Strategische ZielebeneGemeinschaftliches Lernen und akademische Identität

In einer zukunftsfähigen akademischen Umgebung bilden soziale Interaktion und Gemeinschaft die Grundlage für die Entwicklung wissenschaftlicher sowie persönlicher Identität. Als Universität fördern wir daher eine kooperative Lernkultur, in der Lehrende und Studierende voneinander lernen, sich austauschen und Zugehörigkeit erleben können.

Wir fördern die Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, in der akademische Identität entwickelt und Zugehörigkeit erlebt wird.


In der akademischen Laufbahn manifestiert sich das Bedürfnis, als Teil einer Gemeinschaft wahrgenommen, akzeptiert und wertgeschätzt zu werden. Akademische Identifikation beschreibt, wie sehr das „Studierende*r-Sein“ ein zentraler Bestandteil der eigenen Identität ist. Die hierfür notwendige akademische Integration findet in der Interaktion mit Lehrenden und im Austausch untereinander innerhalb von Lehrveranstaltungen statt. Ein zentraler Aspekt ist die Entwicklung einer individuellen Fachidentität im Studienverlauf, wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen und sich im neuen akademischen Umfeld zurechtzufinden. Dabei spielt die Fachkultur, als ein kollektives Verständnis eines spezifischen Fachbereichs definiert, das sich in Wissensgebieten, Methoden, Fragestellungen und didaktischen sowie wissenschaftlichen Denk- und Handlungsweisen widerspiegelt, eine entscheidende Rolle. Die akademische Identifikation unterstützt Studierende darin, ihre Rolle innerhalb des Faches zu verstehen und später eine berufliche Identität zu entwickeln.

Ziel an der UDE ist es, eine Atmosphäre des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung zu gewährleisten. Studierende sollen sich in ihrer Persönlichkeit, ihren Fähigkeiten und ihren Zielen mit erfolgreichen Vorbildern und Peers an der Hochschule identifizieren können. Dazu verfolgt die UDE eine Antidiskriminierungsstrategie, eine sensibilisierende Lehrkultur und den Ausbau studentischer Begegnungs- und Lernräume. Diese Lernräume, physisch, digital oder hybrid, schaffen Gelegenheiten für fachliches Arbeiten, Austausch und Kooperation. Darüber hinaus ist es notwendig, bei Studierenden die Entwicklung ihres akademischen Selbstkonzepts zu fördern. Dies dient dazu, ihre Zielbindung, Motivation und ihr Durchhaltevermögen zu steigern sowie ihre Resilienz gegenüber Stress, Unsicherheiten und negativen Erfahrungen zu stärken. Darüber hinaus benötigen Studierende die dafür notwendigen Kenntnisse, Routinen und Kompetenzen im Umgang mit den akademischen Normen und Werten.

  • Gopalan, M., Linden-Carmichael, A. N., & Lanza, S. T. (2022). College students’ sense of belonging and mental health amidst the COVID-19 pandemic. Journal of Adolescent Health, 70(2), 228–233. https://doi.org/10.1016/j.jadohealth.2021.10.010
  • Murphy, M. C., Gopalan, M., Carter, E. R., Emerson, K. T. U., Bottoms, B. L., & Walton, G. M. (2020). A customized belonging intervention improves retention of socially disadvantaged students at a broad-access university. Science Advances, 6(29). https://doi.org/10.1126/sciadv.aba4677
  • Scharlau, I., & Huber, L. (2019). Welche Rolle spielen Fachkulturen heute? Bericht von einer Erkundungsstudie. Die Hochschullehre, 5, 316–332.
Die hier exemplarisch vorgestellten Projekte und Maßnahmen geben Einblick in die Vielfalt der Aktivitäten, mit denen die Weiterentwicklung von Studium und Lehre an unserer Hochschule vorangetrieben wird.

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Unterstützungsangebote zum Studieneinstieg

Kultur- und Freizeitangebote

Angebote an Lern- und Begegnungsräumen

Alumni-Angebote

Projekte

Wir leben demokratische Teilhabe in Studium und Lehre durch partizipative Interaktion und Feedback.


