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Feierliche Eröffnung der Klinik für Nuklearmedizin: Weltweit erstes StarGuide GX SPECT/CT am universitätsmedizinischen Standort Essen

[01.07.2026] Am Dienstag, 30. Juni 2026, wurde das neue Gebäude der Klinik für Nuklearmedizin eröffnet. Es setzt neue Maßstäbe in der personalisierten Krebsmedizin. Zahlreiche Politiker:innen waren vor Ort, um sich selbst ein Bild des neuen Standorts und seiner innovativen Technik zu machen.

Mit dem Durchschneiden eines roten Bandes eröffneten die anwesenden Politiker:innen und der Vorstand des Universitätsklinikums Essen die neue Klinik für Nuklearmedizin. Anschließend besichtigten sie den Neubau. Dessen Herzstück bilden das weltweit erstmals aufgestellte StarGuide GX SPECT/CTI1 und das Omni 128cm PET/CTII 2, das ebenfalls von GE HealthCare stammt und nur an fünf weiteren Standorten weltweit verfügbar ist. Es ist für hochdetaillierte Ganzkörperbildgebung in einer einzigen Scan-Position konzipiert. Dies kann die Strahlenbelastung und Scanzeit signifikant reduzieren.

Sie bilden die Grundlage für eine neue Generation der Theranostik, die Diagnostik und Therapie zielgerichtet verbindet. Auf Basis dieser innovativen Bildgebung lässt sich zielgerichtet die individuelle Therapie einleiten. „Diagnostik und Therapie werden so zu einem geschlossenen Kreislauf verknu?pft. Ein wesentlicher Schritt hin zur vollständig personalisierten Krebsmedizin,“ sagt Prof. Dr. Ken Herrmann, Leiter der Klinik für Nuklearmedizin.

Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, freut sich gleichermaßen über diesen wichtigen Schritt: „Die Nuklearmedizin gehört zu den international sichtbarsten Forschungsfeldern unseres Standorts – und darin liegt der eigentliche Anspruch einer Universitätsmedizin: Spitzenforschung und Spitzenversorgung sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Diese Klinik ist der Ort, an dem aus exzellenter Forschung die Versorgung von morgen wird. Dass aus dieser Idee heute ein Haus geworden ist, verdanken wir vielen – zuallererst Herrn Professor Herrmann und seinem Team.“

Zur Festveranstaltung im Lehr- und Lernzentrum begrüßte Prof. Angelika Eggert, Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen (UME), die mehr als 300 Gäste. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spracht eine Keynote und die Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, war mit einem Impulsvortrag zu Gast. Beim anschließenden „Innovationsgespräch Nuklearmedizin – Wie die Theranostik die Onkologie verändert“ diskutierten Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär, Christian Bernhard, Zone President Western Europe von GE HealthCare, sowie Prof. Ken Herrmann miteinander.

Abgerundet wurde der Austausch von einer Gesprächsrunde mit Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Prof. Dr. Barbara Albert, Rektorin der Universität Duisburg-Essen und Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Aufsichtsratsvorsitzende der UME.

Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, der das Schlusswort sprach, betont: „Eine Klinik zu eröffnen heißt, ein Versprechen zu geben – an die Patientinnen und Patienten, die hier Hilfe suchen, und an die nächste Generation, die hier lernen und forschen wird. Ich bin zuversichtlich, dass wir es einlösen. Und ich gestehe Ihnen offen: Als Dekan dieser Fakultät erfüllt es mich mit Stolz, dieses Haus heute eröffnet zu sehen – und mit Vorfreude auf alles, was in seinen Mauern noch entstehen wird.“

Redaktion:
Marie-Christine Sassenberg, Leiterin Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, Tel. 0201/723-6329, marie-christine.sassenberg@uk-essen.de


Eröffnung des Neubaus der Klinik für Nuklearmedizin (v.l.n.r.): Susanne Schlagl, GE HealthCare, Geschäftsführerin Deutschland, Josef Hovenjürgen, MdL, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Prof. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und Mitglied des Vorstands der Universitätsmedizin Essen, Nina Warken, MdB, Bundesministerin für Gesundheit, Hendrik Wüst, MdL, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Ken Herrmann, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, Ina Brandes, MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Johannes Hütte, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Essen und Mitglied des Vorstands der Universitätsmedizin Essen, Prof. Dr. Angelika Eggert, Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen, Prof. Barbara Albert, Rektorin der Universität Duisburg-Essen, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen, Matthias Hauer, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Andrea Schmidt-Rumposch, Pflegedirektorin und Mitglied des Vorstands der Universitätsmedizin Essen, und Sarah Majorczyk, 1. Vorsitzende, Vorstand „Bild hilft e.V. - Ein Herz für Kinder“; © ume_zelck

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