ZIM interner Newsletter - Fazit zum ersten Ausbildungsjahr im ZIM

Header Zim-newsletter April 2024

Unsere Auszubildenden Dilan Diler, Florian Schwenzfeier und Noah Schoppe haben den Großteil ihres ersten Ausbildungsjahres im ZIM absolviert. Das haben wir als Anlass genommen, mal genauer nachzufragen: Ist die Ausbildung, wie sie es sich vorgestellt haben? Was haben sie alles gelernt? Die Antworten lest ihr in ihren Interviews.

Dilan Diler

Sind die Ausbildung und dein Ausbildungsberuf so, wie du es dir vorgestellt hast? Was ist vielleicht auch anders, als du vorher dachtest?

Ja, es war eigentlich ungefähr so gewesen.

 

Wie hast du deine Ausbildungszeit bisher verbracht und was hast du schon gelernt? Worauf freust du dich noch besonders?

Ich habe mich auf jeden Fall verbessert und einige Sachen waren mir in meiner Fachabizeit unklar gewesen, das habe ich hier mit dem Projekt (Raspberry Pi) und allen anderen Zwischenphasen (wie Miniprojekte, z.B. Grub Donkeykong) gelernt. Mein Projekt ist leider optisch gescheitert, aber trotzdem habe ich mich gefreut, da ich es trotz aller Dinge funktionierend hingekriegt habe 😊

 

Du durftest kürzlich dein erstes Halbjahresprojekt für deine Mitazubis präsentieren. Berichte ein bisschen, für welches Projekt du dich entschieden hast und warum, wie es geklappt hat, welche Hürden es vielleicht gab, usw . 

Mein Projekt war ein Handheld mit Raspberry Pi Zero. Ich mag einfach die Handheld-Konsole, vor allem wenn es um die Emulation von alten Spielen geht. Ich habe meine Löterfahrungen hier verbessert und sogar ein HDMI-Kabel gelötet. Das ist ziemlich schwer für eine Anfängerin aber das hat auch funktioniert! Es gab nur ein einziges Hindernis und das war mit dem 3D-Drucker. Die Modellierung hatte schon geklappt, aber leider konnte ich es nicht gut drucken.

 

Was ist bisher dein größtes Erfolgserlebnis?

Daran hatte ich bisher noch nicht gedacht. Mein Motto ist eher: „Ich mache beruflich, was mir am meistens Spaß macht. Dann werde ich sicherlich erfolgreich sein.“

Florian Schwenzfeier

Sind die Ausbildung und dein Ausbildungsberuf so, wie du es dir vorgestellt hast? Was ist vielleicht auch anders, als du vorher dachtest?

Im Großen und Ganzen entspricht der Beruf meinen Vorstellungen, jedoch hätte ich nicht erwartet, dass an einer Universität IT-Arbeiten in diesem immensen Umfang anfallen.

 

Wie hast du deine Ausbildungszeit bisher verbracht und was hast du schon gelernt? Worauf freust du dich noch besonders?

Bisher war ich im Kundenservice tätig und habe einen Überblick über die „üblichen Probleme“ erhalten. Außerdem konnte Ich die Grundlagen der Arbeit im IT-Bereich kennenlernen und freue mich darauf andere, spezialisiertere Fachbereiche zu sehen und zu erkunden.

 

Du durftest kürzlich dein erstes Halbjahresprojekt für deine Mitazubis präsentieren. Berichte ein bisschen, für welches Projekt du dich entschieden hast und warum, wie es geklappt hat, welche Hürden es vielleicht gab, usw.

Ich habe mich für mein erstes Halbjahresprojekt dazu entschieden, ein Ambilight-System zu bauen, also Leuchtmittel die entsprechend der Darstellung auf dem Bildschirm die Farbe wechseln. Während kaufbare Komplettsysteme meistens eine Kamera verwenden, um das Bild einzufangen, habe ich mich dafür entschieden, das Bildsignal direkt auf dem Weg zum Monitor abzugreifen.
Das ganze hat theoretisch funktioniert, jedoch konnte ich am Ende keine funktionstüchtige Variante erstellen.

Dies ist meinen (noch) nicht ausreichenden Programmierfähigkeiten zu schulden.

 

Was ist bisher dein größtes Erfolgserlebnis?

