Herzlich willkommen auf der Internetseite des Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB)!
Das IZfB ist eine fakultätsübergreifende zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen (UDE). Es bietet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Bereichen der Bildungsforschung eine Plattform zur Diskussion über gemeinsame Fragestellungen und Anbahnung von Kooperationen und fördert die Initiierung neuer Forschungsvorhaben.
Herzliche Einladung!
Die IZfB-Mitgliederversammlung 2026 findet statt am
Donnerstag, 02.07.2026 um 16:15 Uhr im
Bibliothekssaal (R11 T00 K18)
Neueste Meldungen
IZfB Early Career Researcher Travel Award 2026/2 Bewerbungsfrist verlängert bis 7.7.26
Das IZfB bietet mit den Travel Awards eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 1.500,-€ an. Diese soll promovierenden IZfB-Mitgliedern und jungen Wissenschaftler:innen im IZfB, die Möglichkeit zu geben, Forschungseinrichtungen im Ausland zu besuchen. Dieser Award ermöglicht Ihnen:
- Ihre Forschungsergebnisse anderen Arbeitsgruppen präsentieren
- wichtige Teilaspekte Ihres Forschungsvorhabens mit ausgewiesenen Expert:innen diskutieren
- Ihre Forschungstätigkeit auf andere Weise voranbringen
Die Travel Awards können zur Finanzierung von Reise- und Unterkunftskosten verwendet werden.
Für Reisen, die bis zum 15.03.2027 angetreten werden ist eine Bewerbung bis zum 07.07.2026 möglich
Herzlich willkommen Daniel Scholl ins IZfB aufgenommen
Prof. Dr. Daniel Scholl ist seit dem 1. April 2026 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik an der Universität Duisburg-Essen und leitet den Arbeitsbereich Allgemeine Didaktik. Seine Forschung ist an der Schnittstelle von Allgemeiner Didaktik, empirischer Unterrichtsforschung, Professionsforschung und digital unterstützter Lehrkräftebildung angesiedelt. Im Zentrum steht die Frage, wie professionelle Kompetenzen von Lehrkräften theoretisch modelliert, empirisch erfasst und auf dieser Grundlage gezielt gefördert werden können.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der systematischen Weiterentwicklung der Allgemeinen Didaktik als forschender und forschungsorientierter Disziplin. Im Vordergrund stehen Theoriebildung zu Unterricht, Unterrichtsplanung und professionellem Handeln im institutionellen Kontext Schule.
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Allgemeindidaktische Modelle werden wissenschaftstheoretisch analysiert, auf ihre Modellfunktion hin geprüft und auf konkrete berufliche Aufgaben von Lehrkräften bezogen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie didaktische Modelle in professionelles Wissen überführt werden können und welche Bedeutung sie für Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht haben.
Diese grundlagenorientierte Perspektive ist eng mit empirischer Bildungsforschung verbunden. Daniel Scholl arbeitet an der Modellierung und Messung professioneller Kompetenz, insbesondere an Analysekompetenz, Planungskompetenz und professionellem Wissen von Lehrkräften und Fortbildenden. Methodisch nutzt seine Forschung quantitative Testentwicklung, Rasch-Modellierung, experimentelle Zugänge, Mixed-Methods-Designs sowie videobasierte und digital gestützte Verfahren. Damit werden zentrale Kompetenzbereiche des Unterrichtens empirisch zugänglich gemacht und für die Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung nutzbar.
Ein weiterer Arbeitsbereich betrifft die Entwicklung digital unterstützter Diagnose- und För-derformate. In Projekten wie „Digitales Unterrichtscoaching“ wurden digitale Werkzeuge zur Unterstützung angehender Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung entwickelt. Im Projekt RAISE wird ein Online Self Assessment zur professionellen rassismuskritischen Kompetenz von Lehrkräften erarbeitet. In der wissenschaftlichen Beratung der ModerierendenBasisQualifizierung in Nordrhein-Westfalen stehen die Modellierung professioneller Fortbildungskompetenz, digitale Selbstchecks und evidenzbasierte Qualitätsentwicklung in der Lehrkräftefort-bildung im Vordergrund.
