Referat für Forschung und Struktur

Strukturierte Promotionsprogramme

Graduate School of Biomedical Science (BIOME):

Gegründet 2010 von der Medizinischen Fakultät und der Fakultät für Biologie der UDE bietet die Graduiertenschule BIOME naturwissenschaftlichen und medizinischen Doktorandinnen und Doktoranden eine hochqualifizierte wissenschaftliche Ausbildung und eine Plattform für regelmäßige wissenschaftliche Diskussionen. Zu den zehn BIOME-Kernthemen (BIOME-Module) finden regelmäßig wissenschaftliche Vorträge internationaler Gäste, Projektvorstellungen der Kollegiatinnen und Kollegiaten sowie Literaturseminare und ein jährliches Retreat statt. Zudem bietet die Graduiertenschule für seine fast 200 Promovierenden Veranstaltungen zum Erwerb von wissenschaftlichen Grundfähigkeiten inkl. Soft Skills und Karriereplanung und führt jährliche Kongresse durch. Seit 2015 hat die Graduiertenschule, neben den Schwerpunkten in der Grundlagenforschung, auch ein klinisch orientiertes Programm ins Leben gerufen (Sprecher: Prof. Dr. Sven Brandau und Prof. Dr. Ulf Dittmer).
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Promotionskolleg ELAN:

Das Promotionskolleg ELAN, „Essener Ausbildungsprogramm Labor und Wissenschaft für den ärztlichen Nachwuchs“, bietet seit 2012 pro Jahr bis zu 13 besonders leistungsstarken Studierenden in der Medizin die Chance, bei finanzierter Unterbrechung ihres regulären Studiums in die Forschung einzusteigen. Zwei Semester lang werden ihnen Labor- und Analysetechniken sowie die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis vermittelt. Sie arbeiten experimentell in einem evaluierten Projekt ihrer Wahl in verschiedenen theoretischen und klinischen Bereichen und lernen, Experimente wissenschaftlich zu planen, Ergebnisse zu präsentieren und auch zu veröffentlichen. Einem Teil der Kollegiatinnen und Kollegiaten wird zudem ermöglicht, für einige Wochen im Ausland zu forschen. Das Promotionskolleg wird durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert (Leiterin/Leiter: Prof. Dr. Ursula Rauen, Prof. Dr. Andreas Paul und Prof. Dr. Peter Horn). Darüber hinaus wurden 2017 zwei strukturierte PhD-Programme ins Leben gerufen:

■ PhD-Programm „Epidemiologie und klinische Forschung“ (seit 2017, Prof. Dr. Andreas Stang)

■ PhD-Programm „HIV-Forschung“ (seit 2017, Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Prof. Dr. Hendrik Streeck)

DFG Graduiertenkollegs

Speziell für Doktorandinnen und Doktoranden gibt es an der Medizinischen Fakultät aktuell drei gezielte Förderangebote:

 

Graduiertenkolleg 1739:

„Molekulare Determinanten der zellulären Strahlenantwort und ihre Bedeutung für die Modulation der Strahlensensitivität“ als eines von drei Graduiertenkollegs zur Strahlenforschung und dabei als einziges für Biologen und Mediziner und mit einer starken Ausrichtung auf medizinische Fragestellungen (Sprecherin: Prof. Dr. Verena Jendrossek). Förderung: seit 2012. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Graduiertenkolleg 1949:

„Immune Response in Infectious Diseases – Regulation between Innate and Adaptive Immunity“. Hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Infektionsimmunologie und der Impfstoffentwicklung arbeiten hier zusammen, und es werden ausgezeichnete Nachwuchsforscher auf dem Gebiet der Infektiologie und Immunologie ausgebildet. Das Kolleg setzt sich aus 14 Projekten unter Beteiligung der Universität Düsseldorf, der Universität Bochum und der UDE als Sprecherhochschule zusammen. Das Programm läuft zunächst bis 2018, der Verlängerungsantrag ist gestellt und die Begutachtung wird für Februar 2018 erwartet (Sprecherin: Prof. Dr. Astrid Westendorf). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Graduiertenkolleg 2098:

„Biomedizin des saure Sphingomyelinase-/saure Ceramidase-Systems“. Das GRK 2098 analysiert seit 2015 grundlegende Funktionen der Sphingolipide bei entzündlichen, kardiovaskulären und malignen Erkrankungen. Die Forschungsprojekte werden in enger Kooperation mit der Cornell University, dem Memorial-Sloan Kettering Cancer Center und dem Mount Sinai Hospital, New York City, bearbeitet (Sprecher: Prof. Dr. Erich Gulbins). Weitere Informationen finden Sie hier.

H2020- Marie Sklodowska Curie - Innovative Training Network (ITN)

Radiate- Radiation Innovations for Therapy and Education:

Um den Forschungsnachwuchs in der Strahlentherapie besser ausbilden zu können, startete am 1. April 2015 ein europäisches Ausbildungsnetzwerk an der Schnittstelle zwischen Strahlenbiologie, Radioonkologie und Krebsforschung. Prof. Dr. Verena Jendrossek, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Zellbiologie (Tumorforschung), ist beteiligt an dem Europäischen Doktorandennetzwerk. Sie leitet hier zwei Arbeitspakete und betreut zwei der 14 Doktoranden. Förderzeitraum: 01.03.2015 bis 28.02.2018. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

MELGEN:

15 Doktoranden forschen an sieben Universitäten in ganz Europa. MELGEN will explore host/tumour interactions and detect biomarkers of response to treatment. Das Programm hat eine Laufzeit von 4 Jahren (2015- 2018). Prof. Dr. Dirk Schadendorf (Westdeutsches Tumorzentrum) ist beteiligt an dem Europäischen Doktorandennetzwerk. Er leitet hier zwei Arbeitspakete und betreut zwei der 15 Doktoranden. Weitere Informationen finden Sie hier.