Interaktion, Partizipation und Feedback bezeichnen zentrale Prozesse des Austauschs, der Mitgestaltung und der Rückmeldung zwischen Lehrenden und Lernenden. Durch Interaktion entstehen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden sowie der Lernenden untereinander. Partizipation ermöglicht es den Studierenden, sich aktiv in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse des Lehrens und Lernens einzubringen. Feedback schließlich unterstützt diesen Prozess durch strukturierte Rückmeldungen zu Lernfortschritten und zur Lehrqualität.

Ziel an der UDE ist es, die Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden zu stärken und sich für eine konstruktive Feedbackkultur einzusetzen. Feedback verstehen wir als einen wechselseitigen Kommunikationsprozess, der Stärken und Verbesserungspotenzial sichtbar macht, Lehr- und Lernprozesse unterstützt und gegenseitiges Verständnis fördert. Lehrveranstaltungen leben von dem Engagement ihrer Beteiligten. Studierende und Lehrende sollen aktiv interagieren und dabei lernen, konstruktiv Feedback zu geben und damit weiterzuarbeiten. Dabei betont die UDE als Präsenzuniversität die Notwendigkeit einer direkten Interaktion auf dem Campus, erkennt aber auch die zunehmende Bedeutung virtueller, vor allem asynchroner Kommunikation an.

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Angebote Lehrendenfeedback und -Austauschformate


Angebote Studentisches Feedback und Partizipation

Wir als UDE lernen durch Peer-Learning, Tutoring und Mentoring.


Peer-Learning bezeichnet das Lernen und den Austausch zwischen Studierenden auf Augenhöhe, wobei Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen innerhalb einer Gruppe weitergegeben werden. Tutoring und Mentoring sind strukturierte Formen des Peer-Learnings. Während beim Peer-Tutoring erfahrene Studierende die Rolle von Tutor*innen übernehmen und andere gezielt bei fachlichen oder methodischen Herausforderungen unterstützen, fördert Peer-Mentoring vor allem die persönliche und soziale Entwicklung im Studium. Kennzeichnend sind die moderierende Funktion der Tutor*innen oder Mentor*innen sowie die Förderung von Selbstlernkompetenzen, sozialer Integration, emotionaler Unterstützung und kooperativem Lernen.

Ziel an der UDE ist es, Studierende in die Lage zu versetzen, in Peer-Kontexten zu lernen. Dabei stärken sie ihre kommunikativen, sozialen und Selbstlernkompetenzen für das lebenslange Lernen. Wir fördern die akademische Integration auf dem Campus mithilfe tutorieller und mentorieller Programme, die Studierende möglichst frühzeitig miteinander vernetzen und Kontakte zu Peers, Hochschulangehörigen, Alumni und zur Arbeitswelt knüpfen lassen. Studentische Tutor*innen erhalten sowohl eine fachnahe als auch schlüsselkompetenzorientierte Qualifikation. Mit dem UDE-Mentoring-System bietet die Universität ihren Studierenden seit 2009 ein stetig wachsendes Netzwerk nah am Studienfach an, über das sie Beratung einholen, Studien- und Selbstmanagementkompetenzen (weiter-)entwickeln, Studienorientierung und Motivation stärken. An der UDE wird zudem die Studierendenvertretung unterstützt.

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Angebote (Peer-)Mentoring

Wir integrieren Service Learning in unsere Curricula.


Service Learning ist ein Theorie und Praxis verknüpfendes Lehr- und Lernformat, in dem theoretisches Wissen mit praktischem gesellschaftlichem Engagement verbunden wird. Dabei wird häufig mit Partner*innen aus sozialen, kulturellen, ökologischen oder öffentlichen Bereichen zusammengearbeitet.

Ziel an der UDE ist es, dass Studierende beim Service Learning im Rahmen von curricular verankerten Lehrveranstaltungen praktische Projekte umsetzen, die dem Gemeinwohl dienen. Dadurch entwickeln sie fachübergreifendes Denken, Problemlösekompetenz und ein frühes Bewusstsein für die Bedeutung fundierter Entscheidungen. Dies sind wesentliche Schritte auf dem Weg zur akademischen Mündigkeit.
Studierende werden unterstützt, indem ihr Engagement sichtbar gemacht wird und sie in Transferaktivitäten mit einbezogen werden. Mit Blick auf unsere gesellschaftliche Verantwortung wird so eine Kultur des Engagements etabliert, in der weitere Studierende gewonnen werden können, sich einzubringen. Zudem wird ein gründungsfreundliches Klima für neue Initiativen und Gruppen geschaffen.

