IZfB-Forschungsschwerpunkt

Schul- und Unterrichtsentwicklung

Der Forschungsschwerpunkt entwickelt evidenzbasierte Konzepte, um Schulen und Unterricht qualitativ zu verbessern,
fördert Chancengleichheit und unterstützt Lehrkräfte in ihrer Professionalisierung.

Aktuelles

07.11.2024 - 10:36:05

DiMaBBS gestartet

Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen

Am 1. November 2024 startete unter Leitung von Monique Ratermann-Busse das Projekt „Digitalisierungsmanagement für berufsbildende ...
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01.10.2024 - 10:39:47

Übergabe des Förderbescheids

"Startchancenprogramm"

Der Forschungsverbund zur wissenschaftlichen Begleitung des Startchancen-Programms hat seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist ...
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07.03.2024 - 17:52:42

Vernetzungstreffen

Einwanderungsgesellschaft verstehen

Im Januar 2024 fand ein Vernetzungstreffen zum Thema Bildungsprozesse in der Einwanderungs-gesellschaft verstehen und gestalten ...

Highlights aus dem Schwerpunkt

  • April 2025: Veröffentlichung des aus dem Schwerpunkt heraus initiierten Sammelbands: 
    Bildungsforschung und Bildungspraxis in der Metropole Ruhr
    Schule und Lehrkräftebildung gemeinsam im regionalen Kontext entwickeln
    herausgegeben von Isabell van Ackeren-Mindl,  Kerstin Göbel und  Mathias Ropohl
  • Erfolgreiche Antragstellung: Wissenschaftliche Begleitung des Startchancen-Programms
  • Erfolgreiche Einwerbung: Wissenschaftliche Begleitforschung Bildungscampus
  • Isabell van Ackeren-Mindl wurde für weitere 3 Jahre als Mitglieder ständigen wissenschafltichen Kommission der Kultusministerkonferenz berufen (SWK-Mitglieder )

Veranstaltungen/Termine

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Menschen im Schwerpunkt

Sprecherin des Schwerpunkts Prof. Dr. Isabell van Ackeren-Mindl

Schwerpunkte

  • Denomination "Erziehungswissenschaft: Bildungssystem- und Schulentwicklungsforschung"
  • Schulentwicklung im Sinne von Organisationsentwicklung: allgemein und unter Berücksichtigung von Schule unter den Bedingungen sozial herausfordernder Lagen, Schulentwicklung im Kontext von Digitalisierung
  • Steuerung des Bildungssystems und Wirkungen von Reformen (u.a. Prüfungssystem, Bildungszeit u.ä.), auch mit internationalen Vergleichsperspektiven
  • Fragen von Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit im Kontext von Schule und Hochschule (hier insbesondere im Studieneingang, u.a. First Generation Students)
Persönliche Webseite

Sprecherin des Schwerpunkts Prof. Dr. Kerstin Goebel

Schwerpunkte

  • Professionalisierung in der Lehrerbildung;
  • Reflexionsanregungen durch Schülerrückmeldungen und kooperative videogestützte Unterrichtsreflexion,
  • interkulturelle und mehrsprachigkeitsorientierte Lehr-/Lernprozesse im Sprachenunterricht;
  • Bedingungen von schulischem Engagement;
  • Digitalisierungsprozesse in der Hochschullehre
Persönliche Webseite

Mitglieder im Schwerpunkt

Die Mitglieder im interdisziplinären IZfB-Forschungsschwerpunkt Schul- und Unterrichtsentwicklung forschen zu Themen aus diesem Bereich in den Fakultäten Bildungswissenschaften, Geisteswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften und den MINT-Fachdidaktiken.

Sie möchten in den Verteiler des Schwerpunkts Schul- und Unterrichtsentwicklung aufgenommen werden oder an dem nächsten Schwerpunkttreffen teilnehmen? Dann wenden Sie sich bei Interesse gern an die Sprecherinnen des Schwerpunkts oder Helene Kruse.
Übersicht aller Mitglieder

Was zeichnet den Schwerpunkt Schul- und Unterrichtsentwicklung aus?

Aktuell arbeiten schon circa 35 Wissenschaftler:innen aktiv im Schwerpunkt mit. Der Schwerpunkt ist interdisziplinär aufgestellt und die Mitglieder kommen aus den Bildungswissenschaften und den Fachdidaktiken, also sowohl aus der Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Psychologie als auch aus den Didaktiken der Naturwissenschaften, den Sprachwissenschaften sowie der Sozial- und Politikwissenschaften.

Der Schwerpunkt vereint Forschung

  • zur Systemebene (politische und administrative Gestaltung),
  • zur Einzelschulebene (organisationale Entwicklung, auch im sozialräumlichen Kontext),
  • zur Unterrichtsebene und zu weiteren Lehr-Lern-Settings (individuelle und interaktionale Prozesse) sowie
  • zu den Bezügen zwischen den Ebenen.

