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10,8 Mio. Euro für Essen: Zentrale KI-Infrastruktur für die medizinische Forschung in ganz Deutschland
[03.11.2026] Mit dem Verbundvorhaben RACOON x NATON erneuern und erweitern 39 deutsche Universitätskliniken im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) ihre föderierte Infrastruktur für medizinische Bildgebung und digitale Pathologie. Finanziert aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK), schafft das Projekt (Laufzeit 2026–2029) eine bundesweite Forschungsplattform, die radiologische, pathologische und weitere klinische Daten standortübergreifend verfügbar macht und eine zentrale Lücke im nationalen Datenraum des NUM schließt. Das Vorhaben sieht die Erweiterung auf weitere bildgebende medizinische Disziplinen vor. Neben Pathologie auch Nuklearmedizin und Strahlentherapie.
Die Universitätsmedizin Essen (UME) erhält über das Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) einen Standortanteil von 10,8 Mio. Euro. Essen stellt die zentrale Infrastruktur (RACOON-CENTRAL) für ganz Deutschland bereit und betreibt sie inklusive dedizierter GPU-Systeme für KI-Training und -Inferenz. Zudem verantwortet Essen die Entwicklung des Self-Service-Portals HIVE, der künftigen Nutzeroberfläche der Plattform.
„Mit der zentralen Infrastruktur in Essen bündeln wir Rechenleistung, Daten und Expertise an einem Ort – das ist die Voraussetzung, um KI-Forschung in der Medizin auf höchstem Niveau und für ganz Deutschland zu betreiben“, sagt Prof. Dr. Dr. Jens Kleesiek vom IKIM. Beteiligt sind neben ihm von der UME Prof. Dr. Felix Nensa (IKIM), Prof. Dr. Michael Forsting (Radiologie), Prof. Dr. Ken Herrmann (Nuklearmedizin), Prof. Dr. Sylvia Hartmann (Pathologie) und Prof. Mechthild Krause (Strahlentherapie).
Über das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM):
Im NUM führen erstmalig alle 37 deutschen Standorte der Universitätsmedizin gemeinsam große interdisziplinäre klinische Forschungsprojekte durch. Gestartet, um die COVID-19-Forschung der deutschen Universitätsmedizin zu koordinieren, liegt der Schwerpunkt heute auf der gemeinsamen Erhebung und Nutzung komplexer medizinischer Forschungsdaten im klinischen Kontext. Dafür hat das Netzwerk spezialisierte Forschungsinfrastrukturen aufgebaut. Das NUM wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Mehr erfahren...
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Dr. Jens Kleesiek, Direktor des Instituts für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM), Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen, E-Mail-Adresse, Telefon: 0201/723-77820
Pressekontakt
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