Studienangebot

Banner

Vorbemerkungen

Achtung: Das ist die Informationsseite für Studienanfänger_innen ab dem WS 2016/17.  Studienanfänger_innen zwischen dem WS 2011/12 und WS 2015/16 finden auf dieser Seite die Informationen für ihren Studiengang

Alle Lehrämter erfordern ein dreijähriges Bachelor- und ein zweijähriges Masterstudium (Master of Education).

Studiengang

Lehramt an Grundschulen (Bachelor) (Studienbeginn ab WS 2016/17)

Studienort

Campus Essen

Regelstudienzeit

6 Semester

Studienbeginn

Wintersemester

Studienabschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Beschreibung

Im Bachelor-Studiengang erwerben Sie insgesamt 180 Credits (European Credit Transfer System). Es schließt sich ein viersemestriges Masterstudium an, in dem 120 Credits zu erwerben sind. Auf jedes Semester entfallen durchschnittlich 30 Credits. Die genaue Verteilung der Credits auf die einzelnen Studienelemente sind im Folgenden aufgeführt (Änderungen möglich):

Studienumfang des Bachelor-Studiengangs mit der Lehramtsoption Grundschulen

Lernbereich 1: Sprachliche Grundbildung

41 Credits

Lernbereich 2: Mathematische Grundbildung

41 Credits

Lernbereich 3 (Sachunterricht) oder Unterrichtsfach

41 Credits

Bildungswissenschaften einschließlich Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP)

37 Credits

Berufsfeldpraktikum

6 Credits

Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ)

6 Credits

Bachelor-Arbeit

8 Credits

Credits im Bachelorstudium insgesamt

180 Credits

Die Lehrinhalte der Fächer sind in Module gegliedert. Das Modulhandbuch enthält ausführliche Informationen zu den fachlichen Inhalten, Qualifikationszielen und den zugehörigen Lehrveranstaltungen. Die Fachprüfungsordnungen, in denen auch die Studienverlaufspläne abgebildet sind, regeln den formalen Ablauf des Studiums, z.B. die Regelstudienzeit, den Studienumfang, Umfang und Art der Prüfungen und Bewertung der Prüfungsleistungen.
Soweit veröffentlicht, erhalten Sie die Dokumente in einer Liste am Ende dieser Seite sowie auf den Internetseiten der Fakultäten/Fächer, in den Sekretariaten der Unterrichtsfächer bzw. in der Fakultät für Bildungswissenschaften.

Fächerkombinationen

Für den Bachelor-Studiengang mit der Lehramtsoption Grundschulen studieren Sie verpflichtend die Lernbereiche Sprachliche Grundbildung und Mathematische Grundbildung. Als 3. Studienfach kann der Lernbereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften (Sachunterricht) oder ein weiteres Unterrichtsfach studiert werden. Die Bereiche Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ) und Bildungswissenschaften sind verpflichtend zu studieren.

Pflichtlernbereiche
Lernbereich/Unterrichtsfächer
Lernbereich Sprachliche Grundbildung
Lernbereich Mathematische Grundbildung
Lernbereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften (Sachunterricht) (2)
Englisch
Kunst (EP)
Ev. Religionslehre (1)
Kath. Religionslehre (1)
Sport (EP)
Musik (EP an der Folkwang Universität der Künste)
 

EP: Eignungsprüfung, s. besondere Einschreibvoraussetzungen
1:   Um die Evangelische oder Katholische Religionslehre später unterrichten zu dürfen, benötigen Sie die jeweilige kirchliche Unterrichtserlaubnis (Vocatio bzw. Missio canonica). Voraussetzung dafür ist u.a. die eigene Mitgliedschaft in der Evangelischen bzw. Katholischen Kirche.

2.  Der Lernbereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften (Sachunterricht) umfasst Studieninhalte aus den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Geschichte, Physik, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Technik.

Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ)

„Ziel dieser Studieneinheit ist es, angehende Lehrerinnen und Lehrer auf die Alltagsrealität in sprachlich heterogenen Klassen vorzubereiten und ihnen Handlungsmöglichkeiten im Rahmen einer sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung aufzuzeigen.“ Das Modul DaZ wird von der Fakultät für Geisteswissenschaften verantwortet. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Institutsseiten „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache“.

Die Universität Duisburg-Essen bietet ab dem Wintersemester 2014/2015 die Zusatzqualitfikation "Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft (ZuS)" an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildungswissenschaften

Vermittelt werden die für die Ausführung eines Lehramtes grundlegenden Inhalte der Bildungswissenschaften in ihren Bezugsdisziplinen Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie. Das Pflichtelement schafft die Grundlagen für das Verständnis von Bildungs-, Lern- und Erziehungsprozessen und deren Analyse und Reflexion. Sie erwerben ein wissenschaftlich fundiertes, an pädagogischen Handlungsfeldern orientiertes Professionswissen, um pädagogische Problem- und Aufgabenstellungen identifizieren zu können und adäquate Handlungsmöglichkeiten für die künftige schulische Praxis zu entwickeln.

Erweiterungsfachprüfung

Das Studium des sogenannten Erweiterungsfaches kann parallel zum Lehramtsbachelor bzw Master of Education oder auch nach Studienabschluss aufgenommen werden. Es kann nur zum Wintersemester begonnen werden und ist in vollem Umfang zu studieren (ausgenommen Praxisphasen und Abschlussarbeit). Details zur Zulassung finden Sie auf dem Merkblatt des ZLBsInformationen zur Einschreibung finden Sie hier.

nach oben

Studienverlauf

Prüfungen/ECTS-Credits

Die Bachelorprüfung besteht aus den Modul- und/oder Modulteilprüfungen in den Lernbereichen bzw. Unterrichtsfächern, den Bildungswissenschaften, dem Modul DaZ, den Praxismodulen und der Bachelor-Arbeit, für die jeweils ECTS-Punkte vergeben werden. Die Fachprüfungsordnungen der Lernbereiche bzw. Unterrichtsfächer regeln die Form und den zeitlichen Umfang der Modul- oder der Modulteilprüfungen.

Informationsmaterial

Gesetze und Prüfungsordnungen

Informationsmaterial

nach oben

Zugang zum Studium

Zugangsvoraussetzungen

Zulassung

Die Zulassung zum ersten Fachsemester ist nur zum Wintersemester möglich.

Eine örtliche Zulassungsbeschränkung besteht zurzeit für folgende Fächer: Lernbereich I - Sprachliche Grundbildung, Lernbereich II - Mathematische Grundbildung, Lernbereich III - Natur- und Gesellschaftswissenschaften (Sachunterricht) und Englisch. Alle weiteren Fächer sind nach aktuellem Stand zulassungsfrei (jedoch ggf. mit Eignungsprüfung). Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Bewerbung ist online an den Bereich Einschreibungswesen der Universität Duisburg-Essen zu richten: www.uni-due.de/studierendensekretariat/startseite.shtml

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie auf dem Informationsblatt des Studiensekretariats.

Bewerbungsschluss: 15. Juli jeden Jahres

Die Einschreibung erfolgt nach Erhalt des Zulassungsbescheids bzw. für zulassungsfreie Fächer (mit bestandener Eignungsprüfung für die Fächer Sport, Kunst und Musik) während der Einschreibungsfrist im Bereich Einschreibungswesen.

Für die verpflichtenden Bereiche Bildungswissenschaften und Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ) müssen Sie sich nicht extra bewerben.

Studieninteressierte aus Nicht-EU-Ländern reichen ihre Bewerbung bis zum 15. Juli jeden Jahres bei uni-assist ein. Dies gilt für alle deutschsprachigen Bachelor-Studiengänge und umfasst Anträge zur Zulassung zum Fachstudium, zur DSH-Direktzulassung sowie zum studienvorbereitenden Deutschkurs.

