Ausschreibungen und Preise

In diesem Bereich verweisen wir auf aktuelle Ausschreibungen und Preise. Alle hier aufgeführten Informationen beruhen hauptsächlich auf dem Forschungsinformationsdienst (FIT) der Universität Kassel. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.

Tipp: Forschungsinformationsdienst (FIT)

Als UDE-Angehörige*r können Sie den Forschungsinformationsdienst (FIT) kostenfrei abonnieren. FIT bietet Ihnen gezielte Informationen zur Forschungsförderung in Form eines regelmäßigen Newsletters und als Datenbank zur Online-Recherche.

Zusätzlich finden Sie weiterführende Links zur Forschungsförderung auch auf der Seite des Science Support Centers (SSC) unter: https://www.uni-due.de/ssc/fofoer/

März 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
Körber-Stiftung
Ausschreibung Deutscher Studienpreis 2026

Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aller Fachrichtungen, die im Jahr 2025 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Unseren Alumni stehen zudem vielfältige Förderangebote offen – vom Mentoring für die Wissenschaftskarriere über einen Konferenzmittel-Fonds bis zur Teilnahme am Max-Planck-Programm für Startup-Gründungen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2026.

01.03.26
Bertha-Benz
Ausschreibung des Bertha-Benz-Preises 2026 für Ingenieurwissenschaftlerinnen

Als Preisträgerinnen für den Bertha-Benz-Preis können Ingenieurwissenschaftlerinnen, die mit den Ergebnissen ihrer Dissertation einen gesellschaftlichen Mehrwert geschaffen haben, von ihren wissenschaftlichen Institutionen vorgeschlagen werden. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und würdigt – in Anlehnung an Bertha Benz – Pioniergeist, Mut und visionären Charakter.

Die Promotion zur Dr.-Ing. liegt zum Stichtag der Nominierung nicht länger als ein Jahr zurück; es gilt das Datum der Promotionsurkunde. Die Dissertation ist entweder mit dem Prädikat „magna cum laude“ oder „summa cum laude“ bewertet.

Vorschlagsberechtigt sind die Leitungsgremien von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und selbstständigen Forschungsinstituten, an denen die Nominierte promoviert wurde oder aktuell tätig ist. Pro Institution können jeweils maximal drei Vorschläge eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen unter: https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/de/foerdern/bertha-benz-preis2/der-preis.html

Für Rückfragen: info@daimler-benz-stiftung.de

 

Fristen:

  • Online: 01.03.2026
 
01.03.26
BMWE
8. Energieforschungsprogramm - Modernisierung im Bestand (MiB)

Das BMWE fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die neue Lösungen für eine klimafreundliche und effiziente Sanierung des Gebäudebestands entwickeln. Das Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien sowie die Energieeffizienz im Gebäudebestand signifikant zu steigern und so die Modernisierung der Wärmeversorgung maßgeblich zu unterstützen. Es werden Lösungen gesucht, die einen Beitrag zur Erhöhung der Modernisierungsquote leisten und möglichst breit skalierbar sind. Die Gebäudetypen Mehrfamilienhäuser sowie Ein- und Zweifamilienhäuser sollten in besonderem Maße adressiert werden.

Gefördert werden angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die neue Lösungen für eine klimafreundliche Modernisierung von bestehenden Gebäuden entwickeln und erproben. Ziel ist es, den technologischen Reifegrad innovativer Ansätze zu erhöhen und einen breiten Praxistransfer in der Sanierungspraxis zu ermöglichen. Unterstützt werden Projekte mit Technologiereifegraden von TRL 5 bis 8, bei Mikroprojekten auch bis TRL 9.

Der Förderaufruf adressiert den gesamten Prozess einer Gebäudemodernisierung. Es werden sowohl stark fokussierte Ansätze mit einem der im Folgenden beschriebenen Themenfelder gefördert als auch Ansätze, die mehrere Themenfelder miteinander kombinieren:

  • Entwicklung von Bau- und Dämmstoffen

  • Modernisierungskonzepte und -tools

  • Integration erneuerbarer Energien in die Wärme-/Kälteversorgung

  • Praxistransfer und Hemmnisabbau

  • Demonstrationsprojekte

Das Verfahren ist zweistufig. Ergänzend hierzu findet das einstufige Förderverfahren für Mikroprojekte Anwendung. Projektskizzen und Anträge für Mikroprojekte sind vorzulegen bis zum 1. März 2026.

01.03.26
DFG
Ausschreibung für den Auf- und Ausbau von Datenkooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit dieser Ausschreibung Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, um mit Unternehmensdaten grundlegende Forschungsfragen in den Bereichen Gesundheit und Mobilität zu bearbeiten. Ziel ist es, Wissenschaftler:innen den Zugang zu praxisnahen Daten zu ermöglichen und gleichzeitig Innovationspotenzial für die Wirtschaft zu erschließen. Die Vorhaben müssen sich im vorwettbewerblichen Bereich bewegen.

Das Förderprogramm verläuft in zwei Phasen: Zunächst dient die einjährige Explore-Phase (Antragsfrist: 11. März 2026) der Vorbereitung, wie der Entwicklung eines Kooperationsvertrags und eines Data-Governance-Frameworks.

Anschließend folgt die zweijährige Exploit-Phase für die eigentliche Forschung. Die Förderung erfolgt ausschließlich für den akademischen Partner; Investitionsmittel sind ausgeschlossen.

Die Antragstellung erfolgt verpflichtend über das elan-Portal der DFG. Handelt es sich um ihren ersten Antrag über dieses Portal, so müssen sie sich bis zum 04. März registrieren. Für eine digitale Informationsveranstaltung am 14. Januar 2026 ist eine Anmeldung bis zum 5. Januar per E-Mail erforderlich.

04.03.26
DFG
Ausschreibung : Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus

Die DFG ( Deutsche Forschungsgemeinschaft) hat im Rahmen des BMFTR-Programms „1000-Köpfe-plus“ die Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ ausgeschrieben, die sich an Sonderforschungsbereiche (SFB und SFB/Transregio) sowie Exzellenzcluster (EXC) richtet. Ziel der Initiative ist es, herausragende und erfahrene Wissenschaftler*innen, die derzeit im Ausland tätig sind, für eine Tätigkeit im deutschen Wissenschaftssystem zu gewinnen und dadurch neue wissenschaftliche Perspektiven und internationale Expertise in bestehende Forschungsverbünde einzubringen.

Die Förderdauer ist hierbei auf fünf Jahre begrenzt. Hierbei gibt es 2 verschieden Fördermodule, Professur und Mercator Fellow Global. Das Professur Modul ermöglicht es Verbünden exzellente Wissenschaftler aus dem Ausland in die Hochschule zu berufen, während das Modul Mercator Fellow Global sich an erfahrene Wissenschaftler richtet, welche im Ausland bleiben aber in die Arbeit des DFGs eingebunden sind.

Die Anträge müssen bis spätestens 06.03.2026 über das elan-Portal des DFGs eingereicht werden. Personen welche noch nicht im elan-Portal angemeldet sind, sollten dies eine Wochevor Ende der Frist tun.