Die Mitglieder des Forschungsschwerpunkts Schul- und Unterrichtsentwicklung im IZfB realisieren

  • empirisch fundierte,
  • methodisch vielfältig ausgerichtete,
  • evidenzbasierte Analysen

im Kontext von Schule und Unterricht einschließlich auch außerunterrichtlicher Lehr-Lern- und Bildungsszenarien. Es geht also ausgehend von der Institution Schule nicht nur um formale, sondern auch um non-formale und informelle Lerngelegenheiten und damit um einen sehr breiten Blick auf Schule, Unterricht und das schulische Umfeld. Dieser Blick umfasst auch die Professionalisierung des schulischen und außerschulischen Personals. Dabei werden auch Übergänge in die Schule bzw. von Schule in andere institutionelle Settings in den Blick genommen.

Ziele des Schwerpunkts Schul- und Unterrichtsentwicklung

Was steht aktuell im Mittelpunkt der Forschung?

Übergreifende Forschungsthemen, die im Schwerpunkt adressiert werden, sind beispielsweise Fragen

  • der Steuerung und Governance von Bildungssystemen,
  • der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit,
  • der Vernetzung der Schulen mit ihrem Umfeld,
  • der Qualität und Entwicklung von Unterricht,
  • der Professionalisierung von Lehrpersonen sowie
  • nach der Gestaltung von Lehr-Lern-Formaten in der Schule und der Lehrkräfteausbildung.

Den Mitgliedern des Schwerpunkts geht es dabei besonders um eine fächerübergreifende Kooperation. 

Zielstellungen

Wir setzen uns dafür ein, weitere innovative Verbundprojekte (wie “Schule macht stark” und die wissenschaftliche Begleitung zum “Startchancen-Programm”) zu initiieren und durchzuführen sowie Publikationen in digitalen und analogen Formaten, insbesondere Open Access (wie den Sammelband “Bildungsforschung und Bildungspraxis in der Metropole Ruhr”), voranzutreiben. 

Unser Ziel ist es, den Dialog zwischen Universität, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL), Lehrkräften, Bildungsverwaltung und Bildungspolitik aktiv zu gestalten. Wir fördern einen systematischen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis durch passende Kommunikationsformate (z.B. “SchuMaS meets”). Zudem identifizieren und entwickeln wir gezielt Synergien in der universitären Lehrkräftebildung an der Universität Duisburg-Essen weiter.

(Verbund)projekte

Zum Beispiel arbeiten Kolleg:innen im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der Entwicklung von videogestützten Lehr-/Lernformaten für die Lehramtsausbildung. Forschende des Schwerpunkts sind auch im NRW-weiten Verbundprojekt ComeIn (Communities of Practice NRW für eine Innovative Lehrerbildung) beteiligt. In diesem Projekt treiben alle Phasen der Lehramtsbildung gemeinsam die Vermittlung digitalisierungsbezogener Kompetenzen an angehende und praktizierende Lehrer*innen mit Hilfe der Entwicklung und Beforschung von OER voran. Weitere Beispiele im Hinblick auf den Fokus Unterricht beziehen sich auf Fragen der Unterrichtsqualität sowie auf Fragen der fächerübergreifenden Ansätze zum sprachsensiblen Fachunterricht.

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Zudem arbeiten Kolleg:innen aus den Bildungswissenschaften, Geisteswissenschaften (DAZ/DAF), Mathematik und den Gesellschaftswissenschaften im Bund-Länder-Projekt Schule macht stark (SchumaS) in begleitendem Forschungsverbund an der Schnittstelle von Praxis, Bildungsadministration und Forschung mit, an dem bundesweit 13 Einrichtungen und Universitäten beteiligt sind. Themen sind die Schulentwicklung und Führung sowie das außerschulische Lernen und die Vernetzung von Schule im sozialen Umfeld. Außerdem geht es um die Förderung von Kompetenzen in Mathematik und in der Sprachbildung sowie um die Qualifizierung der Lehrkräfte im Umgang mit besonderen Bedingungen an Schulen in sozial herausfordernden Lagen. Hierzu liegen in der Metropole Ruhr vielfältige Erfahrungen vor. Dabei kooperieren wir im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr auch mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Bochum und Dortmund.

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Seit Oktober 2024 sind Kolleg:innen aus den Bildungswissenschaften, Geisteswissenschaften (DAZ/DAF) und den Gesellschaftswissenschaften an der wissenschaftlichen Begleitung des Startchancen-Programms von Bund und Ländern beteiligt.

Zentrales Ziel des gemeinsamen Startchancen-Programms von Bund und Ländern ist es, den Anteil der Kinder und Jugendlichen, die nicht die Mindeststandards in den Basiskompetenzen erreichen, erheblich zu reduzieren und ihnen somit bessere Bildungs- und Zukunftschancen zu vermitteln. Dazu sollen Schulen mit ihren Leitungen, Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal bei der Entwicklung ihrer Organisation sowie ihrer Lerngelegenheiten systematisch unterstützt werden. Dies wird unter Berücksichtigung des kommunalen Umfelds der Schulen und gemeinsam mit den Pädagogischen Landesinstituten bzw. Qualitätsagenturen der Länder sowie der Bildungsverwaltung geschehen. Durch einen vernetzten Ansatz sollen alle relevanten Akteure gemeinsam und innovativ an dem Ziel einer besseren und wirkungsvollen Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Schulen an sozialräumlich benachteiligten Standorten arbeiten.