Besondere Einschreibungsvoraussetzungen

Für alle Lehramtsstudiengänge ist die Teilnahme an den Online-Sprach-Assessments des Zentrums für Lehrerbildung Einschreibungsvoraussetzung. Ausführliche Informationen zu den Assessments (SkaLa) erhalten Sie hier.

Die Einschreibung zum Studium der Unterrichtsfächer Sport und Kunst sowie Musik (nur an der Folkwang Universität der Künste studierbar) ist abhängig vom Nachweis der besonderen Eignung für diese Fächer

Informationen zur Eignungsprüfung im Fach Sport und zur Anerkennung externer Prüfungen finden Sie hier.

Informationen zur Eignungsprüfung im Fach Kunst erhalten Sie hier.

Informationen zur Eignungsprüfung im Fach Musik erhalten Sie an der Folkwang Universität der Künste 

Sprachkenntnisse

Die Lehrsprache an der Universität Duisburg-Essen ist Deutsch (außer in den englischsprachigen Studiengängen). Deshalb müssen Sie über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, wenn Sie erfolgreich studieren wollen. Die Mehrheit der ausländischen Studienbewerber muss vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau; von einigen Ausnahmen abgesehen) bestehen.

  • Bürger/-innen eines EU-Mitgliedslandes (und Bürger/-innen Islands, Liechtensteins, Norwegens) oder deutsche Staatsangehörige mit ausländischem Bildungsabschluss sowie

  • Bürger/-innen eines Staates außerhalb der EU mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung müssen vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau) oder den TestDaF (TDN 4) bestehen.

  • Bildungsinländer (Personen, die ihre Hochschulreife in Deutschland oder an einer deutschen Schule im Ausland erworben haben) benötigen keinen besonderen Nachweis der Deutschkenntnisse.

Informationen zur Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)

Weitere Sprachkenntnisse

Bis zum Vorbereitungsdiens sind Kenntnisse in zwei Fremdsprachen nachzuweisen. (i.d.R. durch Hochschulberechtigung)

  • Keine Zugangsvoraussetzung für das Studium, Nachweis ist erst bei der Anmeldung zum Vorbereitungsdienst zu erbringen; wird i.d.R. durch die Hochschulzugangsberechtigung erfüllt.
  • Wer mit der fachgebundenen Hochschulreife des Berufskollegs nur eine Fremdsprache nachweisen kann, muss während des Studiums eine zweite Fremdsprache erwerben und nachweisen.
  • Wer Deutsch nicht als Erstsprache erlernt hat, aber seine Hochschulzugangsberechtigung in deutscher Sprache erworben hat, hat lediglich Kenntnisse in einer weiteren Sprache nachzuweisen.

Studierende des Unterrichtsfaches Englisch haben folgende Vorraussetzungen zu erfüllen:

Anforderungen

Nachweis

Englischkenntnisse auf B2-Niveau des GER*,
z.B.: Englisch bis zum Abitur

Zugangsvoraussetzung zur
Einschreibung in den Bachelor

Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache auf
A2-Niveau des GER*  

Ausnahme: Die Erstsprache ist nicht Deutsch und die Hochschulzugangsberechtigung wurde in deutscher Sprache erworben.

Nachweis bis Ende des
4. Fachsemesters im Bachelor

Sprachtest zu Studienbeginn (Feststellung des Sprachniveaus)

nur diagnostische Funktion

Studienbegleitende Auslandsaufenthalte

Für das Studium einer modernen Fremdsprache (Englisch) ist ein mindestens 3-monatiger Auslandsaufenthalt in einem Land, in dem Englisch als Landessprache gesprochen wird, verpflichtend vorgeschrieben (LABG 2016). Näheres regelt die Fachprüfungsordnung.

nach oben

Berufspraktische Tätigkeiten

Die Lehramtsausbildung beinhaltet verschiedene Praxisphasen. Zu diesen zählen:

  • Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP)
  • Berufsfeldpraktikum 
  • Praxissemester (im Master zu absolvieren)

Pflicht?