06.03.26
DFG
Ausschreibung zu koreanisch-deutschen Forschungsprojekten in den Ingenieurwissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die National Research Foundation of Korea (NRF) fördern gemeinsam koreanisch-deutsche Forschungsprojekte in den Ingenieurswissenschaften.  

Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen Forschenden aus Korea und Deutschland, die gemeinsamen Forschungsziele verfolgen und einen koordinierten Arbeitsplan beider Seiten vorlegen. Die Projekte haben eine Laufzeit von drei Jahren, wobei die NRF die koreanischen und die DFG die deutschen Projektanteile finanziert.  

Die Ausschreibung fokussiert sich auf Forschung in den Ingenieurwissenschaften. Antragsberechtigt sind Forschende aus Korea und Deutschland, die die Fördervoraussetzungen ihrer nationalen Organisation erfüllen. Die Antragstellung erfolgt über ein Lead-Agency-Verfahren mit der NRF als leitender Organisation: Der gemeinsame Antrag muss auf Englisch bei der NRF eingereicht werden, während deutsche Antragstellende dieselben Unterlagen bei der DFG einreichen.  

Die Einreichungsfrist ist der 11. März 2026 (12:00 Uhr MEZ bei der DFG bzw. 18:00 Uhr koreanischer Zeit bei der NRF); Anträge, die nur bei einer der beiden Organisationen eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Deutsche Interessierte müssen sich bis zum 04. März 2026 im elan-Portal der DFG registriert haben.  

 

Fristen:

  • Antrag: 11.03.2026
  • Anmeldung elan-Portal: 04.03.2026
11.03.26
BMV
Digitale Testfelder in Häfen (DigiTest): 9. Aufruf

Das BMV fördert Einrichtung digitaler Testfelder in Häfen, die die Erprobung von Innovationen der Logistik 4.0 unter Realbedingungen ermöglichen und mindestens einem der folgenden Erprobungsfelder zuzuordnen sind:

  • Verkehrsmanagement

  • Autonomes und automatisiertes Fahren

  • Digitalisierung in den Lieferketten

  • Administration

Im Rahmen der Richtlinie Digitale Testfelder in Häfen sollen ausschließlich Infrastrukturprojekte gefördert werden.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 12. März 2026

Fristen:

  • Projektskizzen: 12.03.2026
12.03.26
EU
BlueActionBANOS Open Calls

Das europäische Projekt BlueActionBANOS hat Anfang Dezember zwei offene Ausschreibungen gestartet. Gefördert werden die Umsetzung innovativer Lösungen für eine nachhaltige, blaue Wirtschaft sowie strategische Roadmaps zur Transformation von Regionen in der Nordsee und Ostsee.

Die Ausschreibungen von BlueActionBANOS bieten zwei Fördermöglichkeiten. Im Rahmen des "Community-Led Calls" werden Projekte gefördert, die innovative Lösungen für Gemeinschaften in der Nordsee- oder Ostseeregion entwickeln und zu den Zielen der Gewässermission beitragen. Die finanzielle Unterstützung reicht von 200.000 Euro bis 2 Millionen Euro pro Maßnahme.

Im "1st Transition Agendas Open Call" werden dagegen Projekte unterstützt, die strategische Roadmaps zur nachhaltigen, systemischen Veränderungen im Ostsee- und Nordseebecken entwickeln. Diese Mehrjahrespläne sollen Bereiche wie etwa die Dekarbonisierung von Küstengebieten, die Kreislaufwirtschaft im Meeresbereich, den nachhaltigen blauen Tourismus oder die Wiederherstellung der Meeresumwelt adressieren. Zur Förderung wird ein Budget von bis zu 100.000 Euro pro Projekt bereitgestellt.

Die Frist für die Einreichung von Projektideen in beiden Calls ist der 16. März 2026.  Am 10. Dezember 2025 wurde zudem ein Webinar zu den Ausschreibungen veranstaltet, welches aufgezeichnet wurde und auf Youtube verfügbar ist. 

 

Fristen:

  • Projektideen: 16.03.2026
16.03.26
Max Bögl
Max Bögl gemeinnützige Familienstiftung GmbH: Innovationspreis 2026

Mit dem Innovationspreis 2026 zeichnet die Max Bögl gemeinnützige Familienstiftung GmbH – mit Unterstützung der Firmengruppe Max Bögl – zukunftsweisende Ansätze zur Industrialisierung im Bauprozess aus.

Im Fokus stehen Konzepte und Technologien, die neue Wege im Bauwesen eröffnen und insbesondere durch folgende Kriterien überzeugen:

  • Innovationsgrad

  • Praktische Umsetzbarkeit

  • Nachhaltigkeit

  • Wirtschaftlichkeit und Kundennutzen

Die Ausschreibung richtet sich an Akteur:innen, die innovative Lösungen für effizientere, ressourcenschonendere und zukunftsfähige Bauprozesse entwickeln.

Die Preisverleihung findet am 20. März 2026 im Rahmen des Max Bögl Forums in Neumarkt statt.

20.03.26
BMV
Innovative Hafentechnologien: IHATEC II (6. Aufruf)

Das BMV fördert technologische, digitale und soziale Innovationen deutscher Häfen, damit diese ihrer Funktion als Drehscheiben des nationalen und internationalen Warenaustauschs auch zukünftig gerecht werden können. Die Förderung soll einen Beitrag dazu leisten, mit Hilfe innovativer Hafentechnologien den Klima- und Umweltschutz zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Häfen zu stärken. Zudem sollen Logistikketten effizienter und die Vernetzung von Produktion und Logistik optimiert werden.

Das Programm zielt darauf ab, Produktinnovationen und neue Hafentechnologien einzuführen und im Markt zu etablieren, die digitale Infrastruktur zu verbessern, die stärkere Nutzung der IT in den Häfen und den Logistikketten voranzutreiben sowie IT-Systeme und IT-Sicherheit weiterzuentwickeln.

Der vorliegende Aufruf bezieht sich auf die Förderung von anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie Durchführbarkeitsstudien. Der direkte Anwendungs- bzw. Wirkungsbezug im See- oder Binnenhafen muss bei allen Projekten ersichtlich werden.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 23. März 2026.

Fristen:

  • Projektskizzen: 23.03.2026
23.03.26
DFG
Ausschreibung : Priority Programme “A contribution to the realization of the energy transition: Optimization of thermochemical energy conversion processes for the flexible utilization of hydrogen-based renewable fuels using additive manufacturing” (SPP 2419)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt zur Einreichung von Anträgen für die zweite Förderperiode des Schwerpunktprogramms „Ein Beitrag zur Realisierung der Energiewende: Optimierung thermochemischer Energieumwandlungsprozesse zur flexiblen Nutzung wasserstoffbasierter erneuerbarer Brennstoffe mittels additiver Fertigung“ (SPP 2419) ein. Das Programm wurde vom Senat der DFG eingerichtet und ist auf insgesamt sechs Jahre angelegt. Die zweite dreijährige Förderphase richtet sich sowohl an Antragstellende, die ihre bestehenden Projekte verlängern möchten, als auch an neue Vorhaben.