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Angebote im Bereich Service Learning

Wir ermutigen unsere Studierenden, internationale Erfahrungen an unserer Universität und im Ausland zu machen.


Internationalisierung an deutschen Hochschulen bezeichnet die systematische Integration internationaler und interkultureller Aspekte in Lehre, Forschung und Hochschulmanagement. Deutsche Hochschulen sollen für den globalen Wettbewerb gestärkt, der internationale Austausch gefördert und Deutschland als attraktiver Bildungs- und Wissenschaftsstandort weiterentwickelt werden. Dadurch soll Bildungsgerechtigkeit gefördert, internationale Talente angezogen und globale Innovationsimpulse in Studium und Lehre integriert werden.
Der direkte Kontakt mit anderen Kulturen fördert die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven, Werte und Lebensweisen bewusst wahrzunehmen und wertzuschätzen. Diese Schlüsselkompetenzen bereiten Studierende auf die Zusammenarbeit in internationalen Teams vor, tragen zu einem konstruktiven Miteinander in einer pluralen Gesellschaft bei und fördern die Übernahme globaler Verantwortung.

Ziel an der UDE ist es, Studierende auf einen zunehmend internationalen und globalisierten Arbeitsmarkt vorzubereiten und gleichzeitig ihre Rolle als international vernetzte Hochschule zu stärken. Als Gründungsmitglied der AURORA Universitätsallianz engagiert sich die UDE seit 2016 im europäischen Zusammenschluss von forschungsstarken Hochschulen für die akademische Exzellenz in Verbindung mit gesellschaftlichem Engagement und sozialer Innovation. Die UDE bestärkt ihre Studierenden, internationale Erfahrungen zu machen, Hindernisse zu überwinden und unterstützt dies mit Beratungsangeboten, Mobilitätsfenstern und einer studierendenfreundlichen Anerkennungspraxis.
Mit Blick auf die vielfältige Zusammensetzung der Studierenden setzt die UDE darauf, akademische Zugehörigkeit und soziale Inklusion auch im Bereich der Auslandsmobilität zu fördern, den Mechanismen sozialer Selektivität in Austauschprogrammen entgegenzuwirken und den Zugang sowie die Teilhabe beispielsweise durch Digitalisierung und virtuelle Mobilitätsformate zu verbessern. Internationale Mobilität in Studium und Lehre begreifen wir an der UDE ebenso als Handlungsfeld für die Gestaltung von Internationalität und Interkulturalität auf dem heimischen Campus. Durch die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen entwickeln Studierende auch dort kulturelle Empathie, Toleranz und eine offene, neugierige Haltung im Umgang mit Vielfalt.

Internationale Studienprogramme und kooperative Abschlüsse werden mit Partnerinstitutionen im Ausland gestaltet, um die Qualität der Lehre zu steigern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Studium und Lehre werden international durch mehr fremdsprachige Angebote und entsprechend darauf ausgerichtete Prozesse gestärkt (Internationalisierungsstrategie UDE). Im International Office der UDE finden Studierende, Forschende und Mitarbeitende bei allen Fragen rund um Auslandsaufenthalte und internationale Kooperationen Ansprechpartner*innen. Es werden internationale Studierende beim Studium und Leben in Deutschland beraten und bei Bewerbungen, Visum sowie Integration unterstützt. Zudem werden Partnerschaften mit Hochschulen weltweit gepflegt und der internationale Austausch in Studium, Forschung und Verwaltung gefördert.

Die hier exemplarisch vorgestellten Projekte und Maßnahmen geben Einblick in die Vielfalt der Aktivitäten, mit denen die Weiterentwicklung von Studium und Lehre an unserer Hochschule vorangetrieben wird.

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Angebote für Studierende: Internationalisation@Home


Förderprogramme und Weiterbildungsangebote für Lehrende


Auslandsaufenthalte


Internationale Netzwerke: Aurora


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