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Ein vielseitiges Fächerspektrum bündelt diese Fakultät: Von der Elektrotechnik und Informatik über den Maschinenbau und die Materialtechnik bis hin zu den Bauwissenschaften ist unter einem Dach alles vereint, was die Ingenieurskunst auszeichnet. Und dass darunter auch Kognitions- und Sozialpsychologen Platz finden, insbesondere für die Themenfelder Medien und Kommunikation, sorgt für weitere multiperspektivische Studienangebote und Forschungsansätze.

Neben der fachlichen Breite bieten die Ingenieurwissenschaften auch einige Spezialitäten, die es bundesweit nur an ganz wenigen Universitäten gibt. In der Stadt mit dem größten Binnenhafen der Welt und einer Hightech-Stahlindustrie kann man nämlich Schiffstechnik, Logistik, Gießereitechnik, Metallurgie und Umformtechnik studieren. Studierende aus aller Welt ziehen darüber hinaus die verschiedenen internationalen Engineering-Studiengänge an.

Dass Ingenieure sprichwörtlich Brückenbauer sind, lässt sich auch an den zahlreichen interdisziplinären Projekten in Forschung und Lehre ablesen. Mit den Wirtschaftswissenschaften verbinden sie beispielsweise die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Technische Logistik und das NanoEngineering mit den Naturwissenschaften. Diese disziplinübergreifende Zusammenarbeit hat Tradition.

Bundesweite Anerkennung hat das Ineinandergreifen der gesamten Forschungskette vom Grundlagenwissen bis hin zur technischen Anwendung zwischen den Natur- und Ingenieurwissenschaften gefunden, was auch ein wesentlicher Grund für die erfolgreiche Einwerbung mehrerer Sonderforschungsbereiche war.

Wegweisend sind die ingenieurwissenschaftlichen Beiträge etwa im Bereich der Nanotechnologie, der Automobilwirtschaft, der Mechatronik und Systemdynamik, der Mikro- und Optoelektronik sowie der smarten Antennen- und Kabeltechnologie. Auch in der Energie- und Umweltverfahrenstechnik, etwa in der Trinkwasserforschung oder der Brennstoffzellentechnologie wird hervorragende Forschungsarbeit geleistet. Dem Motor der Zukunft ist man zum Beispiel in der Verbrennung und Gasdynamik auf der Spur.

Zu den Besonderheiten der Fakultät zählen darüber hinaus die campuseigenen Labore zur Brandentdeckung und für die Hochspannungstechnik. In diesen einzigartigen Einrichtungen wird nicht nur die Sensortechnik in Brandmeldesystemen fortlaufend optimiert, sondern es werden auch neuartige Hochleistungskabel entwickelt, etwa für Off-Shore-Windparks. Die Fakultät wird ergänzt durch fünf An-Institute, darunter das IUTA, das mit ca. 160 Mitarbeitern eines der größten verfahrenstechnischen Institute Deutschlands in der Energie- und Umwelttechnik ist. Arbeitsschwerpunkte sind anwendungsorientierte Projekte auf den Gebieten Aerosole und Feinstaub, Nanotechnologie, funktionale Oberflächen, künftige Energieversorgung und hochtoxische Substanzen.