Ziel des Schwerpunktprogramms ist es, die Grundlagen für eine effiziente und flexible Nutzung wasserstoffhaltiger Brennstoffe wie Wasserstoff und Ammoniak in thermochemischen Hochtemperaturprozessen zu schaffen. Diese kohlenstofffreien Energieträger gelten als zentrale Bausteine der Energiewende, da sie ohne Treibhausgasemissionen eingesetzt, mit hoher Effizienz aus erneuerbarem Strom hergestellt und flexibel verwendet werden können. Besonders relevant ist auch die Beimischung von Wasserstoff zu Erdgas, um einen schrittweisen Übergang zu einer CO₂-freien Energieversorgung zu ermöglichen.

Anträge sind bis zum 31. März 2026 über das elektronische Antragssystem elan einzureichen; eine Registrierung ist bis spätestens 24. März 2026 erforderlich. Das Begutachtungskolloquium findet voraussichtlich Mitte Juni 2026 in Aachen statt.

 

Fristen:

  • Antrag: 31.03.2026
  • Anmeldung elan-Portal: 24.03.2026
24.03.26
BMWE
4. Ausschreibung Deutschland - Chile

Das BMWE fördert im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gemeinsame deutsch-chilenische Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen aus allen Technologie- und Anwendungsbereichen.

Gefördert werden können FuE-Projekte, in denen neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren mit großem Marktpotenzial entwickelt und im Anschluss an das Projekt in vermarktungsfähige Produkte überführt werden. Das Programm ist themenoffen.

Das Verfahren ist einstufig. Anträge können eingereicht werden bis zum 31. März 2026.

31.03.26
Wuebben Stiftung
Neuland erschließen: Sandpit-Förderung

Die Sandpits sind dreitägige interdisziplinäre Ideenwerkstätten für 15-20 "Curious Minds", die mutige, gesellschaftlich relevante Projektideen jenseits etablierter Strukturen entwickeln – ideal für außergewöhnliche Themen ohne Mainstream-Förderung.

Fachrichtungen: Offen für alle Disziplinen ab Promotion (Gesellschafts-, Natur-, Technik-, Geisteswissenschaften); 2026-Fokus: „Bürokratie verstehen, gestalten, verändern" mit interdisziplinärem Mix aus Historie, Soziologie, Ökonomie, Jura, Politik, Technologie und Psychologie.

Förderumfang: 50.000 Euro pro Sandpit (flexibel für Veranstaltung, Reisen, Unterkunft, Workshop zur Ergebnisdokumentation); Gesamtvolumen 2026: 500.000 Euro.

Zielgruppe: Wissenschaftler:innen aller Karrierephasen (ab Promotion) an deutschen Universitäten; Antrag als Einzelperson oder max. 3er-Gruppe.

Bewerbungsfrist: 31. März 2026 (Ergebnisse zwei Monate später).

Antrag mit anonymem Themenpapier (max. 2 S.), CVs/Budget und Vorschlägen für Termin/Teilnehmer:innen per E-Mail an sandpit@w-s-w.org

 

Fristen:

31.03.26
JHS
Nachhaltige Zukunft fördern: Der Joachim Herz Preis 2026

Der Joachim Herz Preis zeichnet herausragende Nachwuchswissenschaftler:innen aus, die mit interdisziplinären Ansätzen wegweisende Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen wie den „smarten Umgang mit Wasser“ entwickeln. Schwerpunkt 2026:Wirtschaftswissenschaften mit Fokus auf ökonomische Modelle, Governance, Finanzierungsinstrumente oder Regulierung für Wasserressourcenmanagement, Schwammstädte, PFAS-Behandlung oder Wasser-Start-ups.

Förderumfang: 500.000 Euro projektgebunden (Personal, Sachmittel, Infrastruktur, Reisen; keine Overhead) über drei Jahre plus mehrtägige Preisträger-Konferenz.

Zielgruppe: Promovierte in früher Karrierephase (Einzelpersonen oder Teams) an deutschen Hochschulen/Forschungseinrichtungen; Bewerbungen/Nominierungen möglich.

Bewerbungsfrist: 12. Januar bis 31. März 2026 (Preisverleihung: 3. September 2026).

Auswahl durch Fachjury (Shortlist, Pitch, finale Entscheidung) nach Kriterien wie Pioniercharakter, Interdisziplinarität, Transferpotenzial und Nachhaltigkeit.

 

Fristen:

  • Online: 31.03.2026
31.03.26
JHS
Fossilfreie Zukunft gestalten: Der innovate! fund der Joachim Herz Stiftung

Der innovate! fund fördert interdisziplinäre Forschungsteams, die anwendungsorientierte Lösungen für eine fossilfreie Zukunft und den smarten Umgang mit Ressourcen entwickeln. Im Fokus stehen Projekte zwischen Grundlagenforschung und Marktreife mit hohem Innovationspotenzial und klarer Transferstrategie in Gesellschaft und Wirtschaft.

Gefördert werden bis zu drei Vorhaben mit jeweils bis zu 1.000.000 Euro über maximal fünf Jahre. Förderfähig sind insbesondere Personal- und Sachmittel, Infrastrukturmieten sowie Reisekosten; reine Overhead-Kosten sind ausgeschlossen.

Bewerben können sich Teams aus mindestens drei promovierten Forschenden aus unterschiedlichen Disziplinen mit Schwerpunkt in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, die an Hochschulen oder gemeinnützigen Forschungseinrichtungen in den nördlichen Bundesländern tätig sind. Die nächste Ausschreibungsrunde läuft vom 12. Januar bis 31. März 2026; nach einer schriftlichen Begutachtung entscheiden Pitch und Jury über die finale Förderung.​

Fristen:

  • Online: 31.03.2026
31.03.26
JHS
Von der Forschung zur Anwendung: Die innovate! academy der Joachim Herz Stiftung

Die „innovate! academy“ fördert interdisziplinäre und risikoreiche Forschungsvorhaben aus den Ingenieur-, Natur- und Materialwissenschaften (Technologiereifegrad 3–6), die den Transfer von der Grundlagenforschung zur praktischen Anwendung vorantreiben. Gefördert werden exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen wie fortgeschrittene Doktoranden, Postdocs, Junior-Professor:innen oder wissenschaftliche Angestellte mit unternehmerischem Denken und Transferfokus.

Förderumfang: Bis zu 250.000 Euro über 24 Monate, inklusive Personalstelle (TVL-14), bis 100.000 Euro Sachmittel, 5.000 Euro Outreach sowie ein Seminarprogramm (10–15 Tage) zu Transfer, Ausgründung und Wissenschaftskommunikation.

Bewerbungsfrist: 12. Januar bis 31. März 2026 (Projektstart ab Oktober 2026).

Die Auswahl erfolgt zweistufig durch Expertenjury (schriftlich + Gespräch), mit Kriterien wie wissenschaftlicher Exzellenz, Transferpotenzial, Realisierbarkeit und gesellschaftlichem Impact.

