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Medizin zum Mitforschen: Interaktive Ausstellung geht auf Tour
[13.03.2026] Am 7. Mai 2026 startet die MS Wissenschaft ihre diesjährige Tour. Von Berlin aus fährt das Ausstellungsschiff nach Polen und danach durch Deutschland und Österreich. Insgesamt steuert es rund 35 kleine und große Städte an. An Bord dreht sich alles um das Thema Medizin der Zukunft. Mit an Bord ist ein Exponat zur Placeboforschung aus dem Sonderforschungsbereich 289 „Treatment Expectation“. Was jeder und jede Einzelne tun kann, um für die eigene Gesundheit von Placebo-Effekten zu profitieren und Noceboeffekte zu vermeiden, soll das Exponat auf interaktive Weise erklären. „Wir sind stolz, dass wir über das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt die einmalige Chance erhalten, ein Museumsexponat zu unserer Forschung über Behandlungserwartungen zu entwickeln, das von so vielen Menschen besucht werden wird,“ bestätigt Prof. Ulrike Bingel, Leiterin der Schmerzmedizin an der Universitätsmedizin Essen und Sprecherin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten SFB 289 an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.
Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschied e zwischen den Geschlechtern stärker berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung auf der MS Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft. Forschende zeigen, wie sie mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Die Ausstellung nimmt die medizinische Forschung auf drei Ebenen unter die Lupe: von den kleinsten Vorgängen in den Zellen über das Zusammenspiel von Körper, Psyche und neuen Technologien bis zu äußeren Einflüssen von Gesellschaft und Umwelt, die unser Leben prägen.
An rund 30 Exponaten können Besuchende in der Ausstellung selbst aktiv werden. Sie können zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuchende sind auch eingeladen, an drei Stationen neueste Forschungsmethoden zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei.
Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm sowie zahlreiche
Workshops für Schulklassen.
Link zur Pressemeldung von Wissenschaft im Dialog:
https://nachrichten.idw-online.de/2026/03/12/medizin-zum-mitforschen-interaktive-ausstellung-geht-auf-tour
Pressekontakt
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