VDI - Virtual Desktop Infrastructure

VDI - Virtual Desktop Infrastructure

Sie möchten unabhängig von Arbeitsort und Endgerät immer denselben Arbeitsplatz vorfinden und sich um Software-Kompatibilität, Updates usw. nicht kümmern müssen?

Dazu bietet das ZIM Ihnen virtuelle Desktops, über die immer aktuelle Software inklusive Betriebssystem zur Verfügung gestellt wird.

Aktuelle Entwicklung (Stand 04.2017)

​​Über einen Softwareshop, den wir in Kooperation mit CVIS entwickelt haben, steht Ihnen Software immer dann zur Verfügung, wenn Sie diese benötigen, ohne dass sie installiert werden muss. Über ein Icon auf dem virtuellen Desktop rufen Sie ganz einfach diesen Softwareshop auf und wählen mit einem Klick die benötigte Software aus. Diese kann dann sofort genutzt werden.

Vor dem SS2017 wurden die ZIM-PC-Pools LC036, LB239 und LB249 am Campus Duisburg und der Pool S06 S00 B08 am Campus Essen auf den Betrieb mittels virtueller Desktops umgestellt.  

Insgesamt werden z.Zt. 160 Arbeitsplätze z.B. in der UB mittels virtueller Desktops versorgt.

Der Zugriff auf diese virtuellen PCs kann von verschiedenen Endgeräten und von jedem Ort aus erfolgen. VDI ermöglicht die Bereitstellung von zentral verwalteten, einheitlichen PCs, z. B. für PC-Pools, wie auch das Arbeiten an individualisierten Arbeitsplätzen, die aus zentralen Master-Images auf leistungsfähiger Hardware generiert werden.

Es kann ein Standardpaket bestehend aus Microsoft Office und der für die Nutzung des Internet notwendigen Programme, genutzt werden. Bei Bedarf kann aber auch speziellere Software zur Verfügung gestellt werden.

Vorteil: Alle Arbeitsplatzrechner sind automatisch im Active Directory und nutzen den Fileserver. Damit werden die Daten regelmäßig gesichert. Weiterhin besteht ein gesicherter Virenschutz

Damit wird der Administrationsaufwand für den Anwender minimiert und die Arbeitsplatzsicherheit erhöht.

Für welche Systeme ist der Einsatz von VDI sinnvoll?

  • Standard Office Arbeitsplätze
  • Mitarbeiter/innen mit wechselnden Arbeitsplätzen
  • Telearbeit
  • Bring Your Own Device
  • Systeme, die nicht häufig erweitert werden müssen
  • PC-Pools

Für welche Systeme ist der Einsatz von VDI nicht sinnvoll?

  • Systeme, die nicht ans Netz angeschlossen sind (z.B. Laborsysteme)
  • Arbeitsplätze mit hohen Hardwareanforderungen und sehr spezieller Software und Lizensierung

Technik

Das ZIM betreibt aktuell eine virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) auf Basis von VMware Horizon View - bestehend aus 4 Servern (ESXi-Server mit 212 Kernen, 1,6 TB Arbeitsspeicher und 31 TB vSAN-Festplattenspeicher), mit der ca. 300 virtuelle PCs gleichzeitig betrieben werden können. Unterstützt wird der Prozess durch fünf weitere Management-Server. Zu diesen gehört eine sog. VMware App VolumesTM Instanz.
 
Die Standarddesktops sind mit dem Betriebssystem Windows 10 sowie Microsoft Office 2016 ausgestattet. Weitere Software kann aus einem Pool ausgewählt werden.
 
Die Nutzerinnen und Nutzer melden sich wie gewohnt mit ihrer Unikennung am Desktop an und finden ihre Daten im persönlichen Homeverzeichnis. (siehe Zugang zu einem virtuellen Desktop)