 

Fristen:

  • Online: 31.03.2026
31.03.26

 

 

April 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMFTR
Drohnengestützte soziotechnische Innovationen und Geschäftsmodelle für klimafreundliche Mobilität und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung

Das BMFTR fördert Forschung und Erprobung zu der Fragestellung, inwiefern soziotechnische Innovationen, die auf der Nutzung von elektrisch betriebenen Drohnen (unmanned aircraft systems - UAS) basieren, das Potential haben, zu einer klimafreundlichen urbanen und regionalen Mobilität sowie nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung beizutragen. Ausgangspunkt der Forschungsprojekte ist dabei ein hoher Reifegrad der eingesetzten Drohnentechnologie (Technology Readiness Level, TRL 7-9), aber eine niedrige gesellschaftliche Anwendungsreife der auf Drohnentechnologie basierenden Innovationen und Geschäftsmodelle (Societal Readiness Level, SRL 1-6). Die Projekte sollen die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendungsreife UAS-gestützter nachhaltiger Innovationen und Geschäftsmodelle spürbar erhöhen (mindestens zwei Entwicklungsstufen, mindestens SRL 7).

Um die Förderziele zu erreichen, werden transdisziplinäre Forschungsverbünde gefördert In den Transformationsclustern sollen Reallabore in Experimentierräumen unter Einbindung oder Schaffung regionaler Innovationsökosysteme umgesetzt werden. Der Einbezug der Bevölkerung sowie partizipative Formate sind dabei von zentraler Bedeutung, um Akzeptanz und Praxistauglichkeit UAS-gestützter Anwendungen zu untersuchen. Die Projekte können sich auf eines oder mehrere der folgenden Handlungsfelder beziehen:

  1. Regionale Lieferverkehre / Logistik

  2. Nachhaltige Anwendungen und Geschäftsmodelle für kommunale Aufgaben

  3. Sharing Modelle / innovative Betriebskonzepte

Bei der Umsetzung von Forschungs- und Erprobungsvorhaben zu den vorgenannten Handlungsfeldern sind folgende Querschnittsthemen zwingend zu berücksichtigen:

  • die nachhaltige und flächensparende Umsetzung bzw. städtebauliche Einbindung von erforderlichen Infrastrukturen wie Vertistops, Vertihubs, Vertiports, Verteilstationen, Packstationen bspw. durch die Integration in vorhandene Infrastrukturen wie Bahnhöfe, Parkhäuser, Gewerbeflächen, Dachflächen, ungenutzter Areale wie ehemalige Tankstellen etc.

  • Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz, des sozialen Konfliktpotentials (z. B. Lärmschutz, Datenschutz, Gesundheit), ethischer Fragen und Verfahren zur Moderation von Konflikten.

  • Fragen der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit für einen dauerhaften Betrieb.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis zum 01. April 2026.

 

Fristen:

  • Projektskizzen: 01.04.2026
01.04.26
BMFTR
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)

Gefördert werden risikoreiche vorwettbewerbliche FuEuI-Vorhaben mit technologischem Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich drei bis sechs. Ziel ist die Steigerung des technologischen Reifegrads um mindestens eine TRL-Stufe. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe des betrachteten Materials. Die FuEuI-Vorhaben sollen materialwissenschaftliche Fragestellungen mit hohem Anwendungspotenzial bearbeiten, die die Positionierung der beteiligten KMU am Markt unterstützen. Es wird von den Zuwendungsempfängern erwartet, dass im Zuge der Verwertung der Projektergebnisse praxisnahe Lösungen gefunden beziehungsweise Wege für eine Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse in die Praxis aufgezeigt werden. Entscheidend für die Zielvorstellung des jeweiligen Projekts ist eine für die erfolgreiche Markterschließung geeignete und entsprechend dokumentierte Vorgehensweise. Im Rahmen der vorzulegenden Verwertungspläne sollen die Antragsteller ihre Konzepte für die Markterschließung darlegen. Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Werkstoffinnovationen, die folgende Themen des Fachprogramms Mat2Twin möglichst gut adressieren:a)

  • Digitale Abbildung von Material- und Produkteigenschaften über den gesamten Lebenszyklus unter Nutzung digitaler Werkzeuge wie Simulation, Big Data und KIb)

  • Neue oder stark verbesserte funktionale Eigenschaften durch Innovationen bei werkstoffspezifischen (Vor-)Produkten und Prozessenc)

  • Ökonomische Nachhaltigkeit – Neue Materialien stärken technologische Souveränitätd)

  • Ökologische Nachhaltigkeit – Materialkreisläufe etablierene)

  • Bioinspiriert und smart – Materialien der Zukunftf)

  • Vital und sicher – Materialien für Gesundheit und Lebensqualität

Ansätze zur Digitalisierung von Werkstoffinnovationen sollen in allen Projektvorschlägen enthalten sein (siehe Buchstabe a der Aufzählung und dazu auch Nummer 4 „Besondere Zuwendungsvoraussetzungen“). Darüber hinaus soll mindestens ein weiteres Thema (siehe Buchstabe b bis f der Aufzählung) adressiert werden.

Gesamtziel der Vorhaben ist die Entwicklung neuer Materialien beziehungsweise von Materialien mit erheblich verbesserten Eigenschaften, welche beispielsweise durch Funktionalisierung beziehungsweise Strukturierung erreicht werden können. Es können alle Prozesse zur Herstellung beziehungsweise Synthese, der Ver- und Bearbeitung von Materialien mit erheblich verbesserten Eigenschaften und hohem Anwendungsbezug mitbetrachtet werden. Die Materialentwicklungen müssen jedoch stets im Fokus stehen. Die sich anschließende Produktentwicklung soll perspektivisch aufgezeigt werden, ohne jedoch Teil der Förderung zu sein. Es werden nur Vorhaben gefördert, die über eine ausreichende Innovationshöhe verfügen beziehungsweise die den Stand der Technik signifikant übertreffen.

Ausgeschlossen von der Förderung sind Themen aus den Bereichen Nahrungs-, Futter- und Genussmittel sowie Kosmetika, Batterietechnologie und rein softwaretechnische Lösungen.

In der ersten Verfahrensstufe können zu zwei jährlichen Stichtagen (15. April und 15. Oktober) Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

 

 

Fristen:

  • Projektskizze: 15.10.2026
  • Projektskizze: 15.04.2026
15.04.26
VW
Volkswagen Stiftung: Change Fellowships - Transformation durch Wissenschaft und Praxispartner

Die Förderung ermöglicht es, transdisziplinäre Forschung mit starkem Praxisbezug durchzuführen. Gefördert werden Projekte, die gesellschaftliche Probleme adressieren und Wandelprozesse anstoßen.

Zielgruppe:

  • Postdocs (2 bis 15 Jahre nach der Promotion, zum Zeitpunkt des Stichtags)

  • Juniorprofessor:innen

  • Professor:innen bis zu 3 Jahre nach Annahme des ersten Rufs

Voraussetzung: Einbindung von mind. 1 bis max. 3 außerwissenschaftlichen Partner:innen in den Forschungsprozess

Fördersumme und Laufzeit:

  • Die Fördersumme beträgt 1,5 bis 1,8 Mio. Euro

  • Laufzeit 4-5 Jahre

Online-Sprechstunde Mi., 25. Feb. 2026, 10:00 Uhr - 11:30 Uhr

Frist Antragseinreichung 16. April 2026 14:00 Uhr

 

Fristen:

  • Antragseinreichunt: 16.04.2026
16.04.26
JHS
12 Millionen Euro für smarteren Umgang mit Wasser | Joachim Herz Stiftung 2026

Die Joachim Herz Stiftung investiert 12 Millionen Euro in innovative Wasserforschung, um die Ressource Wasser zu schützen, effizienter zu nutzen und als Inspiration für nachhaltige Materialien/Technologien zu nutzen. Gefördert werden Projekte zwischen Grundlagenforschung und Marktreife zu Themen wie Wasserreinigung (Mikroplastik/PFAS), effizienter Wassernutzung, Schwammstädten oder Wasser-inspirierten Innovationen.

