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Neue Nachwuchsgruppe in Essen will mit künstlicher Intelligenz ins Hirn blicken

[30.10.2018] Das menschliche Gehirn nimmt eine neue Nachwuchsgruppe genauer unter die Lupe, die derzeit in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) aufgebaut wird. Ziel ist u.a., komplexe Gehirnfunktionen besser zu verstehen, etwa emotionale Lernprozesse bei Dauerschmerz. Wer mitarbeiten möchte, sollte die Augen aufhalten, denn die Ausschreibung steht kurz bevor.

Geforscht wird auf der Basis kernspintomographischer Daten, die im Sonderforschungsbereich (SFB) „Extinktionslernen“ systematisch erhoben werden, an dem die UDE beteiligt ist. Bei der Extinktion geht es nicht nur um das Vergessen alter Informationen, sondern auch um einen neuen Lernprozess, der das zuvor Gelernte überlagert. Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen die vorhandenen Daten funktionell und strukturell ausgewertet werden, um bessere Diagnosen in der (Neuro-)Radiologie stellen zu können.

Die Nachwuchsgruppe wird eng mit dem Forschungsschwerpunkt „Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften“ zusammenarbeiten und mit einer Promotionsstelle ausgestattet sein. „So ermöglichen wir dem wissenschaftlichen Nachwuchs ideale Möglichkeiten, um an der Spitze der Forschung ein eigenes wissenschaftliches Profil in einem zukunftsträchtigen Bereich zu entwickeln“, so Dr. Dagmar Timmann-Braun, Professorin für Experimentelle Neurologie in der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen).

Die Nachwuchsgruppe „Advanced Methods in Brain MR-Imaging“ wird über einen Zeitraum von drei Jahren im SFB „Extinktionslernen“ am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am UK Essen eingerichtet. Die Finanzierung übernimmt die interne Forschungsförderung Essen (IFORES) der Medizinischen Fakultät der UDE.

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Martin Rolshoven, Dipl.-Medienwirt, Wissenschaftsredakteur, Tel.: +49 (0)201/723-6274, martin.rolshoven@uk-essen.de

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