Pflicht

Praktikumsdauer

  • Das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) umfasst 25 Tage (5 Wochen).
  • Das Berufsfeldpraktikum umfasst 80 Stunden.

Nachweisfrist

Alle Praxisphasen werden schriftlich in dem Portfolio Praxiselemente festgehalten. Die Pflicht zur Führung des Portfolios beginnt mit Aufnahme des ersten Praxiselements (i.d.R. Eignungspraktikum) und endet mit dem Vorbereitungsdienst (ehemals Referendariat).

Inhalte

1.) Das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) findet im 1. Studienjahr während eines Schulhalbjahres des Bachelorstudiums an einer Schule statt. Es wird umfasst 25 Tage (5 Wochen), die im Anschluss an ein Vorbereitungsseminar absolviert werden. Es dient der kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Schulpraxis, der Reflexion der Eignung für den Lehrerberuf und der Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium. Weitere Informationen finden Sie auf den Informationsseiten des ZLBs zum Thema Eignungs- und Orientierungspraktikum. Zudem finden Sie hier ein Informationsblatt zu den Zeitkorridoren des EOP.

2.) Das Berufsfeldpraktikum im 5. Bachelor-Semester ist ein mindestens vierwöchiges, in der Regel außerschulisches Praktikum, das den Studierenden konkretere berufliche Perspektiven außerhalb des Schuldienstes eröffnet oder Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen Tätigkeitsfelder gewährt.

weiterführende Informationen

ECTS Punkte

Eignungs- und Orientierungspraktikum: 6 CP

Berufsfeldpraktikum: 6 CP

nach oben

Kontakt und Beratung

Fakultät

Fakultät für Bildungswissenschaften am Campus Essen, sowie die Fakuläten, in denen die Unterrichtsfächer angesiedelt sind.

Hier finden Sie nähere Informationen zu den Fächern (soweit bereits veröffentlicht):

Fach FPO* Studienplan MHB**
Englisch FPO Studienplan MHB
Kunst FPO Studienplan MHB
Lernbereich Mathematische Grundbildung FPO Studienplan MHB
Lernbereich Sprachliche Grundbildung FPO; 4. ÄO Studienplan MHB

Lernbereich Natur- und
Gesellschaftswissenschaften (Sachunterricht)

  • Biologie
  • Chemie
  • Geographie
  • Geschichte
  • Physik
  • Sozialwissenschaften
  • Technik
FPO Studienplan MHB
ev. Religionslehre FPO; 3. ÄO Studienplan MHB
kath. Religionslehre FPO s. FPO MHB
Sport FPO Studienplan MHB
Musik - - MHB
Deutsch für Schülerinnen und
Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DaZ)
FPO Studienplan MHB
Bildungswissenschaften

FPO

Studienplan MHB
* Fachprüfungsordnung
** Modulhandbuch

Das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) hat eine Seite eingerichtet, auf der Sie Dokumente und Links zur Bachelor-Master-Struktur des Lehramtsstudiums an der Universität Duisburg-Essen finden. Zudem organisiert das ZLB ein LehramtsWIKI rund um die Lehrerbildung an der Universität Duisburg-Essen und darüber hinausgehende Belange. Auch auf der Seite des Schulministeriums NRW werden häufig gestellte Fragen zur neuen Lehrerausbildung beantwortet.

Das Akademische Beratungs-Zentrum Studium und Beruf (ABZ) bietet darüber hinaus die Möglichkeit der persönlichen Beratung zu Studienmöglichkeiten, -inhalten, Zugangsvoraussetzungen, Zulassungsbedingungen und zu Studienwahlprozessen an. Die Beratungszeiten und Kontaktdaten finden Sie hier

Fachberatung des Studiengangs (Lehrende)

Im Beratungsverzeichnis für das Lehramt finden Sie die Kontaktdaten der Fachstudienberater*innen, des Prüfungswesen und der Fakultät sowie weitere Ansprechpartner*innen (u.a. ZLB und Fachschaften).

nach oben