Fachrichtungen: Interdisziplinär – Natur-/Ingenieurwissenschaften (Materialien, Technologien), Wirtschaftswissenschaften (Governance, Finanzierung, Regulierung), über fünf Förderlinien (fund, academy, center, Preis, Add-on Fellowships).

Förderlinien und Fristen (Start: 12.01.2026):

  • innovate! fund (Gruppen): bis 1 Mio. €/Projekt – 31.03.2026

  • innovate! academy (Individual): bis 250.000 € + Seminarprogramm – 31.03.2026

  • innovate! center (Struktur): bis 5 Mio. € für Transferzentren – 20.04.2026

  • Joachim Herz Preis: 500.000 € (Wirtschaftswissenschaften) – 31.03.2026

  • Add-on Fellowships: bis 15.000 € (Nachwuchs) – 22.03.2026

Ziel: Ressourceneffizienz und Klimaschutz durch praxisnahe Transferlösungen.

 

Fristen:

  • Online: 20.04.2026
20.04.26
JHS
Transfer beschleunigen: Das innovate! center der Joachim Herz Stiftung

Das „innovate! center“ fördert den Aufbau flexibler, privatrechtlicher Transferstrukturen (gGmbH) an Hochschulen, um Forschungsergebnisse schneller in marktreife Anwendungen zu überführen und das „Valley of Death“ zu überbrücken. Schwerpunkt liegt auf Materialwissenschaften, Technologien und Nachhaltigkeit („matena“), mit Fokus auf nachhaltige Lösungen für Energiespeicherung, Wasserstoffwirtschaft, Aquakultur oder Wasser- und Bodensysteme.

Förderumfang: Bis zu 30 Millionen Euro über maximal 10 Jahre für den institutionellen Aufbau sowie Pilotprojekte; erste Umsetzung beim „matena innovate! center“ an der Universität Bremen (gegründet 2024).

Zielgruppe: Deutsche Hochschulen mit Partnern aus Praxis und Forschung, insbesondere Standorte mit Transferpotenzial in Umwelttechnologien, Materialien oder Wasser-/Bodensystemen.

Bewerbungsfrist: 12. Januar bis 20. April 2026 (Info-Session: 3. Februar 2026; Pitches: Mitte Juli 2026).

Auswahl erfolgt zweistufig durch Fachjury (schriftlich + Pitch); Kriterien umfassen Transferpotenzial, regionale Verankerung und Innovationskraft.

 

Fristen:

  • Online: 20.04.2026
20.04.26
Stiftung Familie Klee
Biomedizinische Technik: Innovationspreis

Die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT im VDE) schreibt in Gemeinschaft mit der Stiftung Familie Klee alle 2 Jahre den Innovationspreis der "Stiftung Familie Klee" aus für Arbeiten, bei denen der Transfer von der Forschung in der biomedizinischen Technik in eine medizintechnische Innovation erfolgreich gelungen ist.
Preisgeld: 10.000 Euro 

30.04.26
ES Berlin
Einstein Foundation: Award for Promoting Quality in Research

Die Einstein Stiftung Berlin lobt einen internationalen Preis im Bereich der Qualitätssicherung in der Forschung aus. Der Einstein Award for Promoting Quality in Research zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Institutionen aus, die grundlegend zur Verbesserung der Qualität von Forschung und Belastbarkeit von Forschungsergebnissen beitragen.

Kategorien:

  • Einzelpersonen (Preisgeld: 150.000 Euro)

  • Institutionen (Preisgeld: 100.000 Euro)

  • Nachwuchsforschende (Preisgeld: 100.000 Euro)

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2026 möglich.

30.04.26

Mai 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
EU
EIC Pathfinder Open 2026: Call geöffnet

Am 05. Februar 2026 hat die Europäische Kommission im themenoffenen EIC Pathfinder den Open Call 2026 geöffnet.

Mit rund 166 Millionen Euro werden im EIC Pathfinder Open Call 2026 hochriskante, interdisziplinäre Forschungsprojekte zur Entwicklung von Zukunftstechnologiengefördert. Konsortien aus mindestens drei unabhängigen Partnern aus drei EU- bzw. assoziierten Staaten können bis zu 4 Millionen Euro pro Projekt beantragen.

Die Einreichfrist endet am 12. Mai 2026.

Am 06. März 2026 bietet die NKS EIC Pathfinder dazu das Webinar"EIC Pathfinder-Open 2026 - Ask the expert" an.

 

Fristen:

  • Antrag: 12.05.2026
12.05.26

Juni 2026

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
ForveG
Verband/Stiftung: Förderpreis für Exzellente Nachwuchs­forschung im Großhandel 2026

Die gemeinnützige Forschungsvereinigung Großhandel e. V. (ForveG) vergibt den mit 6.000 € dotierten und interdisziplinären Preis in diesem Jahr erstmals für herausragende Forschungsleistungen. Ausgezeichnet werden Masterarbeiten oder Drittmittelprojekte, die Impulse für die Weiterentwicklung des Großhandels geben. Ebenso sind Forschende angesprochen, deren Arbeiten nicht unmittelbar im Großhandelsumfeld angesiedelt sind, deren Ergebnisse jedoch eine gleichwertige Relevanz für den Großhandel haben.

Relevante Themenbereiche sind: “Technologie, Software, Künstliche Intelligenz”, “Konzeption oder Erprobung/Evaluation neuer Geschäftsmodelle”, “Logistik”, “Marktanalysen”, “Betriebswirtschaft”, “Volkswirtschaft”, “Bildung/ Weiterbildung”, “Nachhaltigkeit”, “Wirtschaftspsychologie”, “Wirtschaftssoziologie”

23.06.26

Juni 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
DFG
DFG-Aufruf: Großgeräteinitiative 2027 - Technologie- und Themenvorschläge gesucht

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft startet eine Großgeräteinitiative zur Förderung innovativer Technologien in der Wissenschaft. Ziel ist es, neuartige und leistungsfähige Großgeräte und -anlagen zu unterstützen, die das Potenzial haben, Forschungsmethoden grundlegend zu verändern. Die Initiative bietet Wissenschaftler*innen aus allen Forschungsbereichen die Möglichkeit, ihre technologischen Entwicklungen vorzustellen und eine umfassende Förderung zu erhalten.

Das Auswahlverfahren umfasst eine sorgfältige wissenschaftliche Begutachtung und Bewertung durch die Gremien der Forschungsgemeinschaft. Ausgewählte Projekte können nicht nur die Gerätebeschaffung, sondern auch zusätzlich benötigte Mittel finanzieren und so einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissenschaftslandschaft leisten.

