Wie lassen sich künftig Gesundheitslagen besser überblicken? Was ist wo verfügbar? Ein Verbundprojekt, an dem das IKIM wesentlich beteiligt ist, entwickelt dazu die AtheneKI, die Krisen simulieren und analysieren kann. 2,4 Millionen Euro gehen dafür ans IKIM.
Erwerbslose haben eine schwache Lobby. Eine neue IAQ-Studie zeigt, warum ihre Interessenvertretung so schwierig ist, welche Rolle Stigmatisierung und fehlende Ressourcen spielen – und weshalb rechtspopulistische Parteien von dieser Vertretungslücke profitieren können.
Was passiert in Zellen bei der Strahlentherapie? Dem geht das Verbundprojekt MetaC(h)roSS nach. Ziel ist es, gesunde Zellen bei der Therapie besser zu schützen.
Ein Team um Experimentalphysikerin Carolin Frank hat erstmals Rainbow Scattering an einlagigem Graphen experimentell beobachtet. Die Ergebnisse der Forschung aus Duisburg und Uppsala zeigen zugleich, wo gängige Modelle der Ion-Festkörper-Wechselwirkung an die Grenzen stoßen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Jun.-Prof. Lisa Becker in ihr renommiertes Emmy Noether-Programm aufgenommen. Mit rund 1,4 Millionen Euro Fördermitteln erforscht Becker, wie Blutgefäße die Immunabwehr gegen schwarzen Hautkrebs beeinflussen.
Oral History öffnet Zugänge: zu selbst erlebter Geschichte, eingebunden in politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zeitläufe. Es ist für 26 Bachelor-Studierende im Historischen Institut der UDE der Türöffner zur Perspektive von betroffenen „Verschickungskindern“.
Wer nach einem stressigen Tag zu Computerspielen, sozialen Netzwerken oder Shopping-Apps greift, sucht oft Ablenkung. Doch was macht daraus problematische Internetnutzung? Eine UDE-Studie mit 900 Erwachsenen zeigt: Entscheidend ist weniger Stress als die Versuchung.
Wie lässt sich Ladeinfrastruktur so planen, dass Bürger:innen, Unternehmen und Kommunen gleichermaßen davon profitieren? Forschende der UDE haben gemeinsam mit Partnern im Projekt STRALI ein Planungstool entwickelt, das Kommunen bei der Entscheidung hilft.
Die Westdeutsche Biobank Essen ist eine zentraler Service der Medizinischen Fakultät. Durch eingelagerte Proben macht die Biobank die Erforschung von Krankheitsursachen sowie die Verbesserung von Diagnostik und Therapien möglich. Jetzt wird sie mit Bundesmitteln gefördert.
Ein internationales Forschungskonsortium unter der Leitung der UDE analysiert Hirnbildgebungsdaten aus 16 Studien mit insgesamt 409 Teilnehmenden und zeigt, dass die Wirkung des Placeboeffekts auf unterschiedlichen neuronalen Mechanismen beruht.
Wie lassen sich Materialien für Gasturbinen länger nutzen? Und welche Rolle spielte Angst bei der Entstehung kolonialer Wissensordnungen? Mit diesen Forschungsfragen befassen sich die beiden Vorhaben, die in der 41. Runde des UDE Postdoc Seed Fundings gefördert werden.
Der Umbau der deutschen Automobilindustrie setzt Beschäftigte und Unternehmen unter Druck. Wie lässt sich der Wandel fair gestalten? Betriebliche Instrumente können diesen begleiten, stoßen jedoch zunehmend an ihre Grenzen, zeigt eine Untersuchung des IAQ.
Ob zu Rente, Steuern oder Staatsausgaben – wirtschaftspolitische Debatten sind selten eindeutig. Die neuen Sozioökonomischen Blätter des IFSO zeigen, welche ökonomischen Denkweisen hinter unterschiedlichen Positionen stehen. Die erste Ausgabe behandelt die Alterssicherung.
Was verstehen Grundschulkinder unter Nachhaltigkeit? Wie formulieren sie, wenn sie frei zum Thema ,,Wasser'' schreiben und diskutieren dürfen? Das hat das Projekt SchWan aus der Germanistischen Sprachdidaktik untersucht.
Das Hochspannungslabor der UDE gehört zu den wenigen akkreditierten universitären Einrichtungen weltweit. Das Akkreditierungsjubiläum wurde am 10. Juli feierlich begangen.