Das Forschungsprofil ist primär dem IZfB-Schwerpunkt Schul- und Unterrichtsentwicklung zugeordnet. Ergänzende Bezüge bestehen zum Schwerpunkt Bildung in der digitalen Welt, vor allem durch Arbeiten zur digital unterstützten Diagnostik und Förderung professioneller Kompetenzen von Lehrkräften.
Die Forschung verbindet allgemeindidaktische Theoriebildung, empirische Bildungsforschung, Kompetenzmodellierung, digital gestützte Kompetenzentwicklung und Fragen der Bildungsgerechtigkeit. Sie ist auf interdisziplinäre Kooperationen mit Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften, Psychologie, schulpraktischen Ausbildungsinstitutionen und Praxispartnern angelegt.
Herzlichen Glückwunsch Bärbel Barzel erhält Archimedes-Preis
Das IZfB freut sich sehr, dass Bärbel Barzel mit dem Archimedes-Preis, der vom MNU (Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts) gemeinsam mit der Westermann Gruppe verliehen wird. Der Preis zeichnet Persönlichkeiten aus, die durch innovative, praxisorientierte und forschungsgeleitete Impulse die Entwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts nachhaltig voranbringen und die Brücke zwischen wissenschaftlicher Theorie und schulischer Praxis schlagen.
Herzliche Einladung Working Lab: Linguistic Discrimination in Higher Education and the Work Sphere
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der der gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Bewertung von Sprache und den Folgen solcher Wertzuweisungen – insbesondere sprachliche Diskriminierung – in der Hochschule und im Arbeitsmarkt.
Keynotes:
- Dr. Stephen Lucek, University College Dublin:
University Staff Language Practices: Missed Opportunities and Linguistic Discrimination -
Dr. Stephen May & Dr. Mi Yung Park, both University of Auckland, New Zealand:
Linguistic discrimination in higher education: International implications
Weitere Informationen
Zur Anmeldung
02.04.2026 IZfB-Travelaward
Im Rahmen der ersten Ausschreibung 2026 wurde der IZfB Early Career Researcher
Travel Award verliehen an:
- Dana Eilers, Fakultät für Mathematik,
AG Didaktik der Mathematik, Prof. Büchter
für einen Aufenthalt an der Universität Wien, bei Dr. Felix Woltron, Fakultät für Mathematik, Arbeitbereich Fachdidaktik/Schulmathematik
Wir gratulieren der Preisträgerin und wünschen ihr einen guten und erfolgreichen Aufenthalt.
Deadline für die nächsten Bewerbungen ist der 30.06.2026
Tag der Bildungsforschung 2026 Verleihung der Posterpreise
Beim Tag der Bildungsforschung 2026 durften sich zwei Promovierende aus dem Graduiertenkolleg für Querschnittsaufgaben in Lehrkräftebildung sowie Schul- und Unterrichtsentwicklung (GKQL) über die Auszeichnung mit dem IZfB-Posterpreis 2026 freuen.
- Anna Büsch aus dem Institut für Sachunterricht (AG Gryl):
ProVi BNE - Professionalisierung von Studierenden für eine vielperspektivische Sachunterrichtsplanung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung - Hendrik Schmalenberg aus der Deutschdidaktik (AG Morek):
Schreibzeiten und Autorenrunden zum Thema „Wasser ist Leben“ – Eine empirische Studie zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Deutschunterricht der Grundschule
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Beide wurden von der Jury für ihre besonders innovativen, argumentativ stringenten und der Interdisziplinarität gerecht werdenden Poster ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung, Anna Büsch und Hendrik Schmalenberg!