 

Fristen:

  • Strukturiertes Konzeptpapier als PDF-Dokument Deutsch oder Englisch: 10.06.2026
10.06.26
BMWK
BMWK: DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig

Das BMWK fördert  anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen Technologien und Systemen mit hohem Skalierungs- und Transferpotential und einer branchenübergreifenden Wirkung. Im Fokus dieser Förderrichtlinie steht die Förderung vorwettbewerblicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Ent- wicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:

– Digitalisierung,
– Nachhaltigkeit und 
– Systemfähigkeit.

Alle im Förderprogramm „DNS der zukünftigen Mobilität“ umgesetzten Maßnahmen müssen inhaltlich diese drei Leitthemen adressieren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen. Für die Kerninnovation jedes Vorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrads um mindestens eine Stufe anzustreben.

Flankierend umfasst die Förderung auch die Finanzierung von Durchführbarkeitsstudien zur Untersuchung der technischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Machbarkeit avisierter Forschungsfragen zu den drei genannten Leitthemen.

Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vorzulegen bis jeweils 31. März und 30. September eines jeden Jahres.

29.06.27
BMWK
BMWK: Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft

Das BMWK fördert im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms die Forschung, Entwicklung und Innovation in der maritimen Wirtschaft. Förderfähig sind sowohl Einzelprojekte als auch Verbundprojekte aus Unternehmen und Hochschulen beziehungsweise Forschungseinrichtungen. Zur Beschleunigung des Technologietransfers sind Innovationen mit eindeutigem Bezug zum maritimen Umweltschutz über Forschungs- und Entwicklungs-Projekte hinaus bis zum Technologiereifegrad 9 förderfähig, vorrangig in Form von Umweltschutzbeihilfen gemäß den Artikeln 36, 41 sowie 49 AGVO. Studien zur Ökobilanzierung, wissenschaftliche Querauswertung und Analyse sind grundsätzlich im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig. Auch sind Veranstaltungen, insbesondere im Hinblick auf den Wissenstransfer, im Rahmen der Projekte oder als eigenständige Projekte förderfähig.

30.06.27
BMWK
BMWK: 8. Energieforschungsprogramm

Das BMWK fördert Förderbekanntmachung im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms (EFP) angewandte Energieforschung. Die konkreten Förderziele des Förderprogramms sind in fünf Missionen des 8. EFP gegliedert: 

  • Mission Energiesystem 2045: „Wir treiben mit Innovationen den Wandel zu einem klimaneutralen, effizienten und resilienten Energiesystem voran.“ 
  • Mission Wärmewende 2045: „Wir beschleunigen den Wandel zur klimaneutralen und effizienten Wärme- und Kälteversorgung.“ 
  • Mission Stromwende 2045: „Wir schaffen mit Innovationen eine sichere, klimaneutrale und bezahlbare Stromversorgung aus erneuerbaren Energien.“ 
  • Mission Wasserstoff 2030: „Wir ebnen den Weg zur nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft durch neue Technologielösungen und Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ 
  • Mission Transfer: „Wir stärken die Rolle der Energieforschung als Impulsgeber des Fortschritts in Wirtschaft und Gesellschaft – durch Transparenz, Partizipation und Praxisorientierung.“ 

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den Link zur Bekanntmachung.

30.06.27
BMWK
BMWK: Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit

Das BMWK fördert die Entwicklung innovativer Echtzeittechnologien zur Steigerung der zivilen maritimen Sicherheit in den Bereichen Safety sowie Security.

Durch die Förderung wird ein breites Anwendungsfeld im maritimen Bereich berührt. Zu den bedeutendsten Anwendungen gehören unter anderem:

  • Schutz maritimer Infrastrukturen und der dort beschäftigten Menschen

  • Überwachung maritimer Gebiete zur Prävention illegaler Aktivitäten

  • Schutz und Sicherung der globalen Versorgungskette

  • Sicherheit der maritimen Transportsysteme sowie der Seefahrer und Passagiere

  • Mariner Umweltschutz durch Beobachtung und Vermeidung von Unfällen

Gefördert werden Projekte mit zentralem Bezug zu Echtzeittechnologien für die maritime Sicherheit. Nachfolgend sind Schwerpunkte in den adressierten Forschungsfeldern exemplarisch aufgeführt:

  • Beobachtung von Seegebieten und der dortigen Infrastruktur

  • Multisensorielle Datenfusion und integrierte Lagebilderstellung

  • Dienstbasierte Assistenzsysteme und integrierte Verkehrs- und Transportleitung

  • Online-Zustandsüberwachung bei Schiffen und maritimen Strukturen zur Fernwartung und Intervention

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend vorgelegt werden.

 

Fristen:

  • Projektskizzen: 30.06.2027
30.06.27

September 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Förderung von Unternehmerinnen in der Vorgründungsphase (EXIST-Women) im Rahmen des Förderprogramms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“

Mit EXIST-Women sollen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gründungsinteressierte und gründungsaffine Frauen in der Phase vor der Unternehmensgründung, insbesondere bei der Entwicklung ihrer Unternehmerinnen­persönlichkeit und der Weiterentwicklung ihrer Gründungsidee, unterstützt werden. Angesprochen werden sowohl Frauen, die bereits ein konkretes Gründungsthema verfolgen, als auch solche, die eine geeignete Gründungsidee erst im Rahmen der Förderung identifizieren möchten. Die Förderung erfolgt themen- und technologieoffen. EXIST-Women soll dazu beitragen, Frauen zu ermutigen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen und den Anteil von Frauen als Geschäftsführerinnen und Gesellschafterinnen von innovativen Unternehmensgründungen zu erhöhen.

EXIST-Women hat folgende operative Ziele:

  • Die Anzahl von wissensbasierten und forschungsbasierten Gründungsprojekten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Beteiligung von Frauen, insbesondere bei EXIST-Gründungsstipendium und EXIST-Forschungstransfer sowie allgemein, soll gesteigert werden (Beitrag zu SDG 9.1a [Innovation, Erhöhung der privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 % des BIP]).
  • Absolventinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Studentinnen und Frauen mit Berufsausbildung sollen für die unternehmerische Selbstständigkeit und die Gründung eines eigenen Unternehmens gewonnen und qualifiziert werden (Beitrag zu SDG 4 [hochwertige Bildung], SDG 5 und 10 [Geschlechtergleichheit, weniger Ungleichheit]).
  • Es sollen Beiträge zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geleistet werden.
30.09.27

Dezember 2027

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
BMWK: Bundesförderung kommunaler Klimaschutz

Das BMWK fördert strategische und investive Maßnahmen, um die Anreize zur Erschließung von Treibhausgasminderungspotenzialen im kommunalen Umfeld zu verstärken, die Minderung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen und messbare Treibhausgaseinsparungen mit Blick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität zu realisieren.

Gegenstand der Förderung sind:

Strategische Klimaschutzmaßnahmen
- Inanspruchnahme von Beratungsleistungen im Bereich Klimaschutz
- Einführung von Energiesparmodellen
- Betrieb kommunaler Netzwerke
- Erstellung von Machbarkeitsstudien
- Einrichtung einer Klimaschutzkoordination
- Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Einsatz eines Klimaschutzmanagements
- Fokuskonzepte und Umsetzungsmanagement

Investive Klimaschutzmaßnahmen
- Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung
- Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abfallwirtschaft
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Abwasserbewirtschaftung
- Maßnahmen zur Förderung klimafreundlicher Trinkwasserversorgung
- Sanierung von Beckenwasserpumpen

Das Verfahren ist einstufig. Projektanträge können ganzjährig vorgelegt werden, spätestens bis zum 31. Dezember 2027.