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Weitere Projekte

Aktuelle Projekte

Begleitforschungsprojekt Bildungscampus
Verantwortlich: Prof. Dr. Isabell van Ackeren-Mindl, Dr. Laura Beckmann, Dr. Christine Becks, gefördert durch Landesmittel NRW

Wirkungsmessung im Rahmen der Evaluation des Schulpiloten "Wirtschaftsbildung" in österreichischen Schulen der Sekundarstufe I 
Verantwortlich: Prof. Dr. Thomas Retzmann & Institut für höhere Studien Wien gefördert durch Stiftung Wirtschaftsbildung Wien

Kompetenzverbund lernen:digital - Transferstelle, Teilprojekt UDE: Verantwortlich: Prof. Dr. Isabell van Ackeren-Mindl & Dr. Manuela Endberg, gefördert durch das BMBF

degree 5.0 - Digitale reflexive Lehrer*innenbildung 5.0: videobasiert - barrierefrei – vernetzt
Verantwortlich: Prof. Dr. Kerstin Göbel, Prof. Dr. Stephan Hußmann (TU Dortmund) & Prof. Dr. Marcus Nührenbörger (Uni Münster); Interdisziplinärer BMBF-Verbund

Franzimo - Französisch als 2. Fremdsprache: interkulturell und mehrsprachigkeitsorientiert
Verantwortlich: Prof. Dr. Kerstin Göbel & Prof. Dr. Lars Schmelter (BUW), Interdisziplinärer DFG-Verbund

Ukraine Peer Projekt.
Verantwortlich: Prof. Dr. Miriam Morek; Prof. Dr. Heike Roll; Prof. Silvia Beutel (TUD), Prof. Björn Rothstein (RUB)
TP im Rahmen eines Verbundprojekts der Ruhrgebietsuniversitäten, gefördert durch die RAG-Stiftung und GLS

Abgeschlossene Projekte

NEST- Novice Educator Support and Training 
Verantwortlich: Prof. Dr. Hermann J. Abs, Eva Anderson-Park,
kofinanziert durch Erasmus+ der EU

[Evaluation eines teilstandardisierten Berufseinführungsprogramms für Seiteneinsteigende an Schulen in herausfordernder Lage in sieben Bildungssystemen aus fünf Mitgliedsstaaten der EU: Belgien, Bulgarien, Rumänien, Spanien, Österreich]

Lernerfolg mit der digitalen Lernleiter
Verantwortlich: PD Dr. Helena van Vorst, Prof. Dr. Mathias Ropohl, Prof. Dr. Sebastian Habig
finanziert durch die RAG-Stiftung

LArS.NRW - Lernen mit Animationsvideos realer Szenen sozialwissenschaftlicher Unterrichtsfächer: ein digitales Lehr-/Lernangebot zur Professionalisierung (angehender) Lehrkräfte
Verantwortlich: Prof. Dr. Sabine Manzel (UDE), Frederik Heyen (UDE), Prof. Dr. Dorothee Gronostay (TUD), Katrin Hahn-Laudenberg (BUW)
vom MWNRW, Förderlinie OERContent.nrw geförderter Verbund

Sprint. Sprachbildung interaktiv. Verantwortlich: Prof. Dr. Miriam Morek (UDE), Prof. Dr. Vivien Heller (BUW), IfS (TUD)
TP im von der RAG-Stiftung geförderten Verbund “Gemeinsam Ganztag”.

(Entwicklung und Erprobung einer fächerübergreifenden Professionalisierungsmaßnahme für die 3. Phase der Lehrkräftebildung mit dem Fokus auf (sprach)lernförderliche Unterrichtsgespräche

Open-Access für die Deutschdidaktik. Ein Modell für fachdidaktisches Publizieren.
Verantwortlich: Prof. Dr. Miriam Morek; Prof. Dr. Michael Beißwenger (UDE), Prof. Steffen Gailberger (Kiel), Prof. Dr. Björn Rothstein (Bochum)
DFG-Infrastrukturprojekt

FLECTT - Kooperative Unterrichtsvideoreflexion in ReFLECTing Teams
Verantwortlich: Prof. Dr. Kerstin Göbel
Teilprojekt im Rahmen des BMBF-geförderten Verbunds ProViel 
 

Deutsch inklusiv. Entwicklung und Erprobung fachdidaktischer Konzepte für einen inklusiven Deutschunterricht.
Verantwortlich: Prof. Dr. Miriam Morek
Teilprojekt im Rahmen des BMBF-geförderten Verbunds ProViel