfall kann ein Fortsetzungsantrag für die verbleibenden 12 Monate bei der DFG gestellt werden. Hierbei sollte eine Bearbeitungszeit von 6-9 Monaten berücksichtigt werden.

 

Fristen:

  • Einreichung jederzeit möglich:
 
RICH 
EUROPE
Datenbank zu Zugangsmöglichkeiten zu Forschungsinfrastruktur

RICH Europe bietet eine Datenbank an, die alle laufenden Horizon Europe- und Horizon 2020-Projekte aus der Förderlinie „Integrating Activities“ beinhaltet, ebenso wie ausgewählte European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI)- und e-Infrastrukturprojekte. Filtermöglichkeiten erlauben u.a. eine Sortierung nach Forschungsbereichen oder der Art des Zugangs (transnational oder virtuell). Die Datenbank kombiniert Forschungsinfrastrukturen mit kontinuierlichem Zugang und mit Ausschreibungen, die Fristen beinhalten.

 
EU
Informationen zur Bildung von Konsortien - wie werde / finde ich Partner?

Die Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien (DIT) informiert über verschiedene Hilfsangebote und Veranstaltungen zur Frage:
Wie komme ich in ein erfolgversprechendes Konsortium?

Zielgruppe: insbesondere Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, die sich gerne im Rahmen eines Antrags an den Ausschreibungen in Horizont Europa beteiligen möchten

Angebote in der Übersicht:

  • Teilnahme an thematischen Brokerage Events

  • Übersicht von Kooperationsprofilen potenzieller Teilnehmender für die aktuellen Ausschreibungen

  • Erfolgsgeschichten Jahrbücher: Porträts von EU-Projekten

  • Die nationale Plattform (“VernetzBar”) für die interdisziplinäre Vernetzung von Forschenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwissenschaften und Mathematik

  • Das Tool zur Partnersuche des Enterprise Europe Networks

  • Das Funding & Tenders Portal der EU-Kommission

  • Die Plattform “Horizon Dashboard”, die der Öffentlichkeit Zugang zu Statistiken und Daten über Forschung und Innovation in der EU bietet

  • Teilnahme an vor-Ort-Veranstaltungen

Details zu den einzelenen Punkten finden Sie auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle DIT.

 
BMBF
Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.