Planung im Dialog: Universitätscampus Duisburg
Entwicklung von städtebaulichen Ideen
- 24.02.2026
Der Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen wird sich verändern: Verschiedene Bauprojekte zur Modernisierung des Standorts laufen, weitere werden folgen. Um diesen Veränderungsprozess bestmöglich in ein städtebauliches Gesamtkonzept einzubetten, entwickeln Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), Universität Duisburg-Essen und Stadt Duisburg jetzt gemeinsame Ansätze: In Zusammenarbeit mit drei externen Planungsbüros startet heute ein mehrphasiges Werkstattverfahren. Die Planungsideen werden im Gespräch mit Mitarbeitenden, Studierenden und Anwohnenden entwickelt.
In den nächsten Jahren soll in Duisburg sukzessive ein moderner Campus für die international erfolgreiche Spitzenforschung der Universität Duisburg-Essen entstehen – mit optimierten Wegen, mehr Aufenthaltsqualität und einer erkennbaren Campusmitte.
„Als BLB NRW verfolgen wir das Ziel, nachhaltige und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Im Zuge des Werkstattverfahrens wollen wir clevere Ideen und Lösungsvorschläge entwickeln, wie moderne Orte für Lehre und Forschung aussehen könnten. Mit den vielen Ideen, die im Werkstattverfahren entstehen werden, wollen wir die räumliche und bauliche Entwicklung des Standortes strategisch entwickeln“, erklärt Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW, das Verfahren.
Verfahren
Im Werkstattverfahren werden die drei beteiligten Planungsbüros auf der Grundlage der Flächenbedarfe der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine qualifizierte städtebauliche Gesamtkonzeption für den Campus entwickeln. Im Fokus steht dabei, konkrete, umsetzbare Baufelder zu definieren, in denen die aktuellen und künftigen räumlichen Bedarfe der Universität abgebildet werden können.
Ulf Richter, Kanzler der Universität Duisburg-Essen, sieht die großen Potenziale im Werkstattverfahren: „Drei interdisziplinäre Teams aus Stadtplanung, Städtebau und Freiraumplanung erarbeiten vor Ort Vorschläge, die wir öffentlich präsentieren und zur Diskussion stellen werden. Diese strategische Campusentwicklung ist eine herausragende Chance für unsere Universität und wir freuen uns auf die Beteiligung der Anwohnenden an diesem spannenden Prozess.“
Im Werkstattverfahren entstehen Konzepte für den Campus, die im Austausch zwischen Planungsteams und Jury diskutiert und bewertet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Überlegungen zur funktionalen Gliederung und Stärkung des Campus. Den Auftakt bildet ein öffentliches Forum. Gute städtebauliche Lösungen beziehen viele Perspektiven ein, daher sind die Anwohnerinnen und Anwohner ausdrücklich eingeladen, Fragen zu stellen, Hinweise zu geben und ihre Perspektiven auf den Standort an der Mülheimer Straße und Lotharstraße einzubringen.
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack räumt ein: „Mit der Neuen Masterplanung für den Hochschulbau NRW eröffnet sich für uns eine Riesenchance, die Ingenieurwissenschaften und die Informatik auch baulich-räumlich noch enger zu verzahnen und damit ein sowohl thematisch als auch städtebaulich noch attraktiveres Campusprofil in unserer Stadt zu generieren.“
Die Jury setzt sich aus Vertretern des BLB NRW, der UDE und der Stadt sowie externen Fachleuten zusammen. Die finalen Entwürfe werden in einer öffentlichen Veranstaltung am 13. April am Campus Duisburg der Universität präsentiert.
Bilderstrecke des Auftakt-Forums
www.uni-due.de/aktuell/2026-02-24-bilderstrecke-campusentwicklung-forum-1.php
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