Schutz gegen das Verschicken von SPAM

Verschärfte Nutzungsrichtlinien für den Versand von E-Mails

Um die Auswirkungen der Spamverbreitung über den Webmailer oder einen der SMTP-Server („mailout.uni-due.de“, „mailout.uni-duisburg-essen.de“) mittels einer gehackten Kennung zu minimieren, wurden die Nutzungsrichtlinien für den Webmail- und SMTP-Dienst verschärft.

Anhand der folgenden Regeln versuchen wir, möglichst frühzeitig einen Mißbrauch des Services festzustellen

Wenn eine dieser Regeln erfüllt ist, führt das vorsorglich zur Sperrung des Zugangs, um so alle anderen Nutzer des Mailsystems zu schützen!

Die genannten Restriktionen sollten die normale Benutzung des E-Mail-Dienstes nicht behindern. Wenn Sie wegen besonderer Mail-Aktionen an die Grenzen der Nutzungsrichtlinien stoßen und Ausnahmen benötigen, wenden Sie sich bitte an die Hotline oder den E-Point, so dass für Ihre Belange zeitnah Anpassungen vorgenommen werden können.

Regeln für Webmail

  • Innerhalb eines Tages werden über eine Kennung mehr als 900 E-Mail-Empfänger angeschrieben.
  • Innerhalb von 10 Sekunden kann nur eine E-Mail verschickt werden. Dies verhindert das Skript-gesteuerte, schnelle automatisierte Versenden unter Verwendung einer kompromittierten Kennung.

Regeln für den Mailout-Server

  • Ein Benutzer authentifiziert sich mehr als 150 Mal innerhalb eines Tages gegenüber dem SMTP-Server für das Senden einer elektronischen Nachricht.
  • Ein E-Mail-Programm, identifizierbar anhand der benutzten IP-Adresse, verschickt im Laufe eines Tages Nachrichten an mehr als 900 E-Mail-Empfänger.
  • Eine E-Mail-Adresse wird benutzt, um Mails an mehr als 900 Empfänger zu verschicken.

maximale Anzahl der Empfänger

Zusätzlich gilt die maximale Anzahl der Empfänger einer einzelnen Mail: Maximal sind 99 Empfänger für eine E-Mail (Summe aus To:, CC: und BCC:) zugelassen.

Auswirkungen

Eine Verletzung der Regeln führt automatisch zur Sperrung der Kennung zunächst nur für den E-Mail-Dienst. Der Nutzer bekommt beim Versenden eine Mitteilung über den Ablehnungsgrund.

Webmailer

Der angemeldete Benutzer erhält folgenden Hinweis:

„Ein Fehler ist aufgetreten! SMTP Fehler: [451] 4.3.0 <IHRE-E-MAIL-ADRESSE> ... not allowed because of spam distribution!“

Sie können sich evt. zwar am Webmail-Interface weiter einloggen und Ihre E-Mails lesen, das Versenden einer E-Mail ist aber nicht mehr möglich! Es kann aber auch das Anmelden am Webmailer scheitern, weil die Kennung für den Webmailer-Zugang gesperrt worden ist. Es erscheint die Fehlermeldung „Verbindung zum Speicherserver fehlgeschlagen“.

Mailout-Server

Das E-Mail-Programm wird die E-Mail nicht los, es erscheint eine der folgenden Fehlermeldungen:

„<Kennung>... not allowed because of spam distribution!“ oder

„<IP-Adresse>... not allowed because of spam distribution!“

Von der automatischen Sperrung sind andere Uni-Services wie der WLAN-Zugang, die Anmeldung am LSF und Selfcare-Portal et cetera nicht betroffen, diese Dienste können zunächst weiter benutzt werden.

Bestätigt sich jedoch der Verdacht, dass die Unikennung gehackt wurde, wird diese auch für alle anderen Services gesperrt.

Hilfe bei einer Sperrung

Für die Reaktivierung ist der Eingriff der ZIM-Mitarbeiter/innen erforderlich. Bitte melden Sie sich dazu an der Hotline. Die Entsperrung kann dann zeitnah erfolgen.

Beschränkungen im Mailverkehr

Informationen zu max. E-Mail Größen, Anhängen, Quota etc. finden Sie in unserer Mailpolicy. Hier ist auch beschrieben, wie erkannte Viren und ausführbare Anhänge behandelt werden.

Warum ist ein Schutz gegen das Verschicken von Spam erforderlich?

Informationen finden Sie unter Auswirkungen von SPAM für die Hochschule.