ZIM interner Newsletter - Sciebo Tag 2023

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Sciebo-Tag in Münster

von Tobias Berger

Sciebo-tag 2023

Am 18. Oktober fand nach einer einjährigen Pause wieder der Sciebo-Tag an der Universität Münster statt, erstmalig als hybride Veranstaltung mit Nutzung von Zoom für die nicht körperlich Anwesenden.
Von der Uni Duisburg-Essen nahmen Frank Döschner (per Zoom) und Tobias Berger (persönlich) teil.

Nach einer Begrüßung ging Holger Angenent zuerst einmal auf die Entwicklung von Sciebo in den vergangenen Monaten ein. So umfasst der Dienst jetzt 227.000 Nutzendenkonten und speichert 3,7 von maximal möglichen 5 Petabyte Daten. Die Universität Duisburg-Essen ist dabei die fünftgrößte Nutzerin. Es wurden zwei Stellen für den Second-Level-Support entfristet. Die vom Land NRW für den Betrieb zu 100% finanzierte Hardware läuft gut, so dass in den nächsten Monaten nicht mit einer Umlage für die teilnehmenden Hochschulen zu rechnen ist.

Als technische Plattform wird derzeit OwnCloud verwendet, wobei es in der wissenschaftlichen Community einen starken Schwenk zu NextCloud gegeben hat, dem Sciebo eventuell folgen wird. NextCloud hat dabei den Vorteil, performanter zu sein und mehr zusätzliche Funktionalitäten als OwnCloud bereitstellen zu können, wie z. B. Bilderdarstellung als Galerie, Chat, Kalender und Videokonferenz. Die Entscheidung über eine eventuelle Migration soll noch in diesem Jahr fallen.

Aktuell arbeitet das Sciebo-Team an einer Middleware, die es erleichtern soll, Forschungsdaten und Annotationen zu diesen in Forschungsdaten verarbeitende Systeme zu übernehmen. Weitere Infos hierzu können unter https://www.research-data-services.org/ abgerufen werden.

Nach einer Austausch-Runde von gängigen und auch ungewöhnlichen Problemen des First- und Second Level Supports ging die Tagung um kurz vor zwei Uhr mittags zu Ende.