Herzlichen Glückwunsch IZfB Best Bachelor and Thesis Awards
Beim Tag der Bildungsforschung 2026 wurden zwei herausragende Arbeiten mit dem IZfB Best Bachelor and Best Master Thesis Awards ausgezeichnet
- Ira Eileen Barsuhn für ihre Masterarbeit:
Sprachbildung durch digitale Lernvideos im Chemieunterricht – Eine Intervention zur Einführung fachlicher Konzepte in der Sekundarstufe I
Betreut wurde die Arbeit von Prof. Maik Walpuski, Didaktik der Chemie und Prof. Dr. Heike Roll, DaZ/DaF
- Josephine Berberich für ihre Bachelorarbeit:
Datenbasierte Argumente zu Plastikmüll am Strand in der Grundschule
kritisch reflektieren lernen
Betreut wurde die Arbeit von Dr. Christian Büscher und Dr. Martina Velten, beide Didaktik der Mathematik
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Beiden Arbeiten bescheinigten die Gutachtenden die Bearbeitung eines sehr innovativen Themas mit hoher Relevanz Forschung bzw. Praxis aus einem interdisziplinären Blickwinkel unter Einhaltung hoher wissenschaftlicher Standards.
Das IZfB gratuliert den beiden Preisträgerinnen und wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg im Verlauf ihrer Karriere
Juli 2025 Von der Schule in die Arbeitswelt
Der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf stellt für viele Jugendliche eine Herausforderung dar – insbesondere für benachteiligte Jugendliche ist das Risiko des Scheiterns hoch. Die IZfB-Mitglieder Susanne Enssen und Dr. Monique-Ratermann-Busse zeigen in einer aktuellen Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen, dass ein erfolgreicher Übergang in die Arbeitswelt von einer gut funktionierenden beruflichen Orientierung abhängt.
03.07.2025 Wissenschaftlicher Beirat des MSB NRW
Das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat erstmals einen wissenschaftlichen Beirat berufen. Im Fokus der Arbeit stehen unter anderem die Stärkung der Basiskompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen, die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität sowie der Abbau sozialer Ungleichheiten im Bildungssystem. Auch der Einsatz von Bildungsdaten zur evidenzbasierten Steuerung und Schulentwicklung gehört zu den zentralen Fragestellungen. Ziel ist es, Wissenschaft und Politik nachhaltig zu verzahnen. Gemeinsam mit vier weiteren Wissenschaftler*innen wurde Prof. Dr. Isabell von Ackeren in dieses Gremium berufen.
Prof. Dr Harald Lesch und Dr. Cecilia Scorza-Lesch Klima 2024 - kippt nun alles
Der Sinus-Kongress und ErLe-Tag der GDM am 05.03.2024 wurden eröffnet mit dem Hauptvortrag:
Prof. Dr Harald Lesch und Dr. Cecilia Scorza-Lesch
Klima 2024 - kippt nun alles?
Der Vortrag kann über den YouTube Channel der UDE abgerufen werden.
Vorstellung des IZfB
Das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) ist eine fakultätsübergreifende zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen (UDE). Um der großen Bedeutung von Grundlagenforschung sowie transfer- und praxisorientierter Anwendungsforschung im Bildungsbereich gerecht zu werden, vernetzt das IZfB interdisziplinäre Bildungsforschung und entwickelt diese weiter. Der interdisziplinäre Fokus zeigt sich in der Verankerung von bildungsbezogenen Themen und Forschungsvorhaben an den Schnittstellen zwischen den zwölf Fakultäten. Bildungsforscher:innen untersuchen disziplinübergreifend fachdidaktische, lehr-lern-theoretische, bildungspolitische und bildungssoziologische Fragestellungen über alle zwölf Fakultäten der UDE hinweg.
IZfB-Ethikkommission
Für die Mitglieder des IZfB ist es möglich Anträge zur Erstellung eines Ethikvotums an die IZfB-Ethikkommission zu richten.
Alle Informationen zum Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie die notwendigen Formulare finden Sie hier:



