Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften

Schwerpunkt: Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften

Der Forschungs-Schwerpunkt „Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften“ wurde im Herbst 2017 gegründet. Die über 25 Arbeitsgruppen aus 17 Instituten und Kliniken arbeiten innerhalb der Fakultät als auch mit den anderen Schwerpunkten der Fakultät sowohl wissenschaftlich als auch klinisch eng vernetzt zusammen und sind an einer Vielzahl von Verbundprojekten (SFB, FOR, BMBF) beteiligt.

Besondere Stärken des Schwerpunktes liegen in der engen Zusammenarbeit zwischen neurologischen/psychiatrischen und verhaltenswissenschaftlichen Arbeitsgruppen mit der parallelen Kombination von Grundlagenforschung und präklinischer sowie klinischer Forschung. Aufgrund der wechselseitigen Beziehungen zwischen psychischen Prozessen, Verhalten und organischen Erkrankungen, ist dieser übergreifende und verbindende Forschungsschwerpunkt für alle anderen Schwerpunkte relevant wie zum Schwerpunkt Immunologie/Infektiologie mit engen Anknüpfungspunkten zur Neuroimmunologie (Multipler Sklerose), zur Bedeutung von Entzündungsprozessen bei der Ätiologie und Pathogenese neuropsychiatrischer Störungen (Depression, Schizophrenie), bei chronischen Schmerzen und dem Schlaganfall. Die Analysen pathophysiologischer Prozesse beim Schlaganfall, und der Neuro-Onkologie bilden auch die Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf und Onkologie.