31.12.27

Dezember 2029

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
BMWK
EXIST-Forschungstransfer

Mit dem Programm EXIST-Forschungstransfer unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) die Umsetzung herausragender, forschungsbasierter Gründungsvorhaben. Ziel ist es, Forschungsergebnisse mit hohem Innovations- und Marktpotenzial gezielt in unternehmerische Aktivitäten zu überführen. Gefördert werden sowohl die Vorbereitung der Ausgründung (Phase I) als auch die Weiterentwicklung und Markteinführung des Start-ups (Phase II).

In Phase I werden Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für die Dauer von bis zu 18 Monaten – in begründeten Ausnahmefällen bis zu 36 Monaten – bei der Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu marktfähigen Produkten, der Erstellung von Prototypen sowie der Ausarbeitung eines Businessplans unterstützt. Gefördert werden bis zu vier Personalstellen sowie Sachausgaben in Höhe von maximal 250.000 Euro. Der Zuschuss beträgt in der Regel bis zu 100 Prozent.

Die Phase II richtet sich an Gründungsteams, die bereits erfolgreich eine EXIST-Forschungstransfer Phase I abgeschlossen haben. In dieser Phase liegt der Fokus auf der Unternehmensentwicklung, dem Markteintritt sowie der Vorbereitung auf eine externe Anschlussfinanzierung. Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss in Höhe von maximal 180.000 Euro, wobei ein Eigenanteil im Verhältnis 1:3 zu erbringen ist.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2029. Projektskizzen für Phase I können fortlaufend eingereicht werden, die Begutachtungen finden jeweils zum 31. März, 31. August und 30. November statt. Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ) in Abstimmung mit der jeweiligen Hochschule. Eine Förderung in Phase II kann im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Phase I beantragt werden.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Hinweise zur Antragstellung finden Sie unter www.exist.de.

31.12.29

Dauerausschreibungen

Gefördert von Ausschreibungen/Preise Frist
VW Stiftung
Nachhaltigkeitsmittel für Laborzertifizierungen

Die Initiative zielt darauf ab, Forschungslabore nachhaltiger zu gestalten und deren Ressourceneffizienz zu verbessern. Das Programm ermöglicht:

  • Zusätzliche Finanzierung von 3.000 EUR pro Labor

  • Zertifizierung durch anerkannte Programme wie LEAF oder MyGreenLab

  • Integration von nachhaltigen Praktiken in den Laboralltag

WICHTIGE HINWEISE:

  • Beantragung nur im Rahmen der regulären Projektantragstellung möglich

  • Keine nachträgliche oder rückwirkende Beantragung möglich

  • Antragstellung erfolgt direkt über das Antragsportal

 
MWIDE
Land NRW: Mittelstand Innovativ & Digital

Mittelstand Innovativ & Digital (MID) ist ein Förderprogramm des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE). Mit dem branchenoffenen Programm werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in NRW dabei unterstützt, Innovationspotenziale zu entdecken und auszubauen sowie neue digitale Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren umzusetzen.

Die meisten KMU verfügen jedoch nicht über ausreichend personelle und technologische Ressourcen, um Innovationsprozesse alleine zu stemmen. An diesem Punkt kommen Sie als Professor/in und Wissenschaftler/in ins Spiel: Führen Sie Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen für KMU durch und nutzen Sie hierfür die drei Varianten der MID-Gutscheine.

Als Wissenschaftler/in können Sie somit konkrete Fragen aus dem unternehmerischen Alltag bearbeiten, Kontakte zu regionalen Betrieben knüpfen und gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen die Innovationskraft Nordrhein-Westfalens stärken.

 
FOSTA
Stahlanwendung: Forschungsförderung der FOSTA

Die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V (FOSTA) unterstützt Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Anwendungsforschung für den Werkstoff Stahl und seiner unterschiedlichen Produktformen.

Schwerpunkte:

  • Werkstoffverhalten
  • Be- und Verarbeitung
  • Verkehrstechnik
  • Bauwesen
  • Umwelttechnik

Forschungsanträge sind zu folgenden Terminen vorzulegen:

jeweils zum 1. April und 1. Oktober

 
DAAD
DAAD Stipendienprogramm "EFR-Zukunftsstipendien - Grüner Wasserstoff"

Das Programm dient der Förderung des fachbezogenen wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland und im EFR. Es richtet sich an deutsche und internationale Masterstudierende, PhD und Postdocs für Studium, Forschung und Praktikum in Deutschland und weltweit.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Programm nicht nur für Natur- und Ingenieurwissenschaften ausgerichtet ist, sondern auch für Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften, da sozioökonomische, ethische, rechtliche und ökologische Fragen in Bezug zu Wasserstoff ebenfalls behandelt werden sollen.

Gefördert werden:

  • Masterstudierende:
    Studienaufenthalt ab 3 Monate
    Masterarbeit bis 6 Monate
    Praktikum 2-3 Monate
  • Promovierende:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat
    Praktikum 2-3 Monate
  • Postdocs:
    Forschungsaufenthalt ab 1 Monat

Darüber hinaus wird in diesem Programm der Aufbau von internationalen fachlichen Netzwerken und die Integration der Geförderten unterstützt – u.a. durch begleitende Veranstaltungen und Alumnimaßnahmen. Dazu zählen insbesondere vier Arbeitsgruppen zu Schwerpunktthemen des Agendaprozesses (Produktion, Transport und Infrastruktur, Marktstimulierung, Querschnittsthemen).

Bewerbungen von PhD und Postdocs können jederzeit eingereicht werden. Für Masterstudierende gibt es jeweils eine Bewerbungsfrist im Frühlung und eine im Herbst.

 
BMWK
BMWK: EXIST-Gründungsstipendium

Das EXIST-Gründungsstipendium unterstützt gründungsinteressierte Studierende, AbsolventInnen sowie WissenschaftlerInnen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von 12 Monaten ein EXIST-Gründungsstipendium zu attraktiven Konditionen, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich mit Unterstützung ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten.

Wichtigste Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. Auch Dienstleistungen werden unter diesen Voraussetzungen gefördert.

Projektanträge können jederzeit gestellt werden.

 
DFG
Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren

Mit dem Programm soll das wissenschaftliche Publizieren im Rahmen des digitalen Wandels unterstützt und wissenschaftsadäquat ausgestaltet werden. In drei Förderschwerpunkten „Strukturbildung für die Open-Access-Transformation“, „Open-Access-Infrastrukturen“ und „Digitales Publizieren“ werden die Open-Access-Transformation durch den Auf- und Ausbau geeigneter Publikationsinfrastrukturen unterstützt und die (Weiter-)Entwicklung struktureller Rahmenbedingungen des Publikationswesens gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Angehörige von wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen ( wie Bibliotheken, Archive, Museen, u. ä.), sofern diese Einrichtungen gemeinnützig sind.

Anträge im neu akzentuierten Programm können ab sofort jederzeit eingereicht werden. 

Eine Förderung kann zunächst für bis zu drei Jahre bewilligt werden.

