Geschichte der Fakultät für Ingenieurwissenschaften

Eine Tatsache, derer sich nur wenige Menschen bewusst sind, ist, dass die Universität Duisburg-Essen eine lange Tradition hat. Bereits 1566 wurde Duisburg die päpstliche Genehmigung und das kaiserliche Privileg für die Gründung einer Universität erteilt. 90 Jahre später wurde offiziell die Klevische Landesuniversität mit den vier klassischen Fakultäten Theologie, Jura, Medizin und Philosophie eröffnet.

Im Jahre 1818 wurde die Universität aufgelöst und deren Tradition von der Universität Bonn fortgeführt. Im Jahre 1972 öffnete die neue Universität, Gesamthochschule Duisburg, ihre Türen mit vollem akademischem Status, einschließlich Promotion und Habilitation. Von Anfang an waren die Ingenieurwissenschaften ein wichtiger Bestandteil der Lehre und Forschung. Zu Beginn des Jahres 2003 wurden die Universität Duisburg und die Universität Essen zur Universität Duisburg-Essen vereint.

Wichtige Daten der jüngeren Geschichte

1972: Gründung der Gesamthochschulen in Duisburg und Essen

1980: Umbenennung in Universität – Gesamthochschule Duisburg bzw. Essen

1994: Umbenennung der Universität – Gesamthochschule Duisburg in Gerhard-Mercator-Universität Duisburg

2001: Zusammenlegung der Fachbereiche Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Materialtechnik zur Fakultät für Ingenieurwissenschaften

2003: Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität – Gesamthochschule Essen zur Universität Duisburg-Essen

2006: Integration des Fachbereichs Bauingenieurwesen in die Fakultät für Ingenieurwissenschaften

2007: Integration des Fachgebietes Kognitionswissenschaft in die Fakultät für Ingenieurwissenschaften

2008: Integration von Teilen des Fachgebiets Betriebswirtschaftslehre in die Fakultät für Ingenieurwissenschaften