Mein größtes Erfolgserlebnis ist schwer zu definieren. Da ich als Quereinsteiger, ohne besondere Vorkenntnisse, angefangen habe, sehe ich es aber als Erfolg, dass mir viele Tätigkeiten (z.B. PCs neu einrichten, Netzwerkprobleme beheben, etc.) inzwischen leicht fallen und sogar ohne Google-Suche gelöst werden können.

 

Noah Schoppe

Sind die Ausbildung und dein Ausbildungsberuf so, wie du es dir vorgestellt hast? Was ist vielleicht auch anders, als du vorher dachtest?

Die Ausbildung verläuft bisher genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe. Zu einem habe ich beim Bearbeiten der Aufgaben und der Auswahl für Nebenprojekte eine gewisse Wahlfreiheit und kann diese selbstständig bearbeiten. Für diesen Beruf werde ich also gut darauf vorbereitet, wie ich mir eigenständig die nötigen Informationen besorge und mir Ideen zur Umsetzung meiner Projekte mache.

 

Wie hast du deine Ausbildungszeit bisher verbracht und was hast du schon gelernt? Worauf freust du dich noch besonders?

In der Ausbildung hatte ich bis jetzt die Möglichkeit, eigenständig an Projekten zu arbeiten und durch den Kundenservice auch Einblicke in weitere Teile der IT bekommen, die über das pure Programmieren hinausgehen. Durch mein Projekt hatte ich ebenfalls die Chance mich mit technischen Aspekten auseinanderzusetzen und wie diese in Kombination mit Code untereinander kommunizieren können. Für alles weitere freue ich mich schon die anderen Bereiche der Universität kennenzulernen.

 

Du durftest kürzlich dein erstes Halbjahresprojekt für deine Mitazubis präsentieren. Berichte ein bisschen, für welches Projekt du dich entschieden hast und warum, wie es geklappt hat, welche Hürden es vielleicht gab, etc .  

Für das Halbjahrprojekt mit dem Rock-Pi hatte ich mich entschieden ein eigenes Launchpad zu bauen, dass dann durch eine eigen entwickelte Anwendung bedient werden kann. Über die Anwendung sollten die Sounds der Tasten einsehbar sein, sowie das Tauschen der einzelnen Sounds ermöglicht werden. Die Idee dafür kam mir durch ein DIY-Video, in dem die Person mit einem Arduino ein MIDI-Soundboard zusammengestellt hatte. Für mich war hierbei interessant, einmal mehr mit Hardware und dem 3D-Drucker arbeiten zu können, da ich als angehender Anwendungsentwickler meist nur mit Code gearbeitet hatte. Technisch funktionierte das Gerät, aber für die Anwendung konnte ich nicht alle Funktionen implementieren, die ich realisieren wollte. Das lag zu einem daran, dass ich mir vorher nicht im Klaren darüber war, was für Abhängigkeiten für das Projekt notwendig gewesen sind, wie z.B. die Softwaremöglichkeiten für die Umwandlung des MIDI-Controllers zu einem Soundboard. Ohne die Software hätte der MIDI-Controller nur unterschiedliche Klaviertöne abspielen können und damit die Sound-Samples auch nur in langsamerer oder höherer Geschwindigkeit abgespielt. Trotzdem habe ich durch das Arbeiten an dem Projekt viel über das Zusammenspiel von Code und externer Hardware/Software gelernt.


 

Was ist bisher dein größtes Erfolgserlebnis?

Bisher ist für mich mein größter Erfolg das Nebenprojekt, was ich im selben Halbjahr angefertigt habe. Dort musste ich mir über einige Umwege eine Lösung einfallen lasse, wie man nun den Tagesbericht per Anwendung bearbeiten kann und daraus eine PDF erstellen kann. Die Berichte sollten dann auf einer Datenbank abgespeichert werden. Auf Hinweis meines Ausbilders wurde das Ganze dann mit LaTex-Dokumenten und MiKTex bewerkstelligt, wobei ich keine vorgefertigten Bibliotheken gefunden habe, mit denen fertige oder bereits erstellte Dokumente bearbeiten werden könnten. Das war also eine knifflige Aufgabe, was aber zum Ende hin erfolgreich funktioniert hat.