 
AvHS
Henriette Herz-Scouting-Programm

Sie haben sich in Ihrer Disziplin bereits seit langem einen Namen gemacht? Oder Sie stehen am Anfang einer aussichtsreichen Leitungskarriere? Sie sind zudem international gut vernetzt und haben selbst schon Nachwuchswissenschaftler*innen betreut?  Dann ist das Henriette Herz-Scouting Programm genau das richtige für Sie.

In zwei Programmlinien können sich sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben, als auch bereits etablierte und erfahrene Forschende bewerben. Besonders begrüßen wir auch Anträge von Personen, die bisher noch keine Verbindungen zur Humboldt-Stiftung haben.

Unterlagen können jederzeit eingereicht werden.  Das Auswahlgremium tagt zweimal im Jahr, einmal Ende Mai und einmal Ende November.

Als ausgewählter Scout haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren.

 
DBU
Projektförderung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative, modellhafte und  lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Gegenstand der Förderung sind Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundlicher Verfahren und Produkte, der Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen oder privaten Stellen, sowie Vorhaben zur Vermittlung von Wissen über die Umwelt. 

Da der Fokus der Förderung insbesondere auf kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) liegt, ist es erwünscht, dass Antragsstellende einer Hochschule Kooperationsprojekte anstreben. In begrenztem Umfang werden auch internationale Projekte gefördert.

Die Antragsstellung erfolgt zweistufig. Zunächst ist eine Kurzbeschreibung des Projektes einzureichen. Nach positiver Begutachtung läd die DBU zur konkreten Antragsstellung ein. Projektanträge können laufend eingereicht werden.

 
Daimler und Benz Stiftung
Tagungsformat

Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.Mit dem Tagungsformat bietet die Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich eines Ergebnisses einher. Die Ergebnisse der Ladenburger Diskurse werden im Jahresbericht und auf der Website der Stiftung publiziert. 

In Absprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller kann die Tagung ein bis zwei Tage dauern.

 
BMWK

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.

 
DFG

Colombian-German Collaboration in Research

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) have announced the continuation of their joint funding opportunity for bilateral research projects in all fields of research under a Standing Open Procedure (SOP). Proposals can be submitted at any time to both the DFG and the UdeA. Projects under this Procedure can be funded for up to three years.

Proposals will be reviewed by both the UdeA and the DFG. Funding is only possible if both assessments are positive; funding of only one part of a project is not possible. Proposals to the DFG can be submitted via elan, the DFG’s electronic proposal processing system. If you are using elan for the first time, please note that a registration is required to use the system and that the registration process can take several working days.

 
DFG

Weave Lead Agency - Einzelförderung Sachbeihilfe D-A-CH DACH

Zwischen der DFG und ihren Partnerorganisationen FWF (Fonds für wissenschaftliche Forschung, Österreich) sowie SNF (Schweizerischer Nationalfonds, Schweiz) gibt es Vereinbarungen über eine gegenseitige Öffnung der jeweiligen Förderverfahren (Lead Agency-Verfahren), um die Durchführung grenzüberschreitender Forschungsprojekte zu erleichtern. Im Rahmen der Einzelförderung (Sachbeihilfe) ist dies ab dem 1. Januar 2021 das Weave Lead Agency-Verfahren und in den koordinierten Programmen weiterhin das D-A-CH Lead Agency-Verfahren.

Informationen zum Weave Lead Agency-Verfahren entnehmen Sie bitte der entsprechende DFG-Webseite (siehe unten weitere Informationen).

Die folgenden Ausführungen betreffen nur das D-A-CH Lead Agency-Verfahren in den koordinierten Programmen der DFG. In der Programmstruktur des FWF kann das D-A-CH Lead Agency-Verfahren zudem Anwendung bei Spezialforschungsbereichen finden. Hierzu kontaktieren Sie bitte den FWF.
Aufseiten der DFG wird das Teilprojekt mit Beteiligung aus Deutschland als Sachbeihilfe eingereicht. Bitte beachten Sie, dass die Maximallaufzeit bei Anträgen mit Beteiligung aus Deutschland von der regulären Laufzeit von Spezialforschungsbereichen von 48 Monaten abweichend 36 Monate beträgt. Im Bewilligungsfall kann ein Fortsetzungsantrag für die verbleibenden 12 Monate bei der DFG gestellt werden. Hierbei sollte eine Bearbeitungszeit von 6-9 Monaten berücksichtigt werden.

 

Fristen:

  • Einreichung jederzeit möglich:
 
RICH 
EUROPE
Datenbank zu Zugangsmöglichkeiten zu Forschungsinfrastruktur

RICH Europe bietet eine Datenbank an, die alle laufenden Horizon Europe- und Horizon 2020-Projekte aus der Förderlinie „Integrating Activities“ beinhaltet, ebenso wie ausgewählte European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI)- und e-Infrastrukturprojekte. Filtermöglichkeiten erlauben u.a. eine Sortierung nach Forschungsbereichen oder der Art des Zugangs (transnational oder virtuell). Die Datenbank kombiniert Forschungsinfrastrukturen mit kontinuierlichem Zugang und mit Ausschreibungen, die Fristen beinhalten.

 
EU
Informationen zur Bildung von Konsortien - wie werde / finde ich Partner?

Die Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien (DIT) informiert über verschiedene Hilfsangebote und Veranstaltungen zur Frage:
Wie komme ich in ein erfolgversprechendes Konsortium?

Zielgruppe: insbesondere Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, die sich gerne im Rahmen eines Antrags an den Ausschreibungen in Horizont Europa beteiligen möchten

Angebote in der Übersicht:

  • Teilnahme an thematischen Brokerage Events

  • Übersicht von Kooperationsprofilen potenzieller Teilnehmender für die aktuellen Ausschreibungen

  • Erfolgsgeschichten Jahrbücher: Porträts von EU-Projekten

  • Die nationale Plattform (“VernetzBar”) für die interdisziplinäre Vernetzung von Forschenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwissenschaften und Mathematik

  • Das Tool zur Partnersuche des Enterprise Europe Networks

  • Das Funding & Tenders Portal der EU-Kommission

  • Die Plattform “Horizon Dashboard”, die der Öffentlichkeit Zugang zu Statistiken und Daten über Forschung und Innovation in der EU bietet

  • Teilnahme an vor-Ort-Veranstaltungen

Details zu den einzelenen Punkten finden Sie auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle DIT.

 
BMBF
Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das BMWK fördert Projekte zur Unterstützung und Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers durch Patente und Normen. Gefördert wird der Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Unternehmen und Hochschulen.

Förderschwerpunkt „Patentierung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Anmeldung und Verwertung von Schutzrechten (Patente und Gebrauchsmuster) für KMU. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.10.2027.

Förderschwerpunkt „Normung – Unternehmen“: Gefördert werden Projekte zur Sensibilisierung und Unterstützung für eine aktive Beteiligung an nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien von KMU und Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro. 
Das Verfahren ist einstufig. Anträge können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2027.

Förderschwerpunkt: „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“: Gefördert werden Projekte zur Diffusion von Forschungsergebnissen/Innovationen durch Normung und Standardisierung in die Wirtschaft. 
Das Verfahren ist zweistufig. Projektskizzen können laufend eingereicht werden, spätestens bis zum 31.05.2026.