Backup

Datensicherung.NRW – die Zukunft der Datensicherung an NRW-Hochschulen

Die Universitäten in NRW sind bereits seit langer Zeit in einem gemeinsamen Projekt zur Datensicherung miteinander verbunden. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die gemeinsame Auswahl von Datensicherungs-Infrastruktur-Komponenten.  Seit März 2022 ist mit der Backup-Software „Commvault Backup & Recovery“ ein weiterer Meilenstein in der aktiven Umsetzung erreicht.

Der bisherige Projektverlauf in der Retrospektive

Im Jahr 2018 hat sich ein erweitertes Konsortium zusammengefunden, um die zukünftige Infrastruktur der Datensicherung an NRW-Hochschulen zu vereinheitlichen sowie zu konsolidieren. Das ursprüngliche TSM-Konsortium bestand aus 12 NRW-Universitäten, u.a. auch der Universität Duisburg-Essen (UDE), sowie zweier NRW-Fachhochschulen. Am neuen Konsortium sind mit mehr als 25 Hochschulen deutlich mehr Institutionen beteiligt.

Im Oktober 2018 wurde an der RWTH Aachen im Rahmen eines Workshops dieses erweiterten Konsortiums ausführlich über die Zukunft und Nachfolge des TSM- (Tivoli Storage Manager) Konsortialvertrages in NRW diskutiert. Gegenstand des Vertrags war unter anderem die Lizenzierung der Software IBM Spectrum Protect (ehemals TSM), die bei allen Konsortialteilnehmenden die technische Basis für die hochschulweite Datensicherung darstellt.

Als Ergebnis dieses Workshops wurde ein DH.NRW-Projekt ins Leben gerufen, welches die Förderung eines Vorprojektes, eines Software- sowie eines Hardware-Projektes umfasst.

Maßnahmen und Ziele der neuen Datensicherungssysteme

Kernziele dieses Projektes sind die Bündelung von Infrastruktur-Komponenten auf Dienstleistungs-Zentren, die Vereinheitlichung der Betriebs-, Support- und Schulungskonzepte sowie die Nutzung von Synergie-Effekten, da alle teilnehmenden Hochschulen die gleiche Software-Technologie verwenden werden.

Die Universität Duisburg-Essen wird als eines dieser Dienstleistungszentren die Basis für die Datensicherung für die UAR-Universitäten, die Hochschule Ruhr-West und die Folkwang-Universität der Künste betreiben.

Das neue System wird mithilfe neuester Technologie im Software- und Hardware-Umfeld deutlich erweiterte Möglichkeiten zur Sicherung von IT-Infrastruktur-Systemen bieten. Die bisher verwendeten Tape-Libraries werden durch hochmoderne Objektspeicher- und NAS-Systeme ersetzt, sollen jedoch bis auf weiteres weiterhin für Monats-, Quartals- und Jahressicherungen eingesetzt werden.

Die Nutzung der Objektspeichersysteme wird sowohl die Backup- als auch Restore-Prozesse spürbar beschleunigen und der Einsatz von Deduplizierungs-Verfahren wird den benötigten Speicherplatz reduzieren. Auch das Starten von Systemen direkt aus dem Backup-Speicher wird ermöglicht, ohne zuvor einen langwierigen Restore-Prozess abwarten zu müssen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite der DH.NRW:

https://datensicherung